Der amerikanische Imperialismus und seine Gründe


Hausarbeit, 2001

10 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Zum Begriff des Imperialismus:

3. Die Geschichte des Imperialismus
Binnenimperialismus
Hauptphase
Die Entwicklung seit Beginn des 20. Jahrhunderts

4. Die Gründe für den amerikanischen Imperialismus

5. Schlusswort

6. Literaturverzeichnis

1. Vorwort

Wir haben uns für diesen Analysebericht in der Vorlesung „Einführung in die Politikwissenschaft“ für das Thema „Der amerikanische Imperialismus und dessen Gründe“ entschieden. Dieses Thema ist nach wie vor aktuell und wird häufig diskutiert. Wir sind zum Schluss gekommen, dass wir unsere Thesen nur in Anbetracht der Geschichte präsentieren können, darum wird der erste Teil des Analyseberichtes aus einer inhaltlich sehr eingeschränkten Geschichte des Imperialismus entstehen. Durch die gewonnenen historischeren Fakten werden wir auf die Gründe dieser Außenpolitik schließen. Wir sind uns durchaus bewusst, dass fünf Seiten viel zu wenig für dieses komplexe Thema darstellen, wollen es aber trotzdem versuchen, die Zusammenhänge des Geschichtsteiles und der daraus resultierenden Begründung grob zu veranschaulichen. Die Materialien für diese Arbeit gewannen wir aus diversen Geschichtsbüchern und aus dem Internet.

2. Zum Begriff des Imperialismus:

Imperialismus ist die Bezeichnung für die Bestrebungen eines Staates, die Herrschaft oder zumindest Kontrolle über andere Länder oder Völker zu erringen. Letzteres kann über politische, ökonomische oder kulturelle Einflussnahme und Unterwerfung geschehen. Geprägt wurde der Begriff im Zusammenhang mit der europäischen Expansionswelle zwischen 1870 und 1914. In der heutigen Zeit tritt jedoch immer mehr eine modifizierte Form des eigentlichen Imperialismus in den Vordergrund. Dieser ist der wirtschaftliche Imperialismus. Die wirtschaftliche Abhängigkeit eines Staates von der eigenen Wirtschaft wird ausgenützt, um außenpolitischen Interessen leichter durchführen zu können.

3. Die Geschichte des Imperialismus

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Grundsätze der amerikanischen Außenpolitik wurden durch die Monroe Doktrin (Bild[1]: James Monroe) festgelegt, welche von Außenminister John Quincy Adams formuliert wurde. Diese besagt dass sich die europäischen Mächte nicht auf dem amerikanischen Kontinent einmischen sollten. Dafür verzichten die USA auf Einmischung in europäische Angelegenheiten. Die Hintergründe dieser Doktrin waren, dass Russland versuchte Alaska zu kolonisieren und spanische Interventionen in unabhängigen Kolonien gab. Die Monroe Doktrin sollte die Interessen der USA auf dem Amerikanischen Kontinent sichern, mit dem Grundsatz „Amerika den (US) – Amerikanern“.

Binnenimperialismus

Es gab 13 Gründungskolonien in den USA, welche expansionistische Ambitionen aus wirtschaftlichen Interessen hatten. Der Frontier Mythos war der Motor der Westexpansion. Dieser war eine Sammlung von amerikanischen Werten wie Patriotismus, wirtschaftliche Interessen und Idealismus. Der Name kam zustande, im Glauben dass die Landesgrenzen auch die Grenzen der Zivilisation seinen. Durch die Westexpansion wurden Millionen von Indianern „beseitigt“ und ihrer Kultur beraubt. Die neu erworbenen Territorien wurden als Bundesstaaten integriert.

Nach dem mexikanisch – Amerikanischen Krieg musste Mexiko Gebiete nördlich des Rio Grande an die USA abtreten (heutige Bundesstaaten: Kalifornien, New Mexiko, Utah, Arizona und Colorado)

1869 wurde die transamerikanische Eisenbahn fertiggestellt.

Triebkräfte des Binnenimperialismus waren wirtschaftliche Interessen. Er führte zu einer Kapitalanhäufung der Investitionen im Ausland ermöglichte.

1816 wurde der Amerikanische Kolonisationsverein gegründet, um frei gelassene Sklaven wieder in Afrika anzusiedeln. Er kaufte Land in Liberia, wo sich die ersten Kolonisten niederließen.

Im Jahr 1845 zwangen die USA aus wirtschaftlichen Interessen mit Kanonenbooten Japan dazu sich dem Handel zu öffnen.

Hauptphase

1867 wurde Alaska, die Aleuten und einige anderen Inseln in der Beringstrasse nach Russlands vergeblichen Kolonisationsversuche an die USA verkauft.

Der Spanisch – Amerikanische Krieg entstand, weil Spanien Zugeständnisse, die es nach dem zehn jährigen Guerilla Krieg machte, nicht einhielt. Weiter Gründe waren auch Imperialistisches Interesse und wirtschaftliche Ambitionen der USA. 1897 versuchte Spanien dem Streit beizugeben, es gewährte Kuba Teilautonomie. Die Rebellen wollten jedoch die völlige Autonomie der Insel. Nach einer Reihe von Zwischenfällen forderten die USA 1898 den sofortigen Abzug der Spanischen Truppen aus Kuba und erklärten Kuba den Krieg. In der Folge vernichtete die US – Marine die spanische Pazifikflotte und Sehgeschwader. US Truppen eroberten Santiago de Cuba. Im Pariser Frieden 1898 erhielten die USA Zugeständnisse und Kolonien. Kuba wurde in die Unabhängigkeit entlassen, aber eine Amerikanische Militärregierung regierte bis 1902, dann wurde Kuba eine Republik in völliger Abhängigkeit der USA.

Die USA kauften Spanien die Inselgruppe der Philippinen ab. 1898 wurde eine Militärregierung errichtet. Unruhen wurden durch US – Truppen niedergeschlagen und führten 1899 zum Guerilla – Krieg. Den Filipinos wurde erst 1946 die Unabhängigkeit gewährt. Die zu den Marinen Inseln gehörende Insel Guam wurde an die USA abgetreten und ist heute ein bedeutender Militärstützpunkt.

Durch den Spanisch – Amerikanischen Krieg wurden die USA zu einer Weltmacht mit Überseepolitik und wachsendem Einfluss auf die europäische Politik. 1897 wurde Hawaii durch die USA annektiert, das eine sehr wichtige strategische Position im Pazifik einnimmt. (Bild[2]: „HAWII – The Crossroads of the Pacific”)

[...]


[1] Quelle: http://cgfa.kelloggcreek.com/stuart/p-stuart25.htm

[2] Quelle: http://history.acusd.edu/gen/USPics12/56370a.jpg

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Der amerikanische Imperialismus und seine Gründe
Hochschule
Universität Wien  (Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in die Politikwissenschaft
Autoren
Jahr
2001
Seiten
10
Katalognummer
V1714
ISBN (eBook)
9783638110570
Dateigröße
818 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Imperialismus, Gründe, Einführung, Politikwissenschaft
Arbeit zitieren
Philipp Rümmele (Autor)Barbara Sturn (Autor), 2001, Der amerikanische Imperialismus und seine Gründe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1714

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Der amerikanische Imperialismus und seine Gründe



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden