Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Potenzialen deliberativer Mini-Publics am Beispiel des Beteiligungsprojekts „Salz und Suppe – Stuttgart im Dialog“ der Stadt Stuttgart. Ziel der Arbeit ist es, anhand der Evaluation dieses deliberativen Prozesses zu untersuchen, welche Möglichkeiten und Grenzen solche Beteiligungsformate besitzen und welchen Beitrag sie zur Stärkung demokratischer Teilhabe leisten können.
Die Frage nach einer angemessenen öffentlichen Beteiligung spielt in jeder Demokratie eine zentrale Rolle. Durch gesellschaftliche Veränderungen wie Digitalisierung und Globalisierung verändern sich jedoch zunehmend auch die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an politische Prozesse.
Im weiteren Verlauf der Arbeit werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Bürgerbeteiligung sowie der deliberativen Demokratie dargestellt. Anschließend werden das Projekt „Salz und Suppe – Stuttgart im Dialog“ vorgestellt und analysiert. Abschließend werden die Ergebnisse bewertet und im Hinblick auf die Potenziale deliberativer Beteiligungsverfahren diskutiert.
Gleichzeitig werden diese Beteiligungsformate auch kritisch betrachtet. Obwohl Bürgerinnen und Bürger verstärkt eingebunden werden, bleibt ihr tatsächlicher Einfluss auf politische Entscheidungen häufig begrenzt. Viele Verfahren haben lediglich beratenden Charakter, während die endgültigen Entscheidungen weiterhin von politischen Akteuren getroffen werden. Dadurch entsteht oftmals Unsicherheit darüber, in welchem Ausmaß die eingebrachten Vorschläge tatsächlich berücksichtigt werden und welchen konkreten Einfluss die Beteiligung auf politische Prozesse besitzt.
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- Diana Antonesei (Autor), 2017, Die Potenziale der deliberativen Mini-Publics. Das Beispiel eines Beteiligungsprojektes der Stadt Stuttgart "Salz und Suppe & Stuttgart im Dialog", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1730673