Warum sind die Fluktuationen zwischen Wahlen in einigen postindustriellen Staaten in Europa stärker als in anderen?

Wahlen und konventionelle Beteiligung


Seminararbeit, 2011
29 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis Seite

1. Einleitung

2. Modernisierungstheoretische Ansätze zur Erklärung der Entwicklung der Wahlbeteiligung

3. Die Entwicklung der Wahlbeteiligung in postindustriellen Ländern
3.1. Höhe der Wahlbeteiligung in postindustriellen Staaten
3.2. Zuwächse und Rückgänge der Wahlbeteiligung einzelner Staaten
3.3. Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen
3.4. Variationen des „Ceiling-Effects“

4. Theoretische Überlegungen zur Ursache von Fluktuationen zwischen Wahlen
4.1. Institutionelle Faktoren
4.2. Auflösung sozialer „Cleavages“: Rückgang traditioneller Bindungen zwischen Bürgern und Gewerkschaften, sowie Kirchen

5. Ergebnisse zur politischen Partizipation in Parteien und traditionellen Verbänden in der Gesellschaft
5.1. Der Trend der sinkenden Mitgliederzahlen in postindustriellen europäischen Staaten
5.2. Entfremdung der Bürger gegenüber den Parteien in Europa
5.3. Die Entwicklung der traditionellen „Mobilizing Agencies“ als Bindeglieder zwischen Parteien und Bürgern
5.3.1. Die Entwicklung der Mitgliedschaft in Gewerkschaften
5.3.2. Die Entwicklung der Religiosität anhand der Kirchgangshäufigkeit

6. Fluktuationen in Staaten aufgrund des Rückgangs traditioneller Bindungen

7. Fazit

Abbildungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Internetquellen

1. Einleitung

„Es war wohl die erste wirkliche Überraschung der Sachsen-Anhalt-Wahl, als am Sonntagnachmittag bekannt wurde, dass die Wahlbeteiligung deutlich gestiegen war [...] 53 Prozent – noch immer mickrig, aber doch deutlich höher als befürchtet.“ (www.zeit.de)

Dieser Absatz aus einem Online-Artikel der Zeitung „Die Zeit“ zur Landtagswahl 2011 in Sachsen-Anhalt beschreibt ein Phänomen, das medial ziemlich selten Aufmerksamkeit geschenkt bekommt. Die üblichen Meldungen bezüglich der Wahlbeteiligung gleichen eher schlagwortartigen Schreckensmeldungen, mit Ausdrücken wie „historisches Tief“ oder „zunehmende Politikverdrossenheit“, an die Verkündung einer angestiegenen Partizipation bei Wahlen kann man sich dagegen nur schwer erinnern. Dies scheint aber nicht nur den Menschen in Deutschland so zu gehen, sondern es gibt auch eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Publikationen, die sich mit der Entwicklung der Wahlbeteiligung international auseinandersetzen und hier ebenso kontrovers diskutieren, inwieweit sie in Staaten steigt, sinkt oder sich einfach nur auf einem stabilen Niveau befindet. Ein Anstieg der Wahlbeteiligung um neun Prozent, wie es sich hier im Falle der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ereignet zu haben scheint (nach vorläufiger Stimmenauszählung), ist bei nationalen Parlamentswahlen eher selten, jedoch gibt es auch hier Schwankungen zwischen Wahlen. Wahlforscher sprechen beim internationalen Vergleich der Wahlbeteiligung in postindustriellen Dienstleistungsgesellschaften immer wieder davon, dass die zunehmende „Politikverdrossenheit“ ein übergreifendes Problem in diesen Staaten sei und sprechen so auch die mögliche Gefährdung der demokratischen Grundordnung aufgrund der Verdrossenheit an. Kees Aarts und Bernhard Weßels fassen das Problem in einem Beitrag aus dem Jahre 2005 zusammen:

„Mündige und emanzipierte Bürger sind sicherlich ein Plus für die Demokratie. Wenn allerdings diese Bürger den Sinn der Wahlen nicht mehr erkennen und von den Wahlurnen fernbleiben, kann das nur ein kritisches Signal sein.“ (Aarts/Weßels 2005: 596).

Steht es so kritisch um die politische Partizipation in postindustriellen Gesellschaften? An dieser Stelle soll zunächst deutlich werden, dass diese Ausarbeitung nicht die Entwicklung aller Partizipationsformen untersucht, sondern dass die konventionellen Formen politischer Beteiligung im Fokus stehen. Dazu gehören die „auf Wahlen und Parteien ausgerichteten Formen der Beteiligung“, mit denen Bürger versuchen „politische Entscheidungen zu beeinflussen“ (van Deth 2009: 141).

Auf dem Feld der hier nicht behandelten, unkonventionellen politischen Beteiligung hat es in den letzten Jahren eine klare Ausweitung an Formen und Umfang gegeben. Es stellt sich deshalb die Frage, ob dafür die konventionellen Beteiligungsformen von diesen abgelöst und ersetzt werden (vgl. van Deth 2009: 146).

Um hierauf eine Antwort geben zu können, werden zunächst modernisierungstheoretische Ansätze vorgestellt, die die mögliche Entwicklung der konventionellen politischen Partizipation skizzieren, bevor dann anhand empirischer Daten dargelegt wird, wie es um die Wahlbeteiligung in wirtschaftlich sehr hoch entwickelten Ländern steht. Anschließend wird ein Phänomen behandelt, das sich neben der eigentlichen Entwicklung, ob die Partizipation nun zunimmt oder abnimmt, ebenfalls als sehr forschungsrelevant erweisen könnte. In vielen postindustriellen Gesellschaften sind die Fluktuationen der Beteiligung von Wahl zu Wahl sehr unterschiedlich. Es sind zwar selten solch starke Sprünge, wie bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt beobachtbar, jedoch gibt es eindeutig Staaten mit recht stabiler Beteiligung, sowie Länder mit wechselhaften Niveaus. Wie kommen diese Unterschiede zustande? Sind es institutionell bedingte Effekte oder gibt es möglicherweise andere Ursachen? Sind sie eventuell Grund der fortwährenden Beunruhigungen, dass die Wahlbeteiligung in postindustriellen Staaten sinken könnte? Es wird in dieser Arbeit somit versucht, die Frage zu klären, warum die Fluktuationen zwischen Wahlen in einigen postindustriellen Staaten stärker sind als in anderen.

Um auch auf diese Frage eine Antwort geben zu können, werden dazu im weiteren Verlauf dieser Arbeit theoretische Überlegungen angestellt werden, was die Ursachen der Fluktuationen sein könnten. Zur Überprüfung dieser Annahmen werden die Entwicklungen der weiteren konventionellen politischen Partizipationsformen in einigen europäischen, postindustriellen Nationen herangezogen werden. Wie sieht es mit der Beteiligung der Bürger in Parteien und in traditionellen Verbänden aus und gibt es hier mögliche Erklärungsfaktoren für die höheren Fluktuationen? Dabei wird auch ein auf Individualdaten basierendes Modell herangezogen werden, welches Aufschluss darüber geben wird, wie Bürger in einigen europäischen Staaten das ihnen offerierte politische Angebot wahrnehmen. Am Ende wird in einem weiteren Schritt anhand der Fluktuationen bei Wahlen in weiteren Ländern der Gehalt der entwickelten Zusammenhänge erprobt, bevor abschließend ein Fazit die gesammelten Erkenntnisse zusammenfassen wird.

2. Modernisierungstheoretische Ansätze zur Erklärung der Entwicklung der Wahlbeteiligung

Die Modernisierungstheorien aus den 1950er und 1960er Jahren gehen zunächst ganz allgemein davon aus, dass zwischen dem Grad der politischen Partizipation und den Stufen der industriellen Entwicklung ein linearer Zusammenhang besteht (vgl. Norris 2002: 20).

Die Vertreter hatten hierbei nur die konventionellen Formen der Beteiligung im Blick, unkonventionelle Formen, wie sie heute weit verbreitet sind, wurden in der Theorie nicht subsumiert. In Staaten, die dabei sind, sich von traditionellen zu industrialisierten Gesellschaften zu entwickeln, finden große sozioökonomische Veränderungen statt, die einen zunehmenden Teil der Bevölkerung befähigt, in ihrem System politisch zu partizipieren (vgl Norris 2002: 36/37).

So treten Effekte auf, wie ein gesamtgesellschaftlich ansteigender Wissensstand durch mehr Zugang zu Bildung, ein allgemeiner Zuwachs des Wohlstandes und des Durchschnittseinkommens, sowie mehr Zugang der Bürger zu Massenmedien, wie dem Fernsehen, Zeitungen und Radio (vgl. Norris 2002: 37).

Dies alles befähigt Menschen, stärker politisch zu partizipieren. Der Anstieg, so die Grundannahme, setzt sich auch beim Übergang industrialisierter Nationen zu postindustriellen Dienstleistungsgesellschaften fort, da hier der durchschnittliche Bildungsgrad, sowie Einkommen und Wohlstand der Bürger noch höher liegen, wie auf den beiden anderen sozioökonomischen Stufen (vgl. Norris 2002: 37).

In der Empirie konnte sich die Annahme eines linearen Verlaufs aber nicht bestätigen. Infolge davon entwickelte Ronald Inglehart einen nicht-linearen Ansatz der Modernisierungstheorie, dem viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde (vgl. Norris 2002: 37).

Er erklärte, dass mit der Modernisierung viele weitere Veränderungen in der Gesellschaft einhergehen, die zwar zusammenhängen, aber dennoch nicht in einen einfachen, linearen Zusammenhang einzupassen sind (vgl. Norris 2002: 38).

Aus seiner Theorie heraus entwickelten sich in der Forschung auch zwei alternative Ansätze die den Verlauf der konventionellen Beteiligungsformen in postindustriellen Staaten neu interpretieren und hypothetische Implikationen für die Zukunft beinhalten (vgl. Norris 2002: 37). Sie bilden zwei sich seit Jahrzehnten widerstreitende Meinungen in der Wahlforschung ab.

Abbildung 1: Gesellschaftliche Entwicklung und prozentuale Wahlbeteiligung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

So sieht ein Teil in Dienstleistungsgesellschaften ein mögliches Plateau der politischen Partizipation erreicht. Man nimmt an, dass sich die elektorale Partizipation mit zunehmender Modernisierung einem bestimmten Wert annähert, der sich dann nicht mehr weiter steigert, sondern anschließend nur noch Fluktuationen ohne Trend ausgesetzt ist. Der Graph verläuft in einer Rechtskurve, auf dem postindustriellen Niveau bleibt er dann aber auf einem Level und sinkt nicht ab. Dieser Verlauf geht somit von einem sogenannten „Ceiling-Effect“ aus (vgl. Norris 2002: 38).

Der zweite Ansatz des „Displacement-Effects“ hingegen geht davon aus, dass postindustrielle Gesellschaften nach einem Plateau der Wahlbeteiligung unter einem Rückgang leiden, da sich in diesen Nationen traditionelle Bindungen zwischen den Bürgern und Parteien, sowie klassischen, politischen Interessenverbänden lösen. In der Theorie gehen die konventionellen Beteiligungsformen insgesamt zurück. Eine Erosion der Partizipation bei nationalen Wahlen ist die Folge, da sich die Menschen eher in Ad-Hoc-Organisationen und neuen sozialen Netzwerken engagieren und das Interesse für die traditionellen Verbände schwindet (vgl. Norris 2002: 39).

Dies sind hypothetische Annahmen zur Entwicklung der Wahlbeteiligung in postindustriellen Staaten. Im Folgenden wird anhand empirischer Daten überprüft, welcher der prototypischen Kurvenverläufe sich für die Dienstleistungsgesellschaften eher zu bestätigen scheint.

3. Die Entwicklung der Wahlbeteiligung in postindustriellen Ländern

In diesem Kapitel werden empirische Befunde zur Entwicklung der Wahlbeteiligung weltweit dargelegt. Dabei steht zunächst im Fokus, wie hoch die elektorale Partizipation in postindustriellen Staaten im Vergleich zu Gesellschaften auf niedrigeren sozioökonomischen Entwicklungsstufen ist und ob es in den hoch entwickelten Ländern einen signifikanten Rückgang bei der Beteiligung von Bürgern an Wahlen gibt. Aus den Ergebnissen werden dann Schlussfolgerungen gezogen.

3.1. Höhe der Wahlbeteiligung in postindustriellen Staaten

Die Einteilungsgrundlage in Pippa Norris Werk „Democratic Phoenix“, ob ein Staat als „postindustriell“ klassifiziert ist oder nicht, geschieht anhand des „Human Development Index“ (abgekürzt UNDP). Durch ein Bepunktungssystem, das auf der wirtschaftlichen Entwicklung basiert, werden Staaten in die Gruppen „postindustrielles Entwicklungsstadium“, „hohes Entwicklungsstadium“, „mittleres Entwicklungsstadium“ und „niedriges Entwicklungsstadium“ zusammengefasst. Die Autorin gibt in ihrem Buch die durchschnittliche Wahlbeteiligung[1] in den 1990er Jahren für die vier Entwicklungsstadien an (vgl. Norris 2002: 45).

Dabei fällt zunächst einmal auf, dass die elektorale Partizipation mit 72,7% in den postindustriellen Nationen im Vergleich zu den anderen sozioökonomischen Stufen am höchsten ist (vgl. Norris 2002: 45).

Zudem wird deutlich, dass, je niedriger das Niveau der UNDP-Einteilung ist, desto niedriger ist auch die Wahlbeteiligung in diesen Staatengruppen (vgl. Norris 2002: 45).

In der Gruppe der schwachentwickelten Staaten liegt die durchschnittliche Partizipation bei Wahlen bei 51,3%, also rund 20 Prozentpunkte niedriger als in postindustriellen Nationen (vgl. Norris 2002: 45).

Bei der regionalen Betrachtung gehen in den skandinavischen und westeuropäischen Ländern mit im Schnitt 80,8%, sowie 75,5% die meisten Bürger zur Urne. Die Tabelle gibt außerdem darüber Auskunft, in wie weit sich die Partizipationsquoten von 1945 bis 2000 verändert haben. In den Gruppen „hohes Entwicklungsstadium“, sowie „mittleres Entwicklungsstadium“ ist die Wahlbeteiligung gestiegen. Bei der Sparte der niedrig entwickelten Länder ist keine signifikante Veränderung messbar, bei den postindustriellen Staaten misst Norris einen leichten Abfall, der statistisch jedoch ebenfalls nicht als relevant oder Trend zu kennzeichnen ist (vgl. Norris 2002: 44).

Was die Höhe der elektoralen Partizipation der Bürger bei nationalen Wahlen in postindustriellen Gesellschaften betrifft, so kann man erst einmal festhalten, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt. Bald drei Viertel der Bevölkerung im wahlfähigen Alter geben in diesen Staaten ihre Stimme ab, keine andere Gruppe erzielt ein solches Ergebnis. Der Grad der sozioökonomischen Entwicklung scheint positiv mit der Höhe der Wahlbeteiligung korreliert zu sein, womit sich der vermutete Zusammenhang von Modernisierungstheoretikern offenbar bestätigt (vgl. Norris 2002: 37,38).

Aarts und Weßels kommen 2005 beim Vergleich von Wahlstudien aus sechs postindustriellen Staaten (Deutschland, Dänemark, Schweden, Großbritannien, Niederlande, Norwegen) zu einem ähnlichen Ergebnis, jedoch reichen ihre Daten zeitlich etwas weiter. Es lasse sich, was die Entwicklung der Wahlbeteiligung von 1949 bis 2003 in den untersuchten Nationen angeht „nicht verallgemeinernd auf ein akutes Problem schließen“ (Aarts/Weßels 2005: 599).

3.2. Zuwächse und Rückgänge der Wahlbeteiligung einzelner Staaten

Das internationale “Institute for Democracy and Electoral Assistance”, im Folgenden IDEA abgekürzt, führt auf seiner Internetplattform Daten zur Wahlbeteiligung fast aller Staaten, die von 1945 bis heute reichen (vgl. www.indea.int).

Pippa Norris analysiert mit Hilfe einer Regressionsanalyse in welchen Ländern es über den Erhebungszeitraum 1945 bis 2000 eine statistisch relevante Veränderungen elektoraler Partizipation gibt (vgl. Norris 2002: 51).

In der Tabelle sind somit auch nur die Staaten aufgeführt, bei denen eine Steigerung oder ein Rückgang signifikant war.

Abbildung 2: Signifikante Entwicklungen der Wahlbeteiligung nach Ländern, 1945-2000

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Insgesamt befinden sich 27 Nationen auf der Seite mit einem Zuwachs der Wahlbeteiligung. Auffällig ist zunächst einmal, dass hier sehr viele südamerikanische und pazifische Nationen vertreten sind. Hält man Ausschau nach postindustriellen Nationen, so finden sich hier nur die Länder Schweden, Israel und Griechenland am unteren Ende der Tabelle, sowie Malta im Mittelfeld mit stärkerem Zuwachs über den Erhebungszeitraum (vgl. Norris 2002: 51).

Auf der linken Seite befinden sich 16 Staaten mit einem über den Zeitverlauf signifikanten Rückgang der Wahlbeteiligung. Hier gibt es eine Auffälligkeit: Die Hälfte der Nationen sind postindustrielle Demokratien, vier davon in Westeuropa gelegen (Schweiz, Frankreich, Österreich, Niederlande[2] ), die anderen Länder sind angloamerikanische Staaten (USA, Neuseeland, Kanada, Australien). Eine Erosion der Wahlbeteiligung ist hier nach Norris evident und gut 30% der gesamten postindustriellen Staaten sind betroffen (vgl. Norris 2002: 52,53).

Die Autorin erwähnt außerdem noch, dass sich das Ergebnis von Peter Mair bestätigt, der in seiner Erhebung einen Rückgang der Wahlbeteiligung in 20 von 27 industrialisierten Staaten im Laufe der 1990er Jahre feststellt, wobei sie jedoch erklärt, dass es noch zu früh ist, um einen Trend festzustellen (vgl. Norris 2002: 53).

[...]


[1] Anmerkung: Pippa Norris arbeitet bei ihren Wahlbeteiligungsanalysen zur besseren Vergleichbarkeit mit dem Wahlbeteiligungsmaß „Voter Turnout as the percentage of the voting age population“. Das Maß gibt den prozentualen Anteil der Wahlbeteiligung von Bürgern, die im legalen, wahlfähigen Alter sind, wieder. Im weiteren Verlauf dieser Ausarbeitung sind Werte zur Wahlbeteiligung immer auf Grundlage dieses Maßes.

[2] Anmerkung: Bei den Niederlanden galt bis 1970 die Meldepflicht. Seit der Auflösung der gesetzlichen Pflicht hat sich die Beteiligung bei Wahlen auf ein international durchschnittliches Maß eingependelt (vgl. Falter u.a. 2005: 599).

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Warum sind die Fluktuationen zwischen Wahlen in einigen postindustriellen Staaten in Europa stärker als in anderen?
Untertitel
Wahlen und konventionelle Beteiligung
Hochschule
Universität Mannheim  (Sozialwissenschaftliche Fakultät )
Veranstaltung
Ausgewählte Themen der Politischen Soziologie: Politisches Engagement und Partizipation im internationalen und historischen Vergleich
Note
1,7
Autor
Jahr
2011
Seiten
29
Katalognummer
V170513
ISBN (eBook)
9783640893980
ISBN (Buch)
9783640894048
Dateigröße
582 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Partizipation, Wahlen, konventionelle Beteiligung, Wahlbeteiligung, Politische Soziologie, Vergleichende Politikwissenschaft, Fluktuationen, unterschiedliche Niveaus der Wahlbeteiligung, Schweden, Großbritannien, Cleavage-Theorie
Arbeit zitieren
Florian Meier (Autor), 2011, Warum sind die Fluktuationen zwischen Wahlen in einigen postindustriellen Staaten in Europa stärker als in anderen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170513

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