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Die Notwendigkeit von Social Commerce

Von einer erhöhten Wettbewerbsintensität im Internet zu erfolgreichen Social Commerce-Strategien am Beispiel Nike+

Title: Die Notwendigkeit von Social Commerce

Term Paper , 2011 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefan Schatt (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Soziale Netzwerke werden immer beliebter und die dort möglichen Anwendungen, Spiele und Kommunikationsmöglichkeiten immer komplexer, wobei auch immer mehr Investoren und Firmen ihre Aktivitäten in das soziale Netz ausweiten. So stieg die US-Investment-Bank Goldman Sachs im Januar 2011 in Facebook ein und kaufte dabei Unternehmensanteile im Wert von 450 Millionen Dollar. Diese Investition implizierte für Facebook einen Unternehmenswert von rund 50 Milliarden Dollar und zog damit ein starkes Interesse sämtlicher Medien auf sich. Das eine Bank derartige Summen in ein Unternehmen investiert, welches selber kaum Zahlen veröffentlicht und auch im Datenschutz in den letzten Jahren negative Schlagzeilen verursachte, zeigt deutlich welch ökonomisches Potential insgesamt in sozialen Netzwerken gesehen wird. Wer heute einen Account bei Facebook besitzt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit schon Gruppen-Seiten von Unternehmen und Dienstleistern besucht haben. Warum immer mehr Unternehmen gezielt in sozialen Netzwerken agieren, und welche Möglichkeiten sich dort für deren Marketing ergeben soll im Folgenden dargestellt werden.
Dabei soll zunächst über die allgemeinen Definitionen des Electronic Commerce die Vorteile des Online-Handels aufgezeigt werden, in dessen Folge die Online-Präsenz von Unternehmen im Internet anwuchs. Ausgehend von diesem Wachstum und der damit neu aufgekommenen Wettbewerbsintensität soll gezeigt werden, dass Firmenaktivitäten im sozialen Netz nicht nur freiwilliger Natur sind, sondern auch verstärkt betrieben werden müssen um seine Kunden zu erreichen. Anschließend soll der Bereich des Social Commerce Definiert und dessen Möglichkeiten sowie Dimensionen für eine Monetarisierung von Social Media aufgeführt werden. Als wohl eine der eindrucksvollsten Maßnahmen des Social Commerce soll abschließend das Fallbeispiel Nike+ auf die angewandten Strategien und konkret realisierten Maßnahmen analysiert werden. Dabei soll ersichtlich werden, welche Möglichkeiten sich durch den Einsatz von Social Commerce ergeben.
Da die 2008 in deutscher Sprache erschienene Version von Facebook sich erst in der Zeit danach als heute wichtigstes soziales Netzwerk in Deutschland etablierte, beziehen sich die nachfolgenden Erläuterungen über Social Commerce auf Bücher mit dem Erscheinungsjahr 2008. Weil die Entwicklung des Social Commerce sich rasch verändert, wurden möglichst aktuelle Zahlen von 2011 herangezogen, die vorwiegend im Internet publiziert wurden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. E-Business, E-Commerce und M-Commerce

2.1 Begriffliche Definitionen

2.2 Ausprägungen des Online Handels und deren allgemeine Vorteile

2.3 Die Wertschöpfungskette von Online-Angeboten im Vergleich zu Offline-Läden

2.4 Die Wettbewerbsintensivität im Internet als Zwang zu Social-Media Aktivitäten

3. Social Commerce

3.1 Definitionen und Ausprägungen

3.2 Unternehmensvorteile durch die Instrumentalisierung Sozialer Netzwerke

3.3 Zielgruppengerechte Werbung durch Targeting am Beispiel Facebook

3.4 Erscheinungsformen des Social Commerce

4. Nike+ als alternatives Geschäftsmodells durch Social-Commerce-Komponenten

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die ökonomische Notwendigkeit von Social Commerce für Unternehmen im heutigen Wettbewerbsumfeld. Es wird analysiert, wie soziale Netzwerke durch gezieltes Targeting und Kundeninteraktion zur Wertschöpfung beitragen und welche Rolle innovative Geschäftsmodelle dabei spielen.

  • Grundlagen des Electronic Commerce und M-Commerce
  • Die steigende Wettbewerbsintensität im Internet als Treiber für Social-Media-Aktivitäten
  • Unternehmensvorteile und Monetarisierungsmöglichkeiten in sozialen Netzwerken
  • Detaillierte Analyse des Fallbeispiels Nike+ als innovatives Social-Commerce-Modell

Auszug aus dem Buch

3.3 Zielgruppengerechte Werbung durch Targeting am Beispiel Facebook

Eine für Firmen beliebte Form des Social Commerce ist das Targeting bei Facebook, da hier wie bereits beschrieben viele aktiver User erreichbar sind, die zudem ihre personenbezogenen Daten sehr freizügig preisgeben. Will ein Unternehmen Werbung schalten, gibt es bei Facebook dabei zwei Möglichkeiten. Bei der ersten Variante wählt der Werbekunde einen beliebigen Preis pro Klick auf seine Werbeanzeige. Dabei werden die freien Werbeflächen nach dem Auktionsprinzip demjenigen zugeteilt, der am meisten geboten hat. Der Unternehmer zahlt dabei nur, wenn ein User auf seine Anzeige klickt und kann dabei ein Limit festlegen, wie viel er maximal für seine Werbung zahlen will (vgl. Facebook 2011: Facebook-Werbung). Nach Erreichung des festgelegten Limits endet die Werbeaktion automatisch. Der von Facebook empfohlene Preis liegt hierbei zwischen 40 und 60 Cent pro Klick. Bei der zweiten Variante wird ein beliebiger Preis pro 1000 Anzeigen gewählt, wobei auch dann gezahlt wird, wenn nicht auf die Anzeige geklickt wird. Dafür ist der empfohlene Preis zwischen 20 und 30 Cent je 1000 Anzeigen wesentlich günstiger als bei der ersten Variante. Auch hier werden die freien Werbeflächen nach dem Auktionsprinzip vergeben (vgl. Ebda: Facebook-Werbung).

Um das Targeting effizient zu nutzen ist es wichtig vor dem Einstellen der Werbung die gewünschte Zielgruppe exakt zu definieren. Hierbei kann die Zielgruppe nach den Variablen Ort, Geschlecht, Alter, Bildungsgrad, Arbeitsplatz, Beziehungsstatus, Beziehungswünsche und Interessen gewählt werden (vgl. Shih 2010: 111). Damit das Targeting von Facebook automatisiert durchgeführt werden kann, kann der User bei der Auswahl eben dieser Eigenschaften meist zwischen mehreren vorgegebenen Varianten seine am ehesten zutreffende Variable auswählen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das ökonomische Potenzial sozialer Netzwerke ein und umreißt die Forschungsziele bezüglich der Monetarisierungsmöglichkeiten durch Social Commerce.

2. E-Business, E-Commerce und M-Commerce: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe des elektronischen Geschäftsverkehrs und beleuchtet die Wertschöpfungskettenvorteile von Online-Händlern gegenüber dem stationären Handel.

3. Social Commerce: Hier wird der Bereich des Social Commerce definiert, die Unternehmensvorteile durch soziale Netzwerke dargelegt und die Dimensionen des Social Commerce erläutert.

4. Nike+ als alternatives Geschäftsmodells durch Social-Commerce-Komponenten: Anhand des Falls Nike+ wird aufgezeigt, wie durch technologische Innovationen und Social-Commerce-Strategien ein erfolgreiches, neues Geschäftsmodell etabliert werden kann.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von Social Commerce zusammen und betont, dass deutsche Unternehmen trotz erfolgreicher amerikanischer Vorbilder noch Nachholbedarf bei der Entwicklung eigener, innovativer Strategien haben.

Schlüsselwörter

Social Commerce, E-Commerce, Soziale Netzwerke, Facebook, Targeting, Monetarisierung, Nike+, Wertschöpfungskette, Online-Handel, Marketing, Geschäftsmodelle, Kundenkommunikation, ROI, Userbeteiligung, Internetökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Bedeutung von Social Commerce und wie Unternehmen soziale Netzwerke zur Absatzsteigerung und Kundenbindung nutzen können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Grundlagen des E-Commerce, die Wertschöpfungsstrukturen im Internet, die Mechanismen von Targeting-Werbung und die strategische Umsetzung von Social-Commerce-Konzepten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum Firmenaktivitäten in sozialen Netzwerken mittlerweile unerlässlich sind und welche Möglichkeiten Social Commerce zur Monetarisierung bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Untersuchung eines konkreten Fallbeispiels (Nike+), um Strategien und deren Auswirkungen in der Praxis zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen von E-Commerce-Modellen, die Vorteile des Targetings in sozialen Netzwerken und sechs spezifische Dimensionen des Social Commerce nach Paul Marsden analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Social Commerce, Targeting, Wertschöpfungskette, Monetarisierung und Soziale Netzwerke charakterisiert.

Warum ist das Beispiel Nike+ für die Analyse so relevant?

Nike+ dient als Paradebeispiel für ein innovatives Geschäftsmodell, das physische Produkte mit einer digitalen, sozialen Community-Plattform verknüpft und so einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten wie Adidas erzielt.

Was kritisiert der Autor in Bezug auf deutsche Unternehmen?

Der Autor kritisiert, dass es an vergleichbaren, innovativen Social-Commerce-Strategien deutscher Unternehmen mangelt und Firmen wie der Otto-Versand eher durch Nachahmung als durch eigene Pionierleistungen agieren.

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Details

Title
Die Notwendigkeit von Social Commerce
Subtitle
Von einer erhöhten Wettbewerbsintensität im Internet zu erfolgreichen Social Commerce-Strategien am Beispiel Nike+
College
University of Passau
Course
Medienökonomie
Grade
1,3
Author
Stefan Schatt (Author)
Publication Year
2011
Pages
19
Catalog Number
V172937
ISBN (eBook)
9783640930234
ISBN (Book)
9783640930258
Language
German
Tags
social commerce wettbewerbsintensität commerce-strategien nike+ social commerce media social media social media marketing soziale netzwerke
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Schatt (Author), 2011, Die Notwendigkeit von Social Commerce, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172937
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