Vorbildliche E-Learning-Konzepte


Seminararbeit, 2011
23 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsumschreibungen
2.1 E-Learning
2.2. Blended Learning
2.3. Anforderungen an E-Learning Konzepte
2.4. Erstellung der Lerninhalte
2.5. Instrumente des E-Learning

3 E-Learing in kleinen-, mittelständigen und Großen Unternehmen
3.1. E-Learning in kleinen Unternehmen
3.2. E-Learning in mittelständigen Unternehmen
3.3. E-Learning in großen Unternehmen

4 Faziz

Literatur- und Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Themen und Inhalte des E-Learnings; Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.; http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_Praesentation_E-Learning_PK_04_03_2009.pdf; aufgerufen am 01.05.2011

2 Präsenz- und Onlinelehre der Freien Universität Berlin; Quelle: http://www.e-learning.fu-berlin.de/lehren_mit_neuen_medien/einsatzszenarien/blended_learning/index.html; aufgerufen am 01.05.2011

3 Parameter der Erstellung von E-Learning Systeme; Quelle: Philipp Köllinger, E-Learning in deutschen Unternehmen

4 Bedarfsanalyse für ein E-Learning-Konzept; Quelle: Seibt, Dietrich ua.; Customer Focused E-Learning

5 Multiple-Choice-Frage; Quelle www.soton.ac.uk

6 Learning-Management-System; Quelle: http://www.tutorpro.co.uk

7 E-Learning in der Zukunft; Quelle: http://www.moerfelderkreis.de

8 Übersicht E-Learning Formen; Quelle: http://www.tschlotfeldt.de/files/bitkom_e-learning-web2.0.png

9 E-Learning Bedarfsanalyse; Quelle:http://www.elearning-mv.de/ElQHH/seiteninhalte/handlungshilfen/mindmaps/1.1.png

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

In den Medien ist immer öfter zu hören, dass in unserer heutigen Informationsgesellschaft die stetige Vermittlung von Wissen von sehr hoher Bedeutung ist. Der technische Fortschritt fordert ein dauerhaftes Lernen der Menschen, egal ob jung oder alt. Oftmals scheitern betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen neben dem hohen Kostenaufwand auch aufgrund des hohen Zeitmangels. Personalchefs haben somit häufig nicht die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter für Schulungen freizustellen, da sie fest in Unternehmensprozesse eingebunden sind.

Durch die Verbreitung des Internets Ende der 90er Jahre entstanden durch die systematische Weiterentwicklung des E-Learnings neue Weiterbildungsmöglichkeiten, Mitarbeiter flexibler und unabhängiger zu schulen[1]. Dadurch erlebt das E-Learning seit diesem Zeitpunkt bis heute hin einen regelmäßigen Aufschwung.

Das Ziel dieser Arbeit wird sein, den Begriff des E-Learnings zu definieren und anschließend vom "Blended-Learning" zu differenzieren. Im Anschluss daran werden die Anforderungen an E-Learning Konzepte erläutert sowie die Erstellung der Lerninhalte und die Instrumente des E-Learnings dargestellt. Im dritten Punkt wird der Einsatz des E-Learnings in kleinen- mittelständigen- und großen Unternehmen thematisiert, welcher der Schwerpunkt dieser Arbeit ist. Die Seminararbeit schließt mit einem anschließenden Fazit und versucht einen Ausblick über die zukünftige Entwicklung des E-Learnings zu geben.

2 Begriffsumschreibungen

2.1 E-Learning

In der Literatur gibt es unterschiedliche Definitionen, was unter dem Begriff des E-Learnings zu verstehen ist. Hier soll unter E-Learning das Lernen sowie Lehren mittels verschiedener elektronischer Instrumente verstanden werden.[2] Weiterhin lassen sich u.a. Begriffe, wie electronic learning, computergestütztes Lernen oder online Lernen synonym für E-Learning verwenden. Am bekanntesten ist das E-Learning mit der Verbindung zu dem Internet bzw. des Intranets. Das klassische E-Learning bezieht sich in der Regel auf Internet basierten Technologien.[3] Viele Lehrinstitute und Wirtschaftsunternehmen stellen auf ihrer Homepage Lernmaterial online zur Verfügung. Dies kann in Form von "Multiple-Choice" Fragenkatalogen sein, aber auch in Darstellung eines Lehrvideos, wie z.B. an der Hochschule Aschaffenburg der Dozent Ernst Schulten ein Lehrvideo zur Erstellung einer Datenbank in Microsoft Access online gestellt hat. Die Deutsche Post AG wiederum hat für die Mitarbeiter im Personalwesen einen Englischtest in Form von Multiple-Choice Fragen in ihr Intranet gestellt[4]. Hier können die Angestellten direkt an ihrem Arbeitsplatz ihre Englischkenntnisse testen und ggf. verbessern.

Von besonderer Bedeutung ist das E-Learning bei berufsbegleitenden Ausbildungen, wie z.B. der berufsbegleitende Masterstudiengang. Unternehmen sehen hierbei den großen Vorteil, dass der Lernstoff nach Modulen aufgebaut ist und die Teilnehmer je nach Wissensstand in verschiedene Modulen starten können. Ein weiterer Pluspunkt wird darin gesehen, dass das Lernen direkt am Arbeitsplatz erfolgen kann. Hierdurch wird enorme Zeit gewonnen, da Mitarbeiter nicht extra zu Seminaren und Vorträgen reisen müssen. Dies ermöglicht, dass mehrere Mitarbeiter einer Abteilung parallel die gleiche Weiterbildungs- oder Schulungsmaßnahme absolviere können[5]

Den häufigsten Anwendungsbereich findet das E-Learning, wie die folgende Grafik verdeutlicht, bei IT-Anwendungen, gefolgt von Produktschulungen. Der Grund dafür ist, dass die Vermittlung dieses Wissens einen hohen Anteil an Theorie hat, welche es oftmals gilt, auswendig zu lernen. Dennoch eignet sich E-Learning für fast alle Themen der Aus- bzw. der Weiterbildung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1

2.2 Blended Learning

Unter Blended Learning versteht man eine sogenannte Mischform von Präsenz- und Onlineanteilen in der Ausbildung und Weiterbildung[6]. Unter Präsenzanteilen fällt beispielsweise der Besuch von Vorlesungen, während sich die Onlineanteile, wie z.B. ein Multiple-Choice-Test, auf Lehrmodulen beziehen, die sich über einen Server aufrufen lassen. Im Kapitel 1.1 wurde die Erstellung eines Lehrvideos zur Erstellung einer Datenbank unter E-Learning aufgelistet. Dies stimmt insoweit überein, sofern ein Student selbständig das Erstellen einer Access-Datenbank lernen will.

Jedoch fällt dieser Vorgang unter Blended Learning sobald der Student parallel die Vorlesung "Datenbankprogrammierung" beim Dozenten Schulten hört, da es sich dabei wiederum um eine Mischung aus Präsens- und Onlineanteilen handelt. Der Besuch der Vorlesung fällt unter den Begriff der Präsenzlehre, das Lehrvideo unter den Begriff der Online Lehre.

Die nachfolgende Abbildung der Freien Universität Berlin soll verdeutlichen, dass auch diese auf Blended Learning als Lernform setzt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2 Quelle: Freie Universität Berlin

Ein weiteres Beispiel für Blended Learning wurde im März 2011 auf der CEBIT in Hannover vorgestellt, welches als Zielgruppe verschiedene Schulen vorsieht. Hier werden beispielsweise im Englischunterricht Arbeitsblätter auf einer elektronischen Tafel abgebildet. Gleichzeitig besteht ein Onlinekontakt zu einer Partnerschule in England. Kommen die Deutschen Schüler nicht auf die Lösung der Aufgabe, so können sie über die elektronische Tafel via Chat Kontakt zu den Schülern in England aufnehmen, um somit einen Lösungshinweis zur Lösung der Aufgabe zu erhalten[7].

2.3 Anforderungen an E-Learning Konzepte

Viele Unternehmen stellen sich die Frage, wie sie die betriebliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiter optimieren können. Nicht selten kommt bei den Angestellten der Personalentwicklung die Idee auf, E-Learning als Weiterbildungsmaßnahme einzuführen. Jedoch ist dies gar nicht so einfach, wie dies auf dem ersten Moment aussieht. Vielmehr müssen u.a. folgende Anforderungsfragen geklärt werden, die gleichzeitig die Anforderungen an E-Learning-Konzepte darstellen, bevor sich ein E-Learning Konzept entwickeln lässt[8]:

- Sind die Mitarbeiter für den Umgang mit dem PC ausreichend qualifiziert?
- Ist es im Unternehmen möglich, E-Learning ohne organisatorische Umstellungen innerhalb des Unternehmens durchzuführen?
- Lohnt sich der Kostenaufwand für die Einführung des E-Learnings?
- Sind die IT-Anforderungen ausreichend, oder muss die IT aufgewertet werden?
- Sind die Themengebiete der Weiterbildung überhaupt für E-Learning geeignet?
- Sind die Mitarbeiter ausreichend motiviert, in die Thematik des E-Learnings einzusteigen?

2.4 Erstellung der Lerninhalte

Nach dem die erforderlichen Anforderungen für das E-Learning geklärt sind, können Unternehmen beginnen, ein Projektteam zu gründen, welches die Einführung des E-Learnings durchführt. Das Team sollte aus Mitarbeitern der IT-Abteilung, der Personalabteilung und des Controllings bestehen. IT Mitarbeiter haben die Aufgabe, für einen reibungslosen technischen Ablauf zu sorgen, während die Personaler die Verantwortung über die Inhalte und des organisatorischen Ablaufs des E-Learnings tragen und diese ggf. auch entwickeln, während das Controlling die Einhaltung des Budgets überwacht. Während dessen ist es unvermeidbar, die Zielgruppe jederzeit im Auge zu behalten, was durch die nachfolgende Grafik verdeutlicht werden soll, denn für die Zielgruppe wird das E-Learning eingeführt.

[...]


[1] Kristina Nellißen, E-Learning: Begriff, Konzepte und Systeme (2007), Seite 1

[2] Günter Daniel, Rey; E-Learning Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung (2009), Seite 15

[3] Philipp Köllinger: E-Learning in Deutschen Unternehmen (2002), Seite 15

[4] Information durch ein telefonisches Interview mit der Deutschen Post AG am 26. April 2011

[5] Ulrike Bentlage, Peter Glotz ua.; E-Learning (2002), Seite 19

[6] Vgl. Freie Universität Berlin; http://www.e-learning.fu-berlin.de/lehren_mit_neuen_medien/einsatzszenarien/blended_learning/index. html

[7] Information durch eigenen Besuch der CEBIT im März 2011

[8] Philipp Köllinger; E-Learning in deutschen Unternehmen (2002), Seite 177

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Vorbildliche E-Learning-Konzepte
Hochschule
Hochschule Aschaffenburg
Veranstaltung
Personalmanagement
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
23
Katalognummer
V172796
ISBN (eBook)
9783640928347
ISBN (Buch)
9783640928088
Dateigröße
1027 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vorbildliche, e-learning-konzepte
Arbeit zitieren
Holger Wilhelm (Autor), 2011, Vorbildliche E-Learning-Konzepte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172796

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