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Make-or-buy-Entscheidung und die richtige Lieferantenauswahl nach betriebswirtschaftlichen Methoden

Title: Make-or-buy-Entscheidung und die richtige Lieferantenauswahl nach betriebswirtschaftlichen Methoden

Project Report , 2011 , 34 Pages

Autor:in: Karel Müller (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Make-or-buy-Entscheidung und die richtige Lieferantenauswahl nach betriebswirtschaftlichen Methoden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vorstellung des Unternehmens

2.1 Ziele des Unternehmens

2.2 Organigramm

2.3 Mitarbeiter

2.4 Mitarbeiter Entwicklung von 1997–2010 grafisch dargestellt

2.5 Umsatz Entwicklung

3 Problemstellung

3.1 Vorgehensweise

4 Zielsetzung

5 Technische Beschreibung des Punktschweißens

5.1 Prinzip des Widerstandsschweißprozesses (Punktschweißen)

5.2 Mögliche Ursachen für schlechte Schweißungen

5.3 Sicherheitshinweise

6 Produkt-Vorstellung

6.1 Produkt 1

6.2 Produkt 2

6.3 Produkt 3

7 Make-or-buy Berechnung

7.1 Rechnung nach absoluten Deckungsbeitrag

7.2 Rechnung nach relativen Deckungsbeitrag

7.3 Break-evan-Point Berechnung

8 Lieferantenauswahl und Vorgehensweise

8.1 Angebote der Lieferanten

8.2 Entfernungsangabe der Lieferanten

8.3 Quantitativer Angebotsvergleich

8.4 Qualitativer Angebotsvergleich

8.5 Nutzwertanalyse

9 Vor- und Nachteile bei Make-or-buy

9.1 Beachtung bei Make-or-buy

10 Alternativen

11 Empfehlung

Zielsetzung & Themen

Die Projektarbeit verfolgt das Ziel, für einen neuen, strategisch wichtigen Auftrag aus der Automobilindustrie die wirtschaftlichste Make-or-Buy-Strategie zu entwickeln, um das Unternehmen trotz Kapazitätsengpässen zukunftsorientiert aufzustellen.

  • Analyse der Automobilzulieferindustrie und Unternehmensvorstellung
  • Technische Grundlagen des Punktschweißens und Qualitätsmanagement
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung mittels Deckungsbeitrags- und Break-Even-Analyse
  • Systematische Lieferantenauswahl durch quantitativen und qualitativen Angebotsvergleich
  • Strategische Bewertung von Eigen- versus Fremdfertigung

Auszug aus dem Buch

5.1 Prinzip des Widerstandsschweißprozesses (Punktschweißen)

Das Widerstandspunktschweißen ist ein Verfahren, bei dem die Fügepartner unter Druck und Wärme miteinander verbunden werden. Die Wärme entsteht durch die Umsetzung der zugeführten elektrischen Energie (Schweißstrom), welcher die zu verbindenden Teile mit hohem elektrischen Widerstand derart erwärmt, dass sie an ihrer Berührungsfläche schmelzen und eine Schweißlinse bilden, die nach ihrer Erstarrung eine feste Verbindung der Fügepartner bewirkt. Basis für diesen Vorgang ist die Gleichung:

Q = I² · R · t

Q = Wärmemenge

I = Schweißstrom

R = Gesamtwiderstand

t = Schweißzeit

Der große Vorteil dieser Schweißtechnik besteht in der Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit eine hohe Energie in Form von elektrischem Strom auf eine kleine Fläche eines Werkstückes zu konzentrieren, wobei unter Zuführung von hohem Druck (pneumatisch oder elektromechanisch) eine unlösbare Verbindung entsteht. Der Strom kann dabei bis über 40.000 Ampere betragen. Ausschlaggebend für die Haltbarkeit und die Größe des Schweißpunktes sind die in der Schweißsteuerung eingegebenen Schweißparameter, die von der Art und Dicke der zu verschweißenden Bauteile, deren Anzahl, deren Passung zueinander, sowie von deren Oberfläche abhängig sind (beschichtet, galvanisiert, verzinkt). Eine Rolle spielt auch die Kühlung der Schweißelektrode die Temperatur des Kühlwassers und dessen Durchflussmenge.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt den hohen Wettbewerbs- und Preisdruck in der deutschen Automobilzulieferindustrie, der zu Konzentrationsprozessen und Insolvenzen führt.

2 Vorstellung des Unternehmens: Porträtiert die Entwicklung des mittelständischen Betriebes, dessen Organisationsstruktur und strategische Ziele bis 2014.

3 Problemstellung: Erläutert den Zielkonflikt eines neuen Auftrags für die Punkterei, der trotz Kapazitätsmangel aus strategischen Gründen angenommen werden soll.

4 Zielsetzung: Definiert das Ziel, die wirtschaftlichste Lösung für den neuen Auftrag zu finden.

5 Technische Beschreibung des Punktschweißens: Erklärt die physikalischen Grundlagen des Widerstandspunktschweißens, die Qualitätsfaktoren sowie Sicherheitshinweise.

6 Produkt-Vorstellung: Detaillierte Auflistung der drei in der Punkterei gefertigten Produkte mit ihren jeweiligen Kostenstrukturen.

7 Make-or-buy Berechnung: Führt Deckungsbeitragsrechnungen und Break-Even-Analysen durch, um die optimale Auslastung der Punkterei zu bestimmen.

8 Lieferantenauswahl und Vorgehensweise: Dokumentiert den Auswahlprozess für externe Lieferanten über Internetrecherchen, Preisvergleiche und Nutzwertanalysen.

9 Vor- und Nachteile bei Make-or-buy: Gegenüberstellung der strategischen Aspekte der Eigenfertigung versus Fremdfertigung.

10 Alternativen: Bewertung alternativer Szenarien wie der kompletten Eigenfertigung oder der Ablehnung des Auftrags.

11 Empfehlung: Spricht sich für ein Teil-Outsourcing aus, bei dem ein Teil des neuen Produkts intern gefertigt und der Rest fremdbezogen wird.

Schlüsselwörter

Automobilzulieferindustrie, Make-or-Buy, Punktschweißen, Deckungsbeitrag, Break-Even-Point, Lieferantenauswahl, Nutzwertanalyse, Eigenfertigung, Fremdfertigung, Qualitätsmanagement, Wirtschaftlichkeit, Kapazitätsauslastung, Outsourcing, Produktionsverfahren, Preisdruck.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Entscheidung eines Automobilzulieferers, ob ein neuer Auftrag für die hauseigene Punkterei eigengefertigt oder an externe Lieferanten vergeben werden sollte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind betriebswirtschaftliche Kostenrechnung, technische Fertigungsverfahren, strategische Lieferantenauswahl und die Abwägung von Make-or-Buy-Optionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Findung der wirtschaftlichsten Fertigungslösung, um trotz vorhandener Kapazitätsengpässe einen wichtigen Kundenauftrag zu realisieren und das Unternehmen strategisch weiterzuentwickeln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Zur Anwendung kommen Deckungsbeitragsrechnungen (absolut und relativ), die Break-Even-Point-Analyse sowie eine Nutzwertanalyse zur qualitativen Bewertung von Lieferanten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Unternehmensvorstellung, technische Grundlagen der Schweißtechnik, die detaillierte Kostenanalyse der Produkte sowie das strukturierte Auswahlverfahren für geeignete Zulieferer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Make-or-Buy, Automobilzulieferindustrie, Punktschweißen, Wirtschaftlichkeitsrechnung und Lieferantenmanagement.

Warum ist der neue Auftrag für das Unternehmen so wichtig, obwohl er keinen großen Gewinn verspricht?

Der Auftrag dient als Türöffner bei einem renommierten Automobilhersteller, was langfristig lukrative Folgeaufträge für andere Unternehmensabteilungen wie die Alu-Schweißerei verspricht.

Warum wird für das Produkt 3 ein "Teil-Outsourcing" empfohlen?

Ein Teil-Outsourcing ermöglicht die optimale Auslastung der internen Kapazitäten der Punkterei, während der Rest der benötigten Menge kosteneffizient von einem externen Lieferanten bezogen wird.

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Details

Title
Make-or-buy-Entscheidung und die richtige Lieferantenauswahl nach betriebswirtschaftlichen Methoden
Author
Karel Müller (Author)
Publication Year
2011
Pages
34
Catalog Number
V173017
ISBN (eBook)
9783640931347
ISBN (Book)
9783640931453
Language
German
Tags
Betriebswirt Technischer Betriebswirt Projektarbeit Karel Müller Betriebswirtschaftslehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karel Müller (Author), 2011, Make-or-buy-Entscheidung und die richtige Lieferantenauswahl nach betriebswirtschaftlichen Methoden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173017
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