Westfälischer Marmor zählt zu den vergessenen Dekorgesteinen Deutschlands. Verwendungen lassen sich von der Renaissance bis in die Gegenwart verfolgen. Dazu werden erstmals seine Bergbau- und Wirtschaftsgeschichte quellenbasiert aufgearbeitet. Dazu gehören neben Akten aus Landes-, Orts-, Pfarr- und Adelsarchiven auch umfangreiche Bestände von Bergamtsakten. In den kalkigen Ablagerungen des sauerländer Devons lassen sich noch die Spuren von 140 Schürfen, Mutungen und Abbaustellen nachvollziehen, die tabellarisch und kartographisch dokumentiert werden. Verwendungsbeispiele aus Schlössern, Kirchen und Staatsbauten können erstmals umfassend dargestellt werden.
- Arbeit zitieren
- Ulrich Kaplan (Autor:in), 2026, Westfälischer Marmor, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1724725
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