Die Curia am Forum Romanum von der Republik bis zur Kaiserzeit

Eine architektonische Untersuchung


Seminararbeit, 2010

24 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Curia Hostilia- von Königszeit bis zur Spätrepublik
2.1 Lage und Umgebung
2.2 Beschreibung des Gebäudes
2.3 Innenausstattung

3 Curia Cornelia- Spätrepublik
3.1 Lage und Umgebung
3.2 Beschreibung des Gebäude

4 Curia Iulia- Spätrepublik und Beginn der Kaiserzei
4.1 Lage und Umgebung
4.2 Beschreibung des Gebäude
4.3 Innenausstattung

5 Die gegenwärtige Curia, die Curia Iulia von Diokletian in der Spätkaiserzeit
5.1 Lage und Umgebung
5.2 Beschreibun
5.3 Innenausstattung

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

8 Abbildungstafel

1 Einleitung

Der Begriff der Curia/Curiae findet seinen Ursprung in der Königszeit. Seine Übersetzung wird aus dem Lateinischen etwa wie Männerversammlung, Männerbund gedeutet. Diese Männerversammlungen setzen sich meist aus den adligen Geschlechtern zusammen.1

Einst waren die Curiae etwa wie religiöse Verbände. Sie hatten ihre Priester und ihre Vorsteher (curio). An der Spitze aller Curiae stand ein Obercurio (curio maximus). In den Versammlungssälen ihres gemeinsamen Lokals, das auch Curia genant wurde, fanden die gemeinsamen Opfermahlzeiten der Curialen statt.

Neben der religiösen Bedeutung hatten die Curiae auch eine bürgerliche Bedeutung, wie zum Beispiel die Einteilung der Volksversammlung oder die familienrechtlichen Angelegenheiten.2

Mit dem Wort Curia wurde ebenfalls ein Gebäude auf dem Forum Romanum bezeichnet. Es war der vorrangige Tagungsort des römischen Senats. Für lange Zeit bildete das Gebäude das politische Zentrum Roms.

Die Rekonstruktion der verschiedenen Curiae Gebäude am Forum Romanum stützt sich aus Mangel an Überresten größtenteils auf schriftliche Quellen. Es ist daher schwierig, ein detaillierteres Bild von den vorherigen Curiae zu erhalten. Trotz dieser Schwierigkeiten werden in der vorliegenden Seminararbeit die verschiedenen Bauphasen, die dieses Gebäude im Laufe seiner Geschichte durchlaufen hat, erläutert. Dabei werden die Veränderungen der Curiae Gebäude am Forum Romanum chronologisch verfolgt und wiedergegeben.

2 Curia Hostilia- von Könißsz.eit bis zur Snätrenuhlik

Die Curia Hostilia ist der älteste durch schriftliche Quellen überlieferte Versammlungsort des Senats am Forum Romanum. Es wird vermuttet, dass diese durch den dritten römischen König Tulius Hostilius (672-640 v. Chr.) errichtet wird3. Somit bezieht sich der Name der Curia auf seinen vermutlichen Stifter. Die Datierung des Gebäudes lässt sich schwer bestimmen, jedoch wurde dieses anhand einer stratigraphischen Untersuchung aufEnde des 7 Jhs. oder Anfang des 6 Jhs. v. Chr. festgestellt.4 Da die Curia auch als Tempel geweiht wurde, vermutet man, dass der Senat beim Treffen von politischen Entscheidungen den Segen der Götter auf seiner Seite haben wollte. Die Curia Hostilia blieb nach schriftlichen Quellen ohne weitere Veränderungen der Gebäudestruktur bis in republikanische Zeit erhalten.5

2.1 Lage und Umgebung

Die heutige Forschung verfugt selbst über keine archäologische Quellen von der Curia Hostilia. Somit ist sie auf die Beschreibungen der überlieferten schriftlichen Quellen angewiesen. Aus diesem Grund ist die genaue Lage der Curia Hostilia heutzutage unbekannt. Vermutlich stand sie an der Nordseite des Forum Romanum und grenzte an das Comitium. Genau aus diesem Grund nannte man das Comitium „vestibulum curiae“6. Weitere wichtigen Gebäuden in der Nähe der Curia waren die im Jahr 184 v. Chr. errichtete Basilika Porcia, die „Graecostasis“ als Tribüne der aus Ausland kommenden Botschafter7 und die Rostra -Rednertribüne an der gegenüber liegenden Ecke. (siehe Abbildungstafel)

2.2 Beschreibung des Gebäudes

Die Curia war vermutlich ein rechteckiger Bau mit einer Breite von ca. 15 m und einer Tiefe von 25 m, wobei diese Maße nicht als gesichert gelten. Es lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit sagen, in welche Richtung der Eingang zeigte. Durch unterschiedliche Quellen lassen sichjedoch manche Schlussfolgerungen ziehen.

Anhand der Rekonstruktion einer anderen republikanischen Gebäude aus der selben Zeit und den Überlieferungen des Plinius wird es vermutet, dass der Eingang sich im Süden befand8 und von dort aus die Verkündigungen der Entscheidungen des Senats wahrscheinlich vorgetragen wurden.9 Diese Vermutung wird durch die Bestätigung einer erhöhen Position der Curia gegenüber dem Comitium untermauert. Man erreichte den Eingag des Gebäudes durch mehrere Stufen und ein vorgelagertes Vestibül.10 Zuletzt sollte man die Annahme erwähnen, dass die Curia als Tempel eingeweiht worden ist, weil sie nach der vier Himmelsrichtungen wie ein typischer Tempelbau orientiert wurde.11

Der Plinius berichtet in seinem Werk, dass an der Westfassade der Curia, die sogennate „Tabula Valeria“, eine Wandmalerei des Malers Quintus Fabius Pictor angebracht war, welche den Sieg des M. Valerius Messala über Hiero und die Karthager im Jahre 263/264 v. Chr. zeigte.12 Ob sich bei dem Werk tatsächlich um die besagte Wandmalerei handelte, lässt sich nun schwer bestätigen. Möglicherweise wurde dort eine Tafel mit Gesetzen abgebildet. Das angesprochene Gemälde wurdejedoch spätestens bei der Errichtung der Basilika Porcia entfernt. Nachdem die Basilika Porcia fertig gestellt worden war, konnte man die Tabula Valeria nicht mehr genießen, da der Blick durch die daneben liegenden Basilika versperrt wurde. Wo das Gemälde danach versetzt worden ist, bleib bis heute noch ungeklärt.

Nach Coarellis Untersuchungen fand eine Umwandlung des Comitium statt. Dieses Ereignis ist etwa zwischen 290 und 239 v. Chr. zu datieren. In dieser Zeit hat das Comitium vermutlich seine neue kreisförmige Gestalt bekommen. Da die Curia in einer Bauverbindung mit dem Comitium stand, wurde sie etwas verschoben und vergrößert, damit ihre Mittelachse genau in Richtung Nord- Süd zeigt.13 Die Umwandlung der Gegend rund um die Curia und der Curia selbst kann spätestens mit der Aufbau der Basilika Porcia, welche mit ihrer östlichen Wand die Curia überlagerte, nachgewiesen werden.

2.3 Innenausstattung

Der Sitzungsaal erreichte man, wie bereits erwähnt, durch ein Vestibül. Man konnte durch eine uns unbekannte Zahl von Türen in den Sitzungsaal betreten. Es wird weiterhin überliefert, dass die Türen vor und während der Sitzung offen blieben, so dass man vermutlich von dem Vestibül aus die Verhandlungen der Senatoren beobachten konnte.14 Aus diesem Grund war es anscheinend den römischen Bürgern verboten, sich in dem Vestibül aufzuhalten. Ein Recht sich dort aufzuhalten hatten nämlich nur die Volkstribunen sowie die Söhne und die Enkel der Senatoren, wobei das für die letzten eine Vorbereitung für die zukünftige politische Tätigkeit gewesen ist. Ein anderer einfacherer Grund dafür könnte vielleicht die Mangel an Licht gewesen sein.

In der Mitte des Sitzungsaales und vermutlich gegenüber der Tür standen nebeneinander die beiden curulischen Sessel der Konsuln

3 Curia Cornelia- Svätrepuhlik

Im Jahr 80 v. Chr. baute Sulla (138-78 v. Chr.) die Curia um. Er gab ihr den Namen seines Geschlechts - Curia Cornelia.15 Der Grund dafür könnte seinen Versuch sein, die Vorherrschaft des Senats erneut herzustellen.

Nach einem Brand im Jahre 54 v. Chr. ist die Senatshalle, zusammen mit der Basilika Porcia, völlig niedergebrannt. Daher bekam der Sohn von Sulla, Faustus, im Jahre 52 v. Chr. den Auftrag, die ausgebrannte Curia erneut zu bauen und sogar zu vergrößern.16

Die Curia Cornelia hatte ein sehr kurzes Leben. Sie ist im Jahre 45 v. Chr. durch Caesar zerstört worden.Wieso das geschah, gibt es bis heute keine sichere Antwort. Es besteht die Vermutung, dass unter Leitung des Lepidus, einem Anhänger Caesars, auf dem Gelände der Curia ein Tempel zu Ehren der Felicitas errichtet werden sollte. Leider sind bis heute keine Überreste von solchen Tempel gefunden worden.

3.1 Lage und Umgebung

Über die Lage der Curia Cornelia gibt es wenige Quellen. Ihre Lage sollte am derselben Ort wie Curia Hostilia sein. Ihre Nachbarinnen blieben die Basilika Porcia und die Rostra. Jedoch erfolgte die Vergrößerung der Senatshalle aufKosten von dem Comitium. Während der durch Sulla durchgeführten Baumaßnahmen sind die an den Ecken des Comitium stehenden Statueten des Pythagoras und Alcibiades entfernt worden.

3.2 Beschreibung des Gebäude

Die Gebäudestruktur blieb rechteckig. Da dieAnzahl der Senatoren von 300 auf 600 verdoppelt wurde, wurde das Gebäude erheblich vergrößert. Zusätzlich wurde durch Sulla einen kleinen Raum zu der Curia aufgebaut.

4 Curia Iulia- Snätrenuhlik und Besinn der Kaiserzeit

Seinen Glanz bekam das Forum Romanum erst unter Augustus. Dieses wurde stark umgestaltet. Durch den exzessiven Gebrauch von Marmor entstand ein prunkvoller Platz.

Im 45 v. Chr. riss Caesar die Curia Cornelia im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Forum Romanums und dem Neubau des Forum Iuliums ab. Am ihren alten Platz baute er den Tempel der Felicitas, die Schutzgöttin Caesars Im darauf folgenden Jahr bekam Caesar einen von dem Senat erstellten Auftrag zu dem Wiederaufbau der Curia Hostilia. Erst im Jahr 42 v. Chr. begann der Wiederaufbau dieses Gebäudes. Dies sollte nach den archaischen Plänen von Curia Hostilia errichtet werden.17 Der Bau der Curia wurde von Caesar begonnen und erst von Augustus fertiggestellt. Am 28.08.29 v. Chr. ließ dieser das Gebäude als Tempel einweihen. Augustus nannte die neue Senatshalle-Curia Iulia. Domitian restaurierte die Curia Iulia im Jahre 94 n. Chr. und weihte das Chalcidium seiner Schutzgöttin Minerva.18

4.1 Lage und Umgebung

Die neue Lage der Curia wurde an der Nordwest Seite des Forum verschoben. Sie grenzte nun an der Straße mit dem Namen Argiletum und schloss sich an den Porticus des Forum Iulium an. Man konnte die Curia sogar zu dem Forum Iulium zählen,jedoch blieb der Eingang von der Seite des Forum Romanums. Daher verlagerte sie einen Teil des Comitum und der Rostra.. Eine wichtige Veränderung während der Kaiserzeit besteht darin, dass die Senatshalle schon wie ein selbständiges Gebäude anzunehmen war.

Es besteht weiter die Diskussion über die Errichtung des an der Curia angrenzenden und im Nordwesten orientierten Chalcidiums und des Secretarium Senatus durch Augustus. Der schriftlich überlieferte19 Secretarium Senatus sollte einen von Säulen umgebenden Bau mit einem Maß von 18,17 und 8,92m entsprechen und diente vermutlich den Senatoren als Rückzugort für Besprechungen. Das Chalcidium dagegen ist vermutlich als Archiv genutzt worden. Obwohl die erste archäologischen Quellen über den Gebäuden in der Zeit des Diokletian zu datieren sind, werden die beiden Gebäude von manchen Forschern dem Augustus zugerechnet.20

4.2 Beschreibung des Gebäudes

Der Grundriss der Curia Iulia bestand aus einem einfachen rechteckigen Raum. Der schlichte kubische Baukörper wurde von einem Satteldach gedeckt.21 Unter dem Dach befand sich ein dreieckiges Giebel.22

Anhand einer Münzdarstellung aus der Zeit Augustus kann man sitzende Figuren auf dem Giebel und drei Akrotere zu erkennen. In den Händen der Seitenakrotere sind Lanzen zu sehen. Der Mittelakroter soll die Göttin Victoria auf einem Globus darstellen und die beide Seitenakrotere könnten als weitere Götterdarstellungen interpretiert werden.

Die Fassade setzte sich zusammen aus Ziegeln23. An der Forumseite vor der Fassade stand eine einschiffige Säulenhalle (porticus). Diese geht aus den Einlassungen unterhalb der Fenstergesimse hervor und wird durch das Münzbild von Augustus bestätigt.24 An der Forumseite befanden sich drei rechteckige Fenster. Sie sind mittig eingelassen. Unter den drei Fenstern an der südlichen Seite befand sich der zentralen Eingang. Die Münze von Augustus liefert uns ebenso Informationen über die Möglichkeiten, die Curia zu betreten. Man konnte das Gebäude durch mehrere an den langen Seiten der Curia angefertigte Stufen, die wiederum mit der Säulenhalle verbunden waren, erreichen. Zwei zusätzliche Eingänge gab es an der rückwärtigen Schmalseite.25

4.3 Innenausstattung

Der Sitzungsaal konnte durch die Vorhalle und dann durch die Eingangstüren erreicht werden . Vor der rückwärtigen Schmalseite des Versammlungsaals, am Ende des Mittelgangs und zwischen den beiden Türen lag zentral gelegen ein Podium mit einer Stufe. Das Podium selbst bestand aus zwei Stufen und einer Erhöhung, welche möglicherweise als Basis für die Statue von Viktoria aus Tarent diente. Das Podium diente keinesfalls nur las Fundament für die Statue, sondern, wie im Fall der Curia Hostilia, als einen erhöhten Platz für die Vorsitzenden.26

[...]


1 Gneisz, D., Das antike Rathaus. Das griechische Bouleuterion und frührömische Curia (Wien 1990), s. 214

2 Gneisz, D., Das antike Rathaus. Das griechische Bouleuterion und frührömische Curia (Wien 1990), s.215

3 Varro. L.L., V. 155

4 Gneisz, D., Das antike Rathaus. Das griechische Bouleuterion und frührömische Curia (Wien 1990), s.244

5 Gneisz, D., Das antike Rathaus. Das griechische Bouleuterion und frührömische Curia (Wien 1990), s. 238

6 Köb, I., Rom- Ein Stadtzentrum im Wandel. Untersuchungen zur Funktion und Nutzung des Forum Romanum und der Kaiserfora in der Kaiserzeit,(Hamburg 2000), s.146

7 T. Hölscher, Das Forum Romanum. Die monumentale Geschichte Roms, in: E.Stein-Hölkeskamp - K.Hölkeskamp (Hrsg.), Die römische Welt, Erinnerungsorte der Antike (München 2006), s.109

8 Pliniusnat. VII, 212

9 Freyberger, K., Das Forum Romanum, (Mainz am Rhein 2000), s.29

10 Lakner, E-M., Republikanische Fora,(München 2008) s.259

11 Gneisz, D., Das antike Rathaus. Das griechische Bouleuterion und frührömische Curia (Wien 1990), s.229

12 Plinius nat. XXXV, 22

13 Gneisz, D., Das antike Rathaus. Das griechische Bouleuterion und frührömische Curia (Wien 1990), s. 229

14 Gneisz, D., Das antike Rathaus. Das griechische Bouleuterionund frührömische Curia (Wien 1990), s.230

15 Plinius, nat. XXXIV

16 Cassius, D., :XLIV, 5.2

17 Gneisz, D., Das antike Rathaus. Das griechische Bouleuterion und frührömische Curia (Wien 1990), s. 229

18 Hier. Chron.: 161

19 Köb, I., Rom- Ein Stadtzentrum im Wandel. Untersuchungen zur Funktion und Nutzung des Forum Romanum und der Kaiserfora in der Kaiserzeit, (Hamburg 2000), s.147

20 Gerkan, A., Die römische Curia.,in: , Fritz,K.,(Hrsg.), Antike Rathäuser. (Berlin 1941), s. 632-633

21 Lakner, E-M., Republikanische Fora, (München 2008), s. 259

22 Zanker, P., Forum Romanum. Die Neugestaltung durch Augustus., (Tübingen 1972), s.9-11

23 Coarelli, F., Rom. Ein archäologischer Führer, (Mainz am Rhein 2000), s. 72

24 Lakner, E-M., Republikanische Fora,(München 2008), s. 259

25 Lakner, E-M., Republikanische Fora, (München 2008), s. 259

26 Gneisz, D., Das antike Rathaus. Das griechische Bouleuterionund frührömische Curia (Wien 1990), s. 230231

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die Curia am Forum Romanum von der Republik bis zur Kaiserzeit
Untertitel
Eine architektonische Untersuchung
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Institut der Klassische Archäologie)
Veranstaltung
Römische Architektur und Architekturtheorie
Autor
Jahr
2010
Seiten
24
Katalognummer
V172124
ISBN (eBook)
9783640919055
ISBN (Buch)
9783640919581
Dateigröße
7048 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Curia. Rom Senatshaus.
Arbeit zitieren
Teodora Spasova (Autor), 2010, Die Curia am Forum Romanum von der Republik bis zur Kaiserzeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172124

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