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Die Grundprinzipien der politischen Theorie von John Locke

Titel: Die Grundprinzipien der politischen Theorie von John Locke

Hausarbeit , 2009 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Julia Müller (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit erläutert kurz den Lebenslauf von John Locke. Desweiteren werden die Grundzüge seiner politischen Theorie, sowie die Diskussion um eben diese aufgezeigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Leben und Wirken John Lockes im zeitgenössischen Geschehen

II. Politische Theorie

1. Mensch im Naturzustand

1.1 Naturzustand

1.2 Naturrecht

1.3 Eigentum im Naturzustand

2. Bildung einer politischen Gesellschaft

2.1 Gründe für die Entstehung einer politischen Gesellschaft

2.2 Entstehung einer politischen Gesellschaft

2.3 Form des Staates

III. Auseinandersetzung mit Lockes Theorie

1. Kritik

2. Diskussion um den politischen Locke

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Konzepte der politischen Theorie von John Locke, insbesondere sein Modell des Naturzustands und den Prozess der Entstehung einer organisierten politischen Gesellschaft, um die Legitimität staatlicher Herrschaft und das Prinzip der individuellen Freiheit zu beleuchten.

  • Analyse des Naturzustands und der dort geltenden Naturrechte.
  • Untersuchung der Entstehung von Privateigentum durch menschliche Arbeit.
  • Erläuterung der Gründe für den Übergang in eine politische Gesellschaft.
  • Diskussion der Staatsformen und des Prinzips der freiwilligen Zustimmung.
  • Kritische Reflexion über die Rezeption und den Einfluss von Lockes Denken.

Auszug aus dem Buch

1.2 Naturrecht

Im Gegensatz zu Thomas Hobbes rechtsfreiem Naturzustand ist bei John Locke der vorstaatliche Zustand durch das „law of nature“ gekennzeichnet. Das Naturgesetz galt als von Gott gegeben, universell und war „den Menschen von Natur aus kraft ihrer Vernunft bewußt“ (Sprute 2006, S. 208).

Das Naturrecht verpflichtete die Menschen zur Selbsterhaltung und zur Erhaltung ihrer Mitmenschen, sofern dadurch das eigene Leben nicht gefährdet wurde. Aus diesen zwei Normen resultierten bestimmte Pflichten, wie beispielsweise das Verbot des Selbstmordes oder „der Vernichtung oder der Schädigung anderer an Leib, Leben, Freiheit und Besitz“ (Sprute 2006, S. 208). Aus den Pflichten ließen sich die Rechte des „law of nature“ ableiten. Die Pflicht zur Selbsterhaltung beinhaltete gleichzeitig das Recht jedes einzelnen auf Leben, Freiheit und Vermögen. Um sein von Gott gegebenes Leben zu erhalten benötigte der Mensch auch das Recht, dieses im Falle eines Angriffes verteidigen zu dürfen. (vgl. Sprute 2006, S. 208-209)

Zusammenfassung der Kapitel

I. Leben und Wirken John Lockes im zeitgenössischen Geschehen: Dieses Kapitel gibt einen biographischen Abriss von Lockes Leben vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse im England des 17. Jahrhunderts.

II. Politische Theorie: Hier wird der Kern von Lockes Staatslehre entfaltet, angefangen bei der Beschreibung des vorstaatlichen Naturzustands bis hin zur vertraglichen Gründung der politischen Gesellschaft.

III. Auseinandersetzung mit Lockes Theorie: Dieses Kapitel kritisiert ausgewählte Aspekte von Lockes Philosophie und fasst die wissenschaftliche Diskussion über seinen Einfluss auf moderne Verfassungen zusammen.

Schlüsselwörter

John Locke, Naturzustand, Naturrecht, Gesellschaftsvertrag, Eigentum, Politische Theorie, Legislative, Exekutive, Gewaltenteilung, Freiheit, Gleichheit, Widerstandsrecht, Liberalismus, Staatstheorie, Volkssouveränität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die zentralen Prinzipien der politischen Philosophie von John Locke, insbesondere sein Verständnis von Naturzustand, Eigentumsrechten und der Legitimation von Herrschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf den Konzepten des Naturrechts, der Entstehung der politischen Gesellschaft durch den Gesellschaftsvertrag sowie der kritischen Diskussion seiner Theorien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Lockes Argumentation für den Übergang vom Naturzustand in eine bürgerliche Ordnung nachzuzeichnen und aufzuzeigen, wie dies die Grundlage für einen verfassungsrechtlichen Staat bildet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer textanalytischen und philosophischen Untersuchung von Lockes Hauptwerken unter Einbeziehung relevanter Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Menschen im Naturzustand, die Gründe für die Bildung einer politischen Gesellschaft und die Erörterung der Staatsform.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Naturzustand, Naturrecht, Gesellschaftsvertrag, Eigentum, Freiheit und politische Partizipation.

Warum lehnte Locke eine absolutistische Monarchie ab?

Locke argumentierte, dass in einer solchen Form die Menschen schlechter gestellt wären als im Naturzustand, da sie ihre Rechte einem Herrscher ausliefern müssten, anstatt ihr gottgegebenes Leben und Eigentum zu schützen.

Wie begründet Locke das Recht auf Eigentum?

Das Eigentum entsteht nach Locke dadurch, dass der Mensch seine Arbeit mit den Dingen aus dem Gemeingut verbindet, wodurch diese zu seinem persönlichen Besitz werden.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Grundprinzipien der politischen Theorie von John Locke
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Veranstaltung
Einführung in die politische Theorie und Philosophie
Note
1,0
Autor
Julia Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
13
Katalognummer
V173030
ISBN (eBook)
9783640932757
ISBN (Buch)
9783640933044
Sprache
Deutsch
Schlagworte
John Locke
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Müller (Autor:in), 2009, Die Grundprinzipien der politischen Theorie von John Locke, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173030
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Leseprobe aus  13  Seiten
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