"Stonehenge der Schweiz" nimmt die Leser:innen mit an einen der rätselhaftesten prähistorischen Orte der Schweiz: die Menhire von Clendy bei Yverdon-les-Bains am Neuenburgersee. Zwischen aufgerichteten Steinfiguren, offenen Horizonten und den stillen Spuren einer längst vergangenen Kultur entfaltet Stefan Ruchti eine faszinierende Reise in die Frühgeschichte menschlicher Symbolbildung.
Das Buch verbindet Archäologie, Psychologie, Philosophie und Archäoastronomie zu einer essayistischen Annäherung an die Frage, warum Menschen überhaupt begannen, tonnenschwere Steine aufzurichten und Landschaft in Bedeutung zu verwandeln. Welche Rolle spielten Sonne, Mond und Zeitzyklen? Waren die Menhire Erinnerungsorte, soziale Zeichen oder Ausdruck einer frühen kosmischen Ordnung? Und weshalb berühren uns solche Orte bis heute, obwohl ihre ursprüngliche Sprache verloren gegangen ist?
Ruchti betrachtet Clendy nicht nur als archäologisches Denkmal, sondern als Spiegel eines grundlegenden menschlichen Bedürfnisses: der Sehnsucht nach Ordnung und Orientierung. Mit zahlreichen Reflexionen zu Megalithkultur, Astronomie, Symbolik und kulturellem Gedächtnis eröffnet er einen neuen Blick auf die prähistorische Geschichte der Schweiz. Ein Buch für alle, die sich für Archäologie, Mythologie, Kulturgeschichte und die Ursprünge menschlicher Sinnsuche interessieren.
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- Stefan Ruchti (Author), 2026, Stonehenge der Schweiz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1722548