Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - Family Education

Interpersonale Kompetenz - Messung und Auswertung

Ein Abschlussbericht

Title: Interpersonale Kompetenz - Messung und Auswertung

Term Paper , 2010 , 14 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Svenja Christ (Author)

Pedagogy - Family Education
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Der nachfolgende Bericht befasst sich mit dem Thema interpersonaler Kompetenz,
dessen Messung und dazugehöriger Auswertung. Im Folgenden werde ich den Begriff der
Interpersonalen Kompetenz zunächst beschreiben und definieren.
Im Wörterbuch der Pädagogik wird Kompetenz als eine Fähigkeit oder als Zuständigkeit
in bestimmten Gebieten definiert (Böhm, 2005, S. 368). Diese Fähigkeiten braucht der
Mensch um gewisse Anforderungen oder Aufgaben, die ihm im Alltag oder im Berufleben
begegnen, erbringen bzw. leisten zu können. Franz Weinert versteht unter Kompetenz die
kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, über die jedes Individuum verfügt, so dass es in der
Lage ist bestimmte Probleme erfolgreich und eigenverantwortlich lösen zu können (2002 S.
27).
Es wird auch von sozialer Kompetenz gesprochen, dies verweist deutlich auf den Aspekt
der Zwischenmenschlichkeit. Überall wo Menschen aufeinander treffen, miteinander
kommunizieren oder in Beziehung treten wollen, ist interpersonale Kompetenz von Nöten. Sie
dient als Grundlage demokratischen Handelns und Denkens (Kieper/Mischke, 2008 S. 143).
In unserer Gesellschaft bzw. Kultur sind demnach bestimmte Regeln und Normen verbreitet,
die den Umgang miteinander und untereinander bestimmen. Durch die Einhaltung dieser
Normen ist es möglich einen fairen, angemessenen und erträglichen Rahmen in diesem
Miteinander herzustellen.
Barbara Langmaack spricht in der Einleitung ihres Buches „Soziale Kompetenz -
Verhalten steuert den Erfolg“ von sozialer Kompetenz bzw. sozialen Qualitäten, die jeder von
uns in seinem Leben braucht um bestimmte Situationen angemessen meistern zu können
(2004, S. 9). Bspw. benötigt der Chef einer angesehenen Firma ein hohes Maß an
interpersonaler Kompetenz, denn er muss im Laufe seines Arbeitstages mit den
verschiedensten Personen in Kontakt treten, sei es ein Angestellter, die Reinigungskraft oder
ein wichtiger Großkunde. Mit jeder dieser Personen muss er auf bestimmte Weise
kommunizieren und interagieren, dies erfordert ein gewisses Maß an Autorität, Empathie
Menschenkenntnis und Gesprächsführungskompetenz. Weiterhin ist es , laut Barbara
Langmaack, nicht möglich soziale bzw. interpersonale Kompetenzen aktiv zu erlernen, sie
entstehen und reifen viel eher mit der Entwicklung eines jeden Menschen und dessen
Persönlichkeit (2004, S.10. Besitzt ein Mensch ein hohes Maß an interpersonaler Kompetenz,
so ist dieser fähig soziale Beziehungen und Bindungen einzugehen und diese auf längere Sicht zu erhalten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Fragestellung und Hypothesen

3 Methode

3.1 Stichprobenbeschreibung

3.2 Material

3.3 Durchführung

4 Ergebnisse

5 Diskussion

6 Literatur

Zielsetzung & Themen

Der vorliegende Bericht befasst sich mit der Untersuchung interpersonaler Kompetenz, insbesondere mit deren Messung und statistischer Auswertung im Kontext der Persönlichkeitspsychologie. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf Zusammenhänge zwischen Aggressivität, Selbstwertgefühl, Gewissenhaftigkeit und Extraversion bei Männern und Frauen.

  • Definition und theoretische Einordnung interpersonaler Kompetenz
  • Messung von Persönlichkeitsmerkmalen mittels der "Big 5"
  • Analyse von Zusammenhängen zwischen Aggressionsverhalten und Verträglichkeit
  • Untersuchung von geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Persönlichkeitsausprägung
  • Statistische Auswertung von Online-Umfragedaten

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Der nachfolgende Bericht befasst sich mit dem Thema interpersonaler Kompetenz, dessen Messung und dazugehöriger Auswertung. Im Folgenden werde ich den Begriff der Interpersonalen Kompetenz zunächst beschreiben und definieren.

Im Wörterbuch der Pädagogik wird Kompetenz als eine Fähigkeit oder als Zuständigkeit in bestimmten Gebieten definiert (Böhm, 2005, S. 368). Diese Fähigkeiten braucht der Mensch um gewisse Anforderungen oder Aufgaben, die ihm im Alltag oder im Berufleben begegnen, erbringen bzw. leisten zu können. Franz Weinert versteht unter Kompetenz die kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, über die jedes Individuum verfügt, so dass es in der Lage ist bestimmte Probleme erfolgreich und eigenverantwortlich lösen zu können (2002 S. 27).

Es wird auch von sozialer Kompetenz gesprochen, dies verweist deutlich auf den Aspekt der Zwischenmenschlichkeit. Überall wo Menschen aufeinander treffen, miteinander kommunizieren oder in Beziehung treten wollen, ist interpersonale Kompetenz von Nöten. Sie dient als Grundlage demokratischen Handelns und Denkens (Kieper/Mischke, 2008 S. 143). In unserer Gesellschaft bzw. Kultur sind demnach bestimmte Regeln und Normen verbreitet, die den Umgang miteinander und untereinander bestimmen. Durch die Einhaltung dieser Normen ist es möglich einen fairen, angemessenen und erträglichen Rahmen in diesem Miteinander herzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Definition des Begriffs der interpersonalen Kompetenz und theoretische Einordnung im Kontext von sozialen Anforderungen.

2 Fragestellung und Hypothesen: Herleitung der Forschungsfragen sowie Aufstellung spezifischer Hypothesen zu Zusammenhängen zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und Geschlechtsunterschieden.

3 Methode: Beschreibung der Stichprobe sowie der methodischen Vorgehensweise bei der Erhebung mittels eines Online-Fragebogens basierend auf den Big 5.

4 Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Korrelationen und der Mittelwertvergleiche zwischen Männern und Frauen.

5 Diskussion: Interpretation der statistischen Ergebnisse in Bezug auf die aufgestellten Hypothesen und Abgleich mit bestehender wissenschaftlicher Literatur.

6 Literatur: Verzeichnis der in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Interpersonale Kompetenz, Soziale Kompetenz, Big 5, Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit, Physische Aggression, Selbstwertgefühl, Persönlichkeitspsychologie, Online-Umfrage, Korrelationsanalyse, Geschlechtsunterschiede, Persönlichkeitsmessung, Fragebogenentwicklung, Empirische Studie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem psychologischen Konstrukt der interpersonalen Kompetenz und untersucht, wie sich verschiedene Persönlichkeitsdimensionen wie Aggressivität oder Selbstwertgefühl in einer empirischen Studie zueinander verhalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Definition von Kompetenz, das Modell der "Big 5" der Persönlichkeit, der Einfluss von Geschlecht auf Persönlichkeitsmerkmale sowie die Korrelation zwischen aggressivem Verhalten und interpersonaler Verträglichkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, durch die Auswertung eines Online-Fragebogens zu prüfen, ob theoretisch begründete Zusammenhänge (z. B. zwischen Aggressivität und Verträglichkeit) in der Praxis messbar sind und ob signifikante Mittelwertunterschiede zwischen den Geschlechtern bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine quantitative Methode in Form einer Online-Umfrage gewählt, deren Daten mittels statistischer Verfahren (Korrelationsanalysen und t-Tests) ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung der Datenerhebung, die statistische Darstellung der Ergebnisse in Tabellenform sowie deren anschließende kritische Diskussion im Lichte der Hypothesen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Big 5, interpersonale Kompetenz, Extraversion, Gewissenhaftigkeit und Korrelationsanalyse geprägt.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Gewissenhaftigkeit?

Ja, die Auswertung der empirischen Daten zeigt einen signifikanten Mittelwertunterschied, wobei Frauen in der Stichprobe tendenziell eine höhere Gewissenhaftigkeit aufweisen als Männer.

Hängt ein hohes Selbstwertgefühl mit extravertiertem Verhalten zusammen?

Die Analyse ergab einen positiven Korrelationskoeffizienten, was darauf hindeutet, dass Personen mit einem höheren Selbstwertgefühl tatsächlich ein extravertierteres Auftreten zeigen.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Interpersonale Kompetenz - Messung und Auswertung
Subtitle
Ein Abschlussbericht
College
University of Frankfurt (Main)  (Erziehungswissenschaften)
Course
TechnikenwissenschaftlichenArbeitens:Literaturrecherche,GestaltungwissenschaftlicherArbeiten,quantitativeForschungsmethoden,Frage-bogenentwicklung
Grade
2,3
Author
Svenja Christ (Author)
Publication Year
2010
Pages
14
Catalog Number
V173275
ISBN (eBook)
9783640934508
ISBN (Book)
9783640934805
Language
German
Tags
Selbstwert; Extrovertiert; Interpersonal; Kompetenz; Aggressivität; Verträglichkeit; Gewissenhaftigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Svenja Christ (Author), 2010, Interpersonale Kompetenz - Messung und Auswertung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173275
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  14  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint