Die "Mental Map" Russland

Der "Raum" Sibirien in ausgewählten Reiseberichten des 18. Jahrhunderts


Hausarbeit (Hauptseminar), 2011

23 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Erforschung Sibiriens - Die Ausgangslage

2. Der „Raum“ Sibirien im 18. Jahrhundert - Die Reiseberichte Johann Georg Gmelins und Peter Simon Pallas‘

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

Anhang

Einleitung

„Räume sind nicht, Räume werden gemacht!“1 Mit dieser These des Berliner Geographie-Historikers Hans-Dietrich Schultz wurde ein Paradigmenwechsel in der Raumtheorie -im Rahmen der Geopolitik- vorangetrieben. Die Intention dieser Aussage war eine stärkere Fokussierung auf die Auswirkungen von Raum auf soziale Prozesse. Nicht nur die Geographie, sondern auch viele andere wissenschaftliche Disziplinen diskutieren diesen raumtheoretischen Paradigmenwechsel, den „spatial turn“, jedoch jeweils mit einem anderen Zugang. Die Soziologen beispielsweise fragen, wie soziale Prozesse Räume schaffen bzw. verändern.2

Der Begriff „spatial turn“ entstand ab 1989 im Zuge der aufkommenden „cultural turns“3 und wurde ursprünglich von einem Geographen geprägt.4 Mit diesem Neolo- gismus war ursprünglich nicht ein Paradigmenwechsel im Sinne von Thomas S. Kuhn gemeint5, sondern eine stärkere Betonung eines bisher vernachlässigten Ele- ments. Die Kritik war die vorherige Überbetonung des Faktors Zeit gegenüber dem Raum.6 Die Reichweite und Geltung des spatial turns ist in der Wissenschaft sehr umstritten. Wissenschaftler wie der US-amerikanische Geograph Edward W. Soja sehen im spatial turn gar einen herausragenden „master turn“, während andere Wis- senschaftler lediglich den Faktor Raum stärker betonen wollen. Außerdem steht der spatial turn in Konkurrenz mit anderen Turns (z. B. iconic, performative oder pictorial turn) und kann nicht ausschließlich als alleinstehender Turn gesehen wer- den.7

Der Osteuropahistoriker Frithjof Benjamin Schenk hat vor dem Hintergrund der spa- tial turn-Debatte angeregt, „den Blick auf die Diskussion über mental maps und eu- ropäische Geschichtsregionen zu lenken.“8 Als „mental map“ versteht Schenk eine „kognitive Landkarte“9, die es ermöglicht, sich gewisse Vorstellungen über eine be stimmte Region zu machen. Die entstehenden „Landkarten“, also mental maps, sind subjektiv und hängen von der jeweiligen individuellen Perspektive ab. Demzufolge seien Land- bzw. Weltkarten subjektive Konstrukte und dadurch auch Ausdruck von Macht. Durch mental maps wurde im 18. und 19. Jahrhundert „der Osten“ und weite- re verschiedene Räume im „Osten“ geschaffen (ausgegangen von den superioren westeuropäischen Diskursen), wie beispielsweise der Orient (Said), die Balkanregion (Todorova) oder Osteuropa (Wolff, Lemberg). „Der Osten“ galt in dieser Zeit als barbarisch und unzivilisiert, von dem viele Gefahren ausgingen (z. B. Türken).10

Ausgegangen vom spatial turn und den von Schenk entwickelten mental maps über Russland bzw. Osteuropa, soll in dieser Arbeit der Frage nachgegangen werden, wie im 18. Jahrhundert der „Raum“ Sibirien konstruiert wurde. Sibirien eignet sich als besonders interessantes Untersuchungsfeld, da im 18. Jahrhundert die wissenschaftli- che Erforschung dieses Gebietes allmählich einsetzte. Vor dieser Zeit, also vor der Aufklärung, waren Vorstellungen über Sibirien überwiegend von Sagen und Mythen geprägt.11 Als Quellen dienen die Reiseberichte von den deutschen Naturkundlern Johann Georg Gmelin12 und Peter Simon Pallas13. Gmelin erforschte Sibirien im Zu- ge der Großen Nordischen Expedition (1733 - 1744) und Pallas etwas später im Rahmen der Forschungsunternehmungen der Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg (1768 - 1774).14 Da es sich um sehr umfangreiche Berichte handelt, kann auf sie im Rahmen dieser Arbeit nicht in vollem Umfang eingegangen werden. Grundlage ist bei Gmelin der zweite Teil seiner Zweiten Kamčatka-Expedition (1735, 1736, 1737), bei Pallas der Zeitraum von 1772 bis zum Januar 1773 seiner 6jährigen „Reise durch verschiedene Provinzen des Russischen Reiches“.

Im ersten Kapitel dieser Arbeit erfolgt ein Blick auf die Erkundungen Sibiriens vor der Aufklärung, damit die Voraussetzungen und die Ausgangslage für die Expeditio- nen im Zeitalter der Aufklärung deutlich werden. Das zweite Kapitel umfasst eine Untersuchung der Reiseberichte Gmelins und Pallas‘ bezogen auf die Frage, wie der „Raum“ Sibirien in diesen Berichten aufgrund der geographischen Begebenheiten und vor allem aufgrund der beschriebenen, dort lebenden Völker bzw. Stadt- und Dorfbewohner geschaffen bzw. konstruiert wird.

Die Arbeit schließt mit einem Fazit, das die Ergebnisse zusammenfasst und die hier formulierte Fragestellung beantwortet.

1. Die Erforschung Sibiriens - Die Ausgangslage

Die ersten Reisberichte aus Deutschland über Sibirien entstammen aus dem 15. Jahr- hundert. Der bayerische Adelige Hans Schiltberger kämpfte 1394 für den Ungari- schen König Sigismund gegen die Türken, woraufhin er in Kriegsgefangenschaft geriet. Er ging nun für den Sultan Bajezid I. ins Feld, der darauf vom Mongolenherr- scher Timur besiegt wurde. Schiltberger blieb in Besitz der Mongolenherrscher, konnte aber nach gelungener Flucht wieder zu den Türken überlaufen und für den Emir Edigü in die Schlacht ziehen, infolgedessen kam er nach Sibirien. Seine in den Berichten verwendeten Begriffe wie „Wissibur“, „Wussibur“ oder „Issibur“ lassen auf den Namen des Gebietes schließen.15

Das erste umfassende Werk über Russland und Sibirien wurde im 16. Jahrhundert vom Habsburger Diplomaten Siegmund von Herberstein16 verfasst, als er 1516-18 und 1526-27 auf kaiserlichem Geheiß Moskau bereiste. Sein Werk „Rerum Moscovi- ticarum commentarii“ beinhaltet ein umfassendes Bild über die Geschichte und Geo- graphie Russlands. Grundlage seiner Ergebnisse war eine Reise über das nördliche Uralgebirge bis zum westsibirischen Strom Ob. Außerdem gewann er Informationen über eine umfassende Befragung von Russen über Sibirien. Jedoch entstanden häufig Fehlinformationen und Fehldarstellungen. Von Herberstein ging z. B. irrtümlicher- weise bei dem Begriff „Kithay“ von demjenigen See aus, dem der Ob entspränge. „Kethay“ war jedoch eine von Marco Polo entwickelte Bezeichnung für China. Des Weiteren tauchen in seiner Schrift Fabelwesen, wie behaarte Menschen, die im östli- chen Sibirien lebten, Hundsköpfe besäßen oder ihr Gesicht auf der Brust hätten. Dies ist auch ein Beweis dafür, dass die Russen selbst noch sehr wenig über Sibirien wussten.17

In den Jahren 1634, 1636, 1639 und schließlich 1643 wurde Russland von Adam Olearius bereist. Der Sohn eines Schneiders begann ein Studium der Mathematik und Astronomie in Leipzig, welches er mit dem Magister Philosophiae abschloss und anschließend als Assistent an der Philosophischen Fakultät arbeitete. Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges musste er Sachsen verlassen und ging nach Holstein, wo er in Diensten des aufgeklärten Fredericks von Dänemark, Herzog von Holstein, stand. Als Mitglied der Gesandtschaft des Herzogs war seine Aufgabe die Sammlung von Informationen über die Bewohner Moskaus, ihr Verhalten und Gewohnheiten.18 Die in mehreren Bänden 1647 erschienene „Moscovitische und Persische Reise“ Olea- rius‘ sei nach Strack wenig auf die wissenschaftsgeschichtlichen Inhalte untersucht worden, sondern hauptsächlich auf die Sprache und Rhetorik Olearius‘.19 Seine Schriften stützten sich maßgeblich auf die Ergebnisse und Erfahrungen von Herbers- teins, revidierten falsche Sachverhalte und korrigierten viele Fehler.20 Olearius liefer- te rationale Erklärungen für die von von Herberstein formulierten fabulösen Be- obachtungen. Die Annahme, im Norden Russlands seien im Winter alle dort leben- den Menschen tot, führte Olearius auf die klimatisch bedingte Zurückgezogenheit in den zugeschneiten Hütten zurück. Auch der Irrglaube, es gebe menschliche Fabelwe- sen in Russland, revidierte Olearius mit dem Argument, dass Engländer, Niederlän- der und Spanier, die die Erde seit vielen Jahren gut erkundet hätten, solche Beobach- tungen bisher nicht gemacht hätten.21

Trotzdem übernahm Olearius viele Stereotypen über die Russen22 in seine Darstellungen kritiklos mit auf. Er schrieb beispielsweise, dass „die ‚Russen zur Sklaverei geboren‘ seien“23 und stellte die Russen gemäß des dänischen Gesandten Jacob Ulfeld als „‘ethnographisches Bestiarium‘“24 dar.25 Olearius hob zwar in seinen Berichten den Reichtum an Kirchen und Klöstern in Moskau hervor und war erstaunt über den großen Variantenreichtum an Früchten auf den Märkten, urteilte aber über die Moskauer, dass sie korpulent, fett und stark seien. Sie würden zudem nie ihre Kleidung wechseln und ihre Intelligenz nur zu ihrem eigenen Vorteil nutzen. Außerdem seien sie ohne Manieren und Höflichkeit sowie nicht an historischen Geschehnissen oder fremden Menschen interessiert. Frauen würden nach der Hochzeit in ihre Kammern gesperrt, bei unehrenhaftem Verhalten geschlagen und gegenüber Männern als unrein bezeichnet. Dadurch, dass die Russen nicht ins Ausland dürften, seien sie wie Sklaven eingepfercht.26

2. Der „Raum“ Sibirien im 18. Jahrhundert - Die Reiseberichte Johann Georg Gmelins und Peter Simon Pallas‘

Die Große Nordische Expedition oder die Zweite Kamčatka-Expedition von 1733 - 1743 war die bis dato größte Expedition mit einem wissenschaftlichen Anspruch und erfolgte im Zuge der 1724 gegründeten Akademie der Wissenschaften, initiiert vom aufgeklärten russischen Zaren Peter dem Großen. Das Hauptziel war die Erkundung der nordöstlichsten russischen (asiatischen) Grenze entlang der Halbinsel Kamčatka. Die Frage war, ob eine Landverbindung zwischen Asien und Amerika existiere.27

Gmelin brach mit zwei Professorenkollegen, fünf Studenten, einem Dolmetscher, vier Feldmessern, einem Instrumentenmacher-Jungen, einem Maler und einem Zeichenmeister28 am 7. Juli 1733 auf.29

Der zweite Teil der Großen Nordischen Expedition (1735 - 1737), der hier im Fokus steht, umfasst die Reise vom Baikalsee bis zur östlichen chinesischen Grenze über den Fluss Lena bzw. Jakutsk.30

Pallas, geboren in Berlin und Student in Halle, Göttingen, Leyden und London, wur- de von der russischen Zarin Katharina der Großen an die St. Petersburger Akademie der Wissenschaften berufen.31 Dort lehrte er 42 Jahre32 als Professor für Naturge schichte, bereiste gut 30 Jahre später als Gmelin den Süden Russlands bis zum sibiri- schen Baikalsee. Ziel seiner Reise war die Entdeckung verschiedener Völker, Pflan- zen- und Tierarten.33 Seine Ergebnisse, auf die hier der Fokus gerichtet wird, sind die Reisen von Krasnojarsk über den Baikalsee nach Selenginsk und wieder zurück.34

Bei Gmelin wie bei Pallas wird Sibirien aufgrund des Sibirischen Berglandes und des Gebirges rund um den Baikalsee als sehr hüglig und waldreich beschrieben. Beide klagten über ein sehr hindernisreiches, beschwerliches und „verfallenes“35 Gelände36, welches durch den Schnee bzw. im Sommer durch das Schmelzwasser morastig, schwierig zu durchschreiten und „elendig“37 sei.38 Auch der „widrige Wind“39 mache ihnen zu schaffen. Dennoch hoben beide Naturkundler die hohe Fruchtbarkeit des Bodens hervor, auf dem u. a. Tabak und Hopfen angebaut würde, sowie den reichen Wuchs an Wäldern.40

Als Gmelin während seiner Expedition die Stadt Nertschinsk bereiste, berichtete die- ser zunächst über die Geschichte dieser Stadt und beschrieb neben ihrer charakteristi- schen Festung die weiteren Gebäude (Kaufmannsläden, Rathaus, Bäckereien usw.). Im Besonderen ging er auf die dort lebenden Bewohner ein, die bis zuvor, als noch chinesische Handelskarawanen die Stadt frequentierten, recht wohlhabend gewesen seien, sich wie „gute Bürger aufführten“41 und gute Häuser bauten. Nun aber seien die Einwohner der Faulheit erlegen und würden „sich den allerschändlichsten, als der Hurerei und dem Saufen, auf das äußerste zu ergeben, so daß ihre einzige Arbeit darin besteht.“42 Außerdem seien die Stadtbewohner sehr nachlässig, ihre baufälligen Häuser zu renovieren oder ihre durch Brände zerstörten Wohnungen wieder neu auf- zubauen. Gmelin ging sogar so weit, dass er die Bewohner, die nicht ärztlich versorgt wurden und dementsprechend kränklich aussahen, als „lebendig tot“43 bezeichnete.

So lange dort nichts passiere, so lange würde sich auch die Lage nicht verbessern, sondern weiterhin verschlechtern. Als Grund dafür nannte er den zuständigen Woi- woden, die Repräsentanten der russischen Regierung in den Provinzen, mit militäri- schen und fiskalen Kompetenzen ausgestattet44. Es lege ihm fern, sich um die Sorgen der Bewohner zu kümmern, weil es dem Woiwoden keinen Nutzen bringe. Vielmehr ginge es ihm um seinen eigenen Vorteil. Er ließe sich mit reichen Lebensmittelvorrä- ten der Stadtbewohner beliefern bzw. beschenken sowie mit den besten Reitpferden ausstatten, ohne daran zu denken, welche Not die Bewohner Nertschinsks litten. Der Woiwode sei ein skrupelloser Ausbeuter, der auf seinen Reisen durch die Provinzen hunderte Pferde, Schafe und Kamele von seinen Bewohnern erpresste.45

Nachdem Gmelin in der Stadt Ostrog ankam, fiel ihm auf, dass dort viele Krankhei- ten zum Ausbruch gekommen sind.46 Dieser Umstand ist auch Pallas begegnet, der selbigen Befund machte, insbesondere bei Kindern. Besonders die Blattern führten zu einer hohen Kindersterblichkeit und seien der Grund für einen erheblichen Popu- lationsrückgang vieler sibirischer Stämme.47 Vom Stamm der Tungusen48 berichtete Pallas, dass die Bewohner ihre Jurten (Hütten) mit Milch, Tee und Fleisch behäng- ten, ein Aberglaube, der verhindern sollte, dass die Krankheit in ihrer Siedlung zum Ausbruch kommt.49 Besonders oft traf Gmelin die Lustseuche und die Krankheit „Wolossez“ an, wie sie von den Einheimischen genannt würde.50 Bei der Lustseuche oder der Chlamydien-Urethritis, handelte es sich um eine sexuell übertragbare Krankheit, die hoch ansteckend ist und zu Bindehautentzündungen mit anschließen- der Erblindung führen kann.51 Behandelt wurde die Krankheit, indem Espen- bzw. Birkenrinde mit Alaun gekocht und der Sud den Erkrankten verabreicht würde. Von einer ähnlichen Krankheit berichtete Pallas bei den Katschinskischen Tataren.

[...]


1 Schenk, Frithjof Benjamin: Der spatial turn und die Osteuropäische Geschichte, in: H-Soz-u-Kult,

01.06.2006, http://hsozukult.geschichte.hu-berlin.de/forum/2006-06-001.pdf, S. 3, Zugriff:

15.02.2011. Zit. nach Hans-Dietrich Schultz.

2 Ebd.

3 Bachmann-Medick, Doris: Cultural Turns, Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 29.03.2010, http://docupedia.de/docupedia/images/5/55/Cultural_Turns.pdf, S. 1, Zugriff: 15.02.2011.

4 Döring, Jörg / Thielmann, Tristan: Einleitung: Was lesen wir im Raume? Der spatial turn und das geheime Wissen der Geographen, in: Dies. (Hg): Spatial Turn. Das Raumparadigma in den Kulturund Sozialwissenschaften, Bielefeld 2008, S. 7 - 49, hier: S. 7.

5 Miebach, Bernhard: Soziologische Handlungstheorie. Eine Einführung. 3., aktualisierte Auflage 2010, Wiesbaden 2010, S. 26 f.

6 Schenk, 2006: S. 2.

7 Döring / Thielmann, 2008: S. 8 ff.

8 Schenk, 2006: S. 5.

9 Schenk, Frithjof Benjamin: Die Konstruktion von geographischen Räumen in Europa seit der Aufklärung, in: Geschichte und Gesellschaft 28 (2002), S. 493 - 514, hier: S. 494.

10 Schenk, 2002: S. 497 ff.

11 Poljakov, Romualda: „Mit aufrichtiger Feder meist gegenwärtig aufgezeichnet“. Rußlandberichte deutscher Reisender vom 16. bis zum 19. Jahrhundert, Berlin / Bern / New York (u. a.) 1999 (Deutsch-russische Literaturbeziehungen, Bd. 10), S. 93.

12 Posselt, Doris (Hg.): Die Große Nordische Expedition von 1733 - 1743. Aus Berichten der Forschungsreisenden Johann Georg Gmelin und Georg Wilhelm Steller, München 1990.

13 Lauch, Marion (Hg.): Peter Simon Pallas: Reise durch verschiedene Provinzen des Russischen Reiches, Leipzig 1987.

14 Angermann, Norbert: Die ersten deutschen Reiseberichte über Sibirien, in: Reiseberichte von Deutschen über Russland und von Russen über Deutschland. Herausgegeben von Friedhelm Berthold Kaiser und Bernhard Stasiewski, Köln / Wien 1980, S. 43 - 57, hier: S. 43.

15 Angermann, 1980: S. 44.

16 Wolff, Larry: The Map of Civilization on the Mind of the Enlightment, Stanford 1994, S. 152.

17 Angermann, 1980: S. 45 f.

18 Wilson, Franceska: Muscovy: Russia through foreign eyes 1553 - 1900, New York 1970, S. 68 f.

19 Strack, Thomas: Exotische Erfahrung und Intersubjektivität. Reiseberichte im 17. und 18. Jahrhun- dert. Genregeschichtliche Untersuchung zu Adam Olearius - Hans Egede - Georg Forster, in: Scheu- er, Helmut (Hg.): Kasseler Studien zur deutschsprachigen Literaturgeschichte, Bd. 2, Paderborn 1994, S. 65.

20 Geier, Wolfgang: Russische Kulturgeschichte in diplomatischen Reiseberichten aus vier Jahrhunderten: Sigmund von Herberstein, Adam Olearius, Friedrich Christian Weber, August von Haxthausen, Wiesbaden 2004, S. 74 f.

21 Angermann, 1980: S. 47.

22 Vgl. dazu: Scheidegger, Gabriele: Perverses Abendland - barbarisches Russland. Begegnungen des 16. und 17. Jahrhunderts im Schatten kultureller Missverständnisse, Zürich 1993.

23 Geier, 2004: S. 75.

24 Ebd.

25 Geier, 2004: S. 75.

26 Wilson, 1970: S. 69 ff.

27 Dahlmann, Dittmar (Hg.): Johann Georg Gmelin: Expedition ins unbekannte Sibirien, in: Oster- hammel, Jürgen / Reichert, Volker (Hg.): Fremde Kulturen in alten Berichten, Bd. 7, Sigmaringen 1999, S. 42 f.

28 Ebd., S. 102.

29 Posselt (Hg.), 1990: S. 7.

30 Ebd., S. 43. S. auch Abb. 1.

31 Wolff, 1994: S. 146.

32 Wendland, Folkwart: Peter Simon Pallas‘ Rußlandschriften und ihre Rezeption in Deutschland, in: Dahlmann, Dittmar (Hg.): Die Kenntnis Rußlands im deutschsprachigen Raum im 18. Jahrhundert: Wissenschaft und Publizistik über das Russische Reich, Göttingen 2006, S. 139 - 179, hier: S. 139.

33 Lauch (Hg.), 1987: Klappentext auf der Buchrückseite.

34 S. Abb. 2.

35 Posselt (Hg.), 1990: S. 44.

36 Ebd.

37 Lauch (Hg.), 1987: S. 285.

38 Ebd.

39 Dahlmann, Dittmar (Hg.), 1999: S. 106.

40 Lauch (Hg.), 1987: S. 229 f.

41 Posselt (Hg.), 1990: S. 45.

42 Ebd.

43 Posselt (Hg.), 1990: S. 45.

44 Hughes, Lindsey (Hg.): Peter the Great and the West. New Perspectives, Basingstoke 2001, S. 113.

45 Posselt (Hg.), 1990: S. 45.

46 Ebd., S. 47.

47 Lauch (Hg.), 1987: S. 336.

48 dieses Volk gehört zur mandschurisch-tungusischen Sprachgruppe. Bewohnt Mittel- und Ostsibirien sowie das nördliche China. Sind im engeren Sinne die Ewenken in Ostsibirien und im Fernen Osten (Lauch (Hg.), 1987: S. 408 f.).

49 Lauch (Hg.), S. 315 f.

50 Posselt (Hg.), 1990: S. 47 f.

51 Gehrke, Berthold: Chlamydien-Urethritis: Lustseuche, in: Korff, Florian (Hg.): Galileo-Marketing, Ottobrunn 2007, http://www.medizin.de/ratgeber/themen-a-z/c/chlamydien-urethritis.html, Zugriff: 23.02.2011.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Die "Mental Map" Russland
Untertitel
Der "Raum" Sibirien in ausgewählten Reiseberichten des 18. Jahrhunderts
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte)
Veranstaltung
Theoriemodul
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
23
Katalognummer
V171125
ISBN (eBook)
9783640902521
ISBN (Buch)
9783640902552
Dateigröße
2815 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Theorie, Mental, map, maps, Frithjof, Benjamin, Schenk, Sibirien, Kuhn, spatial, turn
Arbeit zitieren
B. A. Sören Lindner (Autor), 2011, Die "Mental Map" Russland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171125

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