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Der amerikanische Imperialismus und seine Gründe

Title: Der amerikanische Imperialismus und seine Gründe

Term Paper , 2001 , 10 Pages

Autor:in: Philipp Rümmele (Author), Barbara Sturn (Author)

Politics - Region: USA
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Wir haben uns für diesen Analysebericht in der Vorlesung ,,Einführung in die Politikwissenschaft" für das Thema ,,Der amerikanische Imperialismus und dessen Gründe" entschieden. Dieses Thema ist nach wie vor aktuell und wird häufig diskutiert. Wir sind zum Schluss gekommen, dass wir unsere Thesen nur in Anbetracht der Geschichte präsentieren können, darum wird der erste Teil des Analyseberichtes aus einer inhaltlich sehr eingeschränkten Geschichte des Imperialismus entstehen. Durch die gewonnenen historischeren Fakten werden wir auf die Gründe dieser Außenpolitik schließen. Wir sind uns durchaus bewusst, dass fünf Seiten viel zu wenig für dieses komplexe Thema darstellen, wollen es aber trotzdem versuchen, die Zusammenhänge des Geschichtsteiles und der daraus resultierenden Begründung grob zu veranschaulichen. Die Materialien für diese Arbeit gewannen wir aus diversen Geschichtsbüchern und aus dem Internet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Zum Begriff des Imperialismus:

3. Die Geschichte des Imperialismus

Binnenimperialismus

Hauptphase

Die Entwicklung seit Beginn des 20. Jahrhunderts

4. Die Gründe für den amerikanischen Imperialismus

5. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die historische Entwicklung des US-amerikanischen Imperialismus, um die zugrundeliegenden Motive und Interessen hinter der US-Außenpolitik kritisch zu hinterfragen und zu identifizieren.

  • Historische Phasen des amerikanischen Imperialismus
  • Die Rolle der Monroe-Doktrin
  • Ökonomische, ideologische, expansionistische und strategische Motive
  • Indirekte Herrschaftsformen und wirtschaftliche Abhängigkeiten
  • Kritische Analyse von US-Interventionen in Mittelamerika und Übersee

Auszug aus dem Buch

Die Gründe für den amerikanischen Imperialismus

Der Imperialismus der USA wurde oft unter dem Deckmantel verkauft, gegen die Unterdrückung der Völker einzutreten und im Sinne der Menschlichkeit zu handeln, wie dies in der folgenden politischen Zeichnung der Fall ist:

Jedoch lehrt uns die Geschichte, dass sich in vielen direkten Machtübernahmen und den von den USA unterstützten Regime und Diktatoren die humanitären Faktoren nicht verbessert haben. An der Vorgehensweise lässt sich darauf schließen dass meist die eigenen ökonomischen, ideologischen, expansionistischen und strategischen Gründe im Vordergrund stehen. Die Motive hierfür sind Bevölkerungszunahme, Kapitalexport, Schutzzollpolitik und nationales Prestigedenken. Bei den ökonomischen Gründen kann es sich um die Gewinnung neuer Absatzmärkte und Ressourcen handeln. Ein Beispiel für einen ideologischen Beweggrund ist in der Geschichte Chiles wiederzufinden. Hier wurde der sozialistische Präsident Allende durch einen vom CIA unterstützten Putsch beseitigt und ein pro – westlicher Diktator wurde an die Macht gebracht. Ein strategischer Grund war zum Beispiel die Anneignung des Panama Kanals, die als Investition in weitere Vorgehensweisen gesehen werden kann. Meist kann man die Beweggründe jedoch nicht auf einen Faktor reduzieren, sondern es sind mehrere Interessen die bei dieser Außenpolitik eine Rolle spielen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Die Autoren begründen die Wahl des Themas und erläutern den methodischen Ansatz, das komplexe Thema anhand historischer Fakten zu analysieren.

2. Zum Begriff des Imperialismus:: Es wird der klassische Begriff des Imperialismus definiert und um die moderne, wirtschaftlich geprägte Form erweitert.

3. Die Geschichte des Imperialismus: Dieses Kapitel zeichnet den Weg von den Anfängen der US-Expansion über den Binnenimperialismus bis hin zur Weltmachtstellung im 20. Jahrhundert nach.

4. Die Gründe für den amerikanischen Imperialismus: Hier werden die zentralen Motive – ökonomisch, ideologisch, expansionistisch und strategisch – theoretisch hergeleitet und anhand von Fallbeispielen kritisch geprüft.

5. Schlusswort: Die Autoren fassen ihre Erkenntnisse zusammen und betonen die Notwendigkeit einer kritischen Distanz gegenüber medial dargestellten politischen Begründungen.

Schlüsselwörter

Amerikanischer Imperialismus, US-Außenpolitik, Monroe-Doktrin, Expansionismus, Weltmacht, Wirtschaftlicher Imperialismus, Ideologie, Strategie, Intervention, Mittelamerika, Panama-Kanal, Vietnamkrieg, Kuba-Krise, Antikommunismus, Geopolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den US-amerikanischen Imperialismus und versucht, die tatsächlichen Gründe und Interessen hinter dieser langfristigen Außenpolitik offenzulegen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die historische Entwicklung der US-Expansion, die Abgrenzung zum wirtschaftlichen Imperialismus sowie die Analyse von Interventionsmotiven.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine historische Analyse nachzuweisen, dass hinter dem US-Imperialismus weniger humanitäre Aspekte als vielmehr ökonomische, strategische und ideologische Interessen stecken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen die historische Analyse und den Abgleich von politischen Ereignissen mit zugrundeliegenden nationalen Interessen, um Thesen kritisch zu hinterfragen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Aufarbeitung (Binnen- und Außenexpansion) sowie eine theoretische Einordnung der vier zentralen Imperialismus-Faktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören amerikanischer Imperialismus, Monroe-Doktrin, wirtschaftliche Abhängigkeit, strategische Interessen und geopolitische Expansion.

Wie bewerten die Autoren die Rolle der USA als „Weltpolizei“?

Die Autoren sehen darin eine Form der indirekten Herrschaft, die oft dazu dient, wirtschaftliche Vorteile und den Zugang zu Ressourcen zu sichern.

Welche Bedeutung wird dem Begriff des „Freihandelsimperialismus“ beigemessen?

Er wird als moderne Form der indirekten Herrschaft beschrieben, bei der wirtschaftliche Durchdringung an die Stelle direkter militärischer Kontrolle tritt.

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Details

Title
Der amerikanische Imperialismus und seine Gründe
College
University of Vienna  (Politikwissenschaft)
Course
Einführung in die Politikwissenschaft
Authors
Philipp Rümmele (Author), Barbara Sturn (Author)
Publication Year
2001
Pages
10
Catalog Number
V1714
ISBN (eBook)
9783638110570
Language
German
Tags
Imperialismus Gründe Einführung Politikwissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Rümmele (Author), Barbara Sturn (Author), 2001, Der amerikanische Imperialismus und seine Gründe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1714
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