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Lebenslanges Lernen – Notwendigkeit oder Zwang?

Die Praxismethode „Elevator Pitch“

Title: Lebenslanges Lernen – Notwendigkeit oder Zwang?

Scientific Study , 2011 , 85 Pages

Autor:in: Johann Marek (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Kann Bildung ein Rettungsanker bzgl. unserer Herausforderungen (z.B. Demographische Veränderung) sein und „… werden die Kathedralen des Glaubens durch die des Lernens ersetzt“ (Wittpoth, 2007, S.34)? Aus diesem Grunde muss, gleiches Gesellschaftssystem und aktuelle durchschnittliche Lebensstandards konstant gesetzt, Weiterbildung und somit lebenslanges Lernen als eine Notwendigkeit resp. Norm angesehen werden; auch wenn sich dies scheinbar als Zwang sich manifestiert kann in „…‘Bewältigung der Lebensnot‘, für die Sicherung des Erwerbs zu qualifizieren“(ebenda). Wittpoth konstatiert, dass das lebenslange Lernen sich als Prinzip resp. als Norm weitestgehend durchgesetzt hat im beruflichen Alltag (vgl. Wittpoth 2007, S. 81). Deswegen sind in der beruflichen „Lebenswelt“ – in dem Spannungsfeld Mitarbeiter versus Organisation – Organisationsentwicklung und Personalentwicklung (eventuell unterstützt durch Coaching wie beschrieben) gefragt. Sie müssen „Hand in Hand“ arbeiten, auch und gerade deswegen, weil die Vorwegnahme zukünftigen Handelns durch die Dynamik der Märkte erschwert wird und es letzthin das Humane Kapital einer Unternehmung – „that what makes the difference“ – zu erhalten und zu fördern gilt, dies eben nicht nur im Fach- und Produktwissen, sondern auch in der persönlichen Ermöglichung des einzelnen Mitarbeiters hinsichtlich seiner Kompetenzbereiche im Rahmen seines Potentials. Es ist eben das “Know how to know and know now to act“ entscheidend und gefragt ist die Fähigkeit der umfassenden Selbstlernkompetenz. Der Kurs resp. die Methode „Elevator Pitch“ ist i. S. v. Selbstlernkompetenz so eine Ermöglichung für Lerner, die Verantwortungsübernahme für ihre eigenen Lernprozesse zu fordern und ihre Selbstlernkompetenz als Potential über sich selbst zu erfahren und erlernen – denn „Der Mensch kann nicht nicht lernen“ (vgl. Arnold/Krämer-Stürzl/Siebert 2005, S. 11f). Doch ob er so lernt, um ein im Sinne dieser Arbeit gelingendes Leben anzustreben, ist fraglich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Auf dem Weg in eine Weiterbildungsgesellschaft?

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Gliederung der Arbeit

2. Normalität der Weiterbildung

2.1 Politische Ansprüche an Weiterbildung

2.2 Funktionen der (beruflichen) Weiterbildung

3. Lebenslanges Lernen

3.1 Ein Mythos

3.2 Begriffsbestimmungen

3.3 Zwang oder Ermöglichung

3.4 Organisationales Lernen

3.5 Exkurs in die Praxis

3.6 Coaching

4. Selbstlernkompetenz

4.1 Die Verortung

4.2 Das Konzept „Selbstlernkompetenz“ von Arnold, Gómez-Tutor und Kammerer

5. „The Elevator Pitch“

5.1 Unterrichtsvorbereitung - Praxisbeispiel

5.1.1 Beschaffenheit der Lerngruppe

5.1.2 Lernumgebung

5.1.3 Intension der Methode

5.1.4 Methodenkomposition des „Elevator Pitch“

5.1.5 Dramaturgie des Workshops

5.2 Einordnung in „Lebendiges Lernen“

5.2.1 Methodenvalenz

5.2.2 Methodenpapier „Elevator Pitch“

5.3 Fazit zu „Elevator Pitch“

6. Der Weg in eine Weiterbildungsgesellschaft?

6.1 Resümee

6.2 Die Ermöglichung der „Weiterbildungsgesellschaft 2.0“

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Nutzen von Selbstlernkompetenz im Kontext des lebenslangen Lernens zu untersuchen und aufzuzeigen, wie diese durch gezielte Methoden wie den „Elevator Pitch“ gestärkt werden kann, um in einer sich wandelnden Arbeitswelt professionell zu handeln.

  • Analyse der Funktionen beruflicher Weiterbildung in der modernen Gesellschaft.
  • Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen Zwang und Ermöglichung beim lebenslangen Lernen.
  • Darstellung des Modells der Selbstlernkompetenz nach Arnold, Gómez-Tutor und Kammerer.
  • Erprobung der Praxismethode „Elevator Pitch“ zur Förderung professioneller Kommunikations- und Lernstrategien.
  • Reflexion der Anforderungen an eine „Weiterbildungsgesellschaft 2.0“.

Auszug aus dem Buch

5. „The Elevator Pitch“

Der „Elevator Pitch“ (EP) ist eine Methode – eigentlich eine Zusammenfassung mehrerer Methoden – die ihren speziellen Einsatz findet im Vertrieb.

Doch vorweg zur Definition von Methode im Zusammenhang mit dem Begriff Lernen: „M[ethode] ist abgeleitet aus dem altgriechischen Wort methodos für „Weg“ und meint ein Verfahren, um planmäßig ein Ziel zu erreichen. Im pädagogischen Kontext sind M[ethoden] somit der Weg zum Lernziel. Sie sind helfende und stützende Verfahrensweisen, welche bei den Teilnehmenden Interesse wecken oder verstärken können, die Motivation fördern im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit einem Thema und Möglichkeiten schaffen für aktive Erfahrungen im Hinblick auf die Lerninhalte, die eigene Person und die anderen Personen in der Gruppe“ (Knoll 2007, Abs. 1).

Die Rezeption der „Elevator Pitch“-Methode zeichnet sich dadurch aus, dass in einem Gespräch ein Gesprächspartner dem anderen Gesprächspartner innerhalb eines sehr kurzen Zeitrahmens zu einem Thema die relevanten und vor allem interessanten Aspekte dergestalt aufzeigt, dass der Angesprochene sich nachfolgend für gemeinsame Aktionen resp. weitere Gespräche im positiven Sinne öffnet bzw. von dem Gesprächspartner überzeugt zielgerichtet auf dessen Vorschläge eingeht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Auf dem Weg in eine Weiterbildungsgesellschaft?: Einleitung in die Problematik der Weiterbildung als ökonomischen und gesellschaftlichen Faktor unter dem Paradigma des lebenslangen Lernens.

2. Normalität der Weiterbildung: Untersuchung der historischen und politischen Hintergründe der Weiterbildung sowie ihrer Funktionen in Bezug auf technische und soziale Reproduktion.

3. Lebenslanges Lernen: Diskussion der Mythen und Definitionen zum Lernen im Erwachsenenalter, organisationalem Lernen und der Rolle von Coaching.

4. Selbstlernkompetenz: Theoretische Herleitung und Verortung des Konzepts der Selbstlernkompetenz als Schlüsselqualifikation für modernes Lernen.

5. „The Elevator Pitch“: Vorstellung und didaktische Einordnung der Praxismethode „Elevator Pitch“ sowie deren Anwendung im IT-Kontext.

6. Der Weg in eine Weiterbildungsgesellschaft?: Abschließende Betrachtung der Weiterbildung als notwendige Ermöglichung für ein gelingendes Leben im Sinne einer „Weiterbildungsgesellschaft 2.0“.

Schlüsselwörter

Weiterbildung, Lebenslanges Lernen, Selbstlernkompetenz, Elevator Pitch, Erwachsenenbildung, Professionalität, Lernende Organisation, Employability, Kompetenzentwicklung, Methodik, Didaktik, Coaching, Organisationsentwicklung, Selbststeuerung, Wissensmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Selbstlernkompetenz im Kontext des lebenslangen Lernens und der beruflichen Weiterbildung unter dem Aspekt, wie Individuen durch gezielte Methoden handlungsfähiger werden.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Funktionen von Weiterbildung, das Konzept der Selbstlernkompetenz, das Modell der „Lernenden Organisation“ und die didaktische Anwendung der Methode „Elevator Pitch“.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine Stärkung der eigenen Selbstlernkompetenz sowohl die wissenschaftliche Transferleistung als auch das professionelle Handeln im beruflichen Alltag optimiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt dem kumulierten Prinzip, verbindet theoretische Grundlagen (z.B. nach Arnold, Wittpoth) mit einer praktischen Fallanwendung („Elevator Pitch“) und reflektiert dies didaktisch.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Funktionen der Weiterbildung, die Paradigmen des lebenslangen Lernens, die theoretische Fundierung der Selbstlernkompetenz und die detaillierte Darstellung des „Elevator Pitch“ als Workshop-Methode.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Weiterbildung, Lebenslanges Lernen, Selbstlernkompetenz, Elevator Pitch, Lernende Organisation und Didaktik.

Wie definiert der Autor das Modell des „Elevator Pitch“?

Es wird als eine Methode betrachtet, um innerhalb eines sehr kurzen Zeitrahmens relevante Informationen so aufzubereiten, dass der Gesprächspartner Interesse an weiterführenden Aktionen zeigt.

Warum ist das Thema der „Selbstlernkompetenz“ gerade für IT-Techniker relevant?

Da sich IT-Techniker in komplexen, schnelllebigen Marktumgebungen bewegen, hilft ihnen diese Kompetenz, flexibel zu reagieren und als „Opportunity Identifier“ Schnittstellen zum Vertrieb professionell zu gestalten.

Inwiefern spielt der Begriff „Aushalten“ eine Rolle für das Individuum?

„Aushalten“ wird als Fähigkeit verstanden, sich mit motivationalen Sachverhalten und Veränderungsdruck auseinanderzusetzen, um in einer als fordernd empfundenen Weiterbildungsgesellschaft bestehen zu können.

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Details

Title
Lebenslanges Lernen – Notwendigkeit oder Zwang?
Subtitle
Die Praxismethode „Elevator Pitch“
College
University of Kaiserslautern
Author
Johann Marek (Author)
Publication Year
2011
Pages
85
Catalog Number
V173197
ISBN (eBook)
9783640933860
ISBN (Book)
9783640933563
Language
German
Tags
Elevator Pitch Selbstlernkompetenz Erwachsenenbildung Weiterbildung Coaching Employability Kompetenz Lebenslanges Lernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johann Marek (Author), 2011, Lebenslanges Lernen – Notwendigkeit oder Zwang? , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173197
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