Die Quantenalgebra der Isotopentabelle eröffnet neue Wege für die Synthese von Elementen. Mit modernen Methoden ist es möglich,z.B. größere Mengen Gold synthetisch herzustellen. Dabei enthält das künstliche Gold kein radioaktives Material, und ist von natürlichem Gold nicht zu unterscheiden. Bei der Methode werden auch radioaktive Isotope abbgebaut. Der monetäre Gewinn der Goldsynthese bei einem Goldpreis von 1500 Dollar pro Feinunze ist gegeben. Zu den wirtschaftlichen Aspekten gehöhren auch die Gesundheit und das Ökosozialprodukt, und werden beschrieben.
Inhaltsverzeichnis
1. Formel für die Gold Herstellung
2. Synthesewege
3. Syntheseweg für größere Mengen
4. Anleitung zum Bau einer Anlage, mit konkreten physikalischen und technische Daten
5. Gründe für einen finanziellen Gewinn aus der Goldsynthese
6. Bedeutung der Arbeit für andere Forschungsbereiche
7. Philosophische Betrachtungen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretische Machbarkeit und die ökonomischen Potenziale einer synthetischen Goldherstellung durch die Bestrahlung von Quecksilber mit thermischen Neutronen, um eine alternative Wertschöpfung im Kontext aktueller wirtschaftlicher Herausforderungen zu evaluieren.
- Physikalische Grundlagen der Transmutation von Quecksilberisotopen zu Gold
- Methodische Ansätze zur großtechnischen Umsetzung in einer spezialisierten Anlage
- Analyse der ökonomischen Rentabilität unter Berücksichtigung von Rohstoffvorkommen
- Ökologische Bewertung der Verfahren und Entsorgung von Nebenprodukten
- Diskussion der Bedeutung für verwandte wissenschaftliche Forschungsfelder
Auszug aus dem Buch
1. Formel für die Gold Herstellung
a. Das Quecksilber Isotop Hg-196 reagiert mit thermischen Neutronen zu Hg-197m:
80Hg196 + nth. → 80Hg197m
b. Das Quecksilberisotop Hg-197m zerfällt mit einer Halbwertszeit von 24 Stunden (γ Strahler) zu dem Isotop Hg-197. Halbwertszeiten folgen dem Gesetz des natürlichen Logarithmus: Nach zehn Halbwertzeiten ist die Reaktion umgesetzt. Zerfallsreaktion, Dauer 10 Tage:
80Hg197m → 80Hg197 + γ
c. Das Quecksilberisotop Hg-197 zerfällt mit einer Halbwertszeit von 65 Stunden zu dem Goldisotop Au-197m, das heißt nach 650 Stunden ist die Reaktion vollständig umgesetzt:
80Hg197 + β- (E.C.) → 79Au197m
d. Dieses radioaktive Gold Isotop zerfällt mit einer Halbwertszeit von 7,2 Sekunden zu dem einzig stabilen Goldisotop Au-197, in 72 Sekunden ist die Reaktion beendet:
79Au197m → 79Au197 + γ
Insgesamt zerfällt das Isotop Hg-197 durch Elektroneneinfang (E.C., Elektron Capture) in einem Monat vollständig zu Au-197. Das Produkt ist von natürlichem Gold nicht zu unterscheiden, es enthält kein radioaktives Gold.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Formel für die Gold Herstellung: Dieses Kapitel erläutert die physikalischen Reaktionsschritte der Transmutation von Quecksilber-196 zu stabilem Gold-197 mittels Neutronenbestrahlung.
2. Synthesewege: Hier werden historische Ansätze der Alchemie mit modernen physikalischen Methoden kontrastiert und die Rolle von Neutronenquellen und Moderatoren wie schwerem Wasser diskutiert.
3. Syntheseweg für größere Mengen: Das Kapitel befasst sich mit der technischen Skalierung, der Verwendung von Neutronenquellen wie Forschungsreaktoren oder Atommüll und der Entstehung von Nebenprodukten.
4. Anleitung zum Bau einer Anlage, mit konkreten physikalischen und technische Daten: Es wird ein technisches Konzept für eine Anlage vorgestellt, die einen kontinuierlichen Prozess zur Goldgewinnung durch komplexe Kreisläufe ermöglicht.
5. Gründe für einen finanziellen Gewinn aus der Goldsynthese: Dieser Abschnitt analysiert die ökonomische Rentabilität, ausgehend von vorhandenen Quecksilberabfällen und aktuellen Goldmarktpreisen.
6. Bedeutung der Arbeit für andere Forschungsbereiche: Die Relevanz der gewonnenen Erkenntnisse über Quantenalgebra und Quark-Orbitale für die Synthese anderer essentieller Elemente wie Tantal oder Hafnium wird hervorgehoben.
7. Philosophische Betrachtungen: Das Kapitel reflektiert ethische Aspekte, den Vorrang der menschlichen Gesundheit vor rein ökonomischen Interessen und die Zukunftsperspektiven der Kerntechnik.
Schlüsselwörter
Goldsynthese, Quecksilber, Transmutation, Neutronenbestrahlung, Isotope, Kernchemie, Goldgewinnung, Edelmetall, Ökonomie, Strahlenschutz, Elementarteilchenphysik, Rohstoffvorkommen, Halbwertszeit, Kernreaktor, Ökosozialprodukt.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die wissenschaftliche Möglichkeit, Gold künstlich herzustellen, indem Quecksilber einer Neutronenbestrahlung unterzogen wird, um so eine ökonomische Alternative zur herkömmlichen Goldförderung zu schaffen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen kernphysikalische Transmutationsprozesse, die technische Konstruktion von Syntheseanlagen, die ökonomische Analyse des Goldmarktes und die ökologischen Implikationen der verwendeten Materialien.
Was ist das primäre Ziel der Studie?
Das Ziel ist der Nachweis, dass die Goldherstellung aus vorhandenen Quecksilberabfällen unter ökonomischen Aspekten profitabel sein kann, ohne die bestehenden Finanzmärkte negativ zu beeinflussen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Studie basiert auf theoretischen Berechnungen zur Isotopenumwandlung durch Neutroneneinfang (n, γ-Reaktionen) und der Anwendung von Systemtheorie auf die ökonomische Bilanzierung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der chemischen Zerfallsreihen, die Beschreibung der für den Bau einer Syntheseanlage benötigten Komponenten und eine detaillierte Kalkulation der Gewinnmargen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Goldsynthese, Quecksilber-Transmutation, Neutronenbestrahlung, ökonomische Rentabilität und industrielle Goldgewinnung.
Wie sicher ist das hergestellte Gold?
Laut der Studie ist das synthetische Produkt von natürlichem Gold nicht zu unterscheiden und weist keinerlei radioaktive Rückstände auf, da der Prozess über das stabile Goldisotop Au-197 verläuft.
Welche Rolle spielt der deutsche Atommüll in diesem Szenario?
Der Autor schlägt vor, die vorhandenen Castor-Behälter als potentielle Neutronenquellen zu nutzen, um den Prozess der Goldherstellung effizient zu gestalten.
Warum wird Quecksilber als Ausgangsstoff gewählt?
Quecksilber ist in großen Mengen als ökologisch belastender Abfall vorhanden und enthält das spezifische Isotop Hg-196, welches durch Neutroneneinfang in das begehrte Edelmetall Gold umgewandelt werden kann.
- Quote paper
- Clemens Wett (Author), 2011, Naturwissenschaftliche Studie über die Synthese von Gold , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173325