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Finden und gefunden werden – Strategien der Partnerwahl und Selbstdarstellung bei der Online-Partnersuche

Titel: Finden und gefunden werden – Strategien der Partnerwahl und Selbstdarstellung bei der Online-Partnersuche

Hausarbeit , 2011 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Audrey Canaud (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die bei der Online-Partnersuche zur Verfügung gestellten Informationen lassen potenzielle Partner transparenter und leichter auffindbar erscheinen. Auch Plattformen wie „neu.de“ oder „eDarling“ bewerben diesen Vorteil mit Slogans wie „Hier verliebt man sich!“ oder „Einfach den richtigen Partner finden.“ und versprechen, mit ein paar Klicks den Partner fürs Leben zu finden. Das Internet wird somit als „Partnermarkt“ immer attraktiver und populärer1. Zwar bietet das Web 2.0 in der Tat vielversprechende technische Möglichkeiten zur Partnerfindung, jedoch ist nicht zu vernachlässigen, dass dabei im virtuellen Raum veränderte Wahrnehmungsbedingungen herrschen, die eine Anpassung der Partnerwahlstrategien erfordern. Es stellt sich somit die Frage, mit welchen Strategien das erfolgreiche Auffinden eines Partners über virtuelle Plattformen überhaupt möglich ist und wie mit der Fülle an verfügbaren digitalen Informationen umgegangen wird, um die passende Person herauszufiltern und diese auf Authentizität zu prüfen. Ebenso stellt sich die Frage, wie und mit welchen Mitteln die digitale Selbstdarstellung erfolgt, um von passenden Personen gefunden und kontaktiert zu werden. Diese Fragen werden im Laufe der vorliegenden Arbeit beantwortet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Spezifika der Online-Partnersuche

2.1 Partnerwahl und Selbstdarstellung bei der Online-Partnersuche

2.2 Plattformen und ihre Möglichkeiten

3. Partnerwahl im Internet

3.1 Theorien und Einflussfaktoren

3.2 Möglichkeiten der Informationsbeschaffung

3.3 Strategien der Online-Partnerselektion

3.3.1 Primäre Selektion durch Suchkriterien

3.3.2 (Primäre) Selektion durch Sympathie

3.3.3 Sekundäre Selektion durch Kommunikation

4. Digitale Selbstdarstellung bei der Online-Partnersuche

4.1 Identität im Internet

4.2 Möglichkeiten zur Selbstdarstellung: Identitätsrequisiten

4.3 Selbstdarstellungsstrategien

4.3.1 Pseudonymität und schrittweise Selbstoffenbarung

4.3.2 Manipulation der Daten und Konformitätsdruck

4.3.3 Authentizität und Individualität

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Prozesse der gezielten Partnerwahl und der digitalen Selbstdarstellung im Internet. Ziel ist es, aufzuzeigen, mit welchen Strategien Nutzer auf virtuellen Plattformen potenzielle Partner identifizieren, filtern und durch eine entsprechende Selbstinszenierung die eigene Auffindbarkeit sowie Attraktivität erhöhen, um eine erfolgreiche Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

  • Methodische Einordnung der Online-Partnersuche und ihrer Plattformen.
  • Analyse von Auswahlstrategien wie der primären Faktenselektion und sekundären Kommunikationsprüfung.
  • Bedeutung von Identitätsrequisiten und der digitalen Repräsentation.
  • Strategien zwischen Pseudonymität, Datenmanipulation und Authentizität.
  • Der Einfluss von Selbstwahrnehmung und Konformitätsdruck auf die Selbstdarstellung.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Primäre Selektion durch Suchkriterien

Bei den Mechanismen zur Vermittlung neuer, passender Kontakte unterscheidet man zwischen fremd- und selbstgesteuerten Prozessen: So werden auf Online-Kontaktbörsen entweder nach dem Prinzip der „[i]nstitutionelle[n] Selektion“ anhand der persönlichen Angaben der Nutzer systematisch Partnervorschläge erstellt oder diese bedienen sich der „[i]ndividuelle[n] Selektion“, indem sie durch das Einsehen der Profildaten anderer Mitglieder selbst einen potenziellen Partner wählen und kontaktieren.

Sowohl die fremd- als auch teilweise die selbstgesteuerte primäre Partnerselektion sind von sehr rationalen Kriterien abhängig. Durch das Eingeben bestimmter Kriterien in Suchmasken oder dem systematischen Durchsuchen von Profilen wird es dem Nutzer selbst möglich die Zielpersonen anhand „harter“ Fakten zu filtern. Die Mechanismen der Matchingsysteme funktionieren ähnlich, indem sie dem jeweiligen Nutzer Partnervorschläge zusenden, die mit den eigenen Angaben übereinstimmen. Auch in Chat-Rooms entscheidet die Angabe der demographischen Daten in der „ASL“- Form, ob das Gegenüber den jeweiligen Anforderungen entspricht oder nicht.

Durch die primäre, faktenbasierte Filterung potenzieller Partner anhand bestimmter Kriterien reduzieren die Nutzer die Anzahl infrage kommender Partner und gehen dabei sicher, dass sie ausschließlich Personen finden, die ihren grundlegenden Erwartungen entsprechen. Die weitere Auswahl der Personen erfolgt danach durch spontane Sympathie oder in der Phase der „sekundären“ Selektion.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Online-Partnersuche ein und formuliert die Forschungsfragen hinsichtlich der Partnerwahlstrategien sowie der digitalen Selbstdarstellung.

2. Spezifika der Online-Partnersuche: Dieses Kapitel definiert die Rahmenbedingungen der Online-Partnersuche, unterscheidet zwischen aktiver und passiver Suche und gibt einen Überblick über verschiedene Kommunikationsplattformen.

3. Partnerwahl im Internet: Hier werden theoretische Grundlagen der Partnerwahl erläutert und die Strategien der Selektion, unterteilt in primäre Kriterienprüfung und sekundäre Kommunikation, detailliert dargelegt.

4. Digitale Selbstdarstellung bei der Online-Partnersuche: Das Kapitel widmet sich dem Konzept der Online-Identität und analysiert, wie Nutzer sich durch verschiedene Requisiten und Strategien auf digitalen Märkten präsentieren.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse über die wechselseitige Beeinflussung von Partnerwahlverhalten und Selbstdarstellungsstrategien zusammen.

Schlüsselwörter

Online-Partnersuche, Partnerwahl, Selbstdarstellung, Web 2.0, Identität, Identitätsrequisiten, Partnerselektion, Matching, Selbstoffenbarung, Pseudonymität, Authentizität, Kontaktbörsen, Internet, Sozialpsychologie, Profilerstellung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Verhaltensweisen und Strategien, die Menschen anwenden, um bei der Partnersuche im Internet erfolgreich zu sein.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der systematischen Partnerselektion im virtuellen Raum sowie den verschiedenen Möglichkeiten und Strategien der persönlichen Selbstdarstellung.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, aufzuklären, wie Nutzer mit der Informationsfülle im Netz umgehen, um passende Partner zu filtern und wie sie ihre eigene Identität auf Plattformen inszenieren.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse einschlägiger soziologischer und medienpsychologischer Studien zur Online-Partnerwahl basiert.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Betrachtung der Partnerwahlprozesse, wie der Suche nach „harten Fakten“ und Sympathie-Selektion, sowie eine Analyse der Identitätsgestaltung mittels Profilen und Pseudonymen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Online-Partnersuche, Identitätsrequisiten, Selektionsstrategien und Selbstoptimierung.

Welche Rolle spielen „Identitätsrequisiten“ bei der Online-Partnersuche?

Sie sind die Ausdrucksmittel wie Profilmasken, Fotos oder Nicknames, durch die ein Nutzer im Internet für andere repräsentiert wird und Rückschlüsse auf seine Person zulässt.

Warum manipulieren laut der Arbeit viele Nutzer ihre Profildaten?

Die Manipulation oder Optimierung erfolgt, um bei der oft faktengesteuerten primären Filterung der zahlreichen anderen Nutzer nicht durch das Raster zu fallen und eine höhere Erfolgschance auf Kontaktanfragen zu haben.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Finden und gefunden werden – Strategien der Partnerwahl und Selbstdarstellung bei der Online-Partnersuche
Hochschule
Technische Universität Chemnitz  (Institut für Medienforschung)
Veranstaltung
Seminar Kommunikations- und Interaktionsformen mit neuen Medien
Note
1,0
Autor
Audrey Canaud (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
23
Katalognummer
V173220
ISBN (eBook)
9783640933426
ISBN (Buch)
9783640942299
Sprache
Deutsch
Schlagworte
online-dating Selbstdarstellung neue Medien Web 2.0 Partnerwahl online Partnersuche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Audrey Canaud (Autor:in), 2011, Finden und gefunden werden – Strategien der Partnerwahl und Selbstdarstellung bei der Online-Partnersuche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173220
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Leseprobe aus  23  Seiten
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