Ich habe mich in dieser Seminararbeit mit der Frage beschäftigt, warum ich Erziehungswissenschaft studiere. Umfang: 9 Seiten
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Universität
Der Mensch als Maß der Erziehung
Familie, Schule, Peerkultur und Medien
Rituale und habits
Podiumsdiskussion
Warum ich Erziehungswissenschaften studiere
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit dient der Reflexion über die Studienwahl „Erziehungswissenschaft“ an der Universität Innsbruck, wobei die Autorin anhand theoretischer Quellen und eigener Beobachtungen prüft, ob das Studium ihren Erwartungen und beruflichen Ambitionen entspricht.
- Grundlagendefinition der Erziehungswissenschaft in Theorie und Praxis.
- Anthropologische Perspektiven auf Erziehung und die Rolle der Gesellschaft.
- Einfluss von Familie, Medien und Peerkultur auf die kindliche Entwicklung.
- Die Bedeutung von Ritualen und Gewohnheiten (habits) im Erziehungsprozess.
- Berufsperspektiven und Motivation für ein erziehungswissenschaftliches Studium.
Auszug aus dem Buch
Der Mensch als Maß der Erziehung
Christoph Wulf bezieht sich bei seinem Vortrag hauptsächlich auf die Anthropologie. Für ihn ist es wichtig, dass ein Kind sich mit anderen Kulturen beschäftigt. Wie aus dem Titel der Vorlesung „Der Mensch ist das Maß der Erziehung“ bereits zu erschließen ist, geht er davon aus, dass der Mensch den Menschen braucht, um Mensch zu werden. Die Ursprünge dieses Gedankens liegen in der philosophischen Anthropologie, die behauptet, dass der Mensch ohne den Menschen nicht überlebensfähig ist. Ein Tier, wie zum Beispiel ein Fohlen kann unmittelbar nach der Geburt alleine überleben. Ein Säugling aber, welcher als extrauterines Frühjahr bezeichnet wird, ist auf die Erziehung und Bildung durch seine Eltern angewiesen.
Ich persönlich denke auch, dass der Mensch ein Gattungswesen ist. Er braucht die organisierte Gesellschaft aus dem Grund, weil er abhängig von ihr ist. Wie könnte ein Mensch ohne die Anwesenheit der Gesellschaft das Sprechen oder das Empfinden von Trauer und Glück erlernen? Wie könnte er wissen welche Vorstellungen moralisch und ethnisch vertretbar sind oder wie man sich richtig oder falsch verhält? Meiner Ansicht nach basieren diese Dinge alle auf einen Lernprozess, vermittelt durch die Gesellschaft.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Autorin legt ihre Motivation für die Auseinandersetzung mit dem Studium der Erziehungswissenschaft dar und definiert den Begriff aus ihrer persönlichen Sichtweise.
Universität: Das Kapitel reflektiert die Rolle der Universität als Ort der Verunsicherung, Kreativität und der persönlichen Selbstständigkeit für junge Erwachsene.
Der Mensch als Maß der Erziehung: Hier wird die anthropologische Sichtweise thematisiert, wonach der Mensch auf die Gesellschaft und Erziehung angewiesen ist, um sich als Individuum zu entwickeln.
Familie, Schule, Peerkultur und Medien: Die Autorin diskutiert die sich wandelnden Einflussfaktoren auf Kinder, wobei insbesondere die zunehmende Bedeutung der Medien kritisch betrachtet wird.
Rituale und habits: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von wiederkehrenden Handlungen und Gewohnheiten für den sozialen Zusammenhalt und die kulturelle Prägung.
Podiumsdiskussion: Die Autorin resümiert ihre Eindrücke einer universitären Fachdiskussion und bewertet deren Beitrag zur Informationsvermittlung.
Warum ich Erziehungswissenschaften studiere: Abschließend werden die persönlichen Beweggründe für die Studienwahl sowie die beruflichen Erwartungen und das Interesse an pädagogischen Forschungsfeldern erläutert.
Schlüsselwörter
Erziehungswissenschaft, Anthropologie, Bildung, Gesellschaft, Universität Innsbruck, Rituale, habits, Medienpädagogik, Erziehungsstil, Entwicklung, Kindheit, Forschungsmethodik, Studium, Pädagogik, Sozialisation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit reflektiert die Studienwahl der Autorin an der Universität Innsbruck und setzt sich kritisch mit erziehungswissenschaftlichen Inhalten und theoretischen Modellen auseinander.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten zählen die anthropologische Bedeutung von Erziehung, die Rolle von Ritualen, der Medieneinfluss auf Kinder sowie die Bedeutung von Gewohnheiten (habits).
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die persönliche Klärung, ob das Bachelorstudium der Erziehungswissenschaften für die Autorin die richtige Wahl für ihre berufliche Zukunft ist.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin stützt sich auf eine qualitative Auseinandersetzung mit Fachvorträgen, einer Podiumsdiskussion sowie weiterführender Fachliteratur zu Erziehungsfragen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse von Erziehungsfaktoren, der Reflexion über universitär vermittelte Theorien und der kritischen Beobachtung aktueller gesellschaftlicher Tendenzen bei Kindern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Erziehungswissenschaft, Bildung, anthropologische Grundlagen, Rituale und soziale Entwicklung geprägt.
Wie bewertet die Autorin das Erziehungsmodell der Universität Innsbruck?
Die Autorin kritisiert die aus ihrer Sicht zu starke Theorieorientierung und das Fehlen verpflichtender Praxisphasen im Bachelorstudium.
Welche Bedeutung misst die Autorin den Medien bei?
Sie sieht in einer unkontrollierten Mediennutzung eine Gefahr für die kindliche Entwicklung und fordert eine intensivere Auseinandersetzung mit diesem Einflussbereich im Studium.
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- Manuela Aberger (Author), 2010, Ist das Studium der Erziehungswissenschaft das Richtige für mich?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/172968