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Gewaltentwicklung im Fernsehen und die Wirkung der Gewalt auf unsere Jugend

Title: Gewaltentwicklung im Fernsehen und die Wirkung der Gewalt auf unsere Jugend

Term Paper , 2007 , 24 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tanja Weizemann (Author)

Communications - Movies and Television
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Ein neuer Amoklauf eines Jugendlichen ließ uns wieder das Blut in den Adern gefrieren. Man nahm an, oder besser noch, war sich sicher, dass vor allem gewalthaltige Computerspiele der Grund für diese grauenvolle Tat waren. Aber kann man wirklich davon ausgehen, dass Gewalt in den Medien aggressiver macht? Da durch die oft vorkommenden Gewalttaten Jugendlicher, Studien die Antwort auf die Frage ‚Machen gewalttätige Computerspiele aggressiv?’ schon gegeben haben, ist es interessant zu untersuchen, ob auch das Medium Fernsehen diese Wirkung hat. In der folgenden Untersuchung wird zum einen der Begriff „Gewalt“ näher erklärt und die lange Diskussion über die Gewaltwirkung im Fernsehen aufgezeigt, wobei hier nur die entscheidenden Jahre genannt werden, zu deren Zeit die Diskussion besonders stark war. Zum anderen ist es wichtig zu klären, welche Probleme mit der Gewaltwirkungsforschung aufgetreten sind und wie der aktuelle Stand ist. Am Ende zeigt diese Untersuchung noch den Konsum und die Wirkung von Gewalt im Fernsehen auf unsere Jugend und welche Folgen auftreten können.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Charakteristika der Gewalt

2.1 Personale Gewalt

2.1.1 Psychische Gewalt

2.1.2 Psychische Gewalt

2.2 Sturkurelle Gewalt

3 Die Anfänge der Diskussion „Gewalt im Fernsehen“

3.1 1971 – 1973

3.2 1985 – 1990

3.3 1991 – 1996

4 Gewaltwirkungsforschung

4.1 Das Problem in der Medienforschung

4.2 Der Stand der Forschung

4.3 Emotionales Fernsehen

5 Fernsehgewalt und Jugend

5.1 Der Fernsehkonsum unserer Jugend

5.2 Die Wirkung von Gewalt auf Jugendliche

5.3 Beispiel für die langfristige Wirkung

6 Fazit

7 Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Darstellung von Gewalt im Fernsehen und deren Wirkung auf Jugendliche, um zu klären, inwieweit mediale Gewaltdarstellungen aggressives Verhalten beeinflussen oder fördern können.

  • Definition und Differenzierung des Gewaltbegriffs
  • Historische Entwicklung der gesellschaftlichen Debatte über Fernsehgewalt
  • Kritische Analyse der Gewaltwirkungsforschung und ihrer Methoden
  • Untersuchung des Fernsehkonsumverhaltens Jugendlicher
  • Psychologische Auswirkungen medialer Gewalt auf junge Rezipienten

Auszug aus dem Buch

3.1 1971 – 1973

„Auffallend häufig findet sich das Thema „Gewalt im Fernsehen“ in Publikationen der frühen 70er Jahre wieder. […] Auch die wissenschaftliche Forschung nimmt sich verstärkt des Themas Gewalt in den Medien an […].“ Ludwig und Pruys gehen dabei besonders auf die Problembewältigung ein. „Die Kritik an den gewalthaltigen Krimistoffen und die gleichzeitige Lust des Publikums an diesen Fernsehprogrammen stellt […] ein konstantes Paradoxon des Fernsehens dar […].“ Aber nicht nur Wissenschaftler lassen sich durch dieses Motiv zur Aussage bringen, sondern auch Ärzte meldeten sich zu Wort. „Seit langem weisen Ärzte und Pädagogen immer wieder auf die Gefahren hin, die Jugendlichen durch für sie ungeeignete Fernsehsendungen drohen. Vor allem Kriminalfilme und Westernserien, die derzeit einen erheblichen Raum im Deutschen Fernsehen einnehmen, gefährden nicht selten durch die Darstellung von Grausamkeiten die kindliche Psyche.“ Die größte Diskussion wurde im Jahr 1972 ausgelöst, denn zu diesem Zeitpunkt wurde klar, dass trotz der verschiedenen Ansätze von Wissenschaftler, Ärzten und Pädagogen die Gewalt im Fernsehen nicht reduziert wird.

„Das Gegensatzpaar ‚exzessiv’ versus ‚dramaturgisch begründet’ stellt spätestens seit dieser Erklärung der damals wichtigsten Repräsentanten des deutschen Fernsehens die entscheidende Denkfigur jeder Auseinandersetzung um Fernsehgewalt dar. Durch die Unbestimmtheit beider Begriffe wie auch durch die offene Frage, wer die dramaturgische Begründung überprüfen soll, beschafften sich die Verantwortlichen quasi ein Alibi für die Gewaltdarstellungen […].“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet anhand eines aktuellen Amoklaufs die Relevanz der Diskussion über Mediengewalt und führt in die Fragestellung der Arbeit ein.

2 Charakteristika der Gewalt: Dieses Kapitel definiert Gewalt als Manifestation von Macht und unterscheidet zwischen personaler sowie struktureller Gewalt.

3 Die Anfänge der Diskussion „Gewalt im Fernsehen“: Hier werden die historischen Debatten von 1971 bis 1996 nachgezeichnet, in denen der Umgang mit Gewalt in fiktionalen Medien diskutiert wurde.

4 Gewaltwirkungsforschung: Das Kapitel analysiert die Probleme und Ansätze der Medienwirkungsforschung sowie die bekannten Thesen zur Wirkung von Mediengewalt.

5 Fernsehgewalt und Jugend: Dieser Abschnitt untersucht den konkreten Fernsehkonsum Jugendlicher und die Auswirkungen von Gewalt auf diese Zielgruppe, inklusive Langzeitstudien.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein Zusammenhang zwischen Mediengewalt und gesellschaftlicher Gewalt besteht und fordert eine verstärkte soziale Auseinandersetzung mit dem Thema.

7 Literatur- und Quellenverzeichnis: Hier werden alle in der Arbeit verwendeten Quellen und Fachpublikationen aufgelistet.

Schlüsselwörter

Gewalt, Fernsehen, Jugend, Medienforschung, Gewaltwirkung, Aggression, Fernsehkonsum, Mediengewalt, Gewaltkriminalität, Sozialisation, Wirkungsforschung, Psychologie, Gesellschaft, Fiktion, Amoklauf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der Gewaltdarstellungen im Fernsehen und analysiert deren Auswirkungen auf die Entwicklung und das Verhalten von Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Definition von Gewalt, die historische Entwicklung der Fernsehdiskussion, die empirische Wirkungsforschung sowie die Analyse des jugendlichen Fernsehkonsums.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, auf Basis existierender Studien zu klären, ob und wie Gewalt in Medien die Aggressionsbereitschaft von Jugendlichen beeinflusst.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von medienwissenschaftlichen Studien sowie der Zusammenfassung historischer Debatten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung von Gewalt, die Aufarbeitung der Mediendebatten der letzten Jahrzehnte und die empirische Untersuchung von Gewaltwirkungen auf Jugendliche.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind Mediengewalt, Gewaltwirkungsforschung, Jugendmedienschutz, Aggressionspotenzial und soziale Prägung durch Fernsehen.

Welche Bedeutung kommt der "Habituationsthese" im Kontext der Arbeit zu?

Die Habituationsthese beschreibt den Prozess, bei dem durch ständigen Konsum von Gewalt im Fernsehen die Sensibilität des Zuschauers abnimmt und Gewalt zunehmend als normales Alltagsphänomen wahrgenommen wird.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Sender bei der Gewaltdarstellung?

Die Arbeit weist darauf hin, dass die Konkurrenz zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern häufig zu einer Instrumentalisierung von Gewaltdarstellungen zur Einschaltquotensteigerung geführt hat, was von verschiedenen Kommissionen kritisiert wurde.

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Details

Title
Gewaltentwicklung im Fernsehen und die Wirkung der Gewalt auf unsere Jugend
College
Stuttgart Media University
Grade
1,3
Author
Tanja Weizemann (Author)
Publication Year
2007
Pages
24
Catalog Number
V171046
ISBN (eBook)
9783640901463
ISBN (Book)
9783640901081
Language
German
Tags
Gewalt Fernsehen Jugendgewalt Zeitlicher Verlauf Geschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Weizemann (Author), 2007, Gewaltentwicklung im Fernsehen und die Wirkung der Gewalt auf unsere Jugend, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171046
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