Die Beziehung zwischen Literatur und Gesellschaft hat eine lange wissenschaftliche Forschungstradition, die um 1800 mit den Werken Herders, Schillers und Louise Germaine de Staëls begannen: „Bereits um 1800 versuchen Autoren wie Johann Gottfried Herder, Friedrich Schiller und Anne Louise Germaine de Staël, Literatur in einem gesellschaftlichen Zusammenhang zu betrachten, […] wird ein Bedingungsverhältnis zwischen Gesellschaft und Literatur angenommen.“ Um Literatur als ein gesellschaftliches Phänomen systematisch und wissenschaftlich zu erfassen, spricht man erst im 20. Jahrhundert über die marxistische Literaturwissenschaftliche Theorie. Diese Theorie geht nicht um die biografische Psychologisierung, sondern um die Geschichtstheorie , Gesellschaftstheorie und Erkenntnistheorie. Nach marxistische Literaturtheorie und Ideologiekritik hat Gesellschaft zwei Teile: Basis und Überbau. Literatur ist keine bloße Spieglung, aber ein Teil des Überbaus. Literatur im marxistischen Sinne nimmt die materielle gesellschaftliche Wirklichkeit und verarbeitet sie ästhetisch, um erfahrbar zu machen. Auch in der Ideologiekritik geht es um eine enge Beziehung zwischen Kunstprodukten und gesellschaftliche Machtverhältnisse und zentral in diesem Zusammenhang ist die Kritische Theorie als Bezugstheorie. Kritische Theorie basiert auf marxistische Theorie, jedoch setzt sie sich eigene Schwerpunkte, darunter seht hauptsächlich die Kritik am traditionellen Vernunftskonzept. Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, Hauptvertreter der ersten Generation der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule, verfassten das berühmte Werk Dialektik der Aufklärung (1947), wo Sie die moderne Subjekte, Gesellschaft und Massenmedien analysierten und entwickelten Konzepte wie instrumentale Vernunft und Kulturindustrie und zeigt Aufklärung als eine Mythologie . In dieser dieser vorliegende Arbeit beschäftige ich mich überwiegend mit Adornos Literaturwissenschaftliche Konzepte, die vom Marxismus beeinflusst, wie Verdinglichung, gesellschaftliche Totalität (übergenommen von Marx und Lukács) und sein Identitätsdenken, insbesondere Nichtidentität.
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- Arbeit zitieren
- Uddipan Mondal (Autor:in), 2026, Zur ästhetischen Gesellschaftsfunktion in Franz Kafkas "Die Verwandlung" im Lichte Theodor W. Adornos Kunsttheorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1710392