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Der Autismus und das Asperger-Syndrom bei Kindern

Titel: Der Autismus und das Asperger-Syndrom bei Kindern

Hausarbeit , 2010 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Melanie Leukert (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Psychologie, Pädagogik und andere Professionen arbeiten bereits seit einigen Jahren an der Förderung autistischer Menschen, um einer Isolation entgegenzuwirken. Die Arbeit mit behinderten Menschen gewinnt in der Sozialen Arbeit zunehmend an Bedeutung, andererseits besteht ein Mangel an qualifizierten SozialarbeiterInnen, welche mit dem Thema Autismus vertraut sind. Es gibt kaum Literatur, Bedarf an Fachwissen und Förderungen von autistischen Menschen steigt jedoch.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit soll die Gegenüberstellung von frühkindlichem Autismus und dem Asperger-Syndrom stehen. Ich versuche herauszuarbeiten, wie sich autistische Störungen äußern, beziehungsweise wie SozialarbeiterInnen im Umgang mit erkrankten Kindern und Jugendlichen agieren könnten. Die Forschung hat in den letzten Jahren neue Erfahrungen auf dem Gebiet des Autismus gewonnen, aktuelle Ergebnisse werde ich in den einzelnen Kapiteln erklären. Daraus ergeben sich folgende Fragen, welche ich im Verlauf der Hausarbeit erörtern möchte: Welche Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten finden Kinder mit der Diagnose Asperger-Syndrom in der Sozialen Arbeit und wie können diese angewendet werden? Was leistet die Soziale Arbeit in Bezug auf die TEACCH-Methode? Gibt es Unterschiede zwischen dem frühkindlichen Autismus und dem Asperger-Syndrom?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen

2.1 Autismus

2.2 Frühkindlicher Autismus

2.3 Asperger-Autismus

3 Autismus-Spektrum-Störungen und seine Formen

3.1 Frühkindlicher Autismus

3.1.1 Diagnisekriterien nach ICD-10 und DSM-IV

3.1.2 Epidemiologie

3.1.3 Symptomatik

3.1.4 Ätiologie

3.1.5 Diagnostik

3.2 Asperger-Syndrom

3.2.1 Diagnosekriterien nach ICD-10 und DSM-IV

3.2.2 Epidemiologie

3.2.3 Symptomatik

3.2.4 Ätiologie

3.2.5 Diagostik

4 Soziale Probleme von autistischen Kindern

5 Interventionsmöglichkeiten: Sozialkompetenztraining mit Hilfe des TEACCH-Programms

6 Unterschiede zwischen dem frühkindlichen Autismus und dem Aspgerger-Syndrom

7 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den frühkindlichen Autismus und das Asperger-Syndrom in einer Gegenüberstellung zu analysieren, um Erkenntnisse für die praktische Arbeit von SozialarbeiterInnen zu gewinnen und Interventionsmöglichkeiten aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Autismus und Definitionen der verschiedenen Störungsbilder
  • Klassifizierung, Symptomatik und Ätiologie von Autismus-Spektrum-Störungen
  • Soziale Herausforderungen für betroffene Kinder und deren Familien
  • Anwendung des TEACCH-Programms als pädagogisch-therapeutischer Ansatz in der Sozialen Arbeit
  • Differenzierung der Merkmale zwischen frühkindlichem Autismus und Asperger-Syndrom

Auszug aus dem Buch

3.2 Asperger-Syndrom

Nachfolgend beschreibe ich das Asperger-Syndrom nach seinen Klassifikationsinstrumenten, der Epidemiologie, der Symptomatik, Ätiologie sowie nach der Diagnostik.

3.2.1 Diagnosekriterien nach ICD-10 und DSM-IV

Das Asperger-Syndrom gehört, wie der frühkindliche Autismus, zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen. Erst 1991 fand das Asperger-Syndrom Zugang in die internationale Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (im ICD-10) und 1994 in das diagnostische und statistische Manual psychischer Störungen (DSM-IV) der American Psychiatric Association (http://www.autismus-in-berlin.de 2000, 97). In der aktuellen Ausgabe des ICD-10 wird das Syndrom mit dem Schlüssel F84.5 ausgeführt. Nach der Veröffentlichung stieg das Interesse an Literatur über das Asperger-Syndrom.

Schwierig gestaltet sich die Differenzierung des Asperger-Syndroms von einer schizoiden Persönlichkeitsstörung. Laut ICD-10 wird bei der Diagnose einer schizoiden Persönlichkeitsstörung das Asperger-Syndrom ausgeschlossen. Jedoch schließt das Asperger-Syndrom gerade im Kindesalter eine schizoide Persönlichkeitsstörung ein (ebd., 98). Hier ist der Forschungsbedarf sehr groß.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung skizziert die Relevanz der Förderung autistischer Menschen in der Sozialen Arbeit und formuliert die zentralen Forschungsfragen der Hausarbeit.

2 Definitionen: In diesem Abschnitt werden die Begriffe Autismus, frühkindlicher Autismus und Asperger-Autismus historisch und terminologisch definiert.

3 Autismus-Spektrum-Störungen und seine Formen: Dieses Kapitel erläutert die klinischen Merkmale, Epidemiologie und Diagnostik von frühkindlichem Autismus und Asperger-Syndrom nach ICD-10 und DSM-IV.

4 Soziale Probleme von autistischen Kindern: Der Text beleuchtet die familiären und gesellschaftlichen Herausforderungen sowie die Bedeutung einer frühzeitigen Integration.

5 Interventionsmöglichkeiten: Sozialkompetenztraining mit Hilfe des TEACCH-Programms: Das Kapitel beschreibt das TEACCH-Programm als pädagogisch-therapeutischen Ansatz zur Förderung von Kindern und Jugendlichen.

6 Unterschiede zwischen dem frühkindlichen Autismus und dem Aspgerger-Syndrom: Hier erfolgt ein Vergleich beider Störungsbilder hinsichtlich Sprachentwicklung, Motorik und Intelligenz.

7 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel beantwortet die eingangs gestellten Forschungsfragen und fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen.

Schlüsselwörter

Autismus, Asperger-Syndrom, Frühkindlicher Autismus, Sozialarbeit, TEACCH-Programm, Sozialkompetenztraining, Integration, Entwicklungsstörungen, ICD-10, DSM-IV, Inklusion, Spezialinteressen, Kommunikation, Förderung, Behinderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Hausarbeit befasst sich mit dem frühkindlichen Autismus sowie dem Asperger-Syndrom im Kindesalter und deren Relevanz für die Soziale Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Definitionen, klinische Symptomatik, die soziale Situation der Betroffenen und spezifische Interventionsmethoden.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, Handlungsmöglichkeiten für SozialarbeiterInnen im Umgang mit autistischen Kindern zu identifizieren und die Unterschiede zwischen den beiden Störungsbildern zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die aktuelle Fachliteratur und Informationen aus dem Deutschen Ärzteblatt auswertet und gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition der Begriffe, der Darstellung der Störungsbilder nach medizinischen Klassifikationen sowie der Diskussion von Fördermöglichkeiten wie dem TEACCH-Programm.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Autismus-Spektrum-Störung, Sozialkompetenztraining, TEACCH, Integration und die Differenzierung zwischen den Syndromen.

Warum ist das TEACCH-Programm für die Soziale Arbeit relevant?

Es bietet ein lebensbegleitendes System, das individuelle Ressourcen aktiviert, anstatt sich primär auf Defizite zu konzentrieren, und ermöglicht eine strukturierte Teilhabe.

Wie unterscheidet sich das Asperger-Syndrom vom frühkindlichen Autismus in Bezug auf die Sprache?

Während Kinder mit Asperger-Syndrom meist relativ früh sprechen und eine korrekte Grammatik verwenden, zeigt sich beim frühkindlichen Autismus häufig eine stark verzögerte Sprachentwicklung oder sogar Sprachlosigkeit.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Autismus und das Asperger-Syndrom bei Kindern
Hochschule
Fachhochschule Erfurt
Veranstaltung
Gesundheit, Krankheit und Behinderung
Note
1,0
Autor
Melanie Leukert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V172764
ISBN (eBook)
9783640928248
ISBN (Buch)
9783640927876
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Autismus Asperger Frühkindlicher Autismus Asperger-Syndrom Autismus-Spektrum-Störungen TEACCH
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melanie Leukert (Autor:in), 2010, Der Autismus und das Asperger-Syndrom bei Kindern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172764
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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