„‘I’M STILL HERE‘ This scene made me want to LIVE“ (Beawilderment: 2022) ist nur ein Kommentar von vielen zu einer bestimmten tiefgründigen Szene aus der US-Amerikanischen Serie Stranger Things. Viele Leute scheinen sich darin einig zu sein, dass diese Szene den individuellen Kampf mit den inneren Dämonen widerspiegelt (Still watching Netflix: 2022). Gegenstand dieser Ausarbeitung ist die Analyse genannter Szene hinsichtlich ihrer multimodalen metaphorischen Inszenierung von Depression und ihrer Bewältigung. Wird diese konkrete Szene im Gesamtzusammenhang von Staffel vier betrachtet, wirkt das Sujet Depression keinesfalls willkürlich, da die Protagonistin Max Mayfield typische depressive Symptome aufzeigt (Duffer 2022). Anlehnend an die CMT-Theorie, stellen die Krankheit Depression sowie ihre Bewältigung als abstrakte Konzepte die Zieldomänen dar. Diese sollen mit konkreten Eigenschaften näher beschrieben und verstanden werden (Forceville 2009). Da in Filmen einiges gleichzeitig geschieht, wird die Herstellung von Ähnlichkeit durch gleichzeitiges Signalisieren erzeugt. Demnach verweisen visuelle, gesprochene, nonverbale Zeichen sowie Sounds und Musik auf die Zieldomäne (Forceville 2009). Ziel dieser Arbeit ist es, die konkrete Umsetzung metaphorischer Multimodalität zu untersuchen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2026, Multimodale Metaphorisierung von Depression in der Serie "Stranger Things", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1731192