Die folgende Einsendearbeit untersucht die konkreten Entlastungspotenziale für das Pflegepersonal im klinischen Pflegesetting und beleuchtet positive Praxisbeispiele und diskutiert die ethischen sowie technischen Gefahren die mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen und den Anwendungen von Künstlichen Intelligenz einhergehen.
Die Gesundheitsbranche steht vor einer technologischen Transformation, deren wirtschaftliche Dimensionen kaum zu überschätzen sind. Während das ZDF in der Dokumentation „WISO“ unter Berufung auf einschlägigen Experten bereits eine Verzehnfachung der Umsätze auf über 67 Milliarden Euro skizziert, untermauern aktuelle Daten des Marktforschungsinstituts Markets and Markets diesen Trend von weltweit 14,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 wird ein rasanter Anstieg auf 102,7 Milliarden US-Dollar bis 2028 prognostiziert.
Hinter diesen Zahlen verbirgt sich jedoch mehr als nur ein Investment-Hype, denn wir wissen heute, dass besonders in der stationären Pflege die Künstliche Intelligenz (KI) das Potenzial bietet, durch Nutzung digitaler Technologien den massiven Fachkräftemangel in der Branche abzufedern.
Während die Künstliche Intelligenz bereits heute in der medizinischen Bildverarbeitung die Diagnosepräzision revolutioniert , rücken nun zunehmend die Optimierung von automatisierten Prozessen, die Personalisierung der Versorgung und die intelligente Patientenversorgung immer mehr in den Vordergrund.
- Arbeit zitieren
- MBA Andreas Nagel (Autor:in), 2026, Künstliche Intelligenz in der Medizin. Rechtliche Herausforderungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1715668