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Möglichkeiten und Grenzen der Konsumethik

Titel: Möglichkeiten und Grenzen der Konsumethik

Seminararbeit , 2010 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marina Jelencic (Autor:in)

BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Konsum ist schon lange nicht mehr das Konsumieren von Waren. Menschen definieren sich zunehmend über das, was sie konsumieren. Nicht mehr allein, was man produziert und welcher Arbeit man nachgeht, sondern, was man konsumiert und welchen „lifestyle“ man verfolgt, bestimmen die Identität des heutigen Wirtschaftsbürgers. Konsumentenstile werden zu Lebensstilen.
Konsumentenvereinigungen haben den Konsum als ein Mittel der politischen Auseinandersetzung entdeckt. Konsumentenboykotte oder Drohungen mit diesen sind ein Mittel der politischen Willensbildung und Willensdurchsetzung geworden.
Der Konsumismus scheint zur Ideologie des Zeitalters zu werden. Eine solche Entwicklung zum Konsum als Zentrum des Lebens muss die Kritik und die Frage hervorrufen, was am Konsum richtig oder falsch ist und was in der Konsumgesellschaft das richtige Leben ist. Konsumkritik und Konsumethik sind hierbei wichtige Schlagworte.
Diese Arbeit befasst sich mit dem Bereich der Konsumethik und deren Möglichkeiten und Grenzen in der heutigen Zeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Begriffsbestimmungen

2.1. Begriffsbestimmung „Konsum“

2.2. Begriffsbestimmung „Ethischer Konsum“

3. Konzept ethischen Konsums

3.1. Definition

3.2. Bereich des ethischen Konsums

4. Möglichkeiten der Umsetzung

4.1. Bauen und Wohnen

4.2. Ernährung

4.3. Mobilität

4.4. Kleidung und Waschen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept des ethischen Konsums im Kontext der modernen Konsumgesellschaft und beleuchtet dessen Möglichkeiten sowie Grenzen als Mittel zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung.

  • Definition und theoretische Einordnung des Begriffs Konsum und ethischer Konsum
  • Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Soziales)
  • Anwendungsbereiche des ethischen Konsums: Wohnen, Ernährung, Mobilität und Kleidung
  • Herausforderungen wie Klimaschutz, Erhalt der Biodiversität und Bevölkerungswachstum

Auszug aus dem Buch

4.2. Ernährung

Das Thema Ernährung erhält seine ökologische Relevanz vor allem aus Folgewirkungen der herrschenden agrarindustriellen Produktionsweise. So werden beispielsweise mit dem Artensterben und der Grundwasserbelastung zwei zentrale Probleme durch die moderne Landwirtschaft verursacht.

Auch im Hinblick auf das Konsumverhalten ist dieses Thema besonders interessant. Auf der Kostenseite hat die Ernährung den zweithöchsten Anteil an den Ausgaben der privaten Haushalte – auch wenn dies rückläufig ist. Auf der Nutzenseite besteht bei Lebensmitteln der Vorteil, dass sich Umweltentlastungen in der Produktion nicht nur in einem Sozialnutzen für die Gesellschaft, sondern auch im Individualnutzen der Konsumenten niederschlagen, denn Produkte aus ökologischer Landwirtschaft sind in der Regel gesünder und schmecken häufig besser als Produkte aus konventionellem Anbau.

Die positiven Wirkungen auf den Individualnutzen erleichtern auch das Marketing für die teureren Bio-Produkte. Doch genau hier muss noch weiterhin angesetzt werden; noch immer herrscht häufig eine kostenorientierte Preisstellung vor. Dennoch sind Bio-Lebensmittel in Deutschland Markt mit hohen Wachstumsraten.

Allerdings ist das Thema Ernährung nicht nur im Hinblick auf ökologische Nachhaltigkeit von besonderer Bedeutung. Ein weiterer Aspekt ist hier die Wiederentdeckung regionaler Produkte. Mit der weit verbreiteten Trennung von Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln sind nicht nur schwerwiegende ökologische Belastungen, sondern auch oft der Verlust von Wertschöpfung im ländlichen Raum, sowie die Gefährdung von Sozialstrukturen verbunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Konsums vom reinen Bedarf zum zentralen Identitätsmerkmal und führt in die Notwendigkeit einer Konsumethik ein.

2. Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen von „Konsum“ als Bedürfnisbefriedigung und grenzt den „Ethischen Konsum“ als nachhaltige Form der Lebensgestaltung ab.

3. Konzept ethischen Konsums: Hier werden der Nachhaltigkeitsbegriff wissenschaftlich definiert und die drei zentralen Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Soziales) erläutert.

4. Möglichkeiten der Umsetzung: Dieses Kapitel analysiert konkrete Handlungsfelder des ethischen Konsums, unterteilt in Bauen/Wohnen, Ernährung, Mobilität sowie Kleidung/Waschen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Bedeutung ethischen Konsums zusammen und benennt die globalen Herausforderungen, denen durch nachhaltige Konsummodelle begegnet werden muss.

Schlüsselwörter

Ethischer Konsum, Nachhaltigkeit, Konsumethik, Lebensstil, Agenda 21, Bedürfnisbefriedigung, Ökologie, Ökonomie, Soziales, Re-Regionalisierung, Bio-Produkte, Mobilität, Treibhauseffekt, Weltklima, Konsumismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie ethischer Konsum definiert ist und welche Möglichkeiten sowie Grenzen für Verbraucher bestehen, ihr Konsumverhalten im Sinne der Nachhaltigkeit zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Bereiche Wohnen, Ernährung, Mobilität sowie Kleidung und deren Einfluss auf ökologische, ökonomische und soziale Faktoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ethischer Konsum von einem Nischenphänomen zu einer breiten gesellschaftlichen „Grundmelodie“ werden kann, um globale Probleme wie den Klimawandel zu bewältigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Konzept der Konsumethik auf Basis bestehender wissenschaftlicher Literatur und internationaler Abkommen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffe definiert, das Konzept ethischen Konsums theoretisch verankert und anschließend in vier konkreten Lebensbereichen praktisch auf ihre Umsetzungsmöglichkeiten hin untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Nachhaltigkeit, Konsumethik, ökologische Verantwortung und die Balance zwischen individuellen Bedürfnissen und globalen Auswirkungen.

Welche Rolle spielt die „Agenda 21“ in diesem Kontext?

Sie dient als historischer Ausgangspunkt, da sie 1992 den zentralen Stellenwert eines nachhaltigen Konsums im Rahmen globaler Umweltpolitik festigte.

Warum ist das Thema Ernährung besonders relevant?

Ernährung ist aufgrund ihres hohen Anteils an Haushaltsausgaben und ihrer direkten Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Umwelt ein zentrales Feld für ethisches Kaufverhalten.

Was ist die zentrale Herausforderung bei der Mobilität?

Die Hauptherausforderung liegt in der Reduktion von CO2-Emissionen, was sowohl technische Lösungen als auch eine grundlegende Revision der bestehenden Mobilitätsbedürfnisse erfordert.

Warum droht ethischer Konsum zum Hobby einer sozialen Schicht zu werden?

Die Autorin weist darauf hin, dass trotz vorhandener Ideen und Bereitschaft der Konsum ethischer Produkte oft preisintensiv ist, was eine Gefahr für die breite Zugänglichkeit darstellt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Möglichkeiten und Grenzen der Konsumethik
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,3
Autor
Marina Jelencic (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V171361
ISBN (eBook)
9783640906628
ISBN (Buch)
9783640906673
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wirtschaftsethik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marina Jelencic (Autor:in), 2010, Möglichkeiten und Grenzen der Konsumethik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171361
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Leseprobe aus  15  Seiten
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