Von HIV zu AIDS


Facharbeit (Schule), 2011
13 Seiten

Leseprobe

Inhalt

Vorwort

1. Generelle Informationen
1.1 HI-Virus generelle Informationen
1.2 Geschichte des HI-Virus

2. Zahlen zu HIV / AIDS

3. Wie kann HIV übertragen werden?
3.1 Voraussetzung für eine HIV-Infektion
3.2 Hauptübertragungswege
3.3 Risiko Krankheiten

4. Die Strategie des HI-Virus
4.1 Vermehrungszyklus (Infektionszyklus)

5. Wie kann man AIDS heilen?
5.1 Wieso kann man HIV nicht so einfach heilen?
5.2 Medikamente

6. Wann spricht man von AIDS? ( HIV-Test)

7. Impfstoff gegen AIDS

8. Literaturverzeichnis
8.1 Primärquellen
8.2 Audiovisuelle Medien
8.3 Elektronische Medien

Vorwort

„Beziehungen und Sexualität sind zentrale Aspekte des Lebens und der Identität eines jeden Menschen. Eine Infektion mit dem HI-Virus beeinflusst sie in starkem Maße und wirft oft eine ganze Reihe spezieller Fragen auf. Viele Menschen mit HIV leiden unter einer verminderten Selbstachtung. Sie fühlen sich nicht mehr begehrenswert und/oder empfinden sich als eine Gefahr für andere - besonders in der ersten Zeit nach dem positiven Testresultat und später wieder, wenn sich erste Krankheitszeichen bemerkbar machen. Die Angst vor Ablehnung und die Angst, allein zu bleiben, wiegen schwer. Die Befürchtung, eine minderwertige Partnerin, ein ungeliebter Partner zu sein, kann eine stete Belastung sein. Andererseits sind auch HIV-negative Partnerinnen und Partner direkt mit den Auswirkungen der HIV-Infektion konfrontiert und müssen einen Umgang damit finden.“[1] Eine Infektion kann jeden Menschen treffen und jeder sollte sich darüber Gedanken machen. Gerade in unserer heutigen Zeit wird AIDS kaum noch Beachtung geschenkt. Nur Kampagnen gegen AIDS erinnern den Menschen immer wieder daran, wie gefährlich und allgegenwärtig AIDS ist. Mit dieser Facharbeit möchte ich mir Gedanken über dieses Thema machen, da es gerade bei der heutigen Jugend oftmals an Aufklärung fehlt. Deswegen möchte ich meine Arbeit so verfassen, dass sie für jeden verständlich ist und zum Nachdenken anregt.

Ich hoffe, dass ich durch diese Arbeit mehr Wissen über die Krankheit erlange und dieses Wissen auch weitergeben kann.

1. Generelle Informationen

1.1 HI-Virus generelle Informationen

Die Abkürzung HIV steht für das „Humanen Immundefizienz-Virus“, durch dessen Infektion selbst harmlose Krankheiten lebensbedrohlich sein können, und bezeichnet eine Schwächung und Erkrankung des Immunsystems des Menschen. Das HI-Virus gehört zu der Familie der Retroviren und zur Gattung der Lentiviren. Er ist hochgradig ansteckend und führt nach einigen Jahren zu AIDS. Diese Immunschwächekrankheit ist heutzutage immer noch unheilbar, gerät aber nach und nach in Vergessenheit.

1.2 Geschichte des HI-Virus

Im Jahre 1981 berichtete in Los Angeles ein Arzt über eine ungewöhnliche Lungenentzündung, die sich wie eine Epidemie ausbreitete und bei jungen homosexuellen Männern auftrat. Zeitgleich beobachteten Mediziner in New York einen seltenen Hautkrebs, von dem auch junge homosexuelle Männer betroffen waren. Schnell und flächenübergreifend breiteten sich die Krankheiten in Amerika und der restlichen Welt aus und wurden unter anderem durch den Tourismus auch nach Europa gebracht. Am Anfang verband man den HI-Virus oft mit gleichgeschlechtlich sexuellem Verhalten, aber schnell wurde klar, dass nicht nur Homosexuelle betroffen waren, sondern auch heterosexuelle Männer und Frauen erkrankten.1982 benannte man die Krankheit dann „Aquired Immune Deficiency Syndrome“ („erworbenes Immunschwäche-Syndrom“), dessen Abkürzung und Vereinfachung dafür AIDS ist.

Im Krankheitsverlauf bricht zuerst das Immunsystem der Patienten nach einer Erkrankung mit dem HI-Virus Schritt für Schritt zusammen. Darauffolgend kann AIDS auftreten. Aufgrund der Schwächung wird es Erregern ermöglicht, sich im Körper zu entwickeln und nicht selten begleiten Lungenentzündungen und Krebs den Krankheitsverlauf. Zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Krankheit können Jahre vergehen, doch aufzuhalten war die Krankheit damals nicht. Fast jeder, der sich mit dem Virus infiziert hatte und bei dem die Krankheit ausbrach, starb an ihren Folgen. Die Gesundheitsstörung breitete sich wie eine Epidemie auf der ganzen Welt aus. Erst ein weiteres Jahr später wurde der Verursacher entdeckt - das HI-Virus.

1991 wird „Die Rote Schleife“ zum internationalen Symbol für Solidarität.

„ Das Red Ribbon symbolisiert weltweit Solidarität mit HIV-Positiven und AIDS-Kranken und vereint die Menschen im gemeinsamen Kampf gegen diese

Immunschwäche “ ( www.redribbon.de)

1996 erreichten die ersten wirksamen Medikamente gegen AIDS den Markt. Neue Kombinationstherapien setzten dem großräumigen Sterben ein Ende. Die neuen Pharmazeutika verhinderten die Verbreitung der Viren im Organismus, sodass die Krankheitserreger das Immunsystem nicht mehr ausreichend außer Kraft setzen konnten. Heutzutage kann mit diesen Therapien ein fast normales Leben mit wenigen Einschränkungen ermöglicht werden. Afrika war bis zu diesem Zeitpunkt der Kontinent, auf dem die meisten Infizierten am HI-Virus gestorben sind. Hauptursache für das Sterben war der Mangel an Geld, um die lebensnotwenige Medikamente zu beziehen. Somit war es nahezu unmöglich die Epidemie in Afrika zu verlangsamen oder gar zu stoppen.

2. Zahlen zu HIV / AIDS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Anzahl der HIV-Neuinfektionen geht nicht nur in Deutschland, sondern auch in allen anderen Ländern zurück. Laut einem Bericht der Vereinten Nationen sind die Neuinfektionen seit 2001 weltweit um 17 Prozent gesunken.[2]

HIV-Neuinfektionen nach Weltregionen (geschätzt)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Wie kann HIV übertragen werden?

3.1 Voraussetzung für eine HIV-Infektion

Erst wenn sich ausreichende Mengen vom Erreger in der Schleimhaut des Menschen oder im Körper befinden, ist eine Infizierung möglich. Übertragungswege von HIV können Blut, Sperma, Muttermilch und auch Scheidenflüssigkeit, die beim Vaginalkoitus vermehrt produziert wird, sein. Entzündungen und kleine Verletzungen der Schleimhaut, zu denen es beim Vaginal- und Anal-Verkehr kommen kann, erhöhen das Risiko einer HIV- Übertragung enorm, da die Schleimhaut durchlässiger für Viren ist.

3.2 Hauptübertragungswege

Am Anfang der HIV-Epidemie waren größtenteils homosexuelle Männer betroffen, weil der Virus durch die Darmschleimhaut beim Analverkehr übertragen wurde. Die Zellen der Schleimhaut können den Virus direkt aufnehmen und fördern somit die Infektion. Beim Analverkehr besteht das Risiko einer HIV-Infektion für den aufnehmenden als auch für den eindringenden Partner, da ausreichend Flüssigkeit im Darm vorhanden ist, die den Virus aufnehmen und weitergeben kann.

Nachdem sich der Virus immer weiter ausbreitete, wurde vermutet, dass nicht nur die homosexuelle Szene von der Erkrankung betroffen war. Durch genauere Forschungen erkannte man, dass sich HIV auch über den Vaginalverkehr ausbreitete. Vor allem kleine, nicht spürbare Verletzungen des Gebärmutterhalses oder der Scheidenschleimhaut der Frau können HIV aus infektiösem Sperma aufnehmen und infizieren. Umgekehrt kann Scheidenflüssigkeit durch kleine Hautrisse am Penis oder direkt über Immunzellen in der Vorhaut (Bändchen oder Harnröhreneingang) zur Ansteckung des Mannes führen. Aus Untersuchungen und Studien geht hervor, dass HIV öfter vom Mann auf die Frau übertragen wird als umgekehrt. Während der Monatsblutungen der Frau (Periode) ist das Infektionsrisiko für den Mann deutlich erhöht.

Beim Oralverkehr ist die Gefährdung sich mit HIV zu infizieren deutlich geringer als beim Anal- und Vaginalverkehr. Aufgrund einer höheren Widerstandsfähigkeit im Gegensatz zu anderen Schleimhäuten ist die Mundschleimhaut gegen das HI-Virus unempfänglicher. Zudem wird mit Hilfe des Speichels im Mund der Erreger „abgespült“, der dadurch nur noch verdünnt wirkt. Bei der Aufnahme von Scheidenflüssigkeit oder des „Lusttropfens“ (Praejakulat), was bei sexueller Erregung als natürliches Gleitmittel abgesondert wird, ist das Risiko an HIV zu erkranken vergleichsweise sehr gering.

[...]


[1] www.aids.ch/d/hivpositiv/broschueren/beziehung_sexualitaet/vorwort.html (23.02.2011 / 16:40)

[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,663077,00.html (10.03.2011 / 17:40)

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Details

Titel
Von HIV zu AIDS
Autor
Jahr
2011
Seiten
13
Katalognummer
V171565
ISBN (eBook)
9783640911318
ISBN (Buch)
9783656318910
Dateigröße
808 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Meine Arbeit ist so verfasst, dass sie für jeden verständlich ist und zum Nachdenken anregt.
Schlagworte
Aids, hiv, erreger, entwicklung, heilung, zukunft, geschichte, übertragung, zusammenfassung, Strategie, Impfstoff
Arbeit zitieren
Christian Bethke (Autor), 2011, Von HIV zu AIDS, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171565

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