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Ernährungsverhalten - Einflussfaktoren, Motive & Änderungsansätze

Title: Ernährungsverhalten - Einflussfaktoren, Motive & Änderungsansätze

Term Paper , 2009 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Andreas Hansen (Author)

Health - Miscellaneous
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Die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. Eine wesentliche Ursache hierfür ist im Ernährungsverhalten der Menschen zu finden. Ernährungsverhalten, welches sich z.B. in Form von übermäßigem Konsum von zu fetthaltiger und kalorienreicher Nahrung darstellt, kann als Risikofaktor für die Entstehung von Adipositas und einer Reihe von Erkrankungen gesehen werden. Demgegenüber steht eine ausgewogene Ernährung, die sowohl einer ausreichenden Nährstoffversorgung dient, als auch präventive Wirkung, hinsichtlich einiger Erkrankungen, aufweist. Es stellt sich die Frage, wodurch das positive Ernährungsverhalten (Gesundheitsverhalten) beeinflusst wird. In der folgenden Hausarbeit werde ich auf die beeinflussenden Faktoren zum Ernährungsverhalten eingehen. Zur Erklärung von Ernährungsverhalten wird das HAPA-Modell, das von dem Gesundheitspsychologen Schwarzer entwickelt wurde, herangezogen. Im weiteren Verlauf wird auf die Vorrausetzungen zur Veränderung des Ernährungsverhaltens eingegangen und Änderungsansätze erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Essen und Ernährung

3. Gesunde Ernährung

4. Wandel im Ernährungsverhalten

5. Einfluss auf das Ernährungsverhalten

5.1 Einflussfaktoren

5.2 Motivation zur Änderung

5.3 Erklärungsmodelle zum Gesundheitsverhalten

6. Änderung des Ernährungsverhaltens

6.1 Voraussetzungen für eine langfristige Änderung

6.2 Änderungsansätze

6.2.1 Programme für Kinder

6.2.2 Verhaltens- oder Verhältnisprävention?

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die komplexen Einflussfaktoren auf das menschliche Ernährungsverhalten und analysiert wissenschaftliche Ansätze zur langfristigen Verhaltensänderung bei Übergewicht. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie gesundheitsfördernde Maßnahmen effektiv gestaltet werden können.

  • Psychologische und biologische Einflussfaktoren auf das Essverhalten
  • Die Rolle der Motivation und Volition im HAPA-Modell
  • Strategien und Herausforderungen bei der Gewichtsreduktion
  • Differenzierung zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention

Auszug aus dem Buch

5.1 Einflussfaktoren

Bei dem Einfluss auf die individuelle Nahrungsaufnahme sind unterschiedliche Faktoren beteiligt. So ist beispielsweise nicht allein der Füllungszustand des Magens für den Beginn und die Beendigung des Essvorgangs verantwortlich. Bedeutend sind neben den biologischen Faktoren auch psychologische und soziale. Als biologische Einflussfaktoren gelten der schon genannte Füllungszustand des Magens, die Menge der Makrobestandteile im Blut – z.B. Absinken des Blutzuckerspiegels bewirkt ein Hungergefühl – die hormonellen Einflüsse und die Regulation durch das zentrale Nervensystem (vgl. Pietrowsky, 2006). Bei den psychologischen Einflussfaktoren werden die emotionalen und die kognitiven als bedeutend genannt. Auf der emotionalen Ebene können zum Einen positive Emotionen, wie Entspannung, zu einer Änderung des Ernährungsverhaltens führen. Jedoch können auch negative Empfindungen, zu denen Trauer, Angst und Depression gehören, die Menge und Art der Nahrungsmittel beeinflussen. Zu den kognitiv prägenden Faktoren zählen die Risikoeinschätzung, Wirksamkeitserwartungen und Attributionen. Risikoeinschätzung meint die persönliche Einschätzung, inwieweit die eigene Gesundheit als gefährdet angesehen wird. Mit der Wirksamkeitserwartung sind die Ergebniserwartung und die Selbstwirksamkeitserwartung gemeint.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik von Übergewicht und Adipositas ein und benennt das HAPA-Modell als theoretischen Rahmen zur Untersuchung des Gesundheitsverhaltens.

2. Essen und Ernährung: Das Kapitel differenziert zwischen den Begriffen Essen als Genussvorgang und Ernährung als nährwertorientierte, kognitive Auseinandersetzung.

3. Gesunde Ernährung: Hier werden die physiologischen Notwendigkeiten einer ausgewogenen Nährstoffzufuhr sowie die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) dargelegt.

4. Wandel im Ernährungsverhalten: Dieses Kapitel beschreibt den historischen Übergang vom Mangel zur Überflusssituation und die damit verbundene Abwertung von Lebensmitteln.

5. Einfluss auf das Ernährungsverhalten: Untersuchung der biologischen, psychologischen und sozialen Determinanten sowie Vorstellung des sozial-kognitiven Modells.

6. Änderung des Ernährungsverhaltens: Fokus auf die praktischen Voraussetzungen für eine langfristige Ernährungsumstellung sowie die Abgrenzung von Verhaltens- und Verhältnisprävention.

7. Fazit: Zusammenfassung der Erkenntnisse, dass frühe Interventionen und ein verhaltensorientierter Ansatz für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung entscheidend sind.

Schlüsselwörter

Ernährungsverhalten, Adipositas, Gesundheitsverhalten, HAPA-Modell, Gewichtsreduktion, Selbstwirksamkeit, Motivation, Volition, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Ernährungspsychologie, Prävention, Lebensweise, Essgewohnheiten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die vielschichtigen Einflussfaktoren auf das Ernährungsverhalten von Menschen und untersucht, wie dieses Wissen genutzt werden kann, um gesundheitsförderndes Verhalten zu etablieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die biologischen und psychologischen Grundlagen, die historische Veränderung unserer Ernährungsumwelt, theoretische Modelle zur Verhaltensänderung sowie praktische Interventionsansätze.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Mechanismen hinter der Entstehung von Ernährungsweisen zu verstehen und Ansätze für eine langfristige, erfolgreiche Umstellung bei Übergewicht zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und greift dabei insbesondere auf das HAPA-Modell (Health Action Process Approach) von Schwarzer zurück.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Einflussfaktoren (biologisch, psychologisch, sozial), Erklärungsmodelle sowie die methodischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Verhaltensmodifikation, inklusive konkreter Programme für Kinder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe wie Ernährungsverhalten, Adipositas, HAPA-Modell, Verhaltensprävention und Selbstwirksamkeit stehen im Zentrum der Arbeit.

Welche Rolle spielt die Selbstwirksamkeit laut dem Autor?

Die Selbstwirksamkeit ist ein essenzieller Prädikator, da die Person daran glauben muss, selbst in der Lage zu sein, die notwendigen Veränderungen des eigenen Essverhaltens erfolgreich umzusetzen.

Warum reicht reine Informationsvermittlung oft nicht aus?

Wie der Autor ausführt, reicht reines Wissen über gesunde Ernährung nicht aus, da bei der Lebensmittelwahl oft unbewusste Faktoren, soziale Normen und Gewohnheiten eine stärkere Rolle spielen als rein rationale Überlegungen.

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Details

Title
Ernährungsverhalten - Einflussfaktoren, Motive & Änderungsansätze
College
University of Flensburg
Grade
1,7
Author
Andreas Hansen (Author)
Publication Year
2009
Pages
14
Catalog Number
V172085
ISBN (eBook)
9783640921843
ISBN (Book)
9783640921836
Language
German
Tags
ernährungsverhalten einflussfaktoren motive
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Hansen (Author), 2009, Ernährungsverhalten - Einflussfaktoren, Motive & Änderungsansätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172085
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