Macht Web 2.0 das eigene Web CMS überflüssig?


Seminararbeit, 2010

22 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

Abkürzungen

Abbildungen

Tabellen

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsdesign
1.3 Aufbau der Arbeit

2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Web CMS
2.1.1 Content Management System
2.1.2 Web Content
2.1.3 Abgrenzung Web CMS
2.2 Web 2.0
2.2.1 Definition
2.2.2 Prinzipien

3 Gegenüberstellung
3.1 Ziele im Vergleich
3.1.1 Ziele Web CMS
3.1.2 Ziele Web 2.0
3.2 Überschneidungen
3.3 Schlussfolgerungen

4 Kritische Würdigung

Literatur

Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungen

Abbildung 1: Forschungsdesign der Arbeit

Abbildung 2: Aufbau der Arbeit

Abbildung 3: Zusammenhänge zwischen Daten, Information und Content

Abbildung 4: Web Content Life Cycle

Abbildung 5: Areas of Competence of CMS products

Abbildung 6: Prinzipien Web 2.0

Abbildung 7: Überschneidungen CMS Web 2.0

Tabellen

Tabelle 1: Differences between Web 1.0 and Web 2.0

Tabelle 2: Ziele Web CMS

Tabelle 3: Ziele Web 2.0

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Content Management Systeme (CMS) bieten großes Potential, um Informationen innerhalb eines Unternehmens zu organisieren und bieten vielfältige Möglichkeiten der Wissensverwaltung und -erstellung (vgl. Benevolo & Negri, 2007, S. 9). Eine wichtige Ausprägung dieser Technologie ist der Einsatz von Web Content Management Systemen (Web CMS). Sie ermöglichen die Publikation der Inhalte über das Internet. Der wesentliche Vorteil gegenüber der Veröffentlichung von Informationen im herkömmlichen Sinn liegt in der Möglichkeit, Inhalte und Informationen ohne Vorkenntnisse pflegen zu können (vgl. Julien, 2007, S. 45). Dadurch lassen sich IT-Verwaltungskosten verringern. Weiterhin können die jeweiligen Fachexperten selbst die Informationen verfassen und damit die Informationsqualität erhöhen.

Web 2.0 verfolgt einen interaktiven, kollaborativen Ansatz, der die kollektive Intelligenz der Beteiligten nutzt und dadurch die Arbeitseffizienz erhöht (vgl. Murugesan, 2007, S. 34). Die Eigenschaften der zwei Technologien sollen analysiert und verglichen werden. Aus der Gegenüberstellung ergeben sich die Forschungsfragen:

[1] Was sind Einsatzziele von Web CMS?
[2] Was sind Einsatzziele von Web 2.0 Systemen?
[3] Machen Web 2.0 Systeme Web CMS überflüssig?

1.2 Forschungsdesign

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Forschungsdesign der Arbeit

Die wissenschaftstheoretische Positionierung der vorliegenden Arbeit ist dem Konstruktivismus zuzuordnen. Da sich die Erkenntnisse auf eine Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext gründen, basiert das Vorgehen auf der Kohärenztheorie. Das zu untersuchende Problem ist von kollektiver Bedeutung. Im Fokus des Erkenntnisinteresses soll die Theorie [3] stehen, die auf einer klaren Abgrenzung der zugrundeliegenden Terminologie ([1] & [2]) basiert. Als Verfahren der Erkenntnisbildung wird die Abduktion [3] genutzt, da zur Beantwortung der Kernfrage eine erklärende These gebildet werden soll. Bei [1] und [2] erfolgt die Erkenntnisbildung über das Verfahren der Induktion. Die ersten beiden Forschungsfragen sollen durch die Methode der Sekundäranalyse diskutiert werden. Zur Beantwortung der dritten Forschungsfrage wird die Methode einer argumentativ-deduktiven Analyse genutzt. Das Vorgehen ist damit als qualitativ einzuordnen und besitzt Erklärungszielcharakter.

1.3 Aufbau der Arbeit

Ausgangspunkt ist die Betrachtung von Web CMS in Kapitel 2.1. Es erfolgt eine Abgrenzung zum CMS. Im Anschluss daran folgt in Kapitel 2.2 die Diskussion des Web 2.0 Begriffes. Darauf aufbauend erfolgt in Kapitel Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. die Analyse verschiedener Definitionen, um eine möglichst vollständige Zielliste zu erarbeiten. Der nächste Schritt ist eine Gegenüberstellung zur Identifikation der Überschneidungen. In Kapitel 3.3 erfolgen die Schlussfolgerungen zur Beantwortung der Forschungsfragen. Die Arbeit schließt mit der kritischen Würdigung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Aufbau der Arbeit

2 Begriffliche Grundlagen

2.1 Web CMS

Im Folgenden wird zuerst der Begriff Content Management System (CMS) erklärt. Anschließend folgt die Diskussion des Begriffs Web Content um eine Analyse der Besonderheiten von Web CMS zu ermöglichen.

2.1.1 Content Management System

Content setzt sich aus den drei Teilen Inhalt, Struktur und Layout zusammen (vgl. Lohr & Deppe, 2001, S. 4). Nach Koop (2001, S. 11 f.) weist Content zusätzlich noch die Merkmale Formatierung, Medienformat und Medium auf. Wie in Abbildung 3: Zusammenhänge zwischen Daten, Information und ContentAbbildung 3 dargestellt unterscheidet sich Content von Information durch das Interesse mehrerer Nutzer.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Zusammenhänge zwischen Daten, Information und Content[1]

„Ein Content Management System ist ein Softwaresystem, das das Einfügen, Aktualisieren und Archivieren von Beiträgen in einem Repositorium, sowie deren Aufbereitung und inhaltliche Zusammenstellung in einer kollaborativen Weise unterstützt“ (Hansen & Neumann, 2007, S. 69). Content Management Systeme zeichnen sich insbesondere durch eine Trennung von Inhalt, Struktur und Darstellung aus (vgl. Hagenhoff, 2009, S. 1; Schuster & Wilhelm, 2000, S. 374).

2.1.2 Web Content

Web Content bezeichnet den Gesamtinhalt einer Website. Darunter fällt sowohl der dem Nutzer veröffentlichte Teil, als auch der noch nicht veröffentlichte Teil, da auch dieser Inhalt durch spätere Veröffentlichung zugänglich gemacht werden kann (vgl. Kmiť, 2009, S. 23).

Der Web Content durchläuft einen Lebenszyklus, der die Schritte Erstellung, Kontrolle, Freigabe, Publikation, Nutzung und Archivierung umfasst. Von der Nutzung aus kann direkt wieder zur Erstellung gesprungen werden. Abbildung 4 verdeutlicht diesen Zusammenhang (vgl. Büchner, Zschau, Traub, & Zahradka, 2001). Die Pfeile weisen in Richtung des Zyklusablaufs. Diese Darstellung weist bereits eine Einbeziehung des externen Bereichs in die Schritte Erstellung, Nutzung und Archivierung auf.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Web Content Life Cycle

2.1.3 Abgrenzung Web CMS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Areas of Competence of CMS products

Abbildung 5 (Benevolo & Negri, 2007, S. 13) zeigt die Aufgaben der verschiedenen Content Management Systeme gruppiert nach den Kategorien Sammlung, Organisation und Publikation. Web Content Management ist demzufolge ein Bestandteil von Content Management Systemen und primär zur Publikation des Contents gedacht. Diese erfolgt über verschiedene Ausgabekanäle (z.B. Website, Medien, Druck). Neben dem Publikationssystem wird zusätzlich ein Templatesystem bereitgestellt, das den Publikationsaufwand verringert.

2.2 Web 2.0

2.2.1 Definition

Der Begriff wurde von DiNucci (1999) geprägt und durch die Web 2.0 Konferenz 2004 populär. Web 2.0 ist ein „Sammelbegriff für unterschiedliche Techniken und sozio-kulturelle Innovationen für die Verbreitung und Zugänglichkeit von Information im Web für vorwiegend individuelle Benutzer“ (Hansen & Neumann, 2007, S. 436). Entscheidend ist dabei eine Fokussierung auf Nutzerbeteiligung, um die kollektive Intelligenz zu erschließen (Lackes & Siepermann, 2008).

[...]


[1] (Kmiť, 2009, S. 13)

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Macht Web 2.0 das eigene Web CMS überflüssig?
Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V171750
ISBN (eBook)
9783640913633
ISBN (Buch)
9783640912421
Dateigröße
1558 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Web Content Management System, Web Content Management, Web 2.0, Unternehmenskommunikation, Web 2.0 Content Management
Arbeit zitieren
B. Sc. Mathias Riechert (Autor), 2010, Macht Web 2.0 das eigene Web CMS überflüssig?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171750

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