Pakistan als Atomstaat

Auswirkungen auf Nachbarstaaten und Einfluss durch den „Westen“


Bachelorarbeit, 2010
60 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Pakistan - Eine Einführung
1.1. Daten, Zahlen und Fakten

2. Kernwaffen im Allgemeinen

3. Pakistan und die „Atombombe“
3.1. Von der Idee bis zur Zündung: Die Entwicklung
3.2. „Die pakistanische Bombe“
3.3. Wie sicher ist die pakistanische Bombe?
3.4. Die pakistanische Nukleardoktrin

4. Die (nuklearen) Beziehungen zu den Nachbarstaaten
4.1. Republik Indien
4.1.1. Der „Draft Report“ und seine Bedeutung
4.2. Volksrepublik China
4.3. Islamische Republik Afghanistan
4.4. Königreich Saudi - Arabien
4.5. Islamische Republik Iran

5. Der (atomare) Einfluss durch den „Westen“
5.1 Vereinigten Staaten von Amerika
5.2. Bundesrepublik Deutschland
5.3. Ausgewählte Staatenbündnisse und Staatenverbände

6. Ausblick

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

In einem Interview im März 2000 bezeichnete der ehemalige amerikanische Präsident Bill Clinton die Sicherheitslage Südasiens als „the most dangerous place in the world right now“1. Mit dieser Aussage ist es Bill Clinton gelungen, eine Definition über eine ganze Region abzugeben, die noch mehr als zehn Jahre später zutreffen sollte. Der seit 1957 als Islamische Republik bezeichnete Staat Pakistan befindet sich seit seiner Unabhängigkeit 1947 in einem ständigen Konflikt mit seinem Nachbarland Indien. Bisher wurden vier Kriege offen miteinander ausgetragen. Die Region Kaschmir stellt in diesem Dauerkonflikt den größten Streitpunkt dar. Drei der vier Kriege wurden um die von beiden Seiten beanspruchte Region geführt.

Die unmittelbare Konfrontation mit Indien stellt für Pakistan auch eine gleichzeitige Herausforderung dar. Bereits 1965 stellte Zulfikar Ali Bhutto fest, dass man auf dem Sektor der konventionellen Bewaffnung Indien deutlich unterlegen sei. Auch zum Leid der Bevölkerung müsse man diesen Nachteil mit Hilfe von Nukleartechnologie aufholen.2 Das Jahr 1998 sollte einen Wendepunkt in der Auseinandersetzung der beiden Staaten darstellen. Mehr als 30 Jahre nach Bhuttos Ankündigung führten Indien und anschließend Pakistan erfolgreiche Kernwaffentests durch. Pakistan ist seit dem 28. Mai 1998 als erster und einziger islamischer Staat im Besitz von Kernwaffen.

Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit soll schließlich bei der Frage liegen, welche Rolle Pakistan als Atomstaat spielt. Was bedeutet der Besitz von Kernwaffen für die Strategie gegen den indischen Nachbarn? Welchen Einfluss hatte China auf die Entwicklung der „islamischen Bombe“3 ? Welche Rolle spielt Afghanistan und, damit verbunden, die Talibanisierung des Landes? Gibt es Verbindungen zum iranischen Atomprogramm? Im weiteren Verlauf wird dann zu klären sein, welche Rolle die westlich geprägten Staaten bei der Entwicklung des pakistanischen Atomprogrammes gespielt haben. Welche Rolle spielten die USA? Hat die Bundesrepublik Deutschland bei der Entwicklung in Pakistan mitgeholfen?

Zu Beginn gebe ich jedoch einen Überblick über die Islamische Republik Pakistan im Allgemeinen. Ein Überblick über die Geschichte, Daten und Fakten muss als Grundlage geschaffen werden. Anschließend werde ich anhand von wissenschaftlichen Fakten eine Darstellung über die Atombombe abgeben. Was genau ist die Atombombe, welche Staaten sind im Besitz von Kernwaffen und was sind die wesentlichen Bestandteile des Atomwaffensperrvertrags (NVV)?

Im Anschluss an die einführenden Fakten soll Pakistan als Atomstaat vorgestellt werden. Von den ersten Gedanken und Schritten bis zu den erfolgreichen Tests im Mai 1998 sollen dabei alle wesentlichen Wegmarken angesprochen werden. Dabei soll das Hauptaugenmerk auf der Einflussnahme durch die wichtigsten Akteure im pakistanischen Staat liegen, dem Militär und der Politik. Daneben soll geklärt werden, über welches nukleare Potential die Islamische Republik verfügt. Ebenso soll dargestellt werden, welche militärischen Trägermittel vorhanden sind. Die pakistanische Nukleardoktrin soll schließlich das Verhalten des Staates im Umgang mit seinen Kernwaffen darstellen. Der Vergleich der pakistanischen Nukleardoktrin mit dem indischen „Draft Report“ verdeutlicht sehr anschaulich, welche hohe Relevanz und gleichsam hohe Brisanz den Doktrinen nicht nur für Südasien zukommt.

Daran anschließend sollen die Einwirkungen auf und durch die pakistanischen Nachbarstaaten untersucht werden. Insbesondere sollen die Beziehungen zu Indien, China und Afghanistan hier auf unterschiedliche Art und Weise verdeutlichen, dass Bill Clintons Aussage zu Beginn dieser Arbeit, nichts an Bedeutsamkeit verloren hat. Unterstützt China seinen islamischen Nachbarn mit Geld und Technologie, so besteht auf der anderen Seite die Gefahr, dass Afghanistan bzw. afghanische Islamisten sich diese Technologie aneignen. Saudi-Arabien und der Iran stellen eine ebenso hochbedeutende Konstellation dar, mehren sich doch bezüglich beider Staaten die Nachrichten, dass sie ebenfalls nach Atomwaffen streben. Dieses gilt es im weiteren Verlauf dieser Ausarbeitung zu untersuchen.

Um eine umfassende Analyse über Pakistan als Atomstaat anfertigen zu können, soll, wie bereits angedeutet, der Blick auch auf ausgewählte Staaten des Westens gerichtet werden. Die Einflussnahme der USA soll im Detail genauer betrachtet werden.

Die Beziehungen zwischen Pakistan und den Vereinigten Staaten von Amerika sind seit Jahrzehnten durch stetige Fluktuationen gekennzeichnet. Als „Frontstaat“ zählt Pakistan heute bereits zum zweiten Mal zu einem der engsten und wichtigsten Verbündeten der USA. Welchen Nutzen kann und konnte Pakistan aus dieser Beziehung ziehen? Deutschland, die EU und die UNO haben auf verschiedenen Ebenen der Kooperation, insbesondere bei der Ausbildung von Wissenschaftlern, dem Transfer von Technologie, etc. mit Pakistan zusammengearbeitet. Auch diese Kooperationen gilt es genauer zu analysieren.

Schließlich soll ein Ausblick gegeben werden: Wo steht Pakistan heute? Die Gefahren der Islamisierung, der Talibanisierung, die Kaschmir-Frage; was bedeuten diese Probleme für die Zukunft der islamischen Republik und was bedeuten diese Gefahren für den Umgang mit der pakistanischen Bombe?

1. Pakistan - Eine Einführung

„It was the leadership of Father of Nation, Quaid-e Azam Mohammad Ali Jinnah, and the concept of Allama Dr. Mohammad Iqbal, complimented with the determination of the Muslims of South Asia that led on the establishment of Pakistan on 14 August 1947”4.

Aus dem Zitat des pakistanischen Botschafters, Shahid Kemal lassen sich drei Motive identifizieren, die vor mehr als 60 Jahren zur Gründung Ost- und West-Pakistans als auch zur Bildung Indiens geführt haben.

Mohammad Iqbal wird auch heute noch als der „geistige Vater Pakistans“ bezeichnet. Im wilhelminischen Kaiserreich ausgebildet, studierte er dort nicht nur Philosophie, sondern verinnerlichte auch die Idee eines auf einer gemeinsamen Abstammung basierenden Nationalstaates. Auf einem Kongress der All India Muslim League5 propagierte Muhammad Iqbal erstmals die Idee eines eigenständigen Staates für alle Muslime im Nordwesten Indiens6.

„Der Vater der Nation“, Mohammad Ali Jinnah, formulierte auch auf Grundlage von Iqbals Philosophie die Zwei-Nationen-Theorie. Samuel Huntington würde es auf die kulturell-religiösen Unterschiede zurückführen, Jinnah tat dies ebenso: „The Hindus and Muslims belong to two different religious philosophies, social customs, literatures. They neither intermarry nor interdine, and indeed they belong to two different civilizations which are based on conflicting ideas and conceptions [...] To yoke together such nations under a single state, one as a numerical minority, and the other as a majority, must lead to growing discontent and final destruction of any fabric that may be so built up for the government of such a state.”7 Am 23. März 1940 wurde die „Pakistan-Resolution” auf der jährlichen Konferenz der All India Muslim League, in Lahore verabschiedet.8 Basis ist die Zwei-Nationen-Theorie und damit verbunden die Teilung Britisch-Indiens und die Gründung eines eigenständigen Muslimstaates9 (Pakistan) und der gleichzeitige Verbleib eines Staates für alle Hindus (Indien).

Am 14. August 1947 wurde Pakistan in die Unabhängigkeit entlassen. Bereits in den ersten Tagen der Unabhängigkeit war die junge Nation mit einer Hand voll fundamentaler Problemen konfrontiert. Mit der Grenzziehung wurde der damalige britische Vizekönig beauftragt. Lord Mountbatten bezog sich bei der Grenzziehung auf demographische Statistiken aus dem Jahr 1941. Binnen 35 Tagen wurde Britisch-Indien quasi neu gezeichnet und zwischen Indien und Pakistan aufgeteilt. Widererwarten führten die Grenzen durch etliche Siedlungsgebiete. Ost- und Westpakistan waren 1500 Kilometer voneinander entfernt (Luftlinie). Schätzungen besagen, dass es in den ersten Tagen der Unabhängigkeit zwischen 250.000 - 1 Millionen Tote und über 20 Millionen Flüchtlinge an der indisch-pakistanischen Grenze gab10.

Die Teilung zwischen Ost- und Westpakistan schien von der Unabhängigkeit an ein unüberwindbares Problem zu sein. Ali Jinnah versuchte, das Volk unter Anderem dadurch zu einen, dass er „Urdu“ als Nationalsprache einführte. Die Bengalen in Ostpakistan weigerten sich jedoch diese anzunehmen11. Auch wurde deren Repräsentanz im Parlament verhindert. Im Jahr 1971 kam es schließlich zur Unabhängigkeit Ostpakistans und zur Gründung Bangladeschs.12 Die Gründung Bangladeschs allerdings ging nicht ohne Blutvergießen von statten. Die ost- pakistanische Awami-League13 proklamierte 1971, als Folge der Verweigerung des Parlamentseinzuges der Partei, die Unabhängigkeit Ost-Pakistans. West-pakistanisches Militär wurde entsandt, um die Bewegung aufzuhalten. Indien intervenierte auf Seiten Ost-Pakistans und innerhalb kürzester Zeit musste sich West-Pakistan zurückziehen. Im Dezember 1971 rief Mujibur Rahman die Republik Bangladesch aus14. Mit der Intervention Indiens kam es bereits zum dritten Krieg zwischen Indien und Pakistan seit deren Unabhängigkeit. Hierbei stand und steht die Region Kaschmir im Mittelpunkt der Interessen. Bereits 1947/48 kam es zum ersten Krieg in und um diese Region15. Nach dem ersten Krieg wurde Kaschmir unter den beiden Gegnern aufgeteilt16. Seit dieser Zeit gehören der Staat Jammu und das Kaschmirtal zu Indien, die Nordgebiete und Azad zu Pakistan. Beide Staaten beanspruchen aber die volle Kontrolle über die Region; Indien auf Grund dessen, dass sich der Maharaja von Kaschmir 1947 zum Anschluss an Indien entschlossen hatte, Pakistan wegen der muslimischen Bevölkerung Kaschmirs. Die UN „Line-of-Control“ (Waffenstillstandlinie) wurde niemals anerkannt. Auch eine vom UN-Sicherheitsrat geforderte Volksabstimmung über die Zugehörigkeit Kaschmirs (1948), wurde bis heute nicht abgehalten17.

Das Indien zum Gegner Pakistans wurde, stellte sich bereits bei der Gründung heraus. Die Kaschmir-Kriege, auch der erste Krieg, sollten Pakistan verdeutlichen das man auf konventioneller Ebene, dem indischen Feind unterlegen war. Man entschloss sich daher relativ schnell, den Anschluss auf technologisch-strategischer Ebene herzustellen. Ende der vierziger- und Anfang der fünfziger Jahre begannen beide Staaten nacheinander, zuerst Indien und dann Pakistan, „Atomenergiebehörden“ aufzubauen. Mit Fremdhilfe gelang es beiden Staaten auch relativ kurzfristig, erste Forschungsreaktoren und anschließend Atomkraftwerke in Betrieb zu nehmen18.

1.1. Daten, Zahlen und Fakten

Gemessen an der Einwohnerzahl, rangiert die Islamische Republik Pakistan auf Platz 6 der Bevölkerungsreichsten Nationalstaaten unserer Erde. Circa 160 Millionen Einwohner zählt die Nation. Damit zählt Pakistan nahezu 80 Millionen Einwohner mehr als die Bundesrepublik Deutschland aber auch mehr als 1 Milliarden Bewohner weniger als die indische Republik Km²19.

Das Bruttosozialprodukt (BSP) pro Kopf liegt bei 690 $/Jahr. Nimmt man auch hier wieder die Zahlen Deutschlands und Indiens zum Vergleich, wird deutlich, wo Pakistan wirtschaftlich einzuordnen ist. Das deutsche BSP lag 2008 bei 30.690 $, das indische BSP bei 793 $.20.

Pakistan, der „reine Staat“, für alle Muslime Südasiens gegründet, bezeichnet sich seit Verfassung von 195621 offiziell als Islamische Republik. Nicht nur der Islam als Staatsreligion wurde in der Verfassung festgeschrieben, in der Ersten Verfassung von 1956 wurde auch Gott als Souverän in der Präambel verankert22. Auf dem Fakt basierend, dass Pakistan als Staat für alle Muslime gegründet wurde, lässt sich auch die Bevölkerungszusammensetzung erklären. 96% der Bevölkerung sind Muslime. Diese teilen sich in 80% Sunniten und 20% Schiiten auf23. Die übrigen 4% repräsentieren Minderheiten wie Christen, Hindus und Buddhisten24. Pakistan weißt eine enorme Vielfalt an islamischen Strömungen und Unterströmungen auf. Hinzu kommt, dass es eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Verschmelzungen mit hinduistischen und buddhistischen Traditionen bzw. Einflüssen gibt25. Die am stärksten vertreten Strömungen innerhalb der schiitischen Glaubensbewegung sind die „Ismaeliten“26. Die „hanafanitische Rechtsschule“ und die „Deobandis Schule“ stellen die stärksten Strömungen innerhalb der sunnitischen Bewegung dar. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Deobandis Schule der religiöse Arm der JUI ist. Aus der Deobandis-Schule ist in Kooperation mit der JUI die Taliban-Bewegung hervorgegangen. Bei der Formierung der Taliban in und durch die Haqqania-Religionsschule (Madrassa) nahmen die Deobandis Schüler und Gelehrten eine Schlüsselrolle ein. Der „Sufismus“, der sogenannte Volksislam, stellt eine weitere, nicht unbedeutende Bewegung innerhalb Pakistans, aber auch in Indien, dar. Die „Sufis“ prägen eine Reihe von Lehren und Bräuchen, welche ebenfalls in unterschiedlichen Religionsschulen gelehrt werden, zum Beispiel in Bareilly Barelwi (Nordindien)27.

Möchte man Pakistan nun weiter nach seiner ethnischen Zusammensetzung aufschlüsseln, so teilt sich der Staat hauptsächlich in drei Bevölkerungsgruppen auf. Die Gruppen der Punjabi, die der Sindhi und die Gruppe der Urdu. Belutschis, Paschtunen, Pathanen und unzählige kleinere Volksgruppen weisen gleichzeitig auf die Geschichte des Staates und damit auf die ethnische Zusammensetzung hin28. Neben Kaschmir bzw. Indien, der willkürlichen Grenzziehung von 1947 und der geographischen Lage, stellt die ethnische Zusammensetzung einen der größten Belastungsfaktoren für die islamische Republik dar. Innerhalb Pakistans ist eine Art „Binnennationalismus“ entstanden, der vor allem durch die verschiedenen Autonomiegebiete „die schwächste Naht darstellt, an der Pakistan zerfallen könnte“29.

Aber in welchem Zustand befindet sich der Staat aktuell? Die Antwort auf diese Frage soll unter anderem Aufgabe dieser Arbeit sein! Das Atomwaffenprogramm und die Sicherheitspolitik sollen analysiert und in Beziehung zu den innenpolitisch und außenpolitisch relevanten Faktoren gesetzt werden.

Nachdem Pakistan binnen 63 Jahren bereits vier Militärdiktaturen überstanden hat, wird das Land nach demokratisch abgehaltenen Wahlen von Präsident Ali Zaradari geführt. Trotzdem gewinnt Pakistan nicht oder nur sehr schleppend an Stabilität. Die Islamische Republik rangiert aktuell auf Platz 10 des „Failed State Index“. Der Einfluss des Militärs, Kaschmir, der Konflikt an der „Durrand-Linie“ uvm. sind nur einige Gründe, die zu dieser Platzierung geführt haben30. Die Frage kommt auf, ob ein gescheiterter Staat im Besitz von Atomwaffen sein darf und wie Pakistan garantieren kann, dass diese verheerenden Vernichtungswaffen nicht in die Hände von Terroristen (welcher Gesinnung auch immer) fallen?

2. Kernwaffen im Allgemeinen

Anno 2010 jährt sich zum 65-mal das Ende des 2. Weltkriegs. In Russland wurde unter anderem im Beisein der deutschen Kanzlerin Angela Merkel am 09. Mai „der Sieg über den Nationalsozialismus und das Ende der Vernichtung ganzer Völker“ gefeiert31. Am 09. Mai 1945 endete allerdings nur der Krieg in Europa. Im Pazifik trugen Japan und die Vereinigten Staaten von Amerika weiter einen erbitterten Kampf aus. Mit dem Abwurf der ersten Atombombe am 06. August 1945 auf Hiroshima und der zweiten Atombombe am 09. August auf Nagasaki haben die USA eine bis dato unbekannte Waffe eingesetzt, deren Folgen verheerend und noch Jahrzehnte später zu spüren sein sollten. Zwischen 150.000 und 250.000 Menschen sind den Bomben direkt zum Opfer gefallen, mehr als 50.000 erlitten schwerste Verbrennungen. Die Welt befindet sich nun also faktisch seit 65 Jahren im Atomzeitalter32. Wie kam es aber überhaupt zu der Entwicklung von Kernwaffen (im Allgemeinen Atombomben genannt), welche Staaten verfügen über solche Waffen und die entsprechenden Trägersysteme und welche Institutionen, Regelungen und Verträge gibt es, die den Einsatz und die Verbreitung verhindern bzw. kontrollieren sollen?

Die Entwicklung der Kernwaffentechnologie geht auf die beiden deutschen Chemiker Otto Hahn und Fritz Strassmann zurück. Im Dezember 1938 entdeckten die beiden deutschen Wissenschaftler die Kernspaltung. In dem Bewusstsein, dass durch eine nicht zu kontrollierende Kettenreaktion eine außerordentliche Zerstörungskraft freigesetzt werden könnte, begann das Deutsche Reich mit dem Aufbau eines Atomwaffenprogramms. Jegliche Anstrengungen zum Bau einer deutschen Atombombe mussten allerdings eingestellt werden33.

Mit einem Brief des deutschen Physikers Albert Einstein an den amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt, in dem er auf die Erkenntnisse Hahns hinwies und seine Befürchtungen bezüglich deutscher Nuklearwaffen äußerte, wurde im August 1942 mit der Entwicklung einer amerikanischen Atombombe begonnen. Unter der Leitung des amerikanischen Physikers Robert Julius Oppenheimer wurde das streng geheime „Manhattan Projekt“ (MED Manhattan Engineer District) gegründet. An drei Produktionsstätten (Oak Ridge, Hanvord, Savanah River) und einer Montage- und Forschungsstätte in Los Alamos arbeiteten bis zu 300.000 Menschen an der Entwicklung von Kernwaffen34.

Bereits im Dezember desselben Jahres gelang es den amerikanischen Wissenschaftlern, die erste nukleare Kettenreaktion durchzuführen. Durch den kurz zuvor unter dem Football-Stadion der University of Chicago errichteten ersten Atomreaktor der Menschheit („Chicago-Pile-1“) wurde das Erreichen der benötigten kritischen Masse möglich. Der Bau der Atombombe sollte dadurch möglich werden. Es sollte aber schließlich noch länger als zwei Jahre dauern, bis es zum ersten erfolgreichen Atomwaffentest kam. Am 16. Juli 1945, um 05:30 Ortszeit, erfolgte die erste erfolgreiche Kernwaffenzündung. Die ursprünglich gegen das Deutsche Reich zum Einsatz geplante und entwickelte Waffe kam, wie oben schon beschrieben, letztendlich gegen das japanische Kaiserreich zum Einsatz. Die Uranbombe „Little Boy“ und die Plutoniumbombe „Fat Man“ ließen schon damals die Unterschiede in Bau, Einsatzmöglichkeit und Ausmaß deutlich werden35.

Aus der Entwicklung der Kernwaffen heraus lässt sich jedoch nicht nachvollziehen wie sich Kernwaffen definieren. An dieser Stelle muss man zunächst festhalten, dass wenn man über Kernwaffen spricht, man über eine Kategorie von Massenvernichtungswaffen spricht36. „Kernwaffen sind Waffen, bei denen die Explosionswirkung und die Sekundäreffekte (Strahlung, radioaktive Verseuchung, elektromagnetische Impuls) von Kernspaltung oder Kernfusion für militärische Zwecke genutzt werden“37. Kernwaffen sind also solche Waffen, deren primäre und sekundäre Wirkungen mit Hilfe zweier unterschiedlicher physikalischer Prinzipien erzeugt werden können.

Zum Einen kann das Prinzip der Kernspaltung zu einer erfolgreichen Kernwaffendetonation führen. Für Kernwaffen, die auf dem Prinzip der Kernspaltung basieren, werden hauptsächlich Plutonium 239 oder Uran 235 benötigt38. Die Methode der Kernspaltung wurde, wie oben beschrieben, von O. Hahn u F. Strassmann erprobt. Es basiert auf der Betrachtung von instabilen Atomkernen. Bei der Kernspaltung wird ein Atomkern mit Neutronen beschossen. Dieser „Beschuss“ geht relativ einfach von statten, da die Teilchen im Atomkern positiv (die sogenannten Protonen) geladen sind.

Treffen schließlich Neutronen auf Protonen, bricht der Kern auseinander, die Kernspaltung ist vollzogen. Es entstehen zwei neue Kerne und als „Abfallprodukt“ zusätzliche Neutronen. Diese wiederum können neue Kerne spalten. Es kommt (theoretisch) zu einer Kettenreaktion. Bei dieser physikalischen Reaktion wird durch die Spaltung eine enorme Hitze freigesetzt. Es entsteht eine „kritische Masse“, die nicht überschritten werden darf39. Kernwaffen können eine Sprengkraft von bis zu 20 Kilotonnen entwickeln40.

Fusionswaffen, also solche Waffen, die auf dem Prinzip der Kernverschmelzung basieren, stellen die zweite physikalische Variante der Kernwaffen dar. Im Unterschied zur Kernspaltung beruht das Prinzip der Kernfusion, auf der Verschmelzung (Fusion) von Wasserstoffisotopen41. Unter hohem Druck und durch Zufuhr von großer Hitze ist es theoretisch möglich, beispielsweise Tritium- oder Lithium - Isotope zu verschmelzen. Im Unterschied zur Kernspaltung, und hier liegt der „Vorteil“ der Kernfusion, gibt es bei dieser Methode keine kritische Masse. An dieser Stelle ist aber wichtig zu erwähnen, dass die Fusion nicht ohne die Kernspaltung funktionieren kann. Nur die Kernspaltung ist in der Lage (bis heute), die benötigte Fusionshitze zu liefern. Der „Trigger“ geht der Kernfusion voraus42.

Nach der Einführung in Wesen und Technik der Kernwaffen oder Atombomben, soll jetzt der Blick auf deren Verbreitung gelenkt werden. Hier sei daran erinnert, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die einzige Körperschaft43 darstellt, die jemals atomare Waffen eingesetzt haben. Schon mehrfach angesprochen, wurde der von Präsident Harry Truman befohlene Abwurf der Uran- bzw. Plutoniumbombe über den japanischen Städten44. Die Tatsache, dass bis heute nur die USA von dem Wissen und Besitz der Kernwaffen auch Gebrauch gemacht haben, ändert aber nichts daran, dass es noch wesentlich mehr Staaten gibt, die im Besitz solcher Waffen sind oder nach diesen Waffen streben. Aber es muss auch eine andere Perspektive betrachtet werden:

„Kernwaffen gelten zwar als heimtückische und grausame Waffen, aber sie sind auch ultimative Waffen (Bernard Brodie) und es wird ihnen das Potential zuerkannt, Kriege zu beenden, bzw. diese zu verhindern.“45 Und selbstverständlich sind sich nicht nur die USA dieser Aussage bewusst. Schließlich basiert diese Aussage auch auf dem Faktum des Kalten Krieges, der durch den stetigen Rüstungswettlauf zwischen den USA und der damalige Sowjetunion geprägt war. Und dies nicht nur auf konventioneller Ebene, sondern vor allem auch im nuklearen Bereich. Sowohl bei der Entwicklung der Technologie, wie auch bei der Entwicklung von Trägersystemen und Antriebssystemen war die Sowjetunion immer schnell auf demselben Stand wie die USA46. Neben den Vereinigten Staaten von Amerika und dem heutigen Russland haben noch drei weitere Nationalstaaten das Recht auf den Besitz von Kernwaffen. Nach dem „Nuklearen Nichtverbreitungsvertrag“ (NVV)47 von 1968 bzw. 1970 haben fünf Staaten das Recht auf den Besitzt von Kernwaffen und Kernsprengkörpern, die bereits genannten USA und Russland, sowie Groß-Britannien, Frankreich und China48.

Nord-Korea erklärte sich 2005 ebenfalls zum Kernwaffenstaat. Der kommunistische Staat hatte drei Jahre zuvor den NVV aufgekündigt (1985 hatte man den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben). Dies vollzog sich vor dem Hintergrund der Anti-Terrorpolitik des ehemaligen amerikanischen Präsidenten George W. Bush jr. der Nord-Korea als „Schurkenstaat“ deklarierte hatte. Die Beziehungen zwischen Nord- Korea und den USA, aber vor allem auch die zwischen Nord- und Süd-Korea werden stetig schlechter. Am 09. Dezember 2006, ein Jahr nachdem Kim Jong Ill die Volksrepublik bereits als Atomstaat ausgerufen hatte, wurde der erste Atomwaffentest durchgeführt. Im April 2009 testete man schließlich eine Langstreckenrakete, bevor man im darauffolgenden Mai noch einmal einen Atomwaffentest durchführen sollte49. Ein weiterer Atomwaffenstaat, der sich als solcher nie bezeichnet hat, ist Israel. Das israelische Atomwaffenarsenal wird auf bis zu 200 Systeme geschätzt. Letzte Berichte basieren auf Informationen aus 1986 bzw. 1999. Der Atomtechniker Mordechai Vanunu veröffentlichte verschiedene Details des Atomwaffenprogramms. Er wurde deshalb zu 18 Jahren Haft verurteilt. 1999 wurden Vanunus Berichte noch einmal veröffentlicht. Es wurde unter anderem über die schon genannte Anzahl geschrieben, aber auch darüber, dass mit französischer Hilfe bereits 1964 ein Atomwaffenprogramm in Dimona gestartet wurde. Shimon Perez, der Außenminister a.D., bestätigte den Besitz von Kernwaffen50.

Israel als Kernwaffenstaat bringt aktuell einen anderen Staat ins Gespräch, Südafrika. Südafrika war bereits in den achtziger Jahren im Besitz einiger Kernwaffen. Nach der Apartheid wurden die Waffen an die USA zur Vernichtung ausgeliefert51. Neue Dokumente zeigen jetzt sehr deutlich, wer die Nuklearwaffen an Afrika geliefert haben soll. Die englische Zeitung „The Guardian“ hat am 24. Mai 2010 einen Artikel veröffentlicht, in dem die Beziehung zwischen Israel und Afrika aufgedeckt wurden. Die Grundlage bildet ein als „Top-Secret“ eingestuftes Dokument von 1975 zwischen Israels Außenminister a.D. Perez und Südafrikas Verteidigungsminister a.D. Botha52. Weitere Staaten, wie zum Beispiel Brasilien, streben mehr oder weniger offensichtlich nach Kernwaffen. Präsident Luna da Silva verknüpft den Besitz von Kernwaffen auch mit Stärke und Ansehen eines Nationalstaates53.

Iran und Saudi-Arabien sollen an dieser Stelle gar nicht weiter behandelt werden. Der Iran strebt sehr offensichtlich den Bau von Kernwaffen an obgleich es keine offene Stellungnahme dies bezüglich gibt. Was Saudi-Arabien betrifft, so wurde bereits 2003 in Fachmagazinen berichtet, dass man im Königreich über die Abschreckungsoption von Atomwaffen nachdenke54.Bleiben noch zwei Staaten zu nennen, die sich seit Mai 1998 Atomwaffenstaaten nennen: Pakistan und Indien. Beide Staaten und ihre Atomprogramme sollen im Folgenden beschrieben werden.

3. Pakistan und die Atombombe

„Pakistan war immer bestrebt, mit dem übermächtigen Nachbarn (Indien) gleichzuziehen. Auf konventionellem Gebiet war dies - wie die Niederlage von 1971 zeigte - wohl nicht zu erreichen. Der Präsident Pakistans sprach deshalb schon 1971 von der "Islamischen Bombe", die Pakistan erwerben müsse.“55

[...]


1 India and Pakistan. The elephant and the Pekinese; in: The Economist, 24. März 2000.

2 Kemal, S. (2007): 60 Jahre Pakistan-Aufbruch, Errungenschaften und Herausforderungen; DeutschPakistanisches Forum Berlin e.V., S.8.

3 Pakistan - Außenpolitische Orientierung; auf: http://www.globaldefence.net/kulturen-im- konflikt/islamische-kulturen/248-iranische-staaten-pakistan.html?start=2. (Zugriff: 03.06.2010).

4 Kemal, S. (2007): 60 Jahre Pakistan-Aufbruch, Errungenschaften und Herausforderungen; DeutschPakistanisches Forum Berlin e.V., S.8.

5 Pakistan - Zeittafel; auf: http://liportal.inwent.org/fileadmin/user_upload/oeffentlich/Pakistan/20_geschichte-staat/zeitt.pdf Zugriff: (01.06.2010).

6 Scholz, J.: Der Pakistan Komplex; Pendo - Verlag, München.

7 Zwei Nationen Theorie als Legitimation eines Staates?; S.2.

8 die Pakistan-Resolution ist unter Anderem auch als Lahore-Resolution bekannt.

9 Sprung, C.: Geschichte seit der Unabhängigkeit; auf: http://www.suedasien.info/laenderinfos/275. (Zugriff:31.05.2010).

10 Scholz, J.: Der Pakistan Komplex; Pendo - Verlag, München.

11 Bengalen repräsentierten mehr als 50% der Gesamtbevölkerung und besitzen eigene Sprache12 Scholz, J.: Der Pakistan Komplex; Pendo - Verlag, München.

13 1949: neugegründete Awami-League (Anführer der späterer Staatsgründer Mujibur Rahman).

14 Scholz, J.: Der Pakistan Komplex; Pendo - Verlag, München.

15 Sprung, C.: Geschichte seit der Unabhängigkeit; auf: http://www.suedasien.info/laenderinfos/275. (Zugriff:31.05.2010).

16 zuvor war Kaschmir, auch nach der Teilung Britisch-Indiens, quasi Unabhängig17 Scholz, J.: Der Pakistan Komplex; Pendo - Verlag, München.

18 bereits 1972 ging mit dem „KANUPP“ das erste pakistanische Kernkraftwerk an das Netz, das „RAPS“ Kernkraftwerk im indischen Rjasthan bereits 1971.

19 Pakistan: http://www.weltalmanach.de/staat/staat_detail.php?fwa_id=pakistan. (Zugriff: 31.05.2010).

20 Botschaft der Bundesrepublik Deutschland: Deutschland: http://www.europa-auf-einen- blick.de/deutschland/index.php (Zugriff: 31.05.2010).

21 von 1947/48 gab es in Pakistan keine Verfassung. Man richtete den Staat und die meisten Institutionen nach dem britischem „Goverment of India Act“ von 1935 aus.

22 Scholz, J.: Der Pakistan Komplex; Pendo - Verlag, München.

23 Ebenda.

24 Pakistan: http://www.weltalmanach.de/staat/staat_detail.php?fwa_id=pakistan. (Zugriff: 31.05.2010)

25 Scholz, J.: Der Pakistan Komplex; Pendo - Verlag, München.

26 benannt nach dem siebten Imam Ismael.

27 Scholz, J.: Der Pakistan Komplex; Pendo - Verlag, München.

28 Bevölkerung und Religionen: http://www.dpgk.de/bevoelkerung-und-religionen-in-pakistan/. (Zugriff: 01.06.2010).

29 vgl.: Scholz, J.: Der Pakistan Komplex; Pendo - Verlag, München.

30 The Failed State Index 2009: http://www.foreignpolicy.com/articles/2009/06/22/2009_failed_states_index_interactive_map_and_ranki ngs. (Zugriff: 31.05.2010)

31 vgl.: Russland feiert 65. Jahrestages des Sieges über Hitlers; auf: http://www.zeit.de/newsticker/2010/5/9/iptc-bdt-20100508-500-24777958xml?page=2 (Zugriff: 02.06.2010).

32 Krekeler, S.: ABC-Informationen zu Atomwaffen (Kernwaffen, Nuklearwaffen); auf:

http://www.globaldefence.net/waffensysteme/seesysteme/tuerkei___schnellboot_onuk_mrtp_33_42_29.ht ml?start=4. (Zugriff: 05.06.2010).

33 Geschichte der Atombombe; auf: http://www.nac-info.net/bomb/history.html (02.06.2010).

34 Krekeler, S.: ABC-Informationen zu Atomwaffen (Kernwaffen, Nuklearwaffen); auf: http://www.globaldefence.net/waffensysteme/seesysteme/tuerkei___schnellboot_onuk_mrtp_33_42_29.ht ml?start=4. (Zugriff: 05.06.2010).

35 Ebenda.

36 In der Internationalen Debatte werden in der Regel folgende Definitionen für Massenvernichtungswaffen gebraucht: Kernwaffen, Chemische Waffen, Biologische Waffen.

37 vgl.: Woyke, W. (Hrsg.) (2008): Handwörterbuch der Internationale Politik; Leske + Budrich, Opladen, S.431.

38 Ebenda.

39 von Ardenne, M.(2005): Effekte der Physik und ihre Anwendung; Verlag - Harri Deutsch, Frankfurt am Main.

40 Woyke, W. (Hrsg.) (2008): Handwörterbuch der Internationale Politik; Leske + Budrich, Opladen.

41 umgangssprachlich auch Wasserstoffbomben genannt.

42 Huber, G. (2000): Kernfusion; auf: http://www.abc-waffen.de/Atom/aufbau.html. (Zugriff: 01.06.2010).

43 die Bezeichnung Körperschaft mag hier verwirrend und falsch vorkommen. Aber im späteren Verlauf, vor allem bei der Betrachtung der der indischen- und der pakistanischen Nukleardoktrinen, wird ersichtlich werden, dass nicht nur Nationalstaaten unter Umständen in der Lage sind, an Kernwaffen zu gelangen.

44 Huber, G. (2000): Kernfusion; auf: http://www.abc-waffen.de/Atom/aufbau.html. (Zugriff: 01.06.2010).

45 Woyke, W. (Hrsg.) (2008): Handwörterbuch der Internationale Politik; Leske + Budrich, Opladen, S.433.

46 Huber, G. (2000): Kernfusion; auf: http://www.abc-waffen.de/Atom/aufbau.html. (Zugriff: 01.06.2010).

47 auch Atomwaffensperrvertrag genannt.

48 Woyke, W. (Hrsg.) (2008): Handwörterbuch der Internationale Politik; Leske + Budrich, Opladen.

49 Nordkorea; auf: http://www.atomwaffena-z.info/atomwaffen- heute/atomwaffenstaaten/nordkorea/index.html (Zugriff: 01.06.2010).

50 Israel; auf: http://www.atomwaffena-z.info/atomwaffen-heute/atomwaffenstaaten/israel/index.html. (Zugriff: 04.06.2010)

51 Woyke, W. (Hrsg.) (2008): Handwörterbuch der Internationale Politik; Leske + Budrich, Opladen.

52 McGrea, C. (2010): Revealed: how Israel offered to sell South Africa nuclear weapons; auf: http://www.guardian.co.uk/world/2010/may/23/israel-south-africa-nuclear-weapons. (Zugriff: 02.06.2010).

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55 Pakistan-Außenpolitische Orientierung; auf: http://www.globaldefence.net/kulturen-im-konflikt/islamische-kulturen/248-iranische-staaten-pakistan.html?start=2 (Zugriff: 02.06.2010)

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten

Details

Titel
Pakistan als Atomstaat
Untertitel
Auswirkungen auf Nachbarstaaten und Einfluss durch den „Westen“
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2010
Seiten
60
Katalognummer
V170708
ISBN (eBook)
9783640896493
ISBN (Buch)
9783640898398
Dateigröße
858 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
pakistan, atomstaat, auswirkungen, nachbarstaaten, einfluss
Arbeit zitieren
Christian Jacobi (Autor), 2010, Pakistan als Atomstaat, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/170708

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