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Gesunde Ernährung in Kindertagesstätten. Mit dem Schwerpunkt "BeKi"

Summary Excerpt Details

Diese Facharbeit untersucht gesunde Ernährung in der Kita mit Fokus auf das Programm BeKi – Bewusste Kinderernährung. Basierend auf Empfehlungen der Deutsche Gesellschaft für Ernährung wird gezeigt, wie Ernährung die körperliche und kognitive Entwicklung von Kindern beeinflusst. Analysiert werden Herausforderungen in Kindertagesstätten sowie die Rolle pädagogischer Fachkräfte. Ein Praxisbeispiel verdeutlicht die Umsetzung. Ziel ist es, praxisnahe Strategien für Ernährungsbildung bei Kindern, Eltern und Fachkräften zu entwickeln.

Zum Inhalt:
- Einleitung;
- Bedeutung gesunder Ernährung im Kindesalter;
- Ziel und Fragestellung der Facharbeit;
- Aufbau der Arbeit;
- Theoretische Grundlagen;
- Ernährung im Kindesalter – Bedeutung für Wachstum und Entwicklung;
- Grundlagen einer gesunden Ernährung (Empfehlungen der DGE);
- Einfluss von Ernährung auf die kognitive und körperliche Entwicklung;
- Gesunde Ernährung in Kindergärten;
- Situation der Verpflegung in Kindergärten & Herausforderungen und Probleme;
- Bedeutung von Ernährungsbildung im Kindergarten – Rolle der Fachkraft;
- BeKi – Bewusste Kinderernährung;
- Ursprung und Zielsetzung des BeKi-Programms;
- Inhalte und Konzepte von BeKi;
- Umsetzung von BeKi in Kindergärten;
- Chancen und Herausforderungen der BeKi-Initiative;
- Praxisbeispiel;
- Fazit und Ausblick

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Bedeutung gesunder Ernährung im Kindesalter
1.2 Ziel und Fragestellung der Facharbeit
1.3 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen
2.1 Ernährung im Kindesalter - Bedeutung für Wachstum und Entwicklung
2.2 Grundlagen einer gesunden Ernährung (Empfehlungen der DGE)
2.3 Einfluss von Ernährung auf die kognitive und körperliche Entwicklung
2.4. Gesunde Ernährung in Kindergärten
2.4.1 Situation der Verpflegung in Kindergärten & Herausforderungen und Probleme
2.4.2 Bedeutung von Ernährungsbildung im Kindergarten - Rolle der Fachkraft
2.5 BeKi - Bewusste Kinderernährung
2.5.1 Ursprung und Zielsetzung des BeKi-Programms
2.5.2 Inhalte und Konzepte von BeKi
2.5.3 Umsetzung von BeKi in Kindergärten
2.5.4 Chancen und Herausforderungen der BeKi-Initiative

3. Praxisbeispiel

4. Fazit und Ausblick

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang

[Hinweis: Die Abbildungen sind aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Lieferumfang enthalten.]

1. Einleitung

„Eine ausgewogene Ernährung spielt eine entscheidende Rolle in der gesunden Entwicklung von Kindern. Sie versorgt sie nicht nur mit Energie für ihre körperliche und geistige Aktivität, sondern trägt auch zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Unterstützung ihres Wachstums bei.“1

Dieses Zitat der Akademie für Kindergarten, Kita und Hort GmbH verdeutlicht die Relevanz der gesunden Ernährung in Kindergärten und die wichtige Aufgabe, die Fachkräfte dabei haben. Da ich in meiner Ausbildung des öfteren mit dem Thema in Kontakt kam, wurde mein Interesse dafür immer mehr geweckt. Bereits in meinem ersten Ausbildungsjahr wurde mir das Thema „BeKi - Bewusste Kinderernährung“ näher gebracht, da ich in einem Kindergarten mit BeKi Zertifizierung mein Berufspraktikum machte. Mir wurden viele verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie man das Thema gesunde Ernährung näher an die Kinder sowie deren Eltern bringen kann. In diesem Kindergarten gab es zum Beispiel einmal im Monat einen Kochtag, an dem die Erzieher gemeinsam mit den Kindern frisch gekocht haben sowie einen Müsli Tag, bei dem jedes Kind eine Zutat wie Haferflocken, Obst, Milch, Joghurt, o. ä. mitbringen durfte und dann gemeinsam beim Frühstück gegessen wurde. Dadurch wurde mir bewusst, wie wichtig das Thema Ernährung bereits im Kindesalter ist und dass man als Erzieher eine wichtige Rolle einnimmt. Da dieses Thema meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, möchte ich mit dieser Facharbeit erläutern, wie wichtig es ist, was man wissen sollte und was man als Elternteil als auch als Fachkraft in der Kita tun kann, um die Kinder aufzuklären und es ihnen auf eine positive Art beizubringen. Um die Facharbeit einzugrenzen, habe ich mich auf Themen begrenzt, die mich persönlich interessieren und mir verschiedene Fragen gestellt, die mich zu meiner Gliederung führten. Genauer untersuchen wollte ich das Thema BeKi - bewusste Kinderernährung, was mir wie bereits oben genannt schon in meinem Berufspraktikum näher kam. Mein Schwerpunkt in dieser Facharbeit liegt deshalb bei „BeKi - Bewusste Kinderernährung“, einer Initiative die es Kindergärten möglich macht das Thema gesunde Ernährung näher zu bringen und in deren Konzept aufzunehmen. Besonders interessierte mich das Konzept von BeKi und die Möglichkeiten es für Kinder, Fachkräfte und Eltern umzusetzen. Als Orientierung ordnete ich meine Facharbeit dem Handlungsfeld „BEF II: Bildung und Entwicklung fördern, Lernfeld 7: Gesundheit fördern“ zu. Somit rückte die Frage in den

Mittelpunkt auf welcher Weise man Kindern, Fachkräften und Eltern das Thema gesunde Ernährung näherbringen kann. Die vorliegende Facharbeit geht der Fragestellung nach: „Wie können Kindern, Fachkräften und Eltern die Prinzipien von gesunder Ernährung mit dem Schwerpunkt BeKi vermittelt werden?“ Dabei werden Bedeutung von gesunder Ernährung, die Grundlagen nach Empfehlungen der DGE und der Einfluss auf kognitive und körperliche Entwicklung verdeutlicht. Auch die aktuelle Lage in Kindertageseinrichtungen anhand eines Beispiels sächsischer Kindergärten und der Rolle der Fachkräfte wird veranschaulicht. Hinzu kommen die verschiedenen Ansätze und Methoden der BeKi Initiative und deren Bedeutung für die Gesundheitsförderung im Kindergartenalltag. Als letzter Punkt wird durch ein Beispiel einer praktischen Umsetzung deutlich, wie die theoretisch erarbeiteten Themen umgesetzt werden können. Ziel dieser Arbeit ist es, praxisnahe Wege aufzuzeigen, wie Ernährung nachhaltig und mit Freude in den Alltag von Kindern, Fachkräften und Eltern integriert werden kann.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Arbeit das generische Maskulinum verwendet. Die in der Arbeit verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich - sofern nicht anders kenntlich gemacht - auf alle Geschlechter.

2. Theoretische Erarbeitung des Themas

2.1 Ernährung im Kindesalter - Bedeutung für Wachstum und Entwicklung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung spielt schon ab dem Säuglingsalter eine bedeutende Rolle für die Entwicklung und das Wachstum. In zunehmendem Alter steigt die Wichtigkeit an, da Kinder im Alter von 3-6 Jahren immer wieder Wachstums- und Entwicklungsschübe haben. In den ersten Lebensjahren verändern sich der Nahrungsbedarf und die Ernährungsgewohnheiten so stark wie in keinem anderen Lebensabschnitt.2 In diesen Phasen ist es wichtig, dass die Kinder mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden. Darunter zählen Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße, die unser Körper zur Energiegewinnung nutzt und als Bausteine für Muskeln, Organe und Gewebe benötigt. Aber auch Vitamine und Mineralstoffe sind zur Regulation des Stoffwechsels, zur Blutbildung und für den Knochenaufbau notwendig. All diese Nährstoffe tragen dazu bei, dass die körperliche und geistige Entwicklung sowie die Leistungsfähigkeit, die Konzentration, das Immunsystem und die Ausgeglichenheit gefördert werden. Zudem trägt eine gesunde und ausgewogene Ernährung zur Vorbeugung von Krankheiten bei.

2.2 Grundlagen einer gesunden Ernährung (Empfehlung der DGE)

„Bunt und gesund essen und dabei die Umwelt schonen, das sind die DGE- Empfehlungen. Wer sich überwiegend von Obst und Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten sowie Nüssen und pflanzlichen Ölen ernährt, schützt nicht nur seine Gesundheit, sondern schont dabei die Ressourcen der Erde.“3

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) ist eine unabhängige, wissenschaftlich arbeitende Fachgesellschaft, die die gesunde Ernährung erforscht, fördert und im Dienste der Gesundheit publiziert. Ähnlich der bekannten Ernährungspyramide verdeutlicht die DGE die Mengen der zu verzehrenden Lebensmittelgruppen anhand eines Ernährungskreises (siehe Abbildung 1). Dazu hat sie folgende 8 Punkte empfohlen, die nach Rang ihrer Wichtigkeit geordnet sind:

1. Trinken

Die DGE empfiehlt jeden Tag ca. 1,5 Liter zu trinken. Dabei wären Wasser, ungesüßte Tees sowie andere kalorienfreie Getränke die beste Option. Wasser aus der Leitung ist hier ein frisches und meist einfach verfügbares Lebensmittel. Auch Fruchtsaftschorlen im Verhältnis von 1 Teil Saft zu 3 Teilen Wasser zählen dazu. Auf zuckergesüßte und alkoholische Getränke soll verzichtet werden. Hinweis: Milch zählt nicht zu den Getränken, da sie sich in der Gruppe Milch und Milchprodukte des DGE- Ernährungskreises findet.

2. Obst und Gemüse

Empfohlen wird hier mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu verzehren, die am besten ihrer Erntesaison entsprechen. Als eine Portion dient die Maßeinheit der eigenen Hand, welche im Laufe des Alters größer wird. Eine Portion ist zum Beispiel ein Apfel oder eine Banane. Auch eine Paprikaschote oder ein kleiner Kohlrabi können als eine Portion gelten.

3. Hülsenfrüchte und Nüsse

Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Linsen sollen mindestens einmal in der Woche verzehrt werden. Nüsse dürfen täglich eine kleine Handvoll zu sich genommen werden. Hierbei ist es wichtig diese beiden Lebensmittel regelmäßig zu konsumieren.

4. Getreide, Getreideprodukte und Kartoffeln

Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Mais, Hafer, Reis und Hirse sind die Vielfalt im Speiseplan. Die beste Wahl bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln, Reis und Mehl ist die Vollkornvariante, da sie länger sättigen und mehr Vitamine und Mineralstoffe als Weizenprodukte enthalten. Buchweizen, Quinoa und Amaranth sind kein Getreide, enthalten aber eine ähnliche Nährstoffzusammensetzung und gehören daher auch zu dieser Lebensmittelgruppe. Auch Kartoffeln und Süßkartoffeln gehören zur großen Vielfalt des Speiseplans.

Die Verzehrempfehlung für diese Lebensmittelgruppe liegt hier bei etwa 5 Portionen pro Tag (ca. 60g). Ein Drittel der Tagesmenge sollten aus Vollkornprodukten bestehen.

5. Öle und Fette

Da pflanzliche Öle reich an wichtigen Fettsäuren und Vitamin E sind, ist die Empfehlung hier bei einer Portion am Tag, das sind etwa 10g. Wichtig ist hier die Qualität der Öle, daher sind beispielsweise Rapsöl oder andere hochwertige pflanzliche Öle wie Lein-, Soja- und Olivenöl zu bevorzugen.

6. Milch und Milchprodukte

Zu den Milchprodukten zählen Milch pur, Joghurt, Buttermilch, Kefir, Quark und Käse. Diese Produkte liefern wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Calcium, Jod, Vitamin B 2 und Vitamin B 12.

Die Empfehlungen der DGE liegen hier bei 2 Portionen am Tag (hier werden die Portionen in Gläsern gemessen) welche ca. 300-400g entsprechen.

7. Fisch, Fleisch und Eier

Fische wie Lachs, Makrele und Hering liefern nährreiche Omega-3-Fettsäuren und Jod. Empfohlen werden hier 2 Portionen pro Woche.

Fleisch enthält Eisen, Selen sowie Zink und gehört daher zu einer gesunden Ernährung. Jedoch kann ein erhöhter Verzehr an Fleisch und Wurst Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern und das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, erhöhen. Die Empfehlung der DGE liegt hier bei einem wöchentlichen Verzehr von etwa 300g.

Die Verzehrempfehlung von Eiern liegt bei 1 Portion pro Woche, was ca. 60g entspricht.

8. Süßes, Salziges und Fettiges

Diese drei Komponenten sind bereits in vielen Lebensmitteln enthalten und werden mit den Mahlzeiten verzehrt. Eine zusätzliche Einnahme wird deshalb nicht empfohlen.

2.3 Einfluss von Ernährung auf die kognitive und körperliche Entwicklung

Viele Erwachsene glauben, dass das Ess- und Trinkverhalten ihrer Kinder keine negativen Auswirkungen auf ihre Gesundheit habe. Doch das ist nicht wahr. Denn Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Untergewicht, Übergewicht, Zahnschäden wie Karies sowie Appetitsstörungen sind im Kindesalter keine seltenen Erscheinungen. Dies kann im Erwachsenenalter zu schwerwiegenden ernährungsbedingten Gesundheitsstörungen wie Herz-Kreislauf-Krankheiten (Herzinfarkt, Schlaganfall), Osteoporose, Übergewicht (Adipositas), Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Gicht, Karies und verschiedenen Krebserkrankungen führen.4 Untersuchungen der FKE (Forschungsinstitut für Kinderernährung) zeigen, dass deutsche Kinder gut mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt sind. Jedoch sei die häufig viel zu hohe Zufuhr von Zucker, Fett und Eiweiß sowie die geringe Aufnahme pflanzlicher Lebensmittel ungünstig.5

2.4 Gesunde Ernährung in Kindertagestsätten

2.4.1 Situation der Verpflegung in Kindergärten

Kinder in der Kita haben Anspruch auf ein Mittagessen, wenn sie länger als 7 Stunden betreut werden. Je nach Einrichtung und Öffnungszeiten werden gelegentliche Vesperpausen oder Zwischenmahlzeiten eingelegt. Da Kinder viel Zeit in der Kita verbringen, ist es wichtig, dass sie gut versorgt sind. „Trotz des zunehmenden Angebots von Mahlzeiten in Kitas, findet dort das Thema Ernährung oft nicht genügend Beachtung. [...] Vielen Verantwortlichen für die Gemeinschaftsverpflegung in Kitas, ist nicht bewusst, wie wichtig ein ausgewogenes und kindgerechtes Verpflegungsangebot ist.“6 Der „DGE - Qualitätsstandard für die Verpflegung in Kitas“ bietet für die Gestaltung eines gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Speiseplans nicht nur praktische Hinweise, sondern auch konkrete Empfehlungen, wie die Verpflegung konzipiert und in einen pädagogischen Rahmen gebettet werden kann. Viele Einrichtungen haben aufgrund der angespannten Personalsituation wenig Ressourcen, um eine gesundheitsförderliche und nachhaltige Verpflegung zu gewährleisten.7 „In einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nannten Kitas vor allem das Kostenmanagement, Platzmangel, Ernährungsbildung sowie die Qualitätssicherung/ Hygienemanagement als größte Herausforderungen.“ (siehe Abbildung 2).8

Um ein deutliches Bild davon zu erhalten, wie die Kitas versorgt sind und die Ernährung umsetzen, ist ebenso eine Abbildung (3) im Anhang zu finden, welche die Lebensmittelhäufigkeiten auf Speiseplänen in sächsischen Kindergärten zeigt. Diese werden im Vergleich der Empfehlungen der DGE dargestellt. Es ist deutlich zu erkennen, dass in den Gruppen Rohkost, Milchprodukte, mageres Fleisch und Fisch die Empfehlungen der DGE im Durchschnitt erfüllt wurden. Mengenmäßig nah an den DGE-Empfehlungen lagen auch die Lebensmittelgruppen Getreide, Getreideprodukte und Kartoffel sowie Gemüse, unverarbeitetes Obst und fettreicher Seefisch. Die Empfehlung für die Kartoffelerzeugnisse wurde bei den Beilagen deutlich übererfüllt, während Vollkornprodukte im Durchschnitt nur 2,2-mal statt der empfohlenen 4-mal innerhalb von 20 Verpflegungstagen auf dem Speiseplan standen. 96,5% der ausgewerteten Speisepläne überschritten in der Gruppe Fleisch- und Wursterzeugnisse den empfohlenen Maximalwert der DGE.9

2.4.2 Bedeutung von Ernährungsbildung im Kindergarten - Rolle der Fachkraft

„Der Grundstein für eine gesunde Lebensweise wird im Kindesalter gelegt. Kinder werden durch Erziehung geprägt und lernen am Vorbild, auch wenn es um das Thema Ernährung geht. Das Bewusstsein für Auswahl und Qualität der Nahrungsmittel und für die Esskultur werden zu Hause, und häufig auch von Kita und Schule mit bestimmt.“10 Die Bedeutung von Ernährungsbildung kann im Kindergarten kaum überschätzt werden. Sie eignet sich ideal als Anknüpfungspunkt für Bildungsprozesse. So werden unter anderem Sprache, Interaktion, Umwelt, Naturwissenschaft, Mathematik, Ästhetik und Interkulturalität gefördert.11 Kinder lernen beispielsweise Tischsprüche und Reime und verbessern dabei ihre sprachlichen Kompetenzen. Rücksichtnahme und Selbstständigkeit spielen beim gemeinsamen Essen eine Rolle und tragen zur sozialen Kompetenz eines Kindes bei. Beim Tischdecken muss Besteck gezählt werden und es bedarf eines Verständnisses für Zahlen. Das Herrichten und Gestalten eines Tisches fordert und fördert den Sinn für Ästhetik. Die Feinmotorik wird geschult, wenn sich schon die Kleinsten ihr Essen mit einer Kelle selber nehmen dürfen. In der Kindergruppe Themen aufzugreifen wie beispielsweise, dass einige Kinder kein Schweinefleisch essen oder zuhause andere Tischsitten gelebt werden, trägt zur interkulturellen Bildung bei. Es gibt in der gesamten Kita und dessen Räumlichkeiten Anknüpfungspunkte für die Ernährungsbildung (siehe Abbildung 4).

Für (Klein-)Kinder spielt die pädagogische Bezugsfachkraft eine bedeutende Rolle. Sie sind darauf angewiesen, dass Erwachsene ihre Grundbedürfnisse wahrnehmen und erfüllen. Nur so entsteht eine sichere Bindung: die Sicherheit gebende Basis des Kindes. Pädagogische Fachkräfte beachten die Signale und beantworten diese professionell responsiv. „Professionelle Responsivität ist der Hauptwirkfaktor in der Pädagogischen Arbeit. [...] Sie bezeichnet die Gesamtkompetenz von Fachpersonen in der Kinderkrippe bzw. KiTa im Bereich Interaktion. Die responsive Fachkraft zeigt ein hohes Maß an Wärme, Humor und Freundlichkeit. Sie spiegelt den kindlichen Emotionsausdruck, aber auch die kindlichen Bewegungen und Lautierungen. Sie hilft dem Kind, zu alltäglichen Handlungen wie Waschen, Essen oder Spazierengehen Scripts aufzubauen, die Drehbücher des Alltags.“12 Somit bauen pädagogische Fachkräfte eine emotionale Bindung auf und reagieren achtsam auf das Kind in Spiel, Bewegung und Sprache. Zudem sollten sie die Verhaltens- und Körpersignale des Kindes lesen können und darauf mit Mimik, Gestik, Sprache, Bewegungen und Berührungen angemessen reagieren. Dies ist gerade im emotionalen Bereich des Essens und Fütterns wichtig. Zudem ist es selbstverständlich, den Kindern beim gemeinsamen Essen ein Vorbild zu sein. So ist es beispielsweise möglich Kinder auch an ihnen unbekannte Lebensmittel heranzuführen und sie probieren zu lassen. Das kann dazu führen, dass sie diese nach mehrmaligem Essen gerne mögen, was den Speiseplan für Kinder erweitern könnte.Werden die Kinder bei der Zubereitung der Speisen einbezogen, werden ebenfalls Neugier und Interesse an Ernährungsthemen geweckt. Daraus ergibt sich, dass man als pädagogische Fachkraft die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder wahrnimmt und diese berücksichtigen kann.

Eine weitere wichtige Aufgabe als Fachkraft ist es auch, den Eltern die Bedeutung der Alltagshandlungen und der bewussten Gestaltung von Mahlzeiten zu vermitteln. Möglichkeiten wären Themenelternabende, bei denen eine externe Fachkraft zusätzlich fachlichen Input gibt, Elternbriefe oder Projekte als Plakate festzuhalten und diese sichtbar auszuhängen, damit die Eltern sehen, was in der Kita gemacht wird.

2.5 BeKi - Bewusste Kinderernährung

2.5.1 Ursprung und Zielsetzung des BeKi-Programms

Die Landesinitiative BeKi - Bewusste Kinderernährung wurde vor über 40 Jahren in Baden- Württemberg ins Leben gerufen und ist damit eine der ältesten Initiativen zur Ernährungsbildung für Kinder in Deutschland. Sie wird vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg getragen und vom Landeszentrum für Ernährung fachlich und organisatorisch betreut. Das bekannte Symbol der Initiative ist die „lachende Birne“ (siehe Abbildung 5), die für bewusste Kinderernährung vom 6. Lebensmonat bis zur 6. Schulklasse steht. BeKi verfolgt das Ziel, Kindern die Vielfalt und Qualität von Lebensmitteln näherzubringen und sie zu einem gesundheitsbewussten Ess- und Trinkverhalten zu bewegen. Dabei steht die Freude am Essen und die Lust am Selbermachen im Vordergrund. Die Initiative möchte Kinder dazu ermutigen, selbstständig mit Lebensmitteln und Mahlzeiten umzugehen und fördert durch gemeinsame Mahlzeiten und die Einbindung in die Zubereitung soziale Kompetenzen sowie das Gemeinschaftsgefühl. Darüber hinaus unterstützt BeKi Eltern, Erzieher, Lehrkräfte sowie hauswirtschaftliches Personal durch kostenfreie Informationsveranstaltungen, Fortbildungen und Materialien. Ziel ist es, ein ausgewogenes, genussvolles und alltagsnahes Essverhalten in Kindertagesstätten und Schulen zu etablieren, das durch das BeKi-Zertifikat sichtbar gemacht wird. Dabei legt die Initiative großen Wert auf wissenschaftlich fundierte und neutrale Informationen und verzichtet bewusst auf Produktwerbung. Die Angebote von BeKi sind landesweit kostenfrei und richten sich an alle relevanten Zielgruppen rund um die Kinderernährung.

2.5.2 Inhalte und Konzepte von BeKi

„Die Themen Essen und Trinken sind sowohl im Orientierungsplan für Kindertageseinrichtungen, als auch im Bildungsplan für Schulen sowie in den Leitperspektiven Verbraucherbildung, Prävention und Bildung für nachhaltige Entwicklung verankert.“13 Ernährungsbildung und Verpflegung werden am Landeszentrum für Ernährung in Zusammenarbeit der Landesinitiative BeKi mit dem Bereich Kita und Schulverpflegung miteinander verknüpft. Eltern, pädagogische und hauswirtschaftliche Fachkräfte in Krippen und Kindergärten, Kindertagespflegepersonen und Lehrkräfte werden von freiberuflichen Ernährungsfachkräften (BeKi-Referenten) rund um das Thema informiert. Der Mittelpunkt aller Einsätze ist dabei die Ernährungsbildung, darunter das Lernen von Essen und Trinken, die Entdeckung der Vielfalt und der Qualität von Lebensmitteln, die Gestaltung gemeinsamer Mahlzeiten, die Einbindung bei der Lebensmittelzubereitung sowie die Freude und der Genuss am Essen.

Zunächst nehmen Referenten Kontakt zur Einrichtung auf und klären im Vorfeld die Bedürfnisse, das Alter der Kinder und die organisatorischen Rahmenbedingungen. Dann finden Elternveranstaltungen, Fortbildungen für Fachkräfte und Aktionstage statt, bei denen praxisnahes Wissen rund um die Kinderernährung, Essverhalten etc. vermittelt wird. Dabei bringen die Referenten anschauliches Material und oft auch Lebensmittel mit, um die Themen erlebbar zu machen. Mitmachaktionen, Verkostungen oder praktische Übungen mit den Kindern werden häufig angewendet. Es werden Fragen beantwortet, Tipps für den Alltag gegeben und zudem wird die Einrichtung unterstützt eine nachhaltige Verankerung bewusster Kinderernährung zu erlangen: das BeKi-Zertifikat. Seit 2009 können Kitas solch ein Zertifikat erhalten. Das wichtigste Ziel der Zertifizierung ist die Sensibilisierung für Essen und Trinken in der frühkindlichen Bildung und die Verankerung dieses Ziels in der pädagogischen Konzeption. Während des gesamten Zertifizierungprozesses stehen BeKi- Referenten als Fachkraft zur Seite. Jede Kita in Baden-Württemberg kann unabhängig von Größe, Alterstruktur oder Verpflegungsangebot mitmachen. Das Zertifikat wird für drei Jahre verliehen und gilt nach Rezertifizierung weitere drei Jahre.

2.5.3 Umsetzung von BeKi in Kindergärten

Die Umsetzung der BeKi-Initiative erfolgt durch konkrete praxisnahe Maßnahmen, die Kindern, Fachkräften und Eltern gleichermaßen zugutekommen:

1. Integration in den Kita-Alltag

Durch gemeinsames Kochen und Backen an festen Kochtagen oder im Alltag lernen die Kinder spielerisch den Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten. Bei einem Frühstücksbuffet werden den Kindern gesunde Lebensmittel wie frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und Milchprodukte angeboten. Die Kinder können selbst entscheiden was sie essen möchten. Auch Naschgärten oder Hochbeete zum Anbau von Kräutern, Gemüse oder Obst sind sinnvoll. Die Kinder können selbst aussäen, pflanzen und gießen und erleben dabei den Prozess des Wachstums und Gedeihens, bis sie schließlich ihre Früchte ernten, zubereiten und verzehren können.

2. Ernährungsbildung durch spielerisches Lernen

Durch Themenwochen, die in der Kita zum Thema Ernährung organisiert werden, lernen die Kinder verschiedene Lebensmittel besser kennen. Das Thema „Die Farben des Regenbogens auf dem Teller“ lädt die Kinder dazu ein, jeden Tag ein Lebensmittel in einer bestimmten Farbe mitzubringen. In der Kita wird gemeinsam darauf eingegangen und verschiedene Projekte erarbeitet. Auch mit Sinnesübungen wie z. B. Riechrätsel und Spielen wie Lebensmittel-Memory (in Form von Kärtchen) kann man den Kindern Lebensmittel näherbringen.

3. Optimierung des Speiseplans

Der Speiseplan der Kita wird nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gestaltet. So werden statt fettiger Pommes Ofenkartoffeln mit Kräuterquark gekocht und anstatt immer desselben Nachtischs wird Obstsalat angeboten. Eine besondere Rolle in der gesunden Ernährung spielen die Getränke. Es wird Wasser oder ungesüßter Tee angeboten und auf zuckerhaltige Getränke wie Limonaden oder Fruchtsäfte wird verzichtet.

4. Elternarbeit

Auch die Eltern werden bei der Umsetzung nicht ausgelassen. Elternabende bieten sich an, um das Konzept von BeKi näher zu bringen. Hilfreich sind hierbei Referenten der BeKi Initiative, die beispielsweise die Bedeutung von Vollkornprodukten erklären und den Eltern Rezeptideen vorstellen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Workshops für Eltern anzubieten, bei denen die Eltern über gesunde Ernährung informiert werden und dabei praktische Tipps erhalten. Eine Idee hierfür ist das Thema „Gesunde Pausenbrote“, bei dem die Eltern gemeinsam erarbeiten, wie gesunde und schmackhafte Pausenbrote und leckere Snacks für die Kinder hergerichtet werden können.

5. Nachhaltigkeit und Verantwortung

Die bewusste Nutzung regionaler Produkte, Müllvermeidung und -trennung kommt der Umwelt zugute und dient gleichzeitig als Vorbild für die Kinder. Bei Besuchen auf Bauernhöfen im Herbst können die Kinder selbst Äpfel pflücken. Auch durch die Vermeidung von (Plastik-)Verpackungen sowie Projekte zur Mülltrennung kann den Kindern die Wichtigkeit der Nachhaltigkeit verdeutlicht und diese spielerisch beigebracht werden.

2.5.4 Chancen und Herausforderungen der BeKi-Initiative

Die bewusste Kinderernährung bietet zahlreiche Chancen, aber auch einige Herausforderungen, die bei der Umsetzung in Kindertageseinrichtungen zu berücksichtigen sind.

Zu den wichtigen Chancen zählt die gezielte Förderung der Ernährungsbildung bei Kindern, Eltern und pädagogischen Fachkräften. Durch die Vermittlung von Wissen über gesunde Ernährung, die Entdeckung der Lebensmittelvielfalt und die gemeinsame Gestaltung von Mahlzeiten wird nicht nur das Ernährungsverhalten aller Beteiligten positiv beeinflusst, sondern auch die Freude am Essen gestärkt. Besonders hervorzuheben ist der ganzheitliche Ansatz von BeKi, der das gesamte Umfeld - von der Kita über die Eltern bis hin zu den hauswirtschaftlichen Kräften - einbezieht und somit nachhaltige Veränderungen ermöglicht. Das BeKi-Zertifikat bietet Einrichtungen zudem die Möglichkeit, ihr Engagement für ausgewogene Ernährung und alltagsnahe Ernährungsbildung nach außen sichtbar zu machen.

Ein weiterer Vorteil liegt in den kostenfreien Fortbildungsangeboten, Materialien und Veranstaltungen, die allen Einrichtungen in Baden-Württemberg offenstehen. Die Fokussierung auf das Thema Ernährung fördert außerdem die Zusammenarbeit zwischen pädagogischem Personal und Küchenpersonal und stärkt die Einbindung der Eltern. Unterstützt werden die Einrichtungen dabei von fachkundigen BeKi-Referenten, die als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und den Zertifizierungsprozess begleiten.

Trotz dieser vielfältigen Chancen gibt es auch einige Herausforderungen, die im Zusammenhang mit BeKi zu beachten sind. Umsetzung und Zertifizierung erfordern einen nicht erheblichen Ressourcenaufwand, da sowohl Zeit als auch Engagement und eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung im gesamten Team notwendig sind. Hinzu kommt, dass jede Einrichtung unterschiedliche Ausgangslagen, Strukturen und Verpflegungskonzepte mitbringt, was eine individuelle Anpassung der BeKi-Angebote erforderlich macht. Eine weitere Herausforderung besteht in der nachhaltigen Verankerung der BeKi-Prinzipien im Alltag, die nur durch kontinuierliche Fortbildung und Motivation aller Beteiligten gewährleistet werden kann. Die Einbindung und Sensibilisierung der Eltern ist dabei von zentraler Bedeutung, gestaltet sich jedoch nicht immer einfach. Darüber hinaus führen die zunehmenden Anforderungen an vegetarische, vegane oder allergiegerechte Verpflegungsangebote zu zusätzlichen Herausforderungen für die Einrichtungen und das Fachpersonal.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass BeKi große Chancen für die Entwicklung gesunder Ernährungsgewohnheiten bei Kindern und die Qualitätssteigerung in Kindertageseinrichtungen bietet. Die nachhaltige Umsetzung und die Einbindung aller Beteiligten stellen jedoch zentrale Herausforderungen dar, insbesondere vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen und der unterschiedlichen Bedürfnisse der Familien.

3. Hypothetische Umsetzung / Praxisbeispiel

Um die BEKi-Initiative im Kindergarten erfolgreich umzusetzen, ist es von zentraler Bedeutung, dass die Vermittlung der Inhalte auf einem positiven und drucklosem Weg erfolgt. Die Landesinitiative BeKi legt ausdrücklichen Wert darauf, dass Ernährungsbildung mit Freude, Genuss und Wertschätzung verbunden ist, um ein nachhaltiges und gesundes Essverhalten bei Kindern zu fördern.14 Einfache Rituale und Routinen sind dabei hilfreich:

• Feste Essenszeiten im Alltag (z. B. direkt nach dem Morgenkreis frühstücken)
• Regeln beim Essen
• Tischdeckdienste / jedes Kind darf sich sein Geschirr selbst holen
• Das Händewaschen vor und nach den Mahlzeiten
• Alle warten mit dem Essen bis jeder bereit ist
• Vor dem Essen einen Tischspruch aufsagen
• Gemeinsames Beginnen und Beenden der Mahlzeiten

Als pädagogische Fachkraft hat man dabei eine bedeutende Rolle und trägt dabei wichtige Aufgaben. Das Einhalten der Rituale und Routinen ist wichtig, denn so erlangen die Kinder Sicherheit und Orientierung im Kita-Alltag. Pädagogische Fachkräfte sollten sich immer ihrer Vorbildwirkung bewusst sein. Auch beim Essen ist dies wichtig, denn Kinder lernen durch Beobachtungen.

In Essenssituationen gibt es zahlreiche Möglichkeiten die Partizipation und Selbstständigkeit der Kinder zu fördern. Die Kinder können den Tisch decken oder ihr Geschirr selbst holen. Auch können die Kinder selbst entscheiden, was und wieviel sie essen möchten. Der Erzieher achtet dabei darauf, dass die Kinder genügend und Gesundes zu sich nehmen und gehen auch hier als Vorbild voran und inspirieren die Kinder, Neues auszuprobieren. Dabei gewährleisten sie Hilfestellungen, wie z. B. beim Schneiden von Brot, Obst oder Gemüse, beim Einschenken der Getränke oder beim Halten des Bestecks. Essenssituationen können großartig als Lernfeld für Kommunikation, Rücksichtnahme und Gemeinschaft genutzt werden. Fachkräfte achten dabei auf ein angenehmes Umfeld und auf eine positive und entspannte Atmosphäre bei den Mahlzeiten. Wichtig dabei ist es, das richtige Maß an Essen und Kommunikation zu finden. Dabei ist es hilfreich die Gespräche der Kinder zu verfolgen und diesen Prozess stets geduldig zu begleiten. In jeder Kita gibt es kulturelle Vielfalt, die in jedem Fall wertgeschätzt werden sollte. Generell sollte in jeder Essenssituation Druck und Zwang vermieden werden, denn Essen und die damit verbundenen Mahlzeiten sollen positiv sein und als Zeit der Gemeinschaft erlebt werden. Die Tischregeln sollten sowohl von den Kindern als auch von den Fachkräften eingehalten werden. Gegebenenfalls kann sich gegenseitig darauf aufmerksam gemacht werden.

Damit die Kinder selbstständig und orientiert handeln können, sind Raumgestaltung und Materialauswahl bedeutend.

Bei der Raumgestaltung ist ein altersgerechter und ansprechender Speiseraum wichtig. Dafür bieten sich helle und tageslichtdurchflutete Räume an. Zur Anschaulichkeit können verschiedene bunte Tischspruchkarten aufgehängt werden, damit die Kinder diese sehen, wenn diese vor den Mahlzeiten gesprochen werden. Auch dezente, jahreszeitliche Akzente, die von den Kindern gestaltet worden sind, eignen sich und veranschaulichen die Saison. Die Dekoration sollte trotzdem nicht überladen wirken.

Die Stühle und Tische sollten (wie überall in der Einrichtung) kindgerecht sein. Zudem sollte alles in kindgerechter Höhe sein, damit die Kinder eigenständig mithelfen und sich bedienen können. Der Essbereich sollte ruhig, freundlich und einladend wirken, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen.

Bei Geschirr und Besteck ist darauf zu achten, dass diese robust, stoßfest und möglichst bruchsicher sind, um Verletzungen zu vermeiden. Spülmaschinengeeignete und lebensmittelechte Materialien erleichtern die Reinigung und tragen zur Hygiene bei. Auch wenn bruchfestes Geschirr empfohlen wird, verwenden einige Kitas bewusst Porzellan oder Glas, damit Kinder den Umgang damit lernen. Besteck und Geschirr sollten gut greifbar und in kindgerechten Größen vorhanden sein, sodass die Kinder selbstständig essen und aufräumen können. Es sollten auch praktische Utensilien wie Tabletts, Servierwagen, Obstkörbe, Lätzchen, Schürzen und Geschirrtücher vorhanden sein.

Die Hygiene spielt eine zentrale Rolle. Alle Oberflächen und Materialien müssen leicht zu reinigen sein. Reinigungs- und Desinfektionsmittel sind immer sicher und unzugänglich für Kinder zu lagern. Ein klar strukturierter Hygieneplan, idealerweise in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt, ist ratsam.

Für die Umsetzung in der Kita ist ein monatlicher Kochtag geplant, der während der regulären Öffnungzeiten stattfindet, sodass alle Kinder daran teilnehmen können. Der Kochtag wird mit einem Projekt zum Thema Kartoffeln eingeleitet. Dieses findet von Montag bis Freitag statt und endet am Montag darauf mit dem Kochtag. Bei dem Projekt wird ein besonderer Wert auf eine kindgerechte Auseinandersetzung mit der Kartoffel gelegt.

Das Projekt startet am Montag mit dem Einstieg ins Thema mit einem Gespräch im Morgenkreis. Den Kindern wird erklärt, dass diese Woche ein Projekt startet und dass sie jetzt herausfinden können, um welches Thema es sich dabei handeln wird. Es wird ein Beutel herumgegeben, in dem eine Kartoffel liegt. Die Kinder sollen ohne zu schauen in den Beutel greifen und fühlen was sich darin befinden könnte. Wenn alle Kinder dran waren, werden Vermutungen geäußert. Anschließend können die Kinder verschiedene Kartoffelsorten anfassen, riechen und vergleichen, wobei darauf geachtet wird, Lebensmittel wertzuschätzen.

Am Dienstag lernen die Kinder, wie die Kartoffeln wachsen. Wir pflanzen selbst Kartoffeln in die Erde und beobachten das Keimen in einem Glas (ein altes Aquarium, damit man den Prozess von allen Seiten beobachten kann). Dabei wird spielerisch vermittelt, was die Kartoffel zum Wachsen braucht, unterstützt durch Bildkarten.

Der Kreativtag am Mittwoch nutzt Kartoffeln, die nicht mehr zum Essen geeignet sind, um damit Kartoffeldrucke anzufertigen. Außerdem gestalten die Kinder Poster mit verschiedenen Kartoffelgerichten und besprechen, welche davon gesund sind und warum. Diese Poster werden an der Infotafel der Kita aufgehängt, damit die Eltern beim Bringen und Abholen sehen, was wir bereits zusammen erarbeitet haben.

Am Donnerstag steht die Vielfalt der Kartoffelgerichte im Mittelpunkt. Wir besprechen gemeinsam welche Kartoffelgerichte die Kinder bereits kennen (gehen dabei auf den gestrigen Tag und die Poster ein) und welche Zutaten gut dazu passen könnten. Dabei liegt der Fokus auf frischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln. Gemeinsam wählen wir ein Gericht für den Kochtag aus. Die Kinder dürfen zwischen zwei Gerichten entscheiden. Dafür werden die passenden Bildkarten (Abbildung des Essens) in die Mitte gelegt und die Kinder dürfen ihren zuvor bekommenen Chip auf das Gericht legen, welches sie kochen und essen möchten. Entschieden werden darf über das Hauptgericht und das Kompott. Einen Salat gibt es immer. Für das Hauptgericht stehen Kartoffel-Möhrenpuffer mit Kräuterquark oder Kartoffelsuppe mit buntem Gemüse zur Auswahl. Für das Kompott dürfen die Kinder zwischen Obstsalat oder Apfelmus entscheiden. In meinem Beispiel entscheidet sich die Mehrheit für die Kartoffel-Möhrenpuffer mit Kräuterquark und als Nachtisch für den Apfelmus. Nachdem die Kinder gewählt haben, werden Infozettel für die Eltern verteilt, der sie über den Kochtag am kommenden Montag informiert. Manche Kinder bekommen noch eine Zutat zusätzlich daraufgeschrieben, die sie für den Kochtag mitbringen sollen. Bei der Zuteilung wird darauf geachtet, dass die Kinder immer durchrotieren und somit jedes Kind mal eine Zutat mitbringt. Beim Abholen werden die Eltern der ausgewählten Kinder nochmal informiert, diese Zutat bis zum Montag mitzubringen.

Am Freitag steht ein Besuch auf einem Kartoffelacker an, bei dem die Kinder selbst Kartoffeln ernten können. Die geernteten Kartoffeln werden am kommenden Montag (Kochtag) verarbeitet. Am Ende des Tages wird im Abschlusskreis die Woche reflektiert und besprochen, was die Kinder gelernt haben. Jedes Kind darf berichten, was es am besten fand und wieso.

Am Montag ist der Abschluss des Projektes: der Kochtag, an dem wir gemeinsam kochen und essen. Die Kinder werden am Morgen nochmal informiert, dass heute passend zu unserer Projektwoche der Kochtag als Schluss stattfindet. Sie werden eingeladen während des Freispiels in die Küche zu kommen um zu kochen. Beim Kochen mit den Kindern werden diese aktiv mit einbezogen. Dabei dürfen und sollen die Kinder alle Sinne benutzen. Sie sollen Lebensmittel anfassen, riechen, betrachten und dürfen auch mal naschen. So lernen sie die Vielfalt kennen und die Wertschätzung und Neugier wird gefördert. Vor dem Kochen (und nötigenfalls zwischendurch) werden die Hände gründlich gewaschen. Arbeitsflächen und Material wird möglichst sauber gehalten und es werden Schürzen angezogen, Ärmel hochgekrempelt und die Haare zusammengebunden. Während der gesamten Kochzeit werden die Kinder begleitet und es wird auf deren Sicherheit geachtet. Die Kinder dürfen die Kartoffeln und Möhren schälen und anschließend reiben. Diese werden in eine Schüssel gegeben und Haferflocken, Eier, ein wenig Salz und frische Kräuter aus dem Garten hinzugegeben. Wenn die Zutaten zu einer Masse gerührt wurden, formen die Kinder daraus kleine Puffer und legen diese auf ein Backblech. Am Ende werden die Puffer mit etwas Rapsöl bestrichen und kommen dann in den Ofen. Während die Puffer backen, wird der Kräuterquark zubereitet. Dazu wird Quark, frische Kräuter wie Petersilie, etwas Salz und ein Spritzer Zitrone vermengt. Alle räumen gemeinsam auf und waschen nochmal die Hände. Zuvor deckt der Tischdeckdienst der Woche den Tisch. Beim gemeinsamen Essen sprechen wir darüber, wie es schmeckt und was gesund daran ist. Das Ziel des Kartoffel-Projekts in der Kita ist es, den Kindern die Kartoffel und ihren Anbau mit allen Sinnen erfahrbar zu machen und ihnen ein grundlegendes Verständnis für Naturkreisläufe und gesunde Ernährung zu vermitteln. Die Kinder sollen lernen, wie die Kartoffelpflanze wächst, welche Pflanzenteile es gibt und wie Kartoffeln geerntet werden. Dabei werden sie angeregt, Verantwortung für Pflanzen zu übernehmen und den Wert von Lebensmitteln zu schätzen. Zudem fördert das Projekt die Entwicklung von Sprache, Denken, Mitgefühl und praktischen Fähigkeiten, indem die Kinder die Kartoffel nicht nur beobachten, sondern auch selbst pflanzen, pflegen und zubereiten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Kinder durch das Projekt einen bewussten Umgang mit regionalen, saisonalen und gesunden Lebensmitteln kennenlernen und so ihre Ernährungsbildung gestärkt wird.

4. Auswertung und Einordnung

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die gesunde Ernährung bereits im jungen Alter eine wichtige Rolle für Körper, Geist und Seele spielt. Um diese Wichtigkeit zu betonen, entstand meine Frage „Wie können Kindern, Fachkräften und Eltern die Prinzipien gesunder Ernährung mit dem Schwerpunkt BeKi vermittelt?“. Mit Rückblick auf den Arbeitsprozess zeigt sich, dass sich die Fragestellung erst zum Ende der Facharbeit herauskristallisiert hat, da ich nun einen genauen Überblick über die erarbeiteten Themen habe. Auf Grundlage der erzielten Ergebnisse lässt sich festhalten, dass die eingangs gestellte Fragestellung im Verlauf dieser Facharbeit umfassend beantwortet werden konnte. Die gewonnenen fachlichen Erkenntnisse erscheinen mir in der Praxis gut umsetzbar, da sie konkrete Anhaltspunkte und Handlungsmöglichkeiten für die pädagogische Arbeit bieten. Besonders ist es aus meiner Sicht, dass pädagogische Fachkräfte nicht nur über das notwendige Fachwissen verfügen, sondern auch persönlich von den vermittelten Inhalten überzeugt sind. Nur so kann man glaubhaft als Vorbild für die Kinder agieren. Darüber hinaus halte ich es für entscheidend als pädagogische Fachkraft stets offen für neue Impulse wie Projekte, abwechslungsreiche Methoden und Angebote, die beispielsweise von BeKi-Referenten vorgestellt werden, zu sein. Die Bereitschaft, sich mit diesen neuen Ansätzen auseinanderzusetzen und sie gegebenenfalls in die eigene Praxis einzubinden trägt dazu bei, die Qualität der Arbeit zu verbessern und immer wechselnden Anforderungen im Kita Alltag gerecht zu werden. Eine Anforderung die man als pädagogische Fachkraft erfüllen sollte, ist die Transparenz zu den Eltern, denn die Förderung der gesunden Ernährung findet nicht nur in der Kita, sondern auch zuhause statt. Man sollte außerdem bedenken, dass jedes Kind seine eigenen individuellen Stärken und Schwächen hat und diese zu berücksichtigen, zu unterstützen und zu fördern sind, denn jedes Kind entwickelt sich anders und in seinem eigenen Tempo. Ein weiterer Punkt auf den eingegangen werden soll, ist die zuhause gelebte Kultur, die in jedem Fall akzeptiert und berücksichtigt werden sollte.

Meine Ziele für die Arbeit mit den Kindern sind die im Theorieteil erarbeiteten Themen, wie die Grundlagen einer gesunden Ernährung, die Bedeutung einer gesunden Ernährung für Wachstum und kognitive sowie körperliche Entwicklung und die BeKi-Initiative zu verinnerlichen und in der Kita umzusetzen. Wichtig ist mir hierbei die Umsetzung für alle Beteiligten interessant und positiv zu gestalten. Dies könnte unter anderem eine Herausforderung werden, da dafür eine gute Methodik benötigt wird, die sich jedoch mit Jahren an Erfahrung ansammeln und verbessern lassen könnte. Hier ist außerdem der Gedanke aufzugreifen, dass die nachhaltige Umsetzung und die Einbindung aller Beteiligten auch zu einer Herausforderung werden könnte, da es das Interesse aller bedarf, um die Initiative umzusetzen.

Als Herausforderung beim Erarbeiten der Facharbeit stellte sich für mich unter anderem die Themenfindung und die strikte Eingrenzung dar, weil es viele Themen gibt, die ich sehr interessant finde, sie jedoch vom eigentlichen Thema abschweifen würden. Trotz dieser Herausforderungen konnte ich im Verlauf meiner Facharbeit sowohl meine personalen als auch meine fachlichen Kompetenzen erweitern. Besonders im Bereich der sozialen Kompetenz habe ich gelernt, mich auf Neues einzulassen und die damit verbundenen Ziele konsequent zu verfolgen. Diese Fähigkeit hilft mir dabei, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und Herausforderungen aktiv anzugehen. Darüber hinaus konnte ich mein Wissen im Bereich der gesunden Ernährung und speziell zum BeKi-Programm deutlich vertiefen. Ich verstehe nun die Zusammenhänge zwischen gesunder Ernährung und deren praktischer Umsetzung in der Kita besser und bin in der Lage, dieses Wissen gezielt und sicher im pädagogischen Alltag einzusetzen. Für meine Arbeit in der Kita möchte ich gerne noch mehr Möglichkeiten kennenlernen, wie ich verschiedene Themen der gesunden Ernährung umsetzen kann. Dazu gehört für mich, neue Projekte, verschiedene Spiele, Angebote und Experimente zu entdecken, die ich im Kita-Alltag einsetzen kann.

Auch im Bereich der Elternarbeit möchte ich mich weiterentwickeln, da ich diesen Aspekt besonders wichtig für die ganzheitliche Entwicklung der Kinder sehe. Besonders interessiert mich dabei, wie man moderne Medien gezielt und sinnvoll einsetzen kann, um Eltern und Kinder für das Thema gesunde Ernährung zu sensibilisieren und den Eltern eine praktische Anregung für ausgewogene Ernährung ihrer Kinder zu vermitteln. Für die praktische Umsetzung habe ich mich zunächst einmal reflektiert und daran orientiert, wie in den Kindergärten, in denen ich gearbeitet habe, das Thema Ernährung im Alltag und vor allem bei den Mahlzeiten gehandhabt wurde. Dabei ist mir aufgefallen, dass jede Kita anders handelt, aber auch Gemeinsamkeiten erkennbar sind, die folgende Punkten aufzeigen:

• Regeln beim Essen
• Das Händewaschen vor und nach den Mahlzeiten
• Einen Tischspruch sprechen, bevor gegessen wird
• Dekoration (meist zur passenden Jahreszeit)
• Rolle der Fachkraft liegt im Beobachten, Begleiten, Helfen und Vorbild sein

Aus den Erkenntnissen und Erfahrungen habe ich die aus meiner Sicht beste Methode gewonnen. Darüber hinaus habe ich mir Gedanken gemacht, wie der Aufbau meiner Planung am sinnvollsten ist. Dies habe ich anhand von gelernten Methoden (methodisch-didaktisches Vorgehen) aus dem Unterricht gewonnen. Die Idee des Kochtags habe ich aus dem Kindergarten, in dem ich in meinem ersten Ausbildungsjahr gearbeitet habe. Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass die Art der von mir erarbeiteten Umsetzung eine praxisnahe Möglichkeit ist, um gesunde Ernährung mit Ergänzung von erlangtem Wissen in der Kita umzusetzen. Projekte wie meines zum Thema Kartoffel lassen sich zu allen Themen umsetzen. Diese Projekte oder Angebote müssen nicht mit einem Kochtag enden, sondern können auch mit einem Besuch auf einem Bauernhof, einem Müslitag oder mit einem Experiment beendet werden. Angesichts dieser Ergebnisse lässt sich sagen, dass man diese Art als „Grundbaustein“ von Angeboten nutzen kann und passend zum anstehenden Thema verändern oder anpassen kann.

6. Anhang

Abbildung 1

[Die Abbildung ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Lieferumfang enthalten.]

Abbildung 2

[Die Abbildung ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Lieferumfang enthalten.]

Abbildung 3

[Die Abbildung ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Lieferumfang enthalten.]

Abbildung 4

[Die Abbildung ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Lieferumfang enthalten.]

Abbildung 5

[Die Abbildung ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Lieferumfang enthalten.]

Zitierverzeichnis Internet:

„Eine ausgewogene Ernährung spielt eine entscheidende Rolle in der gesunden Entwicklung von Kindern. Sie versorgt sie nicht nur mit Energie für ihre körperliche und geistige Aktivität, sondern trägt auch zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Unterstützung ihres Wachstums bei.“ - https://www.kindergartenakademie.de/fachwissen/gesunde-ernahrung-fur- kinder/?utm source=perplexity , 21.3.2025, 15.16 Uhr

„Bunt und gesund essen und dabei die Umwelt schonen, das sind die DGE-Empfehlungen. Wer sich überwiegend von Obst und Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten sowie Nüssen und pflanzlichen Ölen ernährt, schützt nicht nur seine Gesundheit, sondern schont dabei die Ressourcen der Erde.“ - https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und- trinken/dge-empfehlungen/ , 23.3.2025, 12.29 Uhr

„Trotz des zunehmenden Angebots von Mahlzeiten in Kitas, findet dort das Thema Ernährung oft nicht genügend Beachtung. [.. .¡Vielen Verantwortlichen für die Gemeinschaftsverpflegung in Kitas, ist nicht bewusst, wie wichtig ein ausgewogenes und kindgerechtes Verpflegungsangebot ist.“ - https://lern-bw.de/,Lde/startseite/wissen/gutes- essen-in-der-kita-was-ist-wichtig, 24.3.2025, 09.03 Uhr

„In einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nannten Kitas vor allem das Kostenmanagement, Platzmangel, Ernährungsbildung sowie die

Qualitätssicherung/Hygienemanagement als größte Herausforderungen.“ - https://www.gemeinsamgutessen.de/kita-essen/gesunde-ernaehrung , 24.3.2025, 09.26 Uhr

„Der Grundstein für eine gesunde Lebensweise wird im Kindesalter gelegt. Kinder werden durch Erziehung geprägt und lernen am Vorbild, auch wenn es um das Thema Ernährung geht. Das Bewusstsein für Auswahl und Qualität der Nahrungsmittel und für die Esskultur werden zu Hause, und häufig auch von Kita und Schule mit bestimmt.“ - https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/kita-und-schule/kita- und-schule node.html , 28.3.2025, 8.47 Uhr

„Die Themen Essen und Trinken sind sowohl im Orientierungsplan für Kindertageseinrichtungen, als auch im Bildungsplan für Schulen sowie in den Leitperspektiven Verbraucherbildung, Prävention und Bildung für nachhaltige Entwicklung verankert.“ - https://verbraucherportalbw.de/,Lde/Startseite/Information Bildung/Angebote+der+Landesinitiative+Bewusste+Ki nderernaehrung , 15.4.2025, 23.10 Uhr

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V - https://www.dge.de/gesunde- ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-ernaehrungskreis/fleisch-wurst-fisch-und-eier/

Abbildung 2: Darstellung des Bundeszentrum Kita- und Schulverpflegung in Anlehnung an Tecklenburg E., 2014 - https://www.gemeinsamgutessen.de/kita-essen/gesunde- ernaehrung#&gid=1&pid=1

Abbildung 3: Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz - Mittagsverpflegung in sächsischen Kindertageseinrichtungen und Schulen, 2018, S. 17

Abbildung 4: Esspedition Kita - Ernährungsbildung für die Praxis, 2016, S. 44

Abbildung 5: Landeszentrum für Ernährung Baden Württemberg - https://lernbw.de/,Lde/startseite/ernaehrungsbildung/landesinitiative-bewusste-kinderernaehrung-beki

[Hinweis: Die Abbildungen sind aus urheberrechtlichen Gründen nicht im Lieferumfang enthalten.]

Quellenverzeichnis

Akademie für Kindergarten, Kita und Hord GmbH, 2022, „Gesunde Ernährung für Kinder:

Bedeutung und praktische Umsetzung“

https://www.kindergartenakademie.de/fachwissen/gesunde-ernahrung-fur-kinder/, 21.3.2025, 15.23 Uhr

AOK Gesundheitsmagazin, 2014, „Gesunde Ernährung für Kinder: Die Mischung macht' s! “https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/gesunde- ernaehrung-fuer-kinder-die-mischung-machts/ 22.3.2025, 12.47 Uhr

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 2024, „Studie zur

Ernährungsbildung in Schulen und Kitas in Deutschland“

https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/kita-und-schule/studie- ernaehrungsbildung.html 28.3.2025, 9.11 Uhr

Bundeszentrum Kita- und Schulverpflegung, 2025, „Gesunde Ernährung in der Kita“ https://www.gemeinsamgutessen.de/kita-essen/gesunde-ernaehrung#&gid=1&pid=1 24.3.2025, 09.24 Uhr

Deutsche Gesellschft für Ernährung e.V, 2024, „Gut essen und trinken - die DGE Empfehlungen“ https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge- ernaehrungskreis/fleisch-wurst-fisch-und-eier/, 23.3.2025, 12.53 Uhr

Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg, 2020, „Gutes Essen in der Kita - Was ist wichtig?“ https://lern-bw.de/,Lde/startseite/wissen/gutes-essen-in-der-kita-was-ist- wichtig 24.3.2025, 9.47 Uhr

Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg, 2021, „Landesinitiative BeKi -

Bewusste Kinderernährung“ https://lern-

bw.de/startseite/ernaehrungsbildung/landesinitiative-bewusste-kinderernaehrung-beki 24.3.2025, 10.32 Uhr

Verbraucherportal Baden-Württemberg, 2022, „Angebote der Landesinitiative Bewusste

Kinderernährung“https://verbraucherportal-

bw.de/,Lde/Startseite/Information Bildung/Angebote+der+Landesinitiative+Bewusste+Ki nderernaehrung 15.4.2025, 23.21 Uhr

Literaturverzeichnis

Höhn, Kariane: „Essen bildet! - Mahlzeiten als Lernsetting entdecken“, Herder-Verlag, 2017

Anderlohr, Katrin; Höhn, Katrin; Radke, Monika; Schmid, Ingrid; Yurtsever-Kneer, Selcuk: „Esspedition Kita - Ernährungsbildung für die Praxis“, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz; aid Infodienst, 2016, 8. völlig überarbeitete Auflage

Flosdorf-Winkel, Barbara; Bär-Stoll, Cornelia; Grünewald-Funk, Dorle; Yurtsever-Kneer, Selcuk; Burgmaier, Silke; Radke, Monika: „Esspedition Kindergarten -

Ernährungserziehung für die Praxis“, Ministerium für Ländlichen Raum; aid Infodienst, 2007, 6. völlig überarbeitete Auflage

Dr. Becker, Doris; Dr. Bölts, Margit; Dr. Clausen, Kerstin; Dr. Dickau, Torsten; Dohmen, Barbara; Hirschmüller, Alexandra; Dr. Hugendieck, Iris; Dr. Klapp, Sabine; Menn, Carmen; Peterson, Birte Annika; Schnur, Esther; Schoppel, Ernst: „Essen und Trinken in Tageseinrichtungen für Kinder“, aid Infodienst; Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V.; Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 2008, 3. überarbeitete Auflage

Klepsch, Barbara; Piwarz, Christian: „Mittagsverpflegung - in sächsischen Kindertageseinrichtungen und Schulen“, Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, 2018, 1. Auflage

[...]


1 Akademie für Kindergarten, Kita und Hort GmbH, 2022, online

2 Vgl. Kersting / Hilbig 2015

3 Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., 30.4.2024, online

4 Vgl. Menn, Schnur 2008, Reg.1 S. 12

5 Vgl. ebd., Reg 1 S.12

6 Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg 04 / 2020, online

7 Vgl. Bundeszentrum Kita- und Schulverpflegung 12.3.2025

8 Ebd. 12.3.2025, online

9 Vgl. Staatsministerium für soziales und Verbraucherschutz - Mittagsverpflegung in sächsischen Kindetageseinrichtungen und Schulen 2018, S. 17,

10 Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 2023, online

11 Vgl. Reichert - Garschhammer 2011, S. 58

12 Esspedition Kita - Ernährungsbildung für die Praxis, 2016, S.11

13 Verbraucherportal Baden - Württemberg, 2022, online

14 Vgl. Esspedition Kita - Ernährungsbildung für die Praxis, 2016, Einführung

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Title: Gesunde Ernährung in Kindertagesstätten. Mit dem Schwerpunkt "BeKi"

Pre-University Paper , 2025 , 30 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Anonym (Author)

Health - Nutritional Science
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Details

Title
Gesunde Ernährung in Kindertagesstätten. Mit dem Schwerpunkt "BeKi"
College
Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Freiburg
Grade
1.0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2025
Pages
30
Catalog Number
V1710638
ISBN (PDF)
9783389185131
Language
German
Tags
gesunde ernährung kindertagesstätten schwerpunkt beki
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2025, Gesunde Ernährung in Kindertagesstätten. Mit dem Schwerpunkt "BeKi", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1710638
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