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Intermediärer Erbgang am Beispiel der Wunderblume. Klassische Genetik - Vererbung (Gymnasium, Klasse 9)

Entwurf für den ersten Gemeinsamen Unterrichtsbesuch im Fach Biologie

Title: Intermediärer Erbgang am Beispiel der Wunderblume. Klassische Genetik - Vererbung (Gymnasium, Klasse 9)

Lesson Plan , 2023 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Biology - Genetics / Gene Technology
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Summary Excerpt Details

Sehr guter Unterrichtsentwurf für das Referendariat im Fach Biologie zum Thema Vererbungslehre.
Stundenthema: Intermediärer Erbgang der Wunderblume - Anwendung von Kreuzungsschemata.
Enthalten ist eine Lerngruppenanalyse, der Unterrichtszusammenhang, die Sachanalyse, Legitimation und Motivation, didaktische Analyse, methodische Analyse, tabellarischer Stundenverlaufsplan sowie das komplette Schülermaterial.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Beschreibung der Lerngruppe

2. Unterrichtszusammenhang

3. Sachanalyse

4. Didaktische Überlegungen

5. Lernziele

6. Methodische Überlegungen

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist es, den intermediären Erbgang am Beispiel der Wunderblume (Mirabilis jalapa) als Unterrichtseinheit für eine neunte Klasse zu konzipieren und didaktisch sowie methodisch fundiert aufzubereiten.

  • Grundlagen der Vererbungslehre bei diploiden Organismen
  • Abgrenzung des intermediären Erbgangs zum dominant-rezessiven Erbgang
  • Anwendung und Interpretation von Kreuzungsschemata
  • Förderung der Erkenntnisgewinnung durch ein hypothetisch-deduktives Unterrichtsverfahren
  • Binnendifferenzierung zur individuellen Förderung im Biologieunterricht

Auszug aus dem Buch

3. Sachanalyse

GREGOR MENDEL entdeckte die grundlegenden Prinzipien der Vererbung, indem er in zahlreichen Kreuzungsexperimenten Gartenerbsen züchtete und die Vererbung verschiedener Merkmale untersuchte. Hierbei beschränkte er seine Experimente zunächst auf die Untersuchung der Vererbung von genau einem Merkmal (monohybrider Erbgang). Die Mendel´schen Regeln beschreiben den Vererbungs-vorgang bei Merkmalen, deren Ausprägung von nur einem Gen bzw. zwei Allelen bestimmt wird. Sie gelten nur bei diploiden Organismen mit haploiden Keimzellen. Erklärt werden können die Ergebnisse von MENDEL damit, dass Allele dominant bzw. rezessiv gegenüber einem anderen Allel sein können.

Durch die Vorgänge der Meiose und der Rekombination können bei der Kreuzung von zwei reinerbigen Individuen, die einen unterschiedlichen Genotyp aufweisen, ausschließlich mischerbige Nachkommen entstehen. Da eines der beiden Allele dominant ist, wird auch nur dieses im Phänotyp der Nachkommen sichtbar, so dass sich jene nicht voneinander unterscheiden und immer eine der beiden elterlichen Varietäten zeigen. Die Kreuzung von zwei mischerbiger Individuen führt hingegen - anders als bei reinerbigen - zu unterschiedlichen Keimzellen, so enthält die Hälfte der Gameten das dominante, die andere Hälfte dagegen das rezessive Allel. Durch die unterschiedlichen Möglichkeiten der Kombination bei der Befruchtung können demnach drei unterschiedliche Genotypen im Zahlenverhältnis 1:2:1 sowie beide Phänotypen der Elterngeneration im Verhältnis 3:1 entstehen. Die unterschiedlichen Zahlenverhältnisse im Geno- bzw. Phänotyp sowie die damit in Verbindung stehende Problematik, dass am Phänotyp nicht zwingend der Genotyp zu erkennen ist, verdeutlichen die Notwendigkeit bei dominant-rezessivem Erbgang deutlich zwischen der äußeren Erscheinungsbild eines Lebewesens und seiner zugrunde liegenden genetischen Information im Zellkern zu unterscheiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Beschreibung der Lerngruppe: Analyse der Lernvoraussetzungen, der sozialen Struktur und spezifischer Förderbedarfe der Klasse 9B.

2. Unterrichtszusammenhang: Einordnung der Stunde in die laufende Unterrichtseinheit zur Vererbung unter Berücksichtigung bereits behandelter Themen wie Mitose und Meiose.

3. Sachanalyse: Wissenschaftliche Herleitung der Prinzipien des intermediären Erbgangs im Vergleich zum klassischen Mendel´schen Erbgang.

4. Didaktische Überlegungen: Begründung der Themenwahl und des gewählten problemorientierten Unterrichtsansatzes zur Förderung der Erkenntnisgewinnung.

5. Lernziele: Definition der fachlichen und methodischen Kompetenzen, die die Schüler am Ende der Unterrichtsstunde erreichen sollen.

6. Methodische Überlegungen: Detaillierte Darstellung des methodischen Vorgehens, einschließlich des Einstiegs, der Arbeitsphasen und der Binnendifferenzierung.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Richtlinien.

Schlüsselwörter

Intermediärer Erbgang, Wunderblume, Mirabilis jalapa, Vererbung, Genotyp, Phänotyp, Mendel´sche Regeln, Kreuzungsschema, Meiose, Rekombination, Erkenntnisgewinnung, Binnendifferenzierung, Biologieunterricht, Klasse 9, Mischerbigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Diese Arbeit umfasst einen Entwurf für eine Biologieunterrichtsstunde zum Thema "Intermediärer Erbgang am Beispiel der Wunderblume" für eine 9. Klasse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die genetischen Grundlagen der Vererbung, die Unterscheidung zwischen intermediärem und dominant-rezessivem Erbgang sowie die Arbeit mit biologischen Modellen und Kreuzungsschemata.

Was ist das primäre Ziel der Stunde?

Die Schüler sollen das Phänomen des intermediären Erbgangs eigenständig erarbeiten und erklären können, warum die F1-Generation bei der Wunderblume ein neues Erscheinungsbild zeigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es kommt ein hypothetisch-deduktives Unterrichtsverfahren zum Einsatz, bei dem Schüler ausgehend von einem Problem eigene Vermutungen aufstellen und diese durch Materialauswertung prüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Sachanalyse der genetischen Grundlagen, didaktische Begründungen sowie methodische Überlegungen zur Durchführung der Unterrichtsstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind der intermediäre Erbgang, Genotyp, Phänotyp, Kreuzungsschemata, Binnendifferenzierung und die Wunderblume (Mirabilis jalapa).

Warum wird die Wunderblume für diesen Unterricht genutzt?

Die Wunderblume dient als ideales Beispiel, da sie bei der Kreuzung rot- und weißblühender Pflanzen in der F1-Generation eine rosa Färbung hervorbringt, was den Unterschied zum dominant-rezessiven Erbgang verdeutlicht.

Wie wird mit leistungsschwächeren Schülern umgegangen?

Durch Binnendifferenzierung, wie etwa Hilfekarten, wird sichergestellt, dass auch Schüler mit Schwierigkeiten den Prozess der Erarbeitung am Kreuzungsschema erfolgreich bewältigen können.

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Details

Title
Intermediärer Erbgang am Beispiel der Wunderblume. Klassische Genetik - Vererbung (Gymnasium, Klasse 9)
Subtitle
Entwurf für den ersten Gemeinsamen Unterrichtsbesuch im Fach Biologie
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2023
Pages
21
Catalog Number
V1707824
ISBN (PDF)
9783389186671
Language
German
Tags
Genetik Vererbung Kreuzungsschema Unterrichtsmaterial Unterrichtsentwurf Mendel Wunderblume Intermediärer Erbgang
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2023, Intermediärer Erbgang am Beispiel der Wunderblume. Klassische Genetik - Vererbung (Gymnasium, Klasse 9), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1707824
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