Die Masterarbeit widmet sich der juristischen und praktischen Analyse der zweiten Novelle des Bundes-Klimaschutzgesetzes (KSG) und untersucht deren Auswirkungen auf den Gebäudesektor in Deutschland. Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass der Gebäudesektor mit rund einem Drittel des Endernergieverbrauchs und einem hohen Anteil fossiler Energieträger ein zentrales Handlungsfeld für die Erreichung der Klimaziele darstellt, zugleich aber als "Sorgenkind des Klimaschutzes" gilt, da er seine Emissionsziele wiederholt verfehlt hat.
Das Ziel der Arbeit ist es, zu klären, ob das novellierte KSG den Anforderungen an effektiven Klimaschutz gerecht wird und welche rechtlichen wie praktischen Implikationen sich daraus für den Gebäudesektor ergeben. Des Weiteren wird untersucht, ob durch die zweite Novelle des KSG ein rechtlich tragfähiger und zugleich effektiver Rahmen geschaffen wird, um die klimapolitischen Ziele im Gebäudesektor zu erreichen.
Zur Beantwortung dieser Frage wird ein mehrstufiges methodisches Vorgehen gewählt. Die Arbeit kombiniert eine systematische Normenanalyse der alten und neuen Gesetzeslage mit verfassungsrechtlichen Bewertungen und Rückgriff auf die einschlägige Literatur und Rechtsprechung. Ergänzt wird dies durch eine kritische Durchsicht bestehender Klimaschutzmaßnahmen sowie eine Evaluation konkreter Hemmnisse bei der Umsetzung im Gebäudesektor (u. a. Mietrecht, Denkmalschutz oder Förderinstrumente).
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2025, Das neue Bundes-Klimaschutzgesetz und seine Auswirkungen auf den Gebäudesektor, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1718194