Naturwissenschaftliche Studie über die Synthese von Gold

Beispiel einer Element Synthese


Essay, 2011

11 Seiten


Leseprobe

Inhalt

Vorwort

1. Formel für die Gold Herstellung

2. Synthesewege

3. Syntheseweg für größere Mengen

4. Anleitung zum Bau einer Anlage, mit konkreten physikalischen und technische Daten

5. Gründe für einen finanziellen Gewinn aus der Goldsynthese

6. Bedeutung der Arbeit für andere Forschungsbereiche

7. Philosophische Betrachtungen

Copyright © by Clemens Wett, Fritzlar den 8. Juni, 2011

Vorwort

Der Artikel beschreibt die Methode, gewinnbringend Gold synthetisch und in größeren Mengen herzustellen. Bei einem Goldpreis je Feinunze von inzwischen über 1500 Dollar wäre es ein lukratives Geschäft, und das geht ohne Atomkraftwerke. Über die Gefahren dieser Anlagen siehe www.everyoneweb.de/quarkorbitals

1. Formel für die Gold Herstellung

a. Das Quecksilber Isotop Hg-196 reagiert mit thermischen Neutronen zu Hg-197m:

80Hg196 + nth. → 80Hg197m

b. Das Quecksilberisotop Hg-197m zerfällt mit einer Halbwertszeit von 24 Stunden (γ-Strahler) zu dem Isotop Hg-197. Halbwertszeiten folgen dem Gesetz des natürlichen Logarithmus: Nach zehn Halbwertzeiten ist die Reaktion umgesetzt.

Zerfallsreaktion, Dauer 10 Tage:

80Hg197m → 80Hg197 + γ

c. Das Quecksilberisotop Hg-197 zerfällt mit einer Halbwertszeit von 65 Stunden zu dem Goldisotop Au-197m, das heißt nach 650 Stunden ist die Reaktion vollständig umgesetzt:

80Hg197 + β- (E.C.) → 79Au197m

d. Dieses radioaktive Gold Isotop zerfällt mit einer Halbwertszeit von 7,2 Sekunden zu dem einzig stabilen Goldisotop Au-197, in 72 Sekunden ist die Reaktion beendet:

79 Au197m → 79Au197 + γ

Insgesamt zerfällt das Isotop Hg-197 durch Elektroneneinfang (E.C., Elektron Capture) in einem Monat vollständig zu Au-197. Das Produkt ist von natürlichem Gold nicht zu unterscheiden, es enthält kein radioaktives Gold.

Formel für die Transmutation:

80 Hg196 (n, γ) 80Hg197 (E.C., γ) 79Au197m → 79Au197 + γ

2. Synthesewege

Es gibt mehrere Synthesewege für eine Goldherstellung!

a. Ausgangspunkt ist die mittelalterliche Alchemie:

In der Alchemie gab es viele merkwürdige Experimente, deren Versuchsvorschriften größtenteils verschlüsselt und unverständlich sind, viele sind verlorengegangen.

Die Goldherstellung war natürlich ein ausgemachter Betrug. Interessant ist allerdings die Idee,

aus Quecksilber Gold herstellen zu können, was folgendermaßen funktioniert haben könnte:

Nimmt man ein Beryllium haltiges Material (z.B. das Mineral Beryll) in Verbindung mit Pechblende, oder anderen Uranmineralien (es geht auch mit dem Element Thorium), sind Neutronen verfügbar.

Erste mögliche Reaktion mit Beryllium:

Formel: Be-9 (γ, nth.) 2 He

Die γ-Bestrahlung eines Beryllium Minerals mit Pechblende erzeugt thermische Neutronen.

Zweite mögliche Reaktion mit Beryllium:

Formel: Be-9 (α, n) C-12

Mit schwerem Wasser als Neutronenmodulator erzeugt man thermische Neutronen.

Das mehrfache Destillieren von Wasser über längere Zeiträume führt zur Anreicherung von schwerem Wasser. Es wurde in der mittelalterlichen Alchemie praktiziert. Werden Quecksilber oder dessen Mineralien mit thermischen Neutronen bestrahlt, entsteht Gold in kleinsten Mengen. Ob das jemals gemacht wurde ist unbekannt. Wenn ja, wird das niemanden aufgefallen sein: es entsteht aus dem Isotopengemisch des natürlichen Quecksilbers nur 0,146% Gold, welches im unsichtbaren Mengenbereich liegt. Natürlich hatten die Alchemisten keine Ahnung von Kernchemie oder von Elementarteilchenphysik.

Literaturhinweis: Helmut Gebelein, Alchemie, Hugendubel Verlag, München, 2000, auch in Diederichs Gelbe Reihe. Im Anhang ist eine große Liste über die umfangreiche Literatur der Alchemie zu finden.

In Forschungslaboratorien wird Beryllium einem α-Strahler ausgesetzt, in einem größeren Gefäß mit schwerem Wasser, um so mit thermischen Neutronen ein Reagenz für kernchemische Reaktionen zu haben. Die Reaktion lässt sich im Labor durchführen, das Gold wird über die γ-Strahlung des Au-197m im Gamma-Spektrometer bei 409 KeV nachgewiesen.

Für eine großtechnische Anwendung ist Beryllium zu teuer.

b. Elementarteilchenbeschleuniger: Die erzielten Mengen sind zu gering. In den 70'igern gelang die Veredelung von Gold zu Iridium mit pi-Mesonen, allerdings nur mit ein paar Atomen.

c. Die Anlagerung von Protonen ginge von Platin oder Iridium aus, diese Elemente sind teurer und auch edler als Gold.

d. Sonnenwind: Die Reaktionen von Schnellen Protonen im Weltraum sind theoretisch interessant, Versuche im Weltraumlabor sind möglich, aber zu teuer.

e. Die Abspaltung von Protonen mit schnellen Neutronen aus Quecksilber oder die Abspaltung von alpha und omega Quark Orbitalen mit schnellen Protonen oder Neutronen bei den Elementen Thallium, Blei oder Wismut, müsste erst erforscht werden, die Energiepreise für die Erzeugung von schnellen Elementarteilchen sind zu hoch, und die Mengen sind zu gering.

f. Fusionsreaktor: Im Schwerionenbeschleuniger entsteht zu wenig Material.

g. Kernspaltung: Bei der Aufbereitung ist das Kosten/Nutzen Verhältnis bisher negativ.

Thermische Neutronen sind bisher die einzige Möglichkeit für die Synthese größerer Mengen. In den 1960igern wurde das aus Quecksilber isolierte Isotop Hg-196 einer Neutronenquelle (Uran Meiler) ausgesetzt, und das Gold thermisch isoliert. Die Kosten waren höher als der Gewinn bei dem damaligen Goldpreis.

Schlussfolgerung:

3. Syntheseweg für größere Mengen:

Die Neutronenquellen:

-Es gibt in Universitäten und Fachhochschulen jede Menge kleine Forschungsreaktoren.

-Spezielle Forschungseinrichtung: das „Neutronen Ei“ in Bayern.
-Eine weitere Neutronenquelle ist der Atommüll: Müllrecycling. Der Inhalt der Castor Behälter sind Glaskugeln, eine bestimmte Sorte produziert einen ausreichenden Neutronenfluss.
-Atommeiler sind eine kostenintensive, und im Stand by Modus eine kostenlose, aber gefährliche Neutronenquelle. Die Rohstoffreserven dafür (Uran und Thorium) sind voraussichtlich in 40 Jahren erschöpft.

Um gewinnbringend größere Mengen Gold herzustellen, kann auf die Isolierung des Quecksilberisotops Hg-196. verzichtet werden. Dieser Schritt wäre zu kostenintensiv durch 1. zu hohen Energieverbrauch und 2. einer weiteren Komponente in der Anlage.

Wird natürliches Quecksilber, ein Gemisch mehrerer Isotope, einer Neutronenquelle ausgesetzt, entstehen abhängig von der Dauer der Bestrahlung und mit mehrfachem Neutroneneinfang neben Gold die Metalle Thallium, Blei und eventuell Wismut.

[...]

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Naturwissenschaftliche Studie über die Synthese von Gold
Untertitel
Beispiel einer Element Synthese
Autor
Jahr
2011
Seiten
11
Katalognummer
V173325
ISBN (eBook)
9783640941230
ISBN (Buch)
9783640941384
Dateigröße
460 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Spekulanten, Staatsbankrott, Vermögenssicherheit, Goldpreise, Finanzsystem, Elementsynthese, Radioaktivitätsabbau, Radioaktives Gold, Zinnober, Quecksilber, Quecksilbervorräte, Quecksilber Isotope, Quark Orbitale, Thallium, Blei, Wismut, Uran, Pechblende, Thorium, Beryll, Transmutation, Sublimat, Minamata Krankheit, Ökosozialprodukt, Iridium, Thermische Neutronen, Schweres Wasser, Alchemie, Allchemie, Nettosozialprodukt, Gold Vorräte, Seltene Erden, Indium, Hafnium, Tantal, Lanthaniden, Gadolinium, Cer, Erbium, Gold, Thulium, Terbium, Coltan, Quark Orbital Kombinationen, Prozessoptimierung, Goldsynthese, Künstliches Gold, Formel für Gold Transmutation, Wirtschaftskrise, Elementarteilchenphysik, Kernchemie
Arbeit zitieren
Clemens Wett (Autor), 2011, Naturwissenschaftliche Studie über die Synthese von Gold , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173325

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