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Erläutern Sie die Funktionsweise von Wertpapierpensionsgeschäften als Instrument der geldpolitischen Steuerung der Europäischen Zentralbank.

Título: Erläutern Sie die Funktionsweise von Wertpapierpensionsgeschäften als Instrument der geldpolitischen Steuerung der Europäischen Zentralbank.

Trabajo Escrito , 2000 , 13 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: René Kraft (Autor)

Economía - Teoría y política monetaria
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Zu Beginn der Dritten Stufe der Europäischen Währungsunion übernahm das
Europäische System der Zentralbanken (ESZB) die geldpolitische Verantwortung im
„Euroraum“. Das ESZB besteht aus den elf selbständigen Zentralbanken der
teilnehmenden Länder1 und der am 1. Juni 1998 gegründeten Europäischen
Zentralbank (EZB).2
Das ESZB verfolgt durch seine Geldpolitik verschiedene geldpolitische Ziele. Diese
sind unter anderem die Steuerung der Zentralbankgeldmenge im gesamten
Bankensystem, sowie die Versorgung der Nichtbanken mit ausreichend Liquidität.
Zur Verwirklichung dieser Ziele stehen dem ESZB verschiedene geldpolitische
Instrumente zur Verfügung. Die wichtigsten sind die Mindestreservepolitik, die
ständigen Fazilitäten, welche sich aus der Spitzenrefinanzierungs- und der
Einlagefazilität zusammensetzen, sowie die Offenmarktgeschäfte.
Im Rahmen dieser Hausarbeit werden die Wertpapierpensionsgeschäfte, welche
heute den wesentlichen Bestandteil der Offenmarktpolitik ausmachen genauer
untersucht und dargestellt.

1 Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg,
die Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien.
2 Vgl. (http://www.bundesbank.de)

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wertpapierpensionsgeschäfte

2.1. Steuerungsarten

2.1.1. Grobsteuerungsoperationen (Standardtender)

2.1.1.1. Hauptrefinanzierungsinstrument

2.1.1.2. längerfristiges Refinanzierungs-geschäft

2.1.2. Feinsteuerungsoperationen (Schnelltender)

2.2. Verfahrensmöglichkeiten

2.2.1. Der Zinstender

2.2.2. Der Mengentender

3. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert die Funktionsweise von Wertpapierpensionsgeschäften als zentrales Instrument der geldpolitischen Steuerung durch die Europäische Zentralbank (EZB) zur Liquiditätsversorgung und Zinssteuerung im Euroraum.

  • Grundlagen und Definition von Wertpapierpensionsgeschäften
  • Unterscheidung zwischen Grob- und Feinsteuerungsoperationen
  • Analyse der Verfahrensmöglichkeiten: Zinstender vs. Mengentender
  • Die Rolle von Zentralbankgeld bei der Refinanzierung von Kreditinstituten
  • Bedeutung für die kurzfristige Liquiditätssteuerung am Geldmarkt

Auszug aus dem Buch

2.1. Steuerungsarten

Man unterscheidet bei Wertpapierpensionsgeschäften zwei wesentliche Steuerungsarten. Diese richten sich nach der Laufzeit, sowie dem zeitlichen Rhythmus in welchem diese Geschäfte angeboten werden. Dabei wählt die EZB immer die Laufzeit, für welche Sie die Geldbasis (Bmon), bzw. den Zinssatz am Markt konstant halten möchte. Aus diesem Grund können Wertpapierpensionsgeschäfte sowohl als grobsteuernde, längerfristige, als auch als feinsteuernde, kurzfristige geldpolitische Operationen am Geldmarkt einge-setzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung des ESZB und der EZB sowie der geldpolitischen Ziele, wobei Wertpapierpensionsgeschäfte als wesentlicher Bestandteil der Offenmarktpolitik eingeführt werden.

2. Wertpapierpensionsgeschäfte: Definition und historische Einordnung des Instruments, das Kreditinstituten Zentralbankgeld gegen Wertpapiersicherheiten zur Refinanzierung bereitstellt.

2.1. Steuerungsarten: Differenzierung zwischen Grobsteuerung (Standardtender) zur längerfristigen Signalgebung und Feinsteuerung (Schnelltender) zur kurzfristigen Liquiditätsanpassung.

2.1.1. Grobsteuerungsoperationen (Standardtender): Vorstellung der wöchentlichen Hauptrefinanzierungsinstrumente und der monatlichen längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte (Basistender).

2.1.1.1. Hauptrefinanzierungsinstrument: Erläuterung der Rolle des Haupttenders bei der Zinssteuerung und der Bereitstellung des Großteils des Zentralbankgeldes.

2.1.1.2. längerfristiges Refinanzierungs-geschäft: Beschreibung des Basistenders zur Bereitstellung zusätzlicher längerfristiger Mittel ohne primäre Signalfunktion.

2.1.2. Feinsteuerungsoperationen (Schnelltender): Analyse des Instruments zur schnellen Reaktion auf unvorhergesehene Liquiditätsschwankungen mit sehr kurzen Abwicklungszeiten.

2.2. Verfahrensmöglichkeiten: Überblick über die Zuteilungsmechanismen, mit denen die EZB die Bereitstellung von Zentralbankgeld steuert.

2.2.1. Der Zinstender: Erläuterung des Auktionsverfahrens bei festgelegter Geldmenge, unterteilt in holländisches und amerikanisches Zuteilungsverfahren.

2.2.2. Der Mengentender: Beschreibung des Verfahrens bei festem Zinssatz, inklusive der Variante des „verkappten“ Mengentenders zur Bedarfsanpassung.

3. Zusammenfassung: Fazit zur Flexibilität und Überlegenheit von Wertpapierpensionsgeschäften als bevorzugtes Instrument zur Erreichung geldpolitischer Ziele.

Schlüsselwörter

Europäische Zentralbank, Wertpapierpensionsgeschäfte, Offenmarktpolitik, Geldpolitik, Refinanzierung, Liquidität, Zinstender, Mengentender, Zentralbankgeld, Geldmarkt, Grobsteuerung, Feinsteuerung, Standardtender, Schnelltender, Marginalzinssatz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Funktionsweise von Wertpapierpensionsgeschäften und deren Bedeutung für die geldpolitische Steuerung durch die Europäische Zentralbank.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die verschiedenen Steuerungsarten (Grob- und Feinsteuerung), die Zuteilungsverfahren (Zins- und Mengentender) sowie die Rolle der EZB bei der Refinanzierung von Geschäftsbanken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die EZB über Wertpapierpensionsgeschäfte Zinssätze steuert und Liquidität am Geldmarkt bereitstellt oder entzieht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Darstellung der geldpolitischen Instrumente der EZB unter Verwendung wirtschaftswissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einordnung der Steuerungsarten (Standard- vs. Schnelltender) und die detaillierte Beschreibung der Zuteilungsverfahren Zinstender und Mengentender.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie EZB, Wertpapierpensionsgeschäfte, Offenmarktpolitik, Liquiditätssteuerung und Tenderverfahren charakterisiert.

Worin liegt der Hauptunterschied zwischen holländischem und amerikanischem Zuteilungsverfahren?

Beim holländischen Verfahren zahlen alle erfolgreichen Bieter den Marginalzinssatz, während beim amerikanischen Verfahren jede Bank den individuell gebotenen Zinssatz für die ersteigerte Menge zahlen muss.

Warum nutzt die EZB einen „verkappten“ Mengentender?

Der „verkappte“ Mengentender ermöglicht es der EZB, besser auf den tatsächlichen Liquiditätsbedarf der Banken zu reagieren, da die Basisgeldmenge erst nachträglich ex post festgelegt wird.

Final del extracto de 13 páginas  - subir

Detalles

Título
Erläutern Sie die Funktionsweise von Wertpapierpensionsgeschäften als Instrument der geldpolitischen Steuerung der Europäischen Zentralbank.
Universidad
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Wuppertal  (Technische Akademie Wuppertal)
Curso
Studium Betriebswirt (VWA)
Calificación
2,0
Autor
René Kraft (Autor)
Año de publicación
2000
Páginas
13
No. de catálogo
V17106
ISBN (Ebook)
9783638217590
Idioma
Alemán
Etiqueta
Erläutern Funktionsweise Wertpapierpensionsgeschäften Instrument Steuerung Europäischen Zentralbank Studium Betriebswirt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
René Kraft (Autor), 2000, Erläutern Sie die Funktionsweise von Wertpapierpensionsgeschäften als Instrument der geldpolitischen Steuerung der Europäischen Zentralbank., Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17106
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