Die Förderung der personalen Kompetenzentwicklung bei den Praxisanleitenden, insbesondere im Hinblick auf die Reflexionsfähigkeit, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Praxisanleitende müssen regelmäßig ihr spezifisches Fachwissen aktualisieren, um ihr Handeln sowohl in ihrer Funktion als Pflegefachkraft als auch in ihrer Rolle als Praxisanleitende an professionellen Entscheidungen ausrichten zu können. Es bedarf geeigneter Strukturen und Möglichkeiten, die reflexiven Kompetenzen der Praxisanleitenden in der Fort- und Weiterbildung zu fördern, um ein nachhaltiges Lernen mit dem Ziel einer ganzheitlichen Kompetenzentwicklung zu ermöglichen.
In der vorliegenden Forschungsarbeit wird die Kollegiale Beratung als eine mögliche Lösungsstrategie angesehen. Es werden sowohl die Erwartungen an das Instrument selbst als auch die Voraussetzungen für die Implementierung Kollegialer Beratung als Instrument zur Kompetenzentwicklung in der Fort- und Weiterbildung für Praxisanleitende untersucht. Die Analyse der beiden Aspekte erfolgt neben einer umfassenden Literaturanalyse mittels leitfadengestützter Interviews. Die Daten werden mittels einer strukturierenden, qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.
- Arbeit zitieren
- Andrea Enning (Autor:in), Gelingensbedingungen für die Implementierung Kollegialer Beratung in der Fort- und Weiterbildung von Praxisanleitenden in der Pflege, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1732970