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Goethes Italienreise

1786-1788

Title: Goethes Italienreise

Pre-University Paper , 2009 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: B.Sc. (Bachelor of Science) Sarah Dorst (Author)

Didactics for the subject German - History of Literature, Eras
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Unter dem Vorwand man hätte ihn niemals freiwillig gehen lassen, "stahl er sich aus dem Karlsbad weg", so geht seine Flucht aus seinem vorigen Leben aus dem Tagebucheintrag von Johann Wolfgang von Goethe hervor. Diese Flucht wurde zu einer zweijährigen Reise, die ihn durch ganz Italien führte. Zudem stellte Italien zu diesem Zeitpunkt ein ideales Reiseziel für die Dichter Deutschlands dar. Vielleicht war es für Goethe aber auch eine Art Selbstfindungstripp, denn er selbst sagte über sich: "ich wäre rein zu Grunde gegangen und zu allem unfähig gewesen". In Italien wollte er eine neue Inspiration finden, die ihn später anregen sollte. Dabei diente ihm als Ziel die Hauptstadt Italiens: Rom.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Goethe und der Verlauf der Italienreise

1.1. Biographie Goethes

1.2. Gründe für die plötzliche Reise

1.3. Etappen der Reise

2. Werke während dieser Reise

2.1. Iphigenie auf Tauris

2.2. Gedichte in dieser Zeit

2.3. Italienisches Reisetagebuch

3. Auswirkungen der Italienreise

3.1. Faust - Erster Teil

3.2. Veränderungen auf Goethe

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht Goethes Italienreise von 1786 bis 1788, wobei der Fokus auf den Beweggründen für die Flucht aus seinem Weimarer Ministeramt, den Stationen der Reise sowie den literarischen und persönlichen Auswirkungen auf den Dichter liegt.

  • Biografische Hintergründe und Motivation für die Italienreise
  • Chronologie und Etappen der Reise durch Italien
  • Literarische Verarbeitung in Werken wie "Iphigenie auf Tauris" und "Faust I"
  • Die Bedeutung der Reise für Goethes persönliche Entwicklung und künstlerische "klassische Periode"
  • Analyse ausgewählter Gedichte im Kontext der Italienreise

Auszug aus dem Buch

1.3. Etappen der Reise

Am 3.September 1786 stahl sich Goethe früh morgens aus Karlsbad weg, um sich auf seine erste Reise nach Italien als Maler Müller - oder in mancher Literatur auch Maler Möller genannt - zu begeben. Seine Reise ähnelt dem äußeren Anschein nach zwar eher einer Flucht als einem geplanten Unternehmen, jedoch hat Goethe seine Reise über mehrere Jahre hinweg gründlich geplant und das nur mit Hilfe eines einzigen Mitwissenden, seinem Diener Philipp Seidel.

In großer Eile reiste der damals 37jährige über Regensburg, München, Mittenwald, Innsbruck, den Brenner, Bozen, Trient, Malcesine und legte erstmals in Verona und Vicenza jeweils mehrtägige Pausen ein. Weiter ging es dann nach Venedig, wo Goethe sich länger als zwei Wochen aufhielt. Über Ferrara und Cento gelangte er nach Bologna und setzte nach einer abermals mehrtägigen Pause die Reise - nur durch Übernachtungen unterbrochen - bis zu seinem Hauptziel nach Rom fort. Sein Ziel zu erreichen war ihm so dringend, dass er in Florenz nur drei Stunden verweilte und sogar komplett auf eine Besichtigung Perudias verzichtete. Dazu vermerkte er in seinem 'Reise Tagebuch', was er während der gesamten Italienreise anfertigte, er habe Perudia aus Zufall und Schuld nicht gesehen. Denn die Toskana war für Goethe nur ein Durchreiseort und nicht ein Reiseziel.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung beschreibt Goethes fluchtartigen Aufbruch aus Weimar und sein Bestreben, durch eine Italienreise neue Inspiration für sein Schaffen zu gewinnen.

1. Goethe und der Verlauf der Italienreise: In diesem Kapitel werden Goethes Biografie, die persönlichen Beweggründe für seine Reise sowie die genauen Stationen und Etappen seines Aufenthalts in Italien detailliert dargestellt.

2. Werke während dieser Reise: Hier werden Goethes literarische Arbeiten analysiert, die während oder in direktem Zusammenhang mit der Italienreise entstanden, darunter "Iphigenie auf Tauris", verschiedene Gedichte sowie seine Aufzeichnungen im italienischen Reisetagebuch.

3. Auswirkungen der Italienreise: Dieses Kapitel beleuchtet, wie die Reise die Fertigstellung des "Faust" beeinflusste und welche tiefgreifenden persönlichen Veränderungen sie bei Goethe hinsichtlich seiner Selbstwahrnehmung und künstlerischen Identität bewirkte.

Schlüsselwörter

Goethe, Italienreise, Weimar, Faust, Iphigenie auf Tauris, Klassik, Rom, Selbstfindung, Bildungsreise, Reisestagebuch, Meeres Stille, Mignon, Reiseliteratur, deutsche Literatur, Sturm und Drang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Goethes Italienreise von 1786 bis 1788, deren Ursachen, den Ablauf sowie die Auswirkungen auf sein Werk und seine persönliche Entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Aufbruch aus der ministeriellen Tätigkeit in Weimar, die Suche nach künstlerischer Erneuerung durch das klassische Italien und die Reflexion dieser Erfahrungen in Dramen und Gedichten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Italienreise als Wendepunkt in Goethes Leben fungierte und zur Entstehung seiner klassischen Werke beitrug.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer biografischen und literaturwissenschaftlichen Analyse, die Primärquellen wie das Reisetagebuch mit Sekundärliteratur zu Goethes Leben verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Reiseetappen, die Analyse der während der Reise verfassten Dichtungen und die langfristigen Auswirkungen der Italienreise auf Goethes literarisches Spätwerk diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern zählen Goethe, Italienreise, Klassik, Selbstfindung, Faust und Bildungsreise.

Welche Bedeutung hatte das Reisetagebuch für die spätere Publikation der Italienischen Reise?

Das Reisetagebuch diente als unverzichtbare Quelle für den Bericht der "Italienischen Reise", wobei der Text bei der späteren Veröffentlichung redaktionell überarbeitet wurde, um den zeitlichen Abstand zu reflektieren.

Inwieweit beeinflusste der Besuch des Vesuvs Goethes Wahrnehmung?

Der Besuch des Vesuvs dokumentiert Goethes Wissensdrang und sein Bedürfnis, die Naturphänomene direkt zu erleben, wobei er den Gegensatz des "Schrecklichen zum Schönen" in Italien besonders betonte.

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Details

Title
Goethes Italienreise
Subtitle
1786-1788
College
Clemens-Winkler-Gymnasium, Aue
Grade
1,0
Author
B.Sc. (Bachelor of Science) Sarah Dorst (Author)
Publication Year
2009
Pages
19
Catalog Number
V173443
ISBN (eBook)
9783640947461
ISBN (Book)
9783640947799
Language
German
Tags
Goethe Italien Goethes Italienreise Iphigenie auf Tauris Faust Rom
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.Sc. (Bachelor of Science) Sarah Dorst (Author), 2009, Goethes Italienreise, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173443
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