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Herrschaftslegitimation und Propaganda am Beispiel Napoleons

Title: Herrschaftslegitimation und Propaganda am Beispiel Napoleons

Term Paper , 2010 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Nadine Deutscher (Author)

Art - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit befasst sich mit der Herrschaftslegitimation und Propaganda in der Malerei des
19. Jahrhunderts. Festgemacht werden soll diese, bis Heute populäre
Methode der politischen Meinungsbildung, am Beispiel des Historienmalers Jacques Louis
David und seinem Gemälde Bonaparte franchissant le Grand-Saint-Bernard, von 1801.
Nach einer kurzen Einleitung, die den Historienmaler Jacques Louis David vorstellen möchte,
wir der Schwerpunkt der Arbeit auf die propagandistische Funktion des Gemäldes eingehen,
die zugleich der Herrschaftslegitimation Napoléons diente.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. J.-L. David

3. Bonaparte franchissant le Grande-Saint-Bernard

3.1 Bildanalyse

4. Das Herrschaftsbilde im 19. Jahrhundert

4.1 Propaganda

4.2 Repräsentation

4.3 Propaganda und Repräsentation am Beispiel Napoleons

5. Die Hierarchie der Bildgattungen

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung von Herrschaftslegitimation und Propaganda in der Malerei des 19. Jahrhunderts, exemplarisch dargestellt anhand des Gemäldes "Bonaparte franchissant le Grand-Saint-Bernard" von Jacques Louis David. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch die bewusste Heroisierung und Vermischung von Bildgattungen politische Instrumentalisierung in der Kunst erfolgte.

  • Die propagandistische Funktion des Gemäldes "Bonaparte franchissant le Grand-Saint-Bernard"
  • Der Wandel des Herrscherbildes im 19. Jahrhundert
  • Die Synthese aus Repräsentationsporträt und Historiengemälde
  • Die Rolle der Academie royale de peinture et de sculpture und die Gattungshierarchie
  • Napoléons Förderung imperialer Kunst als Mittel der politischen Meinungsbildung

Auszug aus dem Buch

3. Bonaparte franchissant le Grand-Saint-Bernard

Das Gemälde „Bonaparte franchissant le Grand-Saint-Bernard“ ist das Werk des französischen Künstlers Jacques Louis David, der es im Jahre 1801 schuf. Es ist ein Öl auf Leinwand Gemälde mit den Maßen 272 x 232 cm und hängt heute im Musée national du château de Malmaison.

Das Gemälde behandelt das Thema der Alpenüberquerung Napoléons im Mai 1800, während des zweiten Koalitionskrieges, dem die Schlacht bei Marengo voraus ging.

Die Komposition des Bildes ergibt sich durch die Einteilung in Vorder,- Mittel- und Hintergrund, sowie einer sich durch das Bild erstreckenden Diagonalen.

Der Hintergrund wird durch einen Wolken behangenen Himmel und ein sich nach links erhebendes Gebirge gebildet. Im linken oberen Bildteil, über dem Gebirge ist die Wolkendecke leicht aufgerissen. Die Farbgestaltung ist sehr dunkel und gedeckt. Rot, Blau und Weiß sind die dominierenden Farben, des Hintergrundes, wie auch des gesamten Gemäldes.

Den Mittelgrund bildet eine Menschenzug von französischen Soldaten, die mit schweren Kriegsgerüst und der französischen Trikolore, den steilen Gebirgszug im linken Teil des Bildes, hinauf steigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt das Ziel, die propagandistische Funktion des Gemäldes von David im Kontext der Herrschaftslegitimation Napoléons zu analysieren.

2. J.-L. David: Dieses Kapitel stellt den Künstler Jacques Louis David, seinen Werdegang und seine Einordnung in den Klassizismus sowie sein Verhältnis zu Napoléon vor.

3. Bonaparte franchissant le Grande-Saint-Bernard: Es erfolgt eine detaillierte Beschreibung und Analyse des Gemäldes, inklusive seiner Komposition und Ikonographie.

3.1 Bildanalyse: Dieses Unterkapitel vertieft die Deutung einzelner Bildelemente wie der Farbsymbolik und der heroischen Pose.

4. Das Herrschaftsbilde im 19. Jahrhundert: Das Kapitel beleuchtet das Herrscherbild als politisches Instrument und die Bedeutung der Künstlerrolle in diesem Prozess.

4.1 Propaganda: Hier wird der Begriff Propaganda im historischen Kontext des 19. Jahrhunderts und Napoléons Manipulationstechniken definiert.

4.2 Repräsentation: Dieses Kapitel erläutert die Funktion des Herrscherbildes als Mittel der unmittelbaren Vergegenwärtigung und Legitimation des Monarchen.

4.3 Propaganda und Repräsentation am Beispiel Napoleons: Es wird dargelegt, wie Napoléon imperiale Kunst gezielt für seine Legitimationszwecke und zur Beeinflussung der breiten Masse einsetzte.

5. Die Hierarchie der Bildgattungen: Das Kapitel beschreibt das System der Academie royale de peinture et de sculpture und wie Napoléons Aufträge dieses Modell durch das Historienporträt erweiterten.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst zusammen, dass die Malerei des 19. Jahrhunderts aktiv als Werkzeug der Herrschaftslegitimation und Propaganda fungierte.

Schlüsselwörter

Herrschaftslegitimation, Propaganda, Napoléon, Jacques Louis David, Klassizismus, Bonaparte franchissant le Grand-Saint-Bernard, Historienbild, Repräsentationsporträt, Kunstgeschichte, Bildanalyse, Ikonographie, Idealisierung, Heroisierung, Malerei des 19. Jahrhunderts, Academie royale

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie das Gemälde "Bonaparte franchissant le Grand-Saint-Bernard" von Jacques Louis David gezielt zur Herrschaftslegitimation und Propaganda für Napoléon eingesetzt wurde.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit deckt die Bereiche Kunstgeschichte, politische Ikonographie, die Funktion von Propaganda in der bildenden Kunst und die Entwicklung des Herrscherporträts im 19. Jahrhundert ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse der propagandistischen Mittel im Bild und der Art und Weise, wie David das traditionelle Reiterporträt mit dem Historiengemälde zur sogenannten "portrait d'histoire"-Form verschmolz.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine kunsthistorische Bildanalyse, ergänzt durch historische Kontextualisierung und eine Untersuchung der zeitgenössischen Gattungstheorie.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der formalen Bildbeschreibung, der Analyse der Ikonographie, der Rolle der Akademie-Hierarchien und der historischen Einordnung der Kunstproduktion unter Napoléon.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Herrschaftslegitimation, Propaganda, Bildgattungshierarchie und Heroisierung definieren.

Warum wird das Gemälde als "Tableau portrait" bezeichnet?

David bezeichnete es so, da es sich um eine neuartige Verknüpfung von Historiengemälde und Porträt handelt, die dem Dargestellten eine aktive, heroische Rolle im historischen Kontext zuweist.

Welche Bedeutung haben die Namen auf der Felsplatte im Gemälde?

Die Namen Hannibal und Karl der Große dienen dazu, Napoléon in eine Reihe großer historischer Persönlichkeiten und Feldherren zu stellen, um seine eigene Bedeutung und seinen Machtanspruch zu legitimieren.

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Details

Title
Herrschaftslegitimation und Propaganda am Beispiel Napoleons
College
Ruhr-University of Bochum  (Kunstgeschichte)
Course
Tod und Krieg in Bildern
Grade
2,0
Author
Nadine Deutscher (Author)
Publication Year
2010
Pages
14
Catalog Number
V171519
ISBN (eBook)
9783640911035
ISBN (Book)
9783640909025
Language
German
Tags
herrschaftslegitimation propaganda beispiel napoleons
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadine Deutscher (Author), 2010, Herrschaftslegitimation und Propaganda am Beispiel Napoleons, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171519
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