Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die Wirksamkeit des Liechtenstein Languages-Anasatzes (LLA) im DaF/DaZ-Unterricht auf dem A1-Sprachniveau. Der LLA basiert auf den didaktisch-methodischen Prinzipien der Suggestopädie nach Lozanov (1978) und verbindet emotionale Sicherheit, multisensorisches Lernen, Musik, Bewegung und soziale Interaktion zu einem ganzheitlichen Unterrichtskonzept. Ziel der Arbeit ist es zu überprüfen, ob dieser Ansatz innerhalb eines begrenzten Unterrichtsraums zu einem höheren Lernzuwachs führt als ein traditioneller, frontal ausgerichteter Fremdsprachenunterricht. Die empirische Untersuchung folgt einem quasi-experimentellen Design mit zwei vergleichbaren Lerngruppen in Internationalen Förderklassen eines Berufskollegs. Während die Experimentalgruppe nach dem Liechtenstein Languages-Ansatz unterrichtet wurde, erhielt die Kontrollgruppe traditionellen Frontalunterricht. Zur Datenerhebung wurden ein standardisierter Vor- und Nachtest zur Messung des kognitiven Lernzuwachses, ein Selbsteinschätzungsbogen sowie strukturierte Unterrichtsbeobachtungen eingesetzt.
- Arbeit zitieren
- Olga Givanopoulou (Autor:in), 2026, Der Liechtenstein Languages-Ansatz und der traditionelle Unterricht im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1710467