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Politikerbewertung und Parteiidentifikation

Auswirkungen der subjektiven Politikerbewertung der Bürger auf die Parteiidentifikation

Titel: Politikerbewertung und Parteiidentifikation

Hausarbeit , 2015 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Kati Chatzikonstantinidou (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss der subjektiven Politikerbewertung auf die Parteiidentifikation.
Die folgende Arbeit brachte das Ergebnis hervor, dass eine gute Bewertung eines Politikers zu einer langfristigen Bindung zu dessen Partei führen kann. Bei der amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel kam es bei 75 % aller Befragten zu guten Bewertungen und unter allen Befragten haben 31,1 % eine Bindung zur CDU. Dazu wurden die Kontrollvariablen Alter und politisches Interesse miteinbezogen. Dabei kam ich zu dem Ergebnis, dass das Alter einen größeren Einfluss auf die Bewertung nimmt als das politische Interesse.
Bei Sigmar Gabriel gab jeder Zweite eine gute Bewertung ab. Davon haben rund 24% eine Bindung zur SPD. Allerdings ist es bei Gabriel so, dass auch hier das Alter einen größeren Einfluss nimmt als das politische Interesse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Zusammenfassung
  • Einleitung
  • Parteidentifikation
  • Theoretische Grundlagen
    • Ansätze der Wahlentscheidung
    • Hypothese
  • Methode
    • Daten und Variablen
    • Messung
  • Ergebnisse
  • Zusammenfassung und Diskussion
  • Literaturverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob und in welchem Ausmaß die subjektive Bewertung von Politikerinnen und Politikern die Parteidentifikation von Bürgern beeinflusst. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob eine positive Bewertung eines Politikers eine stabile Bindung an dessen Partei begünstigt und welche Rolle dabei Alter und politisches Interesse als Kontrollvariablen spielen.

  • Zusammenhang zwischen Politikerbewertung und Parteibindung
  • Parteidentifikation als langfristige psychologische Bindung
  • Theoretische Ansätze der Wahlentscheidung
  • Einfluss sozialstruktureller und sozialpsychologischer Faktoren
  • Empirische Prüfung mittels standardisierter Telefonumfrage
  • Vergleich der Fälle Merkel/CDU und Gabriel/SPD

Auszug aus dem Buch

5 Methode

Mit Hilfe der Computersoftware SPSS ist es möglich, Aussagen darüber zu machen, ob es einen Zusammenhang zwischen der subjektiven Politikerbewertung und der jeweiligen Parteidentifikation gibt. Im zweiten Schritt wird die Stärke des Zusammenhangs ermittelt. Anschließend wird im letzten Schritt untersucht, ob und wie stark bestimmte Kontrollvariablen den Zusammenhang erhöhen oder gar aufheben.

Das Untersuchungsdesign stellt eine telefonisch durchgeführte Umfrage, die sich an die rheinland-pfälzische Bevölkerung richtet, dar. Um eine Stichprobe zu erhalten, wurde zu diesem Zweck die Person an das Telefon gebeten, die zuletzt Geburtstag hatte, über 18 Jahre alt und bei Bundestagswahlen wahlberechtigt war. Erfüllte eine Person die Anforderungen, die an sie gestellt wurden, begann nach Einverständnis der zu interviewten Person die Umfrage zu dem Thema „Politische Einstellungen“ für etwa 15 Minuten.

Das Erhebungsinstrument, mit dem die Untersuchung durchgeführt wurde, war ein entworfener Fragebogen einer standardisierten Befragung.

In dem zur Verfügung gestellten Datensatz sind es die Variablen v20 „Parteidentifikation“, v21 „Stärke der Parteidentifikation“ sowie die Variablen v8a „Skalometer Merkel“ und v8b „Skalometer Gabriel“, die im Mittelpunkt der Untersuchung stehen. Für einige Ergebnisse wurden zudem zwei neue Variablen erstellt, welche auch in den Mittelpunkt der Untersuchung gestellt werden müssen. Die Variablen sind metrisch skaliert.

Zur Zeit der Erhebung stehen 164 Interviewer für das Projekt zur Verfügung. Da sie dies lediglich in dem Zeitraum vom 26. Januar bis zum 30. Januar und vom 2. Februar bis zum 4. Februar 2015 aktiv unterstützen können, beschränkt sich die Grundgesamtheit auf die rheinland-pfälzische Bevölkerung. Mit Hilfe einer Computersoftware werden die Telefonnummern von Haushalten nach den Vorwahlen für Rheinland-Pfalz per Zufallsprinzip bestimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

Zusammenfassung: Die einleitenden Abschnitte führen in die Fragestellung ein und begründen, warum die Bindung an Parteien trotz wechselnder Wahlentscheidungen politisch bedeutsam ist.

Parteidentifikation: Das Kapitel definiert Parteidentifikation als dauerhafte psychologische Bindung an eine Partei und ordnet sie in die Forschung zur Wahlentscheidung ein.

Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Wahltheorien dargestellt und daraus die Hypothese abgeleitet, dass eine bessere Politikerbewertung mit stärkerer Parteibindung zusammenhängt.

Methode: Das Methodenkapitel beschreibt die telefonische Umfrage, die Stichprobenziehung, den Datensatz sowie die Operationalisierung der zentralen Variablen.

Ergebnisse: Die Resultate zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen der Bewertung von Merkel und der CDU-Bindung sowie einen schwächeren Zusammenhang bei Gabriel und der SPD.

Zusammenfassung und Diskussion: Im Schlussteil werden die Befunde interpretiert und im Hinblick auf ihre Aussagekraft und Grenzen der kleinen Stichprobe diskutiert.

Schlüsselwörter

Parteidentifikation, Politikerbewertung, Wahlverhalten, CDU, SPD, Angela Merkel, Sigmar Gabriel, Telefonumfrage, SPSS, Regression, Kontrollvariablen, politische Einstellungen, Rheinland-Pfalz, Wahlentscheidung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der subjektiven Bewertung von Politikerinnen und Politikern auf die Parteidentifikation der Bürger.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind Parteidentifikation, Politikerbewertung, Wahlverhalten, theoretische Modelle der Wahlentscheidung und empirische Datenanalyse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, ob eine positive Bewertung eines Politikers zu einer stärkeren Bindung an dessen Partei führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Verwendet wird eine standardisierte telefonische Befragung mit anschließender statistischer Auswertung in SPSS, einschließlich linearer Regressionsanalyse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, die Hypothesenbildung, die Methodik der Untersuchung sowie die empirischen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Parteidentifikation, Politikerbewertung, CDU, SPD, Angela Merkel, Sigmar Gabriel, Telefonumfrage, Regression, SPSS und Kontrollvariablen.

Welche Rolle spielt Angela Merkel in der Untersuchung?

Angela Merkel dient als Fallbeispiel für die Bewertung eines Politikers im Zusammenhang mit der Bindung an die CDU/CSU.

Welche Rolle spielt Sigmar Gabriel in der Untersuchung?

Sigmar Gabriel wird als Vergleichsfall herangezogen, um den Zusammenhang zwischen seiner Bewertung und der Bindung an die SPD zu prüfen.

Warum wird das Alter als Kontrollvariable berücksichtigt?

Das Alter wird berücksichtigt, um zu prüfen, ob es den Zusammenhang zwischen Politikerbewertung und Parteibindung stärker beeinflusst als das politische Interesse.

Welche Besonderheit weist die empirische Datenerhebung auf?

Die Befragung wurde telefonisch in Rheinland-Pfalz durchgeführt und basiert auf einer Zufallsstichprobe mit Personen, die über 18 Jahre alt und wahlberechtigt waren.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Politikerbewertung und Parteiidentifikation
Untertitel
Auswirkungen der subjektiven Politikerbewertung der Bürger auf die Parteiidentifikation
Hochschule
Universität Koblenz-Landau  (Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Politische Einstellungen
Note
2,0
Autor
Kati Chatzikonstantinidou (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V1707539
ISBN (PDF)
9783389183564
ISBN (Buch)
9783389183571
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politikerbewertung Parteiidentifikation subjektive Politikerbewertung Auswirkungen Ansätze der Wahlentscheidung Angela Merkel politisches Interesse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kati Chatzikonstantinidou (Autor:in), 2015, Politikerbewertung und Parteiidentifikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1707539
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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