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Die sechs Kulturdimensionen nach Hofstede. Analyse der Unsicherheitsvermeidung

Title: Die sechs Kulturdimensionen nach Hofstede. Analyse der Unsicherheitsvermeidung

Term Paper , 2020 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Intercultural Pedagogy
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Unsicherheitsvermeidung in Zeiten des Coronavirus: Wie gehen die Nationen und Kulturen mit dem Virus um? Wie reagieren sie und welche Maßnahmen werden getroffen?

Der niederländische Professor Geert Hofstede gründete und leitete die Abteilung der Personalforschung der International Business Machines Corporation (IBM), in welcher er Ende der 60er-Jahre eine firmeninterne Untersuchung zum Zusammenhang
zwischen nationalen Kulturen und dem dazugehörigen Verhalten durchführte. In seinen Studien identifizierte er vorläufig fünf Dimensionen, die später durch eine sechste erweitert wurde.

Die vierte Dimension, die Unsicherheitsvermeidung, stellt dabei den Mittelpunkt der Hausarbeit dar. Diese wird anhand von verschiedenen Kulturen an Beispielen aus dem Alltag erläutert.

Dass die Unsicherheitsvermeidung uns jeden Tag begleitet, wird anhand der aktuellen Situation, durch das neuartige „COVID-19“ (Coronavirus) deutlich. Die Menschen reagieren je nach Zivilisation unterschiedlich auf diese unbekannte Situation. Einerseits
gibt es Nationen und Kulturen, welche die gesundheitliche Situationen als unbedrohlich einschätzen, andererseits werden von Anderen deutlich drastischere Maßnahmen getroffen, um das Virus einzudämmen.

Ziel der Hausarbeit ist es, unterschiedliche Länder und Kulturen/Zivilisationen in Bezug auf die Gesundheit, das Konsumverhalten, sowie dessen Staat zu analysieren. Des Weiteren wird am Beispiel des Coronavirus, welches sich aktuell zu einer weltweiten Pandemie ausbreitet und dadurch eine wichtige Rolle in der Gesellschaft spielt, gezeigt, wie die verschiedenen Kulturen mit der neuen und unbekannten Situation umgehen.

Die vorliegende Hausarbeit basiert auf Quellen der Primärliteratur und Sekundärliteratur. Die Angaben im Beispiel des Coronavirus, sind auf Grund der ständigen Aktualisierung, auf dem Stand vom 28.02.2020 bis zum 04.03.2020.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kurzbiographie zu Geert Hofstede

3. Hofstedes Kultur-Modell

3.1 Entstehung

3.2 Die Kulturdimensionen

4. Unsicherheitsvermeidung „Was anders ist, ist gefährlich“

4.1 Definition

4.2 Unsicherheitsvermeidungsindex (UVI)

4.3 Unsicherheitsvermeidung im Hinblick auf den Staat

4.4 Unsicherheitsvermeidung im Hinblick auf die Gesundheit

4.5 Unsicherheitsvermeidung im Hinblick auf das Konsumverhalten

5. Kritik an Hofstedes Modell

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die kulturelle Dimension der "Unsicherheitsvermeidung" nach Geert Hofstede theoretisch zu erläutern und ihre praktische Relevanz anhand aktueller gesellschaftlicher Ereignisse, insbesondere der COVID-19-Pandemie, zu analysieren.

  • Hofstedes Kulturmodell und seine Entstehungsgeschichte
  • Definition und Messbarkeit der Unsicherheitsvermeidung (UVI)
  • Staatliches Handeln im Kontext kultureller Risikowahrnehmung
  • Einfluss kultureller Prägungen auf das Gesundheitsmanagement
  • Verhalten in Konsumsituationen unter Unsicherheitsaspekten

Auszug aus dem Buch

4.1 Definition

Die Unsicherheitsvermeidung wird laut Hofstede definiert als: „the extent to wich the members of a culture feel threatened by ambigous or unknown situations“ was übersetzt bedeutet: „der Grad, bis zu dem die Mitglieder einer Kultur sich durch uneindeutige oder unbekannte Situationen bedroht fühlen“.

Die Unsicherheitsvermeidung beschäftigt sich also mit der Frage, inwieweit eine Kultur Unsicherheit als Bedrohung und Gefahr ansieht oder Unsicherheit zu einem gewissen Grad als elementarer Bestandteil des Lebens akzeptiert.

Bei Ländern mit einer hohen Unsicherheitsvermeidung drückt sich diese bei den Bürgern unter anderem nach dem Bedürfnis der Vorhersehbarkeit, Stress und höherer Ängstlichkeit aus. Letztere zeichnet sich durch Nervosität, Emotionalität und Aggressivität bei den Bürgern aus. Denn jede Unsicherheit, die nicht vermieden werden kann, erzeugt Angst. Um diese zu vermeiden, versuchen diese Gesellschaften der Zukunft immer ein Stück voraus zu sein. Jedes Land und auch jede Institution hat ihre eigenen Vorgehensweise gegen das Gefühl der Unsicherheit. Da die Zukunft für jeden Menschen nicht vorhersehbar ist, muss jeder mit der Ungewissheit leben. Das Gegenteil ist bei Ländern mit niedriger Unsicherheitsvermeidung der Fall. In diesen Ländern nehmen die Bürger gewisse Risikosituationen entspannter auf. Sie werden einfach hingenommen, da sich die Gesellschaften so sozialisiert haben, dass diese Situationen zum Leben dazugehören.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Unsicherheitsvermeidung ein und setzt diese in den aktuellen Kontext der globalen COVID-19-Pandemie.

2. Kurzbiographie zu Geert Hofstede: Dieses Kapitel gibt einen kurzen Überblick über das Leben und den akademischen Werdegang des Kulturforschers Geert Hofstede.

3. Hofstedes Kultur-Modell: Hier werden die Entstehung der Studien und die verschiedenen Kulturdimensionen nach Hofstede theoretisch fundiert beschrieben.

4. Unsicherheitsvermeidung „Was anders ist, ist gefährlich“: Dieser Hauptteil analysiert die Dimension der Unsicherheitsvermeidung detailliert durch Definitionen, Indexwerte sowie deren Anwendung auf staatliche Strukturen, Gesundheitsfragen und das Konsumverhalten.

5. Kritik an Hofstedes Modell: Das Kapitel beleuchtet die wissenschaftliche Kritik an Hofstedes Ansatz, insbesondere hinsichtlich der Aktualität der Daten und der möglichen Voreingenommenheit der Forscher.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und bewertet die Anwendbarkeit des Modells auf moderne, komplexe Krisensituationen.

Schlüsselwörter

Hofstede, Unsicherheitsvermeidung, Kulturdimensionen, UVI, Risikowahrnehmung, COVID-19, interkulturelles Management, kulturelle Programmierung, soziale Normen, Pandemie, interkulturelle Forschung, Verhaltensunterschiede, Staatsverständnis, Gesundheitsverhalten, Konsumverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die vierte Kulturdimension nach Geert Hofstede, die sogenannte „Unsicherheitsvermeidung“, und untersucht deren Einfluss auf das Verhalten von Gesellschaften.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Kulturdimensionen ab und überträgt diese auf die Themenbereiche staatliches Krisenmanagement, gesundheitliches Verhalten und Konsumgewohnheiten.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage untersucht, wie unterschiedlich Kulturen auf Basis ihrer Unsicherheitsvermeidung auf unbekannte, bedrohliche Situationen – am Beispiel der COVID-19-Pandemie – reagieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis von Primär- und Sekundärliteratur, welche bestehende Studienergebnisse von Hofstede mit aktuellen Fallbeispielen und statistischen Daten verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition der Unsicherheitsvermeidung, die Erläuterung des Unsicherheitsvermeidungsindex (UVI) sowie die empirische Anwendung auf Staat, Gesundheit und Konsum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Hofstede, Unsicherheitsvermeidung, Kulturdimensionen, Risikowahrnehmung und interkulturelles Management sind die zentralen Begriffe.

Wie unterscheidet sich das Verhalten von Ländern mit hohem vs. niedrigem UVI bei der Pandemiebekämpfung?

Länder mit hohem UVI neigen eher zu drastischen staatlichen Maßnahmen und zeigen teils stärkere Ängste, während Länder mit niedrigem UVI Risiken häufiger als unvermeidbaren Teil des Lebens akzeptieren und entspannter reagieren.

Welche Kritikpunkte äußert die Arbeit an Hofstedes Modell?

Die Arbeit verweist auf die Veralterung der zugrunde liegenden Daten sowie die mögliche kulturelle Voreingenommenheit der Forscher, die westlich geprägt waren.

Warum spielt die COVID-19-Pandemie eine zentrale Rolle in der Analyse?

Sie dient als aktuelles und weltweit relevantes Fallbeispiel, um zu demonstrieren, wie unterschiedlich Gesellschaften mit einer plötzlichen, globalen Unsicherheit umgehen.

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Details

Title
Die sechs Kulturdimensionen nach Hofstede. Analyse der Unsicherheitsvermeidung
College
University of Applied Sciences for Public Administration of North Rhine-Westphalia; Hagen
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
17
Catalog Number
V1715671
ISBN (PDF)
9783389186428
Language
German
Tags
kulturdimensionen hofstede analyse unsicherheitsvermeidung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Die sechs Kulturdimensionen nach Hofstede. Analyse der Unsicherheitsvermeidung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1715671
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