Die psychische Gesundheit von Jugendlichen hat sich seit der COVID-19 Pandemie deutlich verschlechtert. Studien zeigen einen fortdauernden Anstieg von Stressbelastungen, depressiven Symptomen, Angststörungen sowie stressbedingten psychosomatischen Beschwerden wie Schlafstörungen, und Kopf oder Bauchschmerzen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage nach wirksamen und präventiven und unterstützenden Maßnahmen zunehmend an Bedeutung. In der vorliegenden Bachelorarbeit wird im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche die Wirkung heilpädagogischer Interventionen zur Stärkung von Emotionsregulation, Selbstregulation, Stressbewältigung und Selbstwirksamkeit untersucht. Aus der analysierten Fachliteratur geht hervor, dass heilpädagogische Maßnahmen einen positiven Beitrag zur Stabilisierung des psychischen Wohlbefindens leisten und psychosomatische Beschwerden reduzieren können. Insbesondere ressourcenorientierte Ansätze fördern langfristige Bewältigungsstrategien und stärken personale Schutzfaktoren. Abschließend werden praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Fachkräfte im heilpädagogischen Bereich formuliert, um Jugendliche mit psychosomatischen Beschwerden gezielt zu unterstützen.
- Arbeit zitieren
- Theresa Kollmeier (Autor:in), 2026, Heilpädagogische Interventionen zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden bei Jugendlichen mit psychosomatischen Beschwerden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1732470