In meiner Facharbeit geht es um die Widerstandsgruppe die „Weiße Rose“. Sie hat von 1942 bis 1943 existiert. Der Grund für den verstärkten Widerstand war Stalingrad. Sie wollte erreichen, dass die Bevölkerung in den passiven Widerstand ginge und sich gegen das NS-Regime waren sollte. Alexander Schmorell und Hans Scholl haben als erstes in der Gruppe gehandelt. Die Mitglieder der „Weißen Rose“ riefen gegen den Nationalismus auf. Sie haben probiert mit allen Mittel ihre Ansicht publik zu machen. Insgesamt haben sie 6 Flugblätter verfasst. Bei der Verteilung eines Flugblattes wurden Hans Scholl und seine Schwester Sophie Scholl verhaftet und zum Tode verurteilt. In weiteren Prozessen gegen Mitglieder der „Weißen Rose“, wurden noch vier weiter zum Tode verurteilt, die restlichen zu Freiheitsstrafen.
In den meisten Geschichtsunterrichtsstunden redet man oft über das Thema „Der zweite Weltkrieg“, behandelt werden Hitler und das Naziregime bzw. das NS-Regime. Was aber nicht so oft Thema des Unterrichtes ist, sind Widerstandsgruppen bzw. Widerstandskämpfer, die sich gegen das NS-Regime richteten, wie z.B. die „Weiße Rose“. Die meisten Anhänger dieser Gruppe mussten den Widerstand mit dem Leben bezahlen. Innere Gegnerschaft gegen das NS-Regime hatten viele im Kopf und in ihrer Überzeugung. „Die Degradierung des Individuums, der Antisemitismus und besonders der Vernichtungskrieg im Osten sind starke Motive der Gegnerschaft.“1 Sie probierten mit allen Mitteln, ihre Ansichten publik zu machen und zu verbreiten, was in der damaligen Zeit äußerst schwierig und gefährlich war mit insgesamt 6 Flugblättern und „regimefeindliche Parolen an öffentliche Plätzen“2, in denen sie zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus aufriefen. Sie verteilten die Flugblätter am Anfang in der Universität, später auch durch andere Mitglieder in anderen Teilen Deutschlands, z. B. in Hamburg.
Aber warum haben sie sich so dagegen gestellt? Welche Wirkung hatten sie damit auf die nationalsozialistische Politik in dieser Zeit?
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Die „Weiße Rose“
2.1. Wer ist die „Weiße Rose“?
2.2. Das erste Flugblatt
2.3. Mitglieder
2.4. Einsatz an der Front
2.5. Die nächsten Flugblätter folgten
2.6. Verhaftungen und Prozesse
2.7. Ziele und Aktionen
3. Zusammenfassung mit Beantwortung der Fragestellung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Facharbeit untersucht die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ und analysiert deren Einfluss sowie die Wirkung ihrer Aktionen auf die nationalsozialistische Politik während der Jahre 1942 bis 1943. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, welche Wirkung die Gruppe mit ihrem passiven Widerstand und ihren Flugblattaktionen in einer von Unterdrückung geprägten Zeit entfalten konnte.
- Historischer Kontext und Entstehung der „Weißen Rose“
- Die Bedeutung der christlich motivierten Flugblattaktionen
- Einfluss der Fronterlebnisse auf die Radikalisierung des Widerstands
- Die Konsequenzen der Verhaftungen und die darauffolgenden Prozesse
- Zivilcourage als zentrales Motiv des Widerstands gegen das NS-Regime
Auszug aus dem Buch
2.1. Wer ist die „Weiße Rose“?
Die „Weiße Rose“ ist der Name einer Widerstandsgruppe, die in München in der Zeit des Nationalsozialismus gegründet wurde. In der Zeit von Juni 1942 bis Februar 1943 bestand diese Widerstandsgruppe. Der Auslöser für den Widerstand waren die Predigten des Münsteraner Bischofs Clemens August Graf von Galen. Der Bischof hatte offen über die Verfolgungen durch die Gestapo (Geheime Staatspolizei, die gegen politische Gegner vorging, in der Zeit von 1933 bis 1995) berichtet und „die Ermordung Geisteskranker als „Mordbefehl“ bezeichnet“. Er blieb aber nur unbestraft, weil das Regime nicht im zweiten Weltkrieg die Anhänger der katholischen Bevölkerung auf sich hetzen wollte. Dadurch wurden die Münchener Studenten ermutigt, eigene Flugblätter zu verfassen bzw. zu schreiben. Die Studenten verbindete besonderes die Liebe an Philosophie und Literatur.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorwort: Dieses Kapitel stellt die Motivation der Autorin dar, das Thema Widerstand gegen das NS-Regime im Rahmen des Geschichtsunterrichts kritisch zu beleuchten.
2. Die „Weiße Rose“: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert die Entstehung der Gruppe, ihre Mitglieder, ihre christlich motivierten Flugblattaktionen und die tödlichen Konsequenzen ihres Handelns durch die NS-Justiz.
2.1. Wer ist die „Weiße Rose“?: Hier wird die historische Einordnung der Gruppe und der auslösende Einfluss der Predigten von Bischof von Galen auf die Münchner Studenten thematisiert.
2.2. Das erste Flugblatt: Dieser Teil befasst sich mit den ersten anonymen Flugblattaktionen von Scholl und Schmorell sowie deren Intention, die Volksmasse zum passiven Widerstand zu bewegen.
2.3. Mitglieder: Hier werden die zentralen Akteure der Gruppe sowie die logistische Unterstützung durch Helfer wie den Kunstmaler Geyer oder den Buchhändler Söhngen vorgestellt.
2.4. Einsatz an der Front: Dieser Abschnitt analysiert den Einfluss der Fronterfahrungen in Polen und Russland auf die Mitglieder, die den Krieg als Schock erlebten und die Sinnlosigkeit des NS-Regimes erkannten.
2.5. Die nächsten Flugblätter folgten: Hier wird der Prozess der Radikalisierung und die inhaltliche Schärfung der Flugblätter nach 1942 bis hin zur Reaktion auf die Niederlage bei Stalingrad beschrieben.
2.6. Verhaftungen und Prozesse: Dieses Kapitel schildert die Verhaftung von Hans und Sophie Scholl im Februar 1943, die anschließenden Prozesse und die Hinrichtung der Widerstandskämpfer.
2.7. Ziele und Aktionen: Hier werden die Verbreitung der Flugblätter über München hinaus und das langfristige Ziel der Auslösung einer breiten Widerstandswelle erläutert.
3. Zusammenfassung mit Beantwortung der Fragestellung: Das Fazit würdigt die Zivilcourage der Mitglieder und resümiert, inwiefern die „Weiße Rose“ ein leuchtendes Beispiel für den Widerstand gegen den Nationalsozialismus darstellt.
Schlüsselwörter
Weiße Rose, Widerstand, NS-Regime, Flugblätter, Zivilcourage, Hans Scholl, Sophie Scholl, Stalingrad, Nationalsozialismus, Gestapo, Menschenrechte, Widerstandskämpfer, Zweiter Weltkrieg.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Facharbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, ihren Motiven, Aktionen und ihrem Schicksal zwischen 1942 und 1943.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Neben der Entstehung der Gruppe werden die Rolle der Flugblätter, der Einfluss des Krieges auf die Mitglieder und die juristische Verfolgung durch das NS-Regime behandelt.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es zu analysieren, welche Wirkung die „Weiße Rose“ mit ihrem passiven Widerstand auf die Politik des Dritten Reiches hatte.
Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Aufarbeitung historischer Dokumente sowie Quellen zur Widerstandsbewegung.
Welche Schwerpunkte bilden den Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Mitglieder, die detaillierte Beschreibung der Flugblatt-Einsätze, die Auswirkungen der Kriegserlebnisse an der Front und die schließliche Zerschlagung der Gruppe durch Prozesse.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?
Die wichtigsten Begriffe sind Widerstand, Weiße Rose, Zivilcourage, Flugblatt, NS-Regime und christliche Motivation.
Welche Rolle spielte der Zweite Weltkrieg für die Mitglieder der Gruppe?
Der Krieg und insbesondere die Erlebnisse an der Front (z.B. der Völkermord an Juden) fungierten als zentrale Katalysatoren, die den Entschluss der Mitglieder zum Widerstand gegen Hitler festigten.
Warum wurde die „Weiße Rose“ nach Ansicht der Autorin zum Vorreiter des Widerstands?
Sie gilt als Vorreiter, da die Mitglieder trotz lebensgefährlicher Risiken und drohender Hinrichtung den Mut aufbrachten, den Wahnsinn des Krieges öffentlich anzuprangern und die Bevölkerung zum Handeln zu bewegen.
- Quote paper
- Louisa-Sophie Grebenstein (Author), 2010, Welche Wirkung hatte die „Weiße Rose“ auf die nationalsozialistische Politik?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171330