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Anteil des permanenten Sexualtriebes, der Sublimierung, der Nächstenliebe und der Arbeit an der Menschwerdung des Affen

Titel: Anteil des permanenten Sexualtriebes, der Sublimierung, der Nächstenliebe und der Arbeit an der Menschwerdung des Affen

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2011 , 16 Seiten

Autor:in: Werner Schreiber (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Aufsatz lehnt sich an eine Arbeit von Friedrich ENGELS zum Thema "Menschwerdung" an. Während dort die gesellschaftlichen Prozesse beschrieben werden, wird hier im Aufsatz auf fundamentale psychische Prozesse eingegangen.

Dabei wird die von S. FREUD beschriebene "Sublimierung" als fundamentaler Faktor für die Entstehung der typisch menschlichen Arbeit dargestellt.

Sublimierung wird im Gegensatz zu FREUD nicht nur als ein Prozess angesehen, der zeitweilig besonderen Eliten eigen ist, sondern als ein grundlegender Vorgang für die Menschwerdung und für das "Mensch-Sein" definiert.

Die "Nächstenliebe" wird nicht nur als religiöses Erziehungsprodukt begriffen, sondern als eine biologisch fest im Menschen verankerte Besonderheit.

Es wird betont das Menschen einander liebende Wesen sind, die in über 98% ihrer Existenzzeit auf der Erde in klassenlosen Gesellschaften lebten, und sie deshalb nach einer Gesellschaftsordnung streben, die ihnen ein auf Liebe basierendes Arbeiten ermöglicht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Beginn der Menschwerdung im späten Tertiär

3. Sublimierung

4. Nächstenliebe

5. Arbeit

6. Zwei Menschenbilder

- Ausblick

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Zusammenspiel von grundlegenden psychischen Prozessen und gesellschaftlichen Bedingungen im Verlauf der Menschwerdung. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie der permanente Sexualtrieb durch Sublimierungsprozesse in altruistische Nächstenliebe und sinnstiftende Arbeit umgewandelt werden konnte.

  • Die Rolle der Sublimierung als psychischer Mechanismus
  • Entwicklung und Bedeutung der Nächstenliebe
  • Definition von Arbeit als menschliches Grundbedürfnis
  • Kritische Betrachtung gesellschaftlicher Entwicklungen und Menschenbilder

Auszug aus dem Buch

Sublimierung

Der Begriff entstammt dem lateinischen „sublimo“ und heißt soviel wie „emporheben“ oder „erhöhen“.

In der Psychoanalyse versteht man darunter die Ablenkung des Sexualtriebes, manchmal auch des sogenannten „Aggressionstriebes“ von seinem ursprünglichen Ziel des egoistischen Lustgewinns auf Leistungen, die von der Gesellschaft anerkannt werden.

FREUD sah darin die Wurzel:

• aller Kunstwerke

• der wissenschaftlichen und schöpferischen Tätigkeit

• aller Ideale

• der ideellen sozialen Betätigung.

„Dass Triebregungen aus einer Quelle sich solchen aus anderen Quellen anschließen und deren weiteres Schicksal teilen, dass überhaupt eine Triebbefriedigung durch eine andere ersetzt werden kann, sind nach dem Zeugnis der analytischen Erfahrung unzweifelhafte Tatsachen. Gestehen wir nur, dass wir sie nicht besonders gut verstehen“ [8].

Und später: „Die Triebsublimierung ist ein besonders hervorstechender Zug der Kulturentwicklung, sie macht es möglich, dass höhere psychische Tätigkeiten, wissenschaftliche, künstlerische, ideologische, eine so bedeutende Rolle im Kulturleben spielen.

Wenn man dem ersten Eindruck nachgibt, ist man versucht zu sagen, die Sublimierung sei überhaupt ein von der Kultur erzwungenes Triebschicksal. Aber man tut besser, sich das noch länger zu überlegen“ [9].

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und würdigt die grundlegenden Überlegungen von Friedrich Engels zur Bedeutung der Arbeit für die Menschwerdung.

2. Beginn der Menschwerdung im späten Tertiär: Hier wird der klimabedingte Übergang im späten Tertiär beschrieben, der die Notwendigkeit zur Triebumlenkung und damit den Ausgangspunkt der Menschwerdung darstellt.

3. Sublimierung: Das Kapitel erläutert den psychoanalytischen Begriff der Sublimierung als Mechanismus zur Umlenkung von Triebenergien in gesellschaftlich anerkannte Leistungen.

4. Nächstenliebe: Hier wird die These aufgestellt, dass Nächstenliebe als notwendige „Brücke“ und Bindeglied zwischen den Trieben und dem Menschsein fungiert.

5. Arbeit: Das Kapitel definiert den Begriff der Arbeit neu als sinnstiftende Tätigkeit aus freiem Willen, die der eigenen Weiterentwicklung dient.

6. Zwei Menschenbilder: Abschließend werden zwei gegensätzliche Sichtweisen auf das menschliche Wesen gegenübergestellt und ein Ausblick auf eine mögliche gesellschaftliche Entwicklung gegeben.

7. Literatur: In diesem Teil werden die verwendeten Quellen und Referenzen der Arbeit aufgelistet.

Schlüsselwörter

Menschwerdung, Arbeit, Sexualtrieb, Sublimierung, Nächstenliebe, Altruismus, Psychoanalyse, Evolution, Triebenergie, Gesellschaft, Triebumlenkung, Selbstentwicklung, Menschenbild, Urgesellschaft, Humanität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die psychologischen und gesellschaftlichen Triebkräfte, die zur Menschwerdung beigetragen haben, insbesondere den Übergang vom tierischen Triebverhalten zu menschlichem Handeln.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Bedeutung der Arbeit, der Rolle des Sexualtriebes und seiner Transformation durch Sublimierung sowie der Entwicklung der Nächstenliebe als wesentliches Merkmal menschlichen Zusammenlebens.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die psychischen Prozesse zu beschreiben, die mit gesellschaftlichen Entwicklungen wechselwirken und erklären, wie Arbeit zum menschlichen Grundbedürfnis wurde und wie sich Altruismus und Nächstenliebe entwickelten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Aufarbeitung, die auf psychoanalytischen Konzepten (u.a. FREUD, FROMM) und anthropologischen Erkenntnissen sowie den philosophischen Ansätzen von Engels basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische und psychologische Entwicklung, beginnend im späten Tertiär, und beleuchtet die Mechanismen der Triebumlenkung sowie die Bedeutung von Arbeit und Liebe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Menschwerdung, Sublimierung, Nächstenliebe, Arbeit und Triebtheorie charakterisieren.

Warum ist laut der Arbeit das „Tertiär“ so entscheidend für die Menschwerdung?

Es wird als eine Zeit beschrieben, in der sich die Umweltbedingungen änderten, was unsere Vorfahren dazu zwang, den ursprünglichen Sexualtrieb umzulenken, anstatt ihn ungehindert auszuleben.

Wie unterscheidet der Autor menschliche Arbeit von der Lohnarbeit?

Der Autor definiert typisch menschliche Arbeit als sinnstiftende, freiwillige Tätigkeit zur Problemlösung und eigenen Weiterentwicklung, im Gegensatz zur entfremdeten Lohnarbeit unter Industriebedingungen.

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Details

Titel
Anteil des permanenten Sexualtriebes, der Sublimierung, der Nächstenliebe und der Arbeit an der Menschwerdung des Affen
Veranstaltung
Gemeinschaftskunde / Sozialkunde; Psychologie
Autor
Werner Schreiber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
16
Katalognummer
V173490
ISBN (eBook)
9783640939640
ISBN (Buch)
9783640939619
Sprache
Deutsch
Schlagworte
permanenter Sexualtrieb Sublimierung Nächstenliebe Arbeit Menschwerdung Elitedenken Altruismus Güte Hilfsbereitschaft Selbstliebe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Werner Schreiber (Autor:in), 2011, Anteil des permanenten Sexualtriebes, der Sublimierung, der Nächstenliebe und der Arbeit an der Menschwerdung des Affen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/173490
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Leseprobe aus  16  Seiten
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