1. Der Normalbürger mag wenig Bewußtsein dafür haben, daß es Elektrizität für Jedermann und überall in unserem Lande erst seit rund Hundert Jahren gibt und nicht lange Zeit davor noch Forscher wie Ohm, Kirchhoff, Siemens, Weber, Gauß und viele andere sich mit der Aufklärung und Nutzung des Phänomens Elektrizität befaßten.
Heute, wo die praktische Nutzung alltäglich ist und die elektrische Energie uns das Leben ungemein erleichtert und verschönert hat, vielen sogar das Leben ermöglicht, sogar rettet, mäkeln wir herum an Hochspannungs-Fernleitungen, Kraftwerken, Speicherseen, dem "Elektrosmog" u. v. a.
Wir sind uns nicht bewußt, daß wir selbst durch und durch elektrische Wesen sind, obgleich es seit über Hundert Jahren bekannt ist. Wie also kommt so eine Überschrift zustande ? Ganz einfach: Durch die Natur !
Inhaltsverzeichnis
1.
2.
3. Elektrizität vor Adam und Eva.
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
4. Elektrizität seit Adam und Eva
4.1
4.2
4.3
4.4 Elektrotechnik und Elektrophysiologie
4.4.1
4.4.2
4.5
4.6
4.7
4.8
4.9 Metall im Körper, Nadelakupunktur
4.10 Nadelakupunktur, Kontaktphysik und Potentiale
4.11 Körper und hochfrequente elektromagnetische Felder, Wellen und Impulse
4.12 Chemische Umsetzungen und Elektrizität
5. Spezielle einzelne Punkte
5.1
5.2
5.3
5.4 Die Stromleitung im Halbleiter
5.5 Nochmal ein Blick auf die Elektrizität im Körper
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die grundlegenden elektrophysikalischen Zusammenhänge zwischen elektrischen Feldern, Strömen und biologischen Organismen. Dabei wird die These verfolgt, dass der menschliche Körper als komplexes, von Ionen geprägtes elektrisches System zu verstehen ist, dessen Funktionen eng mit äußeren natürlichen und menschenverursachten elektromagnetischen Einflüssen verknüpft sind, was wesentliche Implikationen für Diagnostik und Therapie bietet.
- Elektrochemische Grundlagen des Lebens und Rolle der Ionenleitung.
- Einfluss natürlicher und künstlicher elektromagnetischer Felder auf den menschlichen Organismus.
- Elektrophysikalische Analyse von Akupunktur und anderen therapeutischen Verfahren.
- Systematische Bedeutung des Gastro-Intestinaltrakts als elektrisches Bioreaktorsystem.
- Kritische Reflexion der interdisziplinären Lücken zwischen Physik, Elektrotechnik und medizinischer Praxis.
Auszug aus dem Buch
4.9 Metall im Körper, Nadelakupunktur
Viele Millionen Jahre lang ist die Menschheit ohne Metalle ausgekommen. Wo es spärliche Metallfunde gab, etwa von Meteoriteneisen, blieben diese als göttliche Gabe und Kultgegenstände in strenger Verwahrung. Später wurden die immer noch seltenen und kostbaren Metalle vorwiegend zu Schmuck und kriegerischen Zwecken, anschließend auch als Wertmaßstab/Energiemaß "Geld" eingesetzt. Nach heutigem Erkenntnisstand scheint den fernöstlichen Kulturen die Ehre zu gebühren, Metall bei der Akupunktur in die Medizin eingeführt zu haben.
Der Stich einer Metallnadel ins Gewebe, also in kompartimentierte Elektrolytvielfache, ist naturwissenschaftlich-biologisch eine ebenso komplexe wie dramatische Sache. Die Metallnadel erzeugt nämlich in Verbindung mit jedem Elektrolyten verschiedene elektrische Potentiale, schon bei einer Stichtiefe von einer Anzahl Millimetern (= sehr viele Zellen!) eine für unsere Begriffe unendliche Menge. Da die Berührungspotentiale verschieden sind, entstehen Potentialdifferenzen (= elektrische Spannungen) zwischen jedem Punkt der Nadeloberfläche und den berührenden Elektrolyten oder Elektrolytkonzentrationen. Die Metallnadel läßt aber wegen sehr guter elektrischer Elektronenleitfähigkeit ihres Materials nur ein einziges Potential längs der Nadel zu. Also müssen die verschiedenen kompartimentierten Elektrolyten im Gewebe Anpassung bewirken, und das tun sie auch. Die verschiedenen Ladungen und Potentiale müssen durch im Gewebe fließende Ausgleichströme soweit ins Gleichgewicht gebracht werden, daß es den Gesetzen der Elektrochemie in Übereinstimmung mit dem Willen des Organismus entspricht. Ausgleichströme im Gewebe heißt dort Bewegung von Ionen, von Masseteilchen, nebst Änderung von Raumladung, und somit Änderung/Aktivierung des lokalen Stoffwechsels und Anregung/Alarmierung der dort zuständigen Teile des Nervensystems: Fernwirkung ! Überdies findet an der Grenzschicht Nadel-Gewebe eine Umwandlung von Elektronenleitung in Ionenleitung statt.
Zusammenfassung der Kapitel
3. Elektrizität vor Adam und Eva.: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle natürlicher Elektrizität und elektromagnetischer Einflüsse in der Erd- und Universumsgeschichte sowie deren fundamentale Bedeutung für die Entstehung von Leben.
4. Elektrizität seit Adam und Eva: Hier wird die biologische Elektrizität des Menschen im Detail betrachtet, insbesondere die Interaktion von Körpern mit elektrischen Feldern, Metallen und verschiedenen physikalischen Einflüssen wie Massage oder Akupunktur.
5. Spezielle einzelne Punkte: Das Kapitel vertieft die Mechanismen der Ionenleitung, der Elektrotechnik im biologischen Kontext sowie die Analogie des Körpers zu technischen Systemen wie Röhren oder Batterien.
6.: Es wird die Elektrophysiologie von Flora und Fauna behandelt und aufgezeigt, dass diese biologischen Systeme bereits seit Urzeiten auf elektrische Reize reagieren.
7.: Fokus auf die hohe Elektrosensibilität von Fischen und die Nutzung elektrischer Phänomene im aquatischen Milieu.
8.: Untersuchung der Rolle von Ladungsverschiebungen und Induktion bei Vögeln, insbesondere im Kontext ihrer Navigationsfähigkeiten.
9.: Rückkehr zum Menschen und Alexander von Humboldts Beobachtungen zu elektrischen Einflüssen auf Mentalität und körperliche Verfassung.
10.: Herleitung von Analogien zwischen Musik und elektrophysikalischen Gesetzen im Mikro- und Makrokosmos.
11.: Erläuterung der biologischen Auswirkungen ionisierender Strahlung auf die körpereigenen elektrischen Strukturen und Widerstände.
12.: Kritische Betrachtung der Vernachlässigung ganzheitlicher elektromedizinischer Forschung und Forderung nach interdisziplinärem Handeln zur Verbesserung der medizinischen Versorgung.
Schlüsselwörter
Elektromedizin, Bioelektrochemie, Elektrolyt, Ionenleitung, Raumladung, Potentialdifferenz, Nadelakupunktur, Elektrotherapie, Elektrosmog, elektromagnetische Felder, Induktion, Bioreaktor, Gastro-Intestinaltrakt, Kontaktphysik, Stoffwechselrate.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der wissenschaftlichen Fundierung der These, dass alle biologischen Lebensvorgänge untrennbar mit elektrischen und elektromagnetischen Prozessen verbunden sind.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Themen sind die Biologie als Ionen-basiertes elektrisches System, der Einfluss externer Felder auf den Körper sowie die kritische Aufarbeitung elektromedizinischer Methoden.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass ein tieferes Verständnis der Elektrophysiologie des Menschen zu präziseren Diagnosen und effektiveren Therapien führen kann, indem die Trennung zwischen konventioneller Medizin und physikalischer Elektrotechnik aufgehoben wird.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Der Autor nutzt eine interdisziplinäre Analyse, die Erkenntnisse aus der Festkörperphysik, der Elektrochemie und der Elektrotechnik auf biologische Systeme anwendet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung elektrischer Phänomene im Körper, der Wirkung von Metallen in der Akupunktur, der Funktion des Magen-Darm-Trakts als Bioreaktor sowie den Auswirkungen moderner elektromagnetischer Umwelteinflüsse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Elektromedizin, Ionenleitung, Raumladung, Bioelektrochemie und elektromagnetische Felder.
Warum spielt der Gastro-Intestinaltrakt eine so wichtige Rolle in der Arbeit?
Der Autor identifiziert den Gastro-Intestinaltrakt aufgrund seiner hohen Ionenkonzentration und seiner komplexen Regelkreise als ein zentrales, hochreaktives elektrisches System, das für das allgemeine Wohlbefinden entscheidend ist.
Wie bewertet der Autor das Phänomen des sogenannten „Elektrosmogs“?
Der Autor betrachtet die Debatten über Elektrosmog kritisch und argumentiert, dass viele Ängste aus einem Mangel an naturwissenschaftlichem Verständnis resultieren, wobei er für eine evidenzbasierte Erforschung der Interaktionsfenster plädiert.
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- Dipl.-Ing. Eberhard W. Eckert (Autor), 2011, Elektromedizin beginnt mit Adam und Eva! Hinweise auf den Erfahrungsschatz für ein wirksames und kostengünstiges Gesundheitswesen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171115