Das Fit in Filz/Filzschule Oberrot vermittelt in 6 Kursen, das Filzhandwerk. Dabei werden theoretische und handwerkliche Kurseinheiten wechseln sich dabei gut ab. Filz ist ein textiles Flächengebilde, dessen Struktur durch die naturgegebenen Eigenschaften der Verfilzung von Schafwolle und verschiedenen tierischen Haaren unter Einwirkung von Druck und feuchter Wärme entsteht.Nach jedem Kurs wird eine Hausarbeit erstellt, um die Techniken zu vertiefen und dem künstlerischen Element Ausdruck zu verleihen. In dieser Hausarbeit "die begabte Tochter Wiese" wird Entstehungsprozeß angefangen von der Ideenfindung, auseinander setzen mit der Thematik, bis hin zur Materialauswahl, Filzproben, zum fertigen Filzprodukt. Am Ende sind 4 Sitzkissen als Gebrauchserfreulichkeit entstanden. Dazu wurden naturfarbenden Schafwollen in Kontrasten zueinander angeordnet. Filz ist eine der ältesten Textiltechniken der Menschen und führen in wieder zu sich selbst. Es fördert die Feinmotorik durch das Bearbeiten der Wolle.
Die Sinneswahrnehmung, besonders des Tastsinnes wird angeregt. Der ästhetischer Gestaltungsprozesse und eine beruhigende nach innen gerichtete Wahrnehmung durch harmonische und rhythmische
Bewegungsabläufe schafft die kreative Begeisterung. Das ist ein Grund dafür, weshalb Erwachsene wie Kinder einen großen Raum finden, sich zu entwickeln.
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Ideenfindung
2.1. Die Symbolik- Baum
2.2 Die Symbolik –Spirale
2.3Aus Fotos werden Bleistiftskizzen
2.4 Einfache Formen
2.5 Bleistift-Skizzen Blattformen
2.6 Schwarz- Weiss- Malerei
3. Herstellung der Uni-Filzproben und deren Berechnung
3.1 Uni-Filzproben
3.2 Herstellung von Schablonen
3.3 Herstellung Vorfilze
4. Herstellung von Sitzunterlagen
5. Schlussworte
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dokumentiert einen kreativen Prozess, in dem die Autorin ihre Namensherkunft in filztechnische Objekte übersetzt. Ziel ist es, durch die Auseinandersetzung mit den Symbolen "Baum" und "Spirale" sowie der Anwendung von Hell-Dunkel-Kontrasten eine persönliche und künstlerische Gestaltung in Filz zu realisieren.
- Analyse der Namensherkunft und deren symbolische Bedeutung
- Symbolik von Baum und Spirale im historischen und kulturellen Kontext
- Entwicklung und Umsetzung von Bleistiftskizzen in Filzvorlagen
- Berechnung und Herstellung von Uni-Filzproben und Sitzunterlagen
- Reflexion des kreativen Prozesses als heilende und gestaltende Tätigkeit
Auszug aus dem Buch
2.2 Die Symbolik -Spirale
Die genaue Bedeutung der Spirale ist nicht bekannt. Jedoch nimmt man an, dass sie die Reise vom (inneren) Leben zur (äußeren) Seele repräsentiert. Sie stellt Wachstum, Entwicklung und kosmische Energie dar. Bei einigen keltischen Völkern mag sie auch ein Symbol für die Sonne gewesen sein.
Die im Uhrzeigersinn (von der Mitte aus beginnend) verlaufende Spirale steht für den Beginn, das Öffnen, die Bewegung.
Die gegen den Uhrzeigersinn verlaufende Spirale steht dagegen für das Ende, die Rückkehr zum Ursprung.
Wachstum, Entwicklung kann gelingen mit der Liebe zum Leben, wie in den nächsten Vers beschrieben.
In den Bleistiftskizzen benutzte Spiralen wechseln zwischen:
• von Innen nach außen zeichnenden Spiralen und von außen nach innen zeichnenden Spirale- Förderung der Konzentration und
• von Außen nach innen zeichnenden Spirale-Förderung der Kommunikation
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorwort: Die Autorin erläutert die Bedeutung von Hell-Dunkel-Kontrasten und beschreibt ihren persönlichen, durch Namensherkunft inspirierten kreativen Prozess.
2. Ideenfindung: Dieses Kapitel widmet sich der Bedeutung von Namen sowie der Symbolik von Baum und Spirale und dokumentiert die ersten zeichnerischen Entwürfe.
3. Herstellung der Uni-Filzproben und deren Berechnung: Hier werden die technischen Grundlagen des Filzens, insbesondere die Materialberechnung und die Versuche mit verschiedenen Wollsorten, dargestellt.
4. Herstellung von Sitzunterlagen: In diesem Teil werden die konkreten Arbeitsschritte und Ergebnisse der vier gefertigten Sitzunterlagen detailliert beschrieben.
5. Schlussworte: Die Autorin reflektiert den künstlerischen Prozess als heilende Kraft und zieht ein Fazit über ihre Erfahrungen mit dem Werkstoff Filz.
Schlüsselwörter
Filz, Kontraste, Symbolik, Namensherkunft, Sitzunterlagen, Schafwolle, Kreativprozess, Kunsttherapie, Bleistiftskizzen, Vorfilz, Materialberechnung, Gestaltung, Hell-Dunkel-Kontrast, Baum, Spirale
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert den kreativen Prozess der Autorin, bei dem sie ihre eigene Namensherkunft als Inspiration nutzt, um künstlerische Objekte aus Filz zu erschaffen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind die Symbolik von Namen, die Deutung von Baum- und Spiralmotiven, die Technik des Filzens sowie die Anwendung theoretischer Konzepte in der Gestaltung.
Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?
Das Ziel ist die künstlerische Umsetzung persönlicher Identitätssymbole in handgefertigte Filzobjekte, wobei die Autorin den gesamten Entstehungsprozess von der Idee bis zur Fertigstellung reflektiert.
Welche wissenschaftliche oder gestalterische Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt eine Kombination aus Internet- und Literaturrecherche zur Symboldeutung, Skizzierungstechniken und praktische Experimente der Filzschule zur Berechnung von Materialverbrauch und Schrumpfung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die Ideenfindung, die Erstellung von Schablonen, die experimentelle Herstellung von Filzproben und die schrittweise Produktion von vier verschiedenen Sitzunterlagen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit ist am besten durch Begriffe wie Filztechnik, Symbolik, kreativer Prozess, Materialberechnung und künstlerische Identitätsfindung charakterisiert.
Warum spielt das Thema der Namensherkunft eine so zentrale Rolle?
Die Autorin sieht in ihrem Vor- und Nachnamen eine tiefere Bedeutung, die sie durch ihre Ausbildung zur Kunsttherapeutin dazu motiviert hat, diese Identität visuell und haptisch im Filz zu verarbeiten.
Welche Herausforderungen traten bei der Herstellung der Filzobjekte auf?
Eine der größten Herausforderungen war die Erzielung einer gleichmäßigen Stabilität und die korrekte Kalkulation des Schrumpfverhaltens der verschiedenen verwendeten Schafwollsorten.
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- Annett Lohmann (Author), 2010, Kontraste - "Die begabte Tochter der Wiese", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172443