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Die Sicherung der Medienvielfalt und die Rolle des Kartellamtes als Institution zur Beschränkung der Medienkonzentration in der Bundesrepublik Deutschland

Titre: Die Sicherung der Medienvielfalt und die Rolle des Kartellamtes als Institution zur Beschränkung der Medienkonzentration in der Bundesrepublik Deutschland

Dossier / Travail , 2016 , 19 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Kati Chatzikonstantinidou (Auteur)

Médias / Communication - Médias et Politique, Communication politique
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Die vorliegende Ausarbeitung zu dem Thema Medienvielfalt, wie man diese durch Handlungsmöglichkeiten schützen kann und welche Rolle dabei das Bundeskartellamt spielt, kam zu dem Ergebnis, dass die wichtigste und zur Zeit wohl bedeutendste Möglichkeit zur Wahrung der Vielfalt, das Bundeskartellamt darstellt. Da die Ausübung seiner Aufgaben rechtlich verankert ist, stellt es alle anderen Vorschläge zur Vielfaltssicherung in den Schatten.
Es werden zudem andere Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Diese sind jedoch lediglich als Vorschläge in die Literatur eingegangen, und nicht als konkrete Maßnahmen, die zur Medienvielfaltssicherung zu befolgen waren.
Zusätzlich beschäftigt sich die Ausarbeitung mit dem Meinungsbildungsgewicht des Massenmediums „Zeitung“. Aus dem aktuellen MedienVielfaltsMonitor (MVM) geht nämlich hervor, dass neben dem Fernsehen die Zeitung den größten Einfluss auf die Meinungsbildung in Deutschland nimmt.
Aus diesem Grund ist das Beispiel gewählt worden, bei dem der Stuttgarter Verlag Holtzbrinck 2002 den Berliner Zeitungsmarkt aufmischte, um mit einer Übernahme der Berliner Zeitung eine marktdominierende Stellung einzunehmen. Dies geschah jedoch ohne Erfolg.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Abstract

2. Einleitung

3. Allgemeines zur Medienvielfalt

4. Definitionen

4.1 Publizistische Vielfalt

4.2 Medienvielfalt

4.3 Medienkonzentration

5. Dimensionen der Medienvielfalt

6. Gefahren der Medienvielfalt

7. Handlungsmöglichkeiten zur Sicherung der Medienvielfalt

7.1 Beispiele für Handlungsmöglichkeiten zur Sicherung der Medienvielfalt

7.2 Der MedienVielfaltsMonitor als aktuellste Handlungsmöglichkeit zur Sicherung der Medienvielfalt

8. Das Bundeskartellamt als Institution zur Sicherung der Medienvielfalt

8.1 Das Bundeskartellamt – Allgemeines und Aufgaben

8.2 Das Bundeskartellamt greift ein!

– Das Verbot der Übernahme der Berliner Zeitung durch den Holtzbrinck Verlag

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Medienvielfalt für die Demokratie und analysiert, welche institutionellen Handlungsmöglichkeiten existieren, um einer zunehmenden Medienkonzentration entgegenzuwirken. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Rolle des Bundeskartellamtes als Kontrollinstanz.

  • Grundlagen und Definitionen der Medienvielfalt und Medienkonzentration
  • Dimensionen der Medienvielfalt im rechtlichen und ökonomischen Kontext
  • Gefahren durch Marktmonopolisierung und einseitige Berichterstattung
  • Analyse verschiedener medienpolitischer Handlungsmöglichkeiten
  • Die Funktion des MedienVielfaltsMonitors als Messinstrument
  • Fallstudie: Das Eingreifen des Bundeskartellamtes gegen den Holtzbrinck Verlag

Auszug aus dem Buch

8.2 Das Bundeskartellamt greift ein! – Das Verbot der Übernahme der Berliner Zeitung durch den Holtzbrinck Verlag

Im Zeitungsmarkt der Bundesrepublik Deutschland vollzieht sich zur Zeit eine Konzentration, die insbesondere von großen Verlagsgruppen aufgrund von Aufkäufen stattfindet. Das wohl bekannte Beispiel, der vom Kartellamt untersagte Erwerb der Berliner Zeitung und des Berliner Kurier durch Holtzbrinck, sei hier aufgeführt (vgl. Röper 2004: 65f.).

Um zu verstehen wie alles anfing, ist eine kurze Chronik von Vorteil. Am 1. Juli 2002 wird die „Berliner Zeitung“, der „Berliner Kurier“ und das Stadtblatt „Tip“ von Gruner + Jahr für geschätzte 200-250 Millionen Euro an die Verlagsgruppe Holtzbrinck verkauft.

Im Dezember des selben Jahres stoppt das Bundeskartellamt den Verkauf, da der Holtzbrinck Verlag, der auch seit 1992 den Berliner „Tagesspiegel“ und das Stadtmagazin „Zitty“ verlegt, sonst in Berlin einen Abo-Gesamtmarktanteil von 61,4 Prozent erreicht hätte. Dieser Anteil wäre nahezu doppelt so hoch wie der des nachfolgenden Wettbewerbers, des Axel-Springer-Verlags. Bereits bei mehr als 33 Prozent geht das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) von einer marktbeherrschenden Position aus. Da Holtzbrinck dies überschritt, folgte zugleich das Verbot.

Das Bundeskartellamt befand dies für nicht tragbar und verhing das Verbot für diese Fusion. Als Begründung lieferte das Amt die Aussage, dass der Stuttgarter Verlag eine zu große marktbeherrschende Stellung bei den Berliner Zeitungen einnehmen würde. Dies würde eine zu große Bedrohung für die Medienvielfalt im Bereich des Mediums „Zeitung“ darstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abstract: Kurze Zusammenfassung der Arbeit mit dem Kernergebnis, dass das Bundeskartellamt die bedeutendste Institution zur Sicherung der Medienvielfalt darstellt.

2. Einleitung: Hinführung zum Thema Medienvielfalt, Problemstellung der Medienkonzentration und Vorstellung der zentralen Forschungsfrage.

3. Allgemeines zur Medienvielfalt: Darstellung der historischen Entwicklung des Medienvielfaltsbegriffs und der heutigen Wettbewerbssituation zwischen Unterhaltung und Information.

4. Definitionen: Abgrenzung der Begriffe publizistische Vielfalt, Medienvielfalt und Medienkonzentration anhand verschiedener wissenschaftlicher Positionen.

5. Dimensionen der Medienvielfalt: Untersuchung der rechtlichen, ökonomischen und kommunikationspolitischen Dimensionen, die das Verständnis von Vielfalt prägen.

6. Gefahren der Medienvielfalt: Erörterung der Risiken durch Marktmonopolisierung, Agenda Setting und die Gefährdung der meinungsbildenden Funktion durch mangelnde Qualität.

7. Handlungsmöglichkeiten zur Sicherung der Medienvielfalt: Vorstellung verschiedener Ansätze wie Medienräte oder Medienkommissionen sowie des MedienVielfaltsMonitors.

8. Das Bundeskartellamt als Institution zur Sicherung der Medienvielfalt: Darstellung der Aufgaben der Wettbewerbsbehörde inklusive einer detaillierten Analyse des Falls Holtzbrinck.

9. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Leitfrage mit dem Ergebnis der rechtlichen Überlegenheit des Bundeskartellamtes bei der Konzentrationskontrolle.

Schlüsselwörter

Medienvielfalt, Medienkonzentration, Bundeskartellamt, Wettbewerb, Pressefreiheit, Publizistische Vielfalt, MedienVielfaltsMonitor, Meinungsmacht, Marktmonopolisierung, Medienpolitik, Zeitungsmarkt, Holtzbrinck, Kartellrecht, Demokratie, Information.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit, Medienvielfalt in der Bundesrepublik Deutschland zu schützen, und untersucht die Rolle des Bundeskartellamtes bei der Kontrolle von Medienkonzentration.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit deckt die Definition von Medienvielfalt, die Dimensionen des Begriffs, Gefahren durch Konzentrationsprozesse sowie institutionelle Sicherungsmaßnahmen ab.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach den konkreten Handlungsmöglichkeiten zur Sicherung der Medienvielfalt und danach, welche Rolle das Bundeskartellamt dabei als Institution zur Beschränkung der Medienkonzentration spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Fallbeispielen und Datenmaterial (z.B. MedienVielfaltsMonitor) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Diskussion verschiedener Handlungskonzepte (z.B. Medienräte) und eine Fallstudie zum Untersagungsverbot des Bundeskartellamtes gegen den Holtzbrinck-Verlag.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Medienvielfalt, Medienkonzentration, Bundeskartellamt, Wettbewerbsrecht und Meinungsmacht.

Warum wird der MedienVielfaltsMonitor im Text als wichtiges Instrument genannt?

Der Monitor wird als aktuellste Handlungsmöglichkeit zur Messung der Meinungsmacht angesehen, da er empirisch fundierte Einblicke in die Verflechtungen und Reichweiten der Medienkonzerne gibt.

Inwiefern beeinflusste das Kartellamt den Berliner Zeitungsmarkt?

Das Kartellamt verbot im Jahr 2002 die Übernahme der Berliner Zeitung durch den Holtzbrinck-Verlag, um eine marktbeherrschende Stellung und damit eine Gefährdung der Meinungsvielfalt zu verhindern.

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Résumé des informations

Titre
Die Sicherung der Medienvielfalt und die Rolle des Kartellamtes als Institution zur Beschränkung der Medienkonzentration in der Bundesrepublik Deutschland
Université
University of Koblenz-Landau  (Sozialwissenschaften)
Cours
Das Mediensystem der BRD
Note
1,5
Auteur
Kati Chatzikonstantinidou (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
19
N° de catalogue
V1707538
ISBN (PDF)
9783389183557
Langue
allemand
mots-clé
Medienvielfalt Kartellamt Sicherung BRD Institution Beschränkung Medienkonzentration
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Kati Chatzikonstantinidou (Auteur), 2016, Die Sicherung der Medienvielfalt und die Rolle des Kartellamtes als Institution zur Beschränkung der Medienkonzentration in der Bundesrepublik Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1707538
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Extrait de  19  pages
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