In der folgenden Hausarbeit geht es um Frauen in Führungspositionen, warum sie heute noch eine Minderheit in den oberen Rängen sind und mit welche Schwierigkeiten und Vorurteilen sie zu kämpfen haben. Des Weiteren werden noch die Probleme der Geschlechterhierarchie aufgezeigt und wie sehr Frauen akzeptiert und gefördert werden.
Aber um zu zeigen, dass es auch anders geht, wird im letzten Kapitel der Frauenförderpreis erklärt und die Unternehmen vorgestellt, die diesen Preis verdienen und als Vorbild für alle Unternehmen gelten sollten.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Frauen als Vorgesetzte
2.1 Die Minderheit der weiblichen Vorgesetzten
2.2 Schwierigkeiten und Vorurteile
3 Geschlechterhierarchie
3.1 Die Erfahrungen mit dem männlichen Chef
3.2 Die Erwartungen an die weibliche Vorgesetzte
4 Akzeptanz der Frauen
4.1 Die Schwierigkeit der Zugehörigkeit
4.2 Männer über Frauen in Führungspositionen
4.3 Unterstützung der Frau: Frauenfördermaßnahmen
5 Der Bayrische Frauenförderpreis 2006
5.1 Der Wettbewerb
5.2 Die Gewinner
5.2.1 Profos AG
5.2.2 Pollin Electronic GmbH
5.2.3 Siemens AG, Siemens VDO Automotive
5.3 Chancengleichheit bringt Gewinn für alle
5.4 Tipps für Unternehmen
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit untersucht die Gründe für die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen, analysiert die mit dieser Rolle verbundenen sozialen Widerstände sowie geschlechterspezifische Hierarchien und stellt erfolgreiche Best-Practice-Beispiele durch den Bayrischen Frauenförderpreis 2006 vor.
- Struktur der Geschlechterhierarchie in der Arbeitswelt
- Soziale Akzeptanz und Vorurteile gegenüber weiblichen Führungskräften
- Die Rolle von Frauenfördermaßnahmen in deutschen Unternehmen
- Analyse des Bayrischen Frauenförderpreises 2006
- Strategien zur Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit
Auszug aus dem Buch
4.1 Die Schwierigkeit der Zugehörigkeit
Männer fällt es schwer, Frauen an ihrer Stelle zu sehen und vor allem zu akzeptieren, dass sie es genau so gut können.
„Männer sind unter sich, wenn Entscheidungen getroffen werden, und infolgedessen entscheidet ‚mann’ sich für den kompetentesten Mann. Wenn Männer und Frauen gleich kompetent sind, die Frauen aber nicht zum Zug kommen, so ist das eine Form der Unterdrückung am Arbeitsplatz.“47
Bierach drückt dies so aus, dass Männer lieber ihre Kollegin einer Geschlechtsumwandlung vollziehen, als ihr eigenes Weltbild zu ändern.48 Die Tatsache, dass Frauen ihren Job genauso gut machen können wie Männer, fällt der Männerwelt schwer zuzugeben. Eine 31jährige Frau, die es in sechs Jahren geschafft hat, eine höhere Position zu erreichen, erzählt von ihren Erfahrungen. Sie sagt, dass sie davon ausginge, dass alle Schranken abgebaut seien, wenn sie erst mal erfolgreich sei, aber die Schranken sind alle noch da.49 „Ihrer Meinung nach war das schwierigste Hindernis, was auch nicht zu fassen war, die Haltung der Männer.“50 Solche Frauen sind frustriert und auch irritiert. Denn eigentlich bringen sie alles mit, das zu einem erfolgreichen Berufsleben führt und trotzdem werden ihnen Steine in den Weg gelegt, weil man nicht respektiert und geachtet wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische und aktuelle Problematik der Benachteiligung von Frauen in Führungspositionen ein und skizziert das Ziel der Hausarbeit.
2 Frauen als Vorgesetzte: Das Kapitel beleuchtet die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungsetagen und die damit einhergehenden sozialen Schwierigkeiten sowie Vorurteile.
3 Geschlechterhierarchie: Hier werden die Erfahrungen von Angestellten mit männlichen Vorgesetzten sowie die Erwartungshaltungen an weibliche Führungskräfte analysiert.
4 Akzeptanz der Frauen: Der Fokus liegt auf den Akzeptanzproblemen von Frauen, der Männerperspektive auf weibliche Führungskräfte und der Bedeutung von Fördermaßnahmen.
5 Der Bayrische Frauenförderpreis 2006: Dieses Kapitel stellt den Wettbewerb sowie drei ausgezeichnete Unternehmen vor und diskutiert den Nutzen von Chancengleichheit.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit des Abbaus überkommener Vorurteile und der Förderung von Selbstbewusstsein bei Frauen für eine erfolgreichere Zukunft zusammen.
Schlüsselwörter
Frauen, Führungspositionen, Chancengleichheit, Geschlechterhierarchie, Frauenförderung, Führungskultur, Karrierehindernisse, Arbeitswelt, Unternehmenskultur, Gender, Akzeptanz, Personalentwicklung, Management, Wettbewerb, Best-Practice.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Situation von Frauen in Führungspositionen, den Hürden, denen sie begegnen, und den Ansätzen für eine bessere Chancengleichheit.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Felder sind die Geschlechterhierarchie, die Akzeptanz weiblicher Vorgesetzter, Vorurteile am Arbeitsplatz und erfolgreiche Strategien zur Frauenförderung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum Frauen in Führungsebenen unterrepräsentiert sind und welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen können, um dies positiv zu verändern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Fallbeispielen im Kontext des Bayrischen Frauenförderpreises 2006.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Vorurteilen, das Verhalten in Geschlechterhierarchien sowie die praktische Vorstellung von Unternehmen, die durch vorbildliche Förderprogramme ausgezeichnet wurden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Führung, Chancengleichheit, Frauenförderung und Unternehmenskultur geprägt.
Warum haben es Frauen in Führungspositionen oft schwerer als Männer?
Frauen sehen sich häufig mit Vorurteilen konfrontiert, bei denen ihre Leistungen niedriger eingeschätzt werden oder ihr Erfolg eher dem Zufall zugeschrieben wird, während bei Männern Kompetenz vorausgesetzt wird.
Welchen Einfluss hat der Bayrische Frauenförderpreis auf die Thematik?
Er dient als konkretes Beispiel dafür, dass Unternehmen durch gezielte Fördermaßnahmen, flexible Arbeitsmodelle und eine offene Führungskultur aktiv zur Chancengleichheit beitragen können.
- Arbeit zitieren
- Tanja Weizemann (Autor:in), 2007, Frauen in Führungspositionen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171044