Service-orientierte Architektur in der Business Intelligence


Seminararbeit, 2010

37 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

Abkürzungen

Abbildungen

Tabellen

1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Forschungsziel
1.3 Forschungsdesign & Vorgehen

2 Definitionen
2.1 SOA - Serviceorientierte Architektur
2.1.1 Definition
2.1.2 Komponenten
2.1.3 Sichten
2.1.4 Anwendungsbereiche, Nutzen von SOA
2.2 Business Intelligence
2.2.1 Grundbegriff
2.2.2 Ordnungsrahmen der BI

3 SOA und BI
3.1 SOA Grundkonzepte
3.1.1 Grundkonzeptanalyse
3.1.2 Umsetzbarkeit mit BI
3.2 BI Funktionalitäten
3.2.1 Funktionalitätenanalyse
3.2.2 Aufwand bei der Einführung von SOA-Prinzipien

4 Fazit
4.1 Ergebnisse
4.2 Kritische Würdigung

Literaturverzeichnis

Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungen

Abbildung 1: Aufbau der Arbeit

Abbildung 2: Facetten des Business Intelligence (Quelle: Gluchowski, 2001, S. 7)

Abbildung 3: Cross Industry Standard Process for Data Mining
(Quelle: Chapman u. a., 2000, S. 13)

Abbildung 4: BI – Ordnungsrahmen (Quelle: Kemper u. a., 2004, S. 10)

Abbildung 5: Einsatz von Active Warehousing (Quelle: Philippi, 2006, S. 2)

Abbildung 6: Aufwand der SOA Einführung bei BI-Systemen

Abbildung 7: BI-Ordnungsrahmen mit SOA-Einführungsaufwand

Tabellen

Tabelle 1: BI- Definitionen

Tabelle 2: SOA Grundkonzepte

Tabelle 3: Funktionalitätenanalyse

Tabelle 4: Umsetzung von BI Funktionalitäten mit SOA

Tabelle 5: Lösungsansätze für SOA-Einführungsprobleme

1 Einleitung

1.1 Motivation

Business Intelligence (BI) und Service-orientierte Architektur (SOA) gewinnen in den Führungsetagen der Unternehmen immer mehr an Bedeutung und zählen zu den vorrangigen strategischen Zielen der Chief Information Officers. Flexibilität und Transparenz sind ausschlaggebende Faktoren für den Geschäftserfolg. Firmen brauchen Einblick in ihre Geschäftsabläufe, um zu verstehen, welche Änderungen in ihren Geschäftsprozessen erforderlich sind, und müssen flexibel sein, um schnell entscheiden und reagieren zu können.

Um den geschäftlichen Nutzen von BI und SOA nicht nur zu erkennen, sondern auch den Synergieeffekt zwischen den beiden Ansätzen zu verstehen müssen sie als Schlüsselkomponenten moderner IT-Architekturen untersucht werden. Neben der Nutzung einer BI-Strategie ist es deswegen notwendig, diese auf SOA-Konzepte zu überprüfen und anzupassen. Dadurch wird eine schnelle Anpassung von Geschäftsprozessen an Veränderungen des Marktes ermöglicht ohne die Kundenanforderungen zu vernachlässigen.

Serviceorientierte Architekturen (SOA) nehmen mittlerweile einen festen Platz in Unternehmens-IT-Strategien und im Lösungsrepertoire von Softwarearchitekten ein. Heterogene Systeme entwickeln sich oft differenziert weiter. Die Beherrschung der daraus resultierenden Komplexität kann mit objektorientierten Ansätzen auf Basis der SOA-Konzepte besser organisiert werden. Doch inwieweit lässt sich dieses Potential auf das Fachgebiet der BI anwenden und umsetzen?

Herausfordernde Marktbedingungen, Globalisierung, Konkurrenzdruck und die Einführung neuer Technologien führen dazu, dass viele Unternehmen ihre Prozesse und Verfahren zur Evaluierung, zum Kauf und zur Einführung neuer Unternehmensanwendungen überdenken und überarbeiten müssen. In den letzten Jahren sind hohe Investitionen in IT-Infrastruktur, Online-Transactional-Processing (OLTP) und Enterprise-Resource-Planning (ERP) Systeme geflossen, die das Potential umfangreicher Produktivitätssteigerungen bieten.

1.2 Forschungsziel

Ziel dieser Seminararbeit soll die Untersuchung der Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von SOA-Konzepten im Rahmen der BI sein. Das Forschungsziel ist dabei theoretisch mit inhaltlich-funktionalem Auftrag ausgelegt (s. Becker, Niehaves, & Knackstedt, 2004, S. 347). Aufbauend auf einer Übersicht des aktuellen Forschungsstands soll der Aufwand und die Probleme bei der Einführung von SOA Prinzipien in ein BI-System normativ kategorisiert und untersucht werden.

Daraus resultieren folgende Forschungsfragen:

{1} Was sind Grundkonzepte von SOA?
{2} Wie hoch ist der Aufwand für eine Einführung von SOA-Prinzipien in ein BI-System?

1.3 Forschungsdesign & Vorgehen

Die wissenschaftstheoretische Positionierung der vorliegenden Arbeit ist dem Konstruktivismus zuzuordnen. Da sich die Erkenntnisse auf eine Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext gründen, basiert das Vorgehen auf der Kohärenztheorie.

Wie in Abbildung 1 visualisiert werden in Kapitel 2 zunächst die Begriffe SOA und BI definiert. Anschließend wird explorativ eine Liste von SOA-Grundprinzipien erstellt. Die Literaturauswahl beinhaltet sowohl Quellen aus wissenschaftlich-theoretischer Sicht, als auch praktische Case Studies, die Bezug auf konkrete Umsetzungen in Unternehmen nehmen. Das Vorgehen ist dabei dem wissenschaftlichen Prinzip der Denkmethoden zuzuordnen und deduktiv ausgelegt (vgl. Heinrich, Heinzl, & Roithmayr, 2007) und besitzt Sekundäranalysencharakter. Das zu untersuchende Problem ist von kollektiver Bedeutung. Im Fokus des Erkenntnisinteresses soll die Theorie [2] stehen, die auf einer klaren Abgrenzung der zugrundeliegenden Terminologie [1] basiert. Als Verfahren der Erkenntnisbildung wird die Abduktion [2] genutzt, da zur Beantwortung der Kernfrage eine erklärende These gebildet werden soll. Bei [1] erfolgt die Erkenntnisbildung über das Verfahren der Induktion. Die erste Forschungsfrage soll durch die Methode der Sekundäranalyse diskutiert werden. Zur Beantwortung der zweiten Forschungsfrage wird die Methode einer argumentativ-deduktiven Analyse genutzt. Das Vorgehen ist damit als qualitativ einzuordnen und besitzt Erklärungszielcharakter.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Aufbau der Arbeit

Im zweiten Teil der Arbeit wird die SOA-Einführung untersucht. Die Auswahl der zu untersuchenden BI-Funktionalitäten erfolgt über eine Sekundäranalyse. Nach der Analyse wird eine Einordnung der Ergebnisse in den Referenz - Architekturrahmen für Data Warehouses vorgenommen. Die dabei durch Generalisierung gewonnenen Hypothesen können Ausgangspunkt für zukünftige Stichprobenanalysen in Form von Befragungen sein.

2 Definitionen

2.1 SOA - Serviceorientierte Architektur

Serviceorientierte Architekturen (SOA) nehmen mittlerweile einen festen Platz in Unternehmens- IT-Strategien und im Lösungsrepertoire von Softwarearchitekten ein. Die Konzepte und Ideen hinter einer SOA sind, ausgehend von objektorientierten Ansätzen, zu einer erprobten Möglichkeit herangereift, um die Komplexität von Integrationsszenarien heterogener und sich unabhängig entwickelnder Systeme zu beherrschen.

2.1.1 Definition

SOA, oder dienstorientierte Architektur, ist ein Architekturmuster der IT aus dem Bereich der verteilten Systeme, um Dienste von Systemen zu strukturieren und zu nutzen. Im Mittelpunkt steht dabei die Orientierung an Geschäftsprozessen, deren Abstraktionsebenen die Grundlage für konkrete Serviceimplementierungen sind. Durch Zusammensetzen von Services niedriger Abstraktionsebene können so recht flexibel und unter Ermöglichung größtmöglicher Wiederverwendbarkeit Services höherer Abstraktionsebenen geschaffen werden (vgl. Liebhart, 2007, S. 18).

SOA ist kein Rezept, das Vorgaben für die Umsetzung einer Infrastruktur macht. SOA ist ein Paradigma, also ein Denkmuster, das ein Wertesystem vorgibt, mit dem jeder für sich die Art und Weise der Umsetzung bestimmen kann. Das absolute Ziel ist es, existierende IT-Infrastrukturen flexibler, agiler und effektiver zu machen (vgl. Josuttis, 2008, S. 32).

2.1.2 Komponenten

Eine SOA beinhaltet im Wesentlichen drei Rollen (vgl. Stähler, Meier, Scheuch, Schmülling, & Somssich, 2009, S. 23):

- Dienstanbieter (service provider): Bereitstellung der Schnittstelle
- Dienstnutzer (service consumer): Client, der auf den Dienst zugreift
- Verzeichnisdienst (service registry): Verwaltet Informationen über Dienste und bietet Suchmöglichkeiten an

Der Dienstanbieter veröffentlicht seinen Dienst bei einem Verzeichnisdienst. Dabei gibt er Informationen über seine Schnittstelle, seinen Ort und die Funktion des Dienstes an. Ein Anwender findet mit Hilfe des Verzeichnisdienstes einen Dienst und bindet sich an diesen um dessen Funktionalität zu nutzen.

Im Folgenden werden nun die einzelnen Komponenten der serviceorientierten Architektur näher erläutert und in Zusammenhang gebracht.

[...]

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Service-orientierte Architektur in der Business Intelligence
Hochschule
Technische Universität Dresden
Veranstaltung
Data Warehousing
Note
1,7
Autoren
Jahr
2010
Seiten
37
Katalognummer
V171753
ISBN (eBook)
9783640913718
ISBN (Buch)
9783640912711
Dateigröße
1344 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
service-orientierte, architektur, business, intelligence
Arbeit zitieren
B. Sc. Mathias Riechert (Autor)Jens Schletter (Autor), 2010, Service-orientierte Architektur in der Business Intelligence, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/171753

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