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Werner von Siemens in Wissenschaft, Staatlichkeit und sozialgesellschaftlicher Lebenswelt

Título: Werner von Siemens in Wissenschaft, Staatlichkeit und sozialgesellschaftlicher Lebenswelt

Trabajo de Seminario , 2003 , 22 Páginas

Autor:in: Thomas M. Scholz (Autor)

Historia de Europa - Tiempos modernos, absolutismo, industrialización
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Im thematischen Kontext Industrialisierung in Deutschland wird hier an Hand einer prosopographischen Einzelstudie die Phase der industriellen Revolution als Durchbruch der industriellen Entwicklung an einem populären Fall thematisiert.
Im Prozess der ablaufenden tiefgreifenden strukturellen Veränderungen wurden insbesondere die Bereiche Telegrafie und Elektrotechnik durch den Namen Werner von Siemens geprägt.

Vor diesem Hintergrund wird Werner (von) Siemens in seinen verschiedenen Wirkungsstationen in seinem Verhältnis zu Wissenschaft und Technik, als Person des sozialgesellschaftlichen Lebens und in seinem Verhältnis zu Staat, Politik und Staatlichkeit an hand seiner Autobiografie „Lebenserinnerungen“ charakterisiert und in diesen thematischen Rahmen in seine Zeit eingeordnet.

Als Ergebnisse werden unter anderem seine aktive und beobachtende Rolle im Prozess der deutschen Reichseinigung und insbesondere als Innovator und sozialer Unternehmer belegt. In seiner Position als firmengründender Wissenschaftler / forschender Unternehmer wird die beginnende Trennung und Professionalisierung von Unternehmer und Wissenschaftler verdeutlicht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Leben und Unternehmen Werner Siemens

2.2. Siemens´ Verhältnis zu Wissenschaft und Technik

2.3. Siemens´ Verhältnis zu Staat, Politik und Staatlichkeit

2.4. Siemens als Person des sozialgesellschaftlichen Lebens

3. Schlussbetrachtungen

4. Quellen- und Literaturnachweis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Leben und Wirken von Werner von Siemens im Kontext der industriellen Revolution in Deutschland. Basierend auf seinen „Lebenserinnerungen“ analysiert der Autor die vielschichtige Persönlichkeit Siemens als Wissenschaftler, Unternehmer und politisch agierender Bürger, um dessen Einfluss und Entwicklung in einer sich wandelnden Zeit zu charakterisieren.

  • Werner von Siemens als forschender Wissenschaftler und Techniker
  • Aufbau und Entwicklung des Unternehmens Siemens & Halske
  • Soziale Verantwortung und betriebliche Sozialpolitik im 19. Jahrhundert
  • Die Rolle von Siemens als preußischer Offizier und Parlamentarier
  • Der Einfluss der deutschen Einigungsbestrebungen auf Siemens' Weltbild

Auszug aus dem Buch

2.2. Siemens´ Verhältnis zu Wissenschaft und Technik

Seine Neigung zu naturwissenschaftlicher Forschung ausgerichtet auf die technische Anwendung stellte Siemens oft vor die Frage seiner Identität als Wissenschaftler und Unternehmer. So schrieb er rückblickend: „Naturwissenschaftliche Forschung war meine erste, meine Jugendliebe, und sie hat auch standgehalten bis in das hohe Alter, dessen ich mich jetzt – erfreue kann ich wohl kaum sagen. Daneben habe ich freilich immer den Drang gefühlt, die naturwissenschaftlichen Errungenschaften dem praktischen Leben nutzbar zu machen. Ich drückte das auch in meiner Antrittsrede aus(zur Akademie der Wissenschaften in Berlin), indem ich den Satz entwickelte, dass die Wissenschaft nicht ihrer selbst wegen bestehe zur Befriedigung des Wissendranges der beschränkten Zahl ihrer Bekenner, sondern dass ihre Aufgabe die sei, den Schatz des Wissens und Könnens des Menschengeschlechtes zu vergrößern und dasselbe dadurch einer höheren Kulturstufe zuzuführen.“5

Für Erlangung neuer Erkenntnisse durch solche Experimente war für Siemens die ausreichende Wissensgrundlage notwendig: „Es wurde uns aber doch klar, dass Erfindungsspekulationen eine sehr unsichere Sache sind und nur in äußerst seltenen Fällen zu Erfolg führen, wenn sie nicht durch volle Sachkenntnis und ausreichende Mittel unterstützt werden.“6 Die Nutzbarmachung neuer Erfindungen für die Wirtschaft konnte nur als selbstragender Prozess weitere Forschung ermöglichen. Auf diesem Gebiet und insbesondere in der technisierten Massenproduktion war zur Mitte des 19.Jahrhunderts auch für Siemens England der Vorreiter. So schreibt er über die Rückkehr seines Bruders Wilhelm von einem beruflichen Aufenthalt von dort: „Nach seiner Rückkehr aus England war Wilhelm wieder in seine Magdeburger Fabrik eingetreten, fand aber an den dortigen kleinen Verhältnissen keinen rechten Geschmack mehr, nachdem er die Großartigkeit der englischen Industrie kennen gelernt hatte“.7

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den historischen Kontext der Industrialisierung in Deutschland und stellt Werner von Siemens als exemplarischen Pionier vor, dessen Wirken mittels seiner „Lebenserinnerungen“ untersucht wird.

2. Hauptteil: Dieser Teil beleuchtet die Biografie von Siemens, seine wissenschaftliche Arbeit, sein unternehmerisches Handeln inklusive sozialer Innovationen sowie seine politische Rolle im preußischen Staat.

3. Schlussbetrachtungen: Das Fazit fasst Siemens' Rolle als Wegbereiter der industriellen Moderne zusammen und bewertet seine Autobiografie als zeitgenössische Quelle kritisch.

4. Quellen- und Literaturnachweis: Dieses Kapitel listet die verwendeten Primär- und Sekundärquellen auf, die der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Werner von Siemens, Industrialisierung, Deutschland, Wissenschaft, Technik, Unternehmertum, Siemens & Halske, Sozialpolitik, Preußen, Reichsgründung, Telegrafentechnik, Elektrotechnik, Lebenserinnerungen, Fortschritt, Forschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Leben und Wirken von Werner von Siemens während der Phase der Industrialisierung in Deutschland im 19. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf Siemens' Tätigkeit als Wissenschaftler, seinem unternehmerischen Erfolg, seinem sozialen Engagement für die Arbeiterschaft sowie seinem politischen Wirken im Preußen der Einigungsära.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Leben von Siemens als Fallbeispiel zu nutzen, um die komplexen gesellschaftlichen, technologischen und politischen Wandlungsprozesse in Deutschland zwischen 1866 und 1914 zu charakterisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Analyse und Auswertung der „Lebenserinnerungen“ von Werner von Siemens unter Berücksichtigung des zeitgenössischen Kontextes.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Lebensweg, Verhältnis zu Wissenschaft und Technik, gesellschaftliches Wirken sowie politisches Engagement und das Verhältnis zur preußischen Staatlichkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Industrialisierung, Werner von Siemens, wissenschaftlicher Fortschritt, unternehmerische Sozialverantwortung und nationale Einigungsbestrebungen.

Wie stand Werner von Siemens zur sozialen Verantwortung seiner Arbeiter?

Siemens sah in der Zufriedenheit und langfristigen Bindung der Belegschaft eine Grundvoraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg; er führte als einer der Ersten betriebliche Pensionskassen und Gewinnbeteiligungen ein.

Wie bewertet der Autor die Quelle „Lebenserinnerungen“?

Der Autor weist darauf hin, dass die Autobiografie stellenweise kritisch zu hinterfragen ist, da sie die rückblickende Sicht eines reifen Mannes auf sein früheres Leben widerspiegelt.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Werner von Siemens in Wissenschaft, Staatlichkeit und sozialgesellschaftlicher Lebenswelt
Universidad
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Historisches Institut)
Curso
Proseminar Industrialisierung in Deutschland (1866-1914)
Autor
Thomas M. Scholz (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
22
No. de catálogo
V171066
ISBN (Ebook)
9783640900855
ISBN (Libro)
9783640901029
Idioma
Alemán
Etiqueta
Industrialisierung Geschichtswissenschaft Siemens Preussen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas M. Scholz (Autor), 2003, Werner von Siemens in Wissenschaft, Staatlichkeit und sozialgesellschaftlicher Lebenswelt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171066
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