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Pollock - zur Bedeutung der Malerei im Film

Titel: Pollock - zur Bedeutung der Malerei im Film

Hausarbeit , 2008 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Daniela Hoffmann (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Film Pollock, einer Künstlerbiografie des gleichnamigen Malers. Im Jahre 2000 wurde der Film auf dem US-amerikanischen Kinomarkt veröffentlicht.
Diese Arbeit soll versuchen, eine Antwort auf zwei Fragen zu geben: zum einen, inwieweit die Malerei in solch einem Film überhaupt eine Rolle spielt, oder ob vielmehr die Person im Vordergrund steht und zum anderen, wie der künstlerische Schaffensprozess dargestellt wird.

Der erste Teil der Arbeit Malerei im Film, der aufgrund des begrenzten Umfangs nur sehr kurz ausfallen kann, soll zunächst einen Überblick über die intermedialen Beziehungen der beiden Medien Film und Kunst liefern. Des Weiteren wird es in diesem Kapitel einen theoretischen Teil zur Darstellung des künstlerischen Schöpfungsprozesses geben um in das Thema einzuführen. Im zweiten Teil wird dann eine Analyse des Films Pollock stattfinden unter den Gesichtspunkten wie der Künstler dargestellt wird, zum einen, und zum anderen, welche Rolle der Malerei zugesprochen wird und wie der Schöpfungsprozess im Film umgesetzt wird. Zu diesem Punkt wurden die prägnantesten Szenen ausgewählt. Im dritten und letzten Teil soll dann der Versuch einer Annäherung an die Frage stattfinden, ob ein derartiger „Kunstfilm“ für ein breites Publikum zugänglich ist und welche Reaktionen es seitens der Zuschauer in Bezug auf die Darstellung der Malerei im Film gibt. Dazu werden einige Zuschauerrezensionen untersucht.

Diese Arbeit liefert in erster Linie einen Überblick und eine Annäherung an die erwähnten Fragen, da für tiefer gehende Einblicke empirische Erhebungen erforderlich gewesen wären, die in dem Umfang dieser Arbeit aber nicht stattfinden konnten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Malerei im Film

Kunst und Film intermedial – Ein Überblick

Die Darstellung des künstlerischen Schöpfungsprozesses

III. Pollock – Kunst- oder Heldengeschichte?

Der Film

Der Künstler – Prototyp eines Filmhelden?

Die Darstellung der Malerei im Film

IV. Das Echo auf den Film

Pollock – ein Film für ein breites Publikum?

Die Malerei im Film – nur eine Nebenrolle?

V. Fazit

VI. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Film "Pollock" aus dem Jahr 2000 mit dem Ziel zu analysieren, welchen Stellenwert die Malerei in dieser Künstlerbiografie einnimmt und wie der künstlerische Schaffensprozess filmisch dargestellt wird. Zudem wird anhand von Zuschauerrezensionen erörtert, ob der Film ein breites Publikum für die Kunst begeistern kann.

  • Intermediale Beziehungen zwischen Film und Malerei
  • Visualisierung kreativer Schöpfungsprozesse im Kino
  • Die Darstellung von Künstlern als Filmhelden
  • Rezeption von "Kunstfilmen" durch das Massenpublikum
  • Authentizität filmischer Inszenierungen von Malprozessen

Auszug aus dem Buch

Die Darstellung der Malerei im Film

Von Anfang an gibt es in Pollock immer wieder Hinweise auf die Malerei. Sie ist allgegenwärtig: ob in Gesprächen, in Bildern, die im Hintergrund auftauchen, oder Malutensilien, die mal mehr, mal weniger direkt in die Szene eingebunden werden. Pollocks künstlerische Entwicklung wird gezeigt: in den ersten Szenen sind noch seine abstrakt-figürlichen Bilder zu sehen, die stark an Picasso erinnern, am Ende sind die Werke zu sehen, durch die Pollock bekannt geworden ist: die Dripping-Bilder. Aber wie genau zeigt sich diese Entwicklung? Welche Rolle wird der Malerei in diesem Film zugesprochen? Wie authentisch kann der Schöpfungsprozess durch einen Schauspieler vermittelt werden und wie wird er filmisch übersetzt? Diese Fragen sollen im Folgenden thematisiert werden.

Die erste Szene, in der Pollock beim Malen gezeigt wird, beginnt erst nach 22 Minuten, während die erste Sex-Szene bereits bei 13 Minuten 30, die erste Szene, die ihm bei einem psychischen Zusammenbruch zeigt, bereits bei 16 Minuten 38 beginnt. Erst relativ spät also wird der Zuschauer mit dem Thema der Malerei bzw. der Arbeitsweise Pollocks und der Entstehung eines Bildes konfrontiert. Die erste signifikante Malszene ist sogar noch später anzusiedeln, nämlich bei ca. 30 Minuten. Es ist die Szene in der Pollock vor einem überdimensionalen Auftragsbild für Peggy Guggenheim sitzt. Laut Lee schaut er schon seit Wochen auf die leere Leinwand. In dieser Szene wird zum ersten Mal versucht, den geistigen, den kreativen Prozess des Künstlers darzustellen. Durch ein filmisches Mittel, dass den Zuschauer in die Perspektive des Künstlers versetzt, sehen wir was Pollock sieht: die weiße Leinwand. Die Kinoleinwand wird hier zur Bildleinwand. Die gesamte Fläche ist weiß (Abb.1). Danach sehen wir auf der Fläche ein Close-Up der Augen von Pollock (Abb. 2). Dem Zuschauer wird das Gefühl vermittelt, als passiere etwas hinter diesen Augen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Arbeit stellt die Forschungsfragen bezüglich der Rolle der Malerei und der Darstellung des Schöpfungsprozesses im Film Pollock vor.

II. Malerei im Film: Dieses Kapitel gibt einen theoretischen Überblick über die Intermedialität von Kunst und Film und die Problematik der Visualisierung künstlerischer Prozesse.

III. Pollock – Kunst- oder Heldengeschichte?: Es folgt eine Analyse des Films, wobei besonders die Inszenierung Pollocks als tragischer Filmheld und die Darstellung seiner spezifischen Maltechnik beleuchtet werden.

IV. Das Echo auf den Film: Anhand von Zuschauerrezensionen und Besucherzahlen wird untersucht, wie das Publikum die Darstellung der Malerei und des Künstlers wahrnimmt.

V. Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Resümee, dass die Malerei in Pollock trotz narrativer Schwerpunkte auf der Biografie einen eigenen, wichtigen Raum einnimmt.

Schlüsselwörter

Pollock, Jackson Pollock, Künstlerfilm, Malerei im Film, Dripping-Technik, Filmbiografie, künstlerischer Schaffensprozess, Ed Harris, Intermedialität, Filmheld, Kunst-Rezeption, Zuschauerrezensionen, Authentizität, Ästhetik, Kunstfilm.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Film "Pollock" aus dem Jahr 2000 als Künstlerbiografie und untersucht, welchen Stellenwert die Malerei neben der persönlichen Lebensgeschichte einnimmt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das intermediale Verhältnis von Film und Malerei, die filmische Inszenierung des kreativen Schaffensprozesses und die Rezeption von Kunst durch ein breites Kinopublikum.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit geht den Fragen nach, inwieweit die Malerei im Film eine aktive Rolle spielt und wie authentisch der künstlerische Schöpfungsprozess durch die schauspielerische Darstellung vermittelt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine filmwissenschaftliche Analyse der Filmszenen vorgenommen, ergänzt durch die Untersuchung von Zuschauerrezensionen und den Vergleich mit filmtheoretischen Ansätzen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl einen theoretischen Überblick zur Malerei im Film als auch eine detaillierte Szenenanalyse von "Pollock" sowie eine Auswertung der Zuschauerresonanz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie "Künstlerfilm", "Dripping-Technik", "Schöpfungsprozess", "Intermedialität" und "Filmbiografie" definiert.

Inwieweit spielt die Person Jackson Pollock im Film die Hauptrolle?

Die Untersuchung zeigt, dass der Film stark auf der tragischen Lebensgeschichte und den persönlichen Krisen Pollocks aufbaut, wobei die Malerei zeitweise narrativ in den Hintergrund rückt.

Wie bewerten die Zuschauer die Darstellung des Malprozesses im Film?

Die Mehrheit der untersuchten Rezensenten bewertet die schauspielerische Umsetzung der Malprozesse durch Ed Harris als überzeugend und inspirierend für das eigene Verständnis von Kunst.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pollock - zur Bedeutung der Malerei im Film
Hochschule
Universität Siegen
Note
1,0
Autor
Daniela Hoffmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
23
Katalognummer
V172712
ISBN (eBook)
9783640927531
ISBN (Buch)
9783640927425
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jackson Pollock Malerei Film Moderne Malerei Dripping Kunst Medien Künstlerfilm Film und Kunst
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniela Hoffmann (Autor:in), 2008, Pollock - zur Bedeutung der Malerei im Film, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172712
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Leseprobe aus  23  Seiten
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