„Forschungs- und Entwicklungsmanagement ist die Umwandlung von Geld in
Wissen; Innovationsmanagement ist die Umwandlung von Wissen in Neues
Geld.“
LP, Kassette, CD, MP3. Die Geschichte zeigt uns, dass der Mensch den Drang in sich hat, sich ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern. Dieser Drang schlägt sich als Innovation von neuen Produkten nieder.
In der Vergangenheit war die Entwicklung von innovativen Produkten, Produktionsverfahren, Vertriebswegen oder einer neuen Unternehmensidentität mehr vom Zufall abhängig, als von einem strukturiertem und bewusst durchgeführtem Innovationsmanagement.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Definition Innovation
2.1 Die Innovation
2.2 Unterschiede zur Kreativität und Idee
2.3 Merkmale einer Innovation
2.3.1 Die inhaltliche Dimension
2.3.2 Die subjektive Dimension
2.3.3 Die prozessuale Dimension
2.3.4 Die normative Dimension
2.4 Zusammenfassung
3 Innovationsmanagement
3.1 Aus Zufall wird System
3.1.1 Innovationsfähigkeit
3.1.2 Innovationstätigkeit
3.1.3 Innovationserfolg
3.2 Prozess des Innovationsmanagements
4 Schlussbemerkung
5 Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Verständnis von Innovation und Innovationsmanagement zu klären, indem sie die zugrunde liegenden Begriffe definiert und die essenziellen Prozesse sowie Erfolgsfaktoren für ein systematisches Management beleuchtet.
- Abgrenzung der Begriffe Innovation, Kreativität und Idee
- Die vier Dimensionen der Innovationserkennung
- Unterscheidung zwischen Innovationsfähigkeit, -tätigkeit und -erfolg
- Strategien wie Push- und Pull-Ansätze im Innovationskontext
- Strukturierung des Innovationsprozesses als systematisches Unterfangen
Auszug aus dem Buch
2.3.1 Die inhaltliche Dimension
Bei der inhaltlichen Dimension geht es um die Frage, was neu sei. Einerseits kann ein völlig neuer Zweck zur Innovation führen oder es werden neue Mittel zur Erfüllung des Zweckes herangezogen. Weiters besteht die Möglichkeit, dass Mittel und Zweck unverändert bleiben, jedoch die Art und Weise der Verwendung anders organisiert wird.
Hier können vier verschiedene Typen entworfen werden:
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, indem sie die Notwendigkeit eines strukturierten Innovationsmanagements angesichts der Globalisierung und kürzer werdender Produktlebenszyklen anhand des Beispiels von Audiodatenträgern verdeutlicht.
2 Definition Innovation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Innovation, grenzt ihn von Kreativität und Ideen ab und erläutert die vier zentralen Dimensionen – inhaltlich, subjektiv, prozessual und normativ – die für das Erkennen einer Innovation entscheidend sind.
3 Innovationsmanagement: Dieser Abschnitt erläutert den Übergang von zufälligen Neuerungen zu einem systematischen Managementansatz, unterteilt in Innovationskraft, Strategien (Push/Pull) und den konkreten Ablauf des Innovationsprozesses.
4 Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung unterstreicht die Relevanz des Innovationsmanagements als wesentlichen Pfeiler für den Unternehmenserfolg und plädiert für die Messbarkeit von Innovationsprozessen durch Werkzeuge wie die Balanced Scorecard.
5 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Quellen zur Bearbeitung der Seminararbeit.
Schlüsselwörter
Innovation, Innovationsmanagement, Innovationsfähigkeit, Innovationstätigkeit, Innovationserfolg, Produktlebenszyklus, Kreativität, Push-Strategie, Pull-Strategie, Innovationsprozess, Unternehmenskultur, Wissensbilanz, Balanced Scorecard, Wettbewerbsvorteil, Strategie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Innovationsmanagements und zeigt auf, wie Unternehmen durch systematische Prozesse Innovationen erfolgreich entwickeln und realisieren können.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit deckt die Definition von Innovation, die vier Merkmalsdimensionen, die Komponenten der Innovationskraft und den strukturierten Prozess des Innovationsmanagements ab.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, ein Verständnis für das Innovationsmanagement zu schaffen, indem dargelegt wird, welche Faktoren und Prozesse hinter einem erfolgreichen Managementansatz stehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der theoretischen Aufarbeitung bestehender Managementmodelle und Definitionen zur Innovationsforschung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Innovation, der detaillierten Beschreibung der vier Dimensionen zur Identifikation von Neuerungen sowie der Analyse des Innovationsmanagements als systematischer, achtstufiger Prozess.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Innovationsmanagement, Innovationskraft, Innovationsprozess, Strategie und Wettbewerbsvorteil geprägt.
Wie unterscheidet sich eine Idee von einer Innovation?
Während eine Idee lediglich einen guten Einfall oder Vorschlag darstellt, setzt eine Innovation laut Arbeit zwingend die wirtschaftlich erfolgreiche Umsetzung dieser Idee in ein neues Produkt oder Verfahren voraus.
Was besagt die prozessuale Dimension der Innovation?
Diese Dimension betrachtet Innovation als einen strukturierten Prozess, der mit einer Idee beginnt, über eine Explorationsphase und Produktionsvorbereitung verläuft und schließlich in der Markteinführung und Verwertung mündet.
- Arbeit zitieren
- Ing. Mag.(FH) PhDr., MBA Oliver Gassner (Autor:in), 2006, Grundlagen des Innovationsmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172405