Das Ziel dieser Arbeit ist, Performativität im postdramatischen Theater am Beispiel von Peter Handkes Theaterstück Kaspar zu skizzieren. Dazu werde ich zunächst den Begriff Performativität betrachten und dabei näher auf die theoretischen Ansätze von John L. Austin und Judith Butler eingehen. Danach werde ich bestimmte Aspekte des Performativen aus diesen dargestellten Theorien herausfiltern, die die Sicht auf das Stück Kaspar um eine performativitäts-theoretische Lesart erweitern können. Dabei möchte ich überprüfen, inwiefern die Kategorie der Performativität für die Betrachtung eines modernen Theaterstückes hilfreich sein kann.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zum Begriff der Performativität
- Das Performative in Peter Handkes Theaterstück Kaspar
- Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der Performativität im postdramatischen Theater anhand von Peter Handkes Theaterstück Kaspar. Das Ziel ist es, die performative Ebene des Stücks zu beleuchten und die Relevanz der Performativitätstheorie für die Analyse zeitgenössischen Theaters aufzuzeigen. Dabei werden die theoretischen Ansätze von John L. Austin und Judith Butler herangezogen.
- Der Begriff der Performativität in der Sprachphilosophie und Kulturtheorie
- Die Anwendung des Performativitätsbegriffs auf körperliche Handlungen
- Die Rolle der Performativität in der Konstitution von Identität
- Die performative Dimension von Peter Handkes Theaterstück Kaspar
- Die Bedeutung der Performativität für die Analyse zeitgenössischen Theaters
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Bedeutung der performativen Ebene in der zeitgenössischen Theaterforschung heraus und beleuchtet die Entwicklung des Performativitätsbegriffs von sprachtheoretischen Ansätzen hin zu kulturtheoretischen Perspektiven. Ziel der Arbeit ist es, die Performativität im postdramatischen Theater am Beispiel von Peter Handkes Theaterstück Kaspar zu untersuchen.
Zum Begriff der Performativität
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit dem Begriff der Performativität und seinen verschiedenen Disziplinenübergreifenden Anwendungen. Es werden die Ursprünge des Begriffs in der Theaterwissenschaft sowie seine Entwicklung in der Literaturwissenschaft, Ethnologie und Sprachwissenschaft beleuchtet. Im Fokus stehen dabei die Arbeiten von John L. Austin, der die Performativität als sprachliche Handlung betrachtet, und Judith Butler, die den Begriff auf körperliche Handlungen und die Konstitution von Identität anwendet.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Performativität, postdramatisches Theater, Peter Handke, Kaspar, Sprechakt, Körper, Identität, Kultur, Gesellschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Performativität im Kontext von Peter Handkes "Kaspar"?
Die Arbeit untersucht, wie sprachliche und körperliche Handlungen im Stück die Identität der Figur "Kaspar" konstituieren.
Welche Theoretiker werden zur Analyse herangezogen?
Die Arbeit stützt sich auf die Sprechakttheorie von John L. Austin und die Performativitätstheorie von Judith Butler.
Was ist das Ziel dieser Analyse?
Ziel ist es zu prüfen, inwiefern die Kategorie der Performativität hilfreich für die Betrachtung moderner, postdramatischer Theaterstücke ist.
Wie wird Identität im Stück "Kaspar" dargestellt?
Identität wird als ein performativer Prozess gezeigt, der durch Sprache und gesellschaftliche Normen geformt wird.
Was kennzeichnet das postdramatische Theater in dieser Arbeit?
Es zeichnet sich durch eine Betonung der performativen Ebene gegenüber der klassischen dramatischen Handlung aus.
In welchen Disziplinen spielt der Begriff Performativität eine Rolle?
Der Begriff wird fächerübergreifend in der Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft, Ethnologie und Sprachwissenschaft verwendet.
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- Ievgeniia Bogomolova (Karashchuk) (Autor), 2010, Das Performative in Peter Handkes Theaterstück "Kaspar", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173434