Diese Hausarbeit untersucht die Frage, wie geschlechtergerechter Unterricht in den Naturwissenschaften und im Philosophieunterricht umgesetzt werden kann. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen der geschlechtersensiblen Fachdidaktik sowie konkrete Unterrichtsmethoden zur Förderung von Chancengleichheit und individueller Entfaltung.
Ausgehend von allgemeinen Überlegungen zum geschlechtssensiblen Unterricht werden typische Geschlechterstereotype und deren Auswirkungen auf Schule, Selbstbild und Berufswahl analysiert. Die Arbeit zeigt, wie gesellschaftliche Vorstellungen von „typisch männlich“ und „typisch weiblich“ das Verhalten von Schülerinnen und Schülern sowie die Wahrnehmung durch Lehrkräfte beeinflussen können.
Anschließend werden der aktuelle Forschungsstand und spezifische Herausforderungen in den Naturwissenschaften und im Fach Philosophie dargestellt. Dabei werden unter anderem Fragen der Selbstwirksamkeit, der Sprache, der Unterrichtsgestaltung und der Bewertungskultur diskutiert. Zudem werden theoretische Ansätze von Autorinnen und Autoren wie Carol Gilligan, Lawrence Kohlberg, Eva Marsal und Christine Plaimauer vorgestellt.
Die Arbeit richtet sich insbesondere an Lehramtsstudierende, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Leserinnen und Leser mit Interesse an Genderpädagogik, Unterrichtsentwicklung und geschlechtergerechter Bildung. Sie verbindet theoretische Grundlagen mit konkreten didaktischen Überlegungen für die schulische Praxis.
- Arbeit zitieren
- Hannes Danker (Autor:in), 2022, Bildung, Geschlecht, Gesellschaft. Geschlechtergerechter Naturwissenschafts- und Philosophieunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1731191